Beiträge von kodi
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Und wie arbeitseffizient ist es, für eine Nachschreibeklausur andere Schwerpunkte und einen anderen EWH zu erstellen?
Das ist sicher fachabhängig. In Mathe ist das quasi gleich viel Arbeit als nur die Aufgaben gegen vergleichbare zu tauschen. Also zumindest wenn Tausch mehr als Faktor 0,6 in 0,7 ändern ist...

Beim ersten Mal kann man sogar die identische Klausur stellen, weil die SuS' damit gar nicht rechnen - und besser wird die Klausur (bzw. deren Ergebnis) dadurch keinesfalls.
Das funktioniert bei meinen Schülern auch.
Vielleicht sollte man sich von dem Gedanken verabschieden, eine Nachschreibeklausur möglichst "fies" zu stellen.
Klausuren "fies" stellen finde ich immer eine irritierende und extrem unprofessionelle Haltung.
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Sie müssen jetzt halt rechtlich sauber handeln. Den menschlichen Spielraum, den es vielleicht mal gab, haben Jahrzehnte von Klagehanseln vernichtet.
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Gabs im Seminar. Da ging kein Mann drauf, weil er nicht wollte, dass eine Frau ihn beim Pinkeln sieht.
Tja was soll 'Mann' da sagen...
Pinkeln in der Öffentlichkeit an einem Gebüsch oder im Rudel kein Problem, aber auf dem Unisex-Klo wird es für "Mann" problematisch?

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Jepp, Scheinbeteiligung.
Wenn das der Fall ist, dann kommt aber die Fako ihren Aufgaben nur unsachgemäß nach. Man kann die Eltern schon echt beteiligen. Manchmal ist so eine Perspektive aus einer anderen Sicht gar nicht schlecht.
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Wo steht, dass die FKs ab diesem Zeitpunkt angesetzt werden MÜSSEN?
Der Zeitpunkt ist nur insofern festgelegt, dass sie in der Regel außerhalb der Unterrichtszeit sein müssen, aber es muss laut SGV §62 (7) auf die Berufstätigkeit der Mitglieder Rücksicht genommen werden.
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Ich versuche die Vermischung zu vermeiden. Klar geht manchmal nicht. Aber ich möchte nicht, dass ein Schüler der in einem meiner Fächer Schwierigkeiten hat, dann auch im zweiten damit ständig konfrontiert ist und dort ebenfalls Schwierigkeiten bekommt oder demotiviert wird. Daher versuche ich die fächerübergreifenden Bezüge möglichst ausgewogen zu gestalten.
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Man muss halt ehrlich sein und darf sich das nicht verklären.
Das meiste sind keine Wälder, sondern Holzplantagen.
Komischerweise kriegen wir das aber nur bei anderen Ländern hin. Zumindest hab ich noch niemanden kennengelernt, der eine Palmölplantage als Ölpalmwald bezeichnet. Aber bei uns selbst ist es dann plötzlich alles ganz anders. Bis hin zum abgehalfterten Adelssprößling der seine Fichtenplantage als Naturschutzmaßnahme verkauft.

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Erst einmal herzlichen Glückwunsch.

Ich kenne so mehrstufige Verfahren nur aus der Wirtschaft. Im öffentlichen Dienst hab ich davon bisher noch nichts gehört. Da ist es doch in der Regel nur ein finales Auswahlgespräch.
Ob du das vorverlegen kannst, hängt davon ab, wer bei diesem Auwahlgespräch dabei ist. Wenn das eine Auswahlkommission ist, dann wird die mit ziemlicher Sicherheit nicht deinetwegen einen Tag früher tagen. Wenn es eine Einzelperson ist und die Zeit hat, kann das möglich sein.
Ich persönlich würde mich aber immer zum regulären Termin freistellen lassen. Dazu musst du natürlich deine Schulleitung informieren. Über den Zeitpunkt würde ich mir eh genau Gedanken machen. Je nach Stelle kann es ja durchaus sein, dass die SL inoffiziell angesprochen wird. Dann ist es ggf. eine blöde Situation, wenn sie nicht Bescheid weiß.
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Hier gibt es schon Regionen mit Lehrermangel und kleinen Grundschulen, wo das Zusammenlegen sein könnte.
Das ist aber auch völlig egal. Kann auch genauso aus anderen Gründen jemand ausfallen. Gehört halt dazu.
Ich persönlich würde mich jetzt nicht stressen und mich erst so 2-3 Monate vor Schuljahresende melden. Das sollte dann auch die Zeit sein, wo die Planung fürs nächste Schuljahr beginnt. Vorher kann dir niemand wirklich seriös etwas sagen.
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Naja, weil die Auszeichnung unter dem Label Physik läuft, aber letztlich keine physikalische Forschung ehrt.
Wenn ich das richtig verstanden habe, lief die Begründung über die Anwendung als Werkzeug in der Physik. Das ist ein bisschen so, als würde man den Erfinder des Taschenrechners ehren...
Und auch diese Begründung war im Präsentationsvideo mehr als holprig und unkonkret. Was natürlich daran liegen mag, dass sich der Sprecher vielleicht auch mit dem Englischen schwer tat.
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Chemie und Physik dieses Jahr beide Nobelpreise im Kontext Computational Sciences. Find ich super, Informatik hat ja keinen eigenen

Ja, ich freue mich auch für die. Aber ein bischen Zweckentfremdung ist es irgendwie schon.

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Ich finde an der vorgeschlagenen Änderung mies, dass sie eine verkappte Sparmaßnahme ist.
Guckt man jetzt aber mal auf die Lebensrealität (nur noch ca. 40% Alleinverdiener) und das Ausweiten des Betreuungsanspruchs für Kinder, dann geht der gesellschaftliche Trend ganz klar weg vom Alleinverdienermodell. Entsprechend macht es auch Sinn die Basis der Alimentierung auf diese veränderte Realität anzupassen.
Schön wäre halt, wenn dem ein ganzheitliches Konzept zugrunde läge, was den ganzen Versorgungskomplex umfasst und nachjustiert und auch über die Beamten hinaus ginge.
So hinterlässt es halt einen faden Beigeschmack einer singulären Sparmaßnahme.
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Persönlich würde ich mich jetzt als Kollegium nie an ein Punktesystem fesseln, weil das Flexibilität nimmt und auch nur eine Scheinobjektivität schafft.
Ich würde mich stattdessen an folgenden Fragen leiten lassen:
- Geht die Aufgabe über die normale Lehrertätigkeit hinaus? (Achtung, das ist mehr als Unterricht!)
- Ist die Aufgabe nicht durch eine Aufstiegsstelle abgedeckt?
- Wie wichtig ist die Aufgabe für die Schule?
- Wie wichtig ist die Aufgabe für das Kollegium?
- Entspricht der zeitliche Aufgabenumfang mindestens der Entlastung (Ermäßigungsstunde+zugehöriger Vorbereitungszeit).
- Ist es eine Aufgabe die ggf. alternativ durch punktuelle Ausplanung entlastet werden kann?
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Wie handhabt ihr das an euren Schulen? Gibt es ein Punktesystem? Reichen alle einen Antrag mit Begründung ein, über die dann in der Lehrerkonferenz abgestimmt wird?
Rein rechtlich könnt ihr als Konferenz nur über die Grundsätze der Verteilung entscheiden. Und auch da ist nur vorgesehen, dass das Vorschlagsrecht bei der Schulleitung liegt. Ihr könnt aber einen Beschluss fassen, dass so ein Vorschlag gemacht wird. Die genaue Verteilung liegt dann in der Entscheidung der Schulleitung.
Soweit erst einmal der rechtliche Rahmen, damit ihr wisst in welchem ihr euch bewegt.
In der Praxis ist das dann in der Regel aber so, dass die Konferenz irgendwann mal über die Grundsätze diskutiert und abgestimmt hat und ihr dann jährlich einen Vorschlag der SL erhaltet und per Abstimmung entscheidet, ob dieser so weiter den Grundsätzen entspricht.
Dabei geht es dann eigentlich weniger darum ob genau Herr Meier oder Frau Müller die Anrechnungsstunde bekommt, sondern darum, ob die jeweils als entlastungsbedürftigen Bereiche abgedeckt sind.
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Schwierig.
Ich würde auch fragen, was besagte Kollegin dann als Entlastung für dich tut, wenn das regelmäßig vorkommt.
Allerdings empfände ich umgekehrt die Arbeitsbeziehung ebenfalls als extrem gestört, wenn jemand das ablehnen würde, sofern es keine Rollenkonflikte oder Zeitkonflikte gäbe.
Zum Glück haben wir aber einen Übersetzerdienst seitens des Schulträgers.
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Es trifft mich, zu hören, dass es falsch war, der SL zu antworten, irgendwie haben wir da wohl nicht weit genug gedacht, können es ja aber eh nicht mehr ändern.
Ob das die Ursache war, ist jetzt aber auch im Bereich der Spekulation. Die SL hat ja eine andere junge Frau eingestellt, wie du schriebst. Da wird die Situation nicht wesentlich anders sein. Junge Frauen bekommen halt mit hoher Wahrscheinlichkeit Kinder. Das weiß auch jede SL.
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Der Unterschied ist, dass der Unterricht in unseren Schulformen dann noch irgendwie funktioniert, wenn auch schlechter.
In der Grundschule geht er ohne Material unter Umständen garnicht und dann wird die Situation für alle Beteiligten unerträglich.
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Ich habe mir überlegt, ein kleines Projekt zu starten: ein Editor,
Sowas gibt es bereits, unter anderem z.B. den Worksheet Crafter.
Das Problem bei solchen Projekten war in der Vergangenheit oft, dass diese dann irgendwann nicht mehr weiterentwickelt wurden. Daran sind viele Aufgabengeneratoren dann letztendlich gescheitert.
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