Bei mir gäben die plagiierten Aufgabenteile 0 Punkte, wenn ich es nachweisen kann.
Für die Zukunft wirst du dein Prüfungsformat anpassen müssen, denn diese Probleme werden eher zunehmen als verschwinden.
Bei mir gäben die plagiierten Aufgabenteile 0 Punkte, wenn ich es nachweisen kann.
Für die Zukunft wirst du dein Prüfungsformat anpassen müssen, denn diese Probleme werden eher zunehmen als verschwinden.
Andere Schulform, aber bei uns sind alle studierten Fächer gleichrangig. Einsatz erfolgt nach Bedarf der Schule.
Naja, bezüglich eines dauerhaften Wechsels an die Uni muss man sehr, sehr realistisch sein und sich als Lehrer den unangenehmen und unfairen Wahrheiten stellen:
Mal abgesehen davon, dass ich die Idee, bereits vorab durch Einnahmen von Feiern u.ä. das Budget zu erweitern, sehr sinnvoll finde, frage ich mich wirklich, wie eine Feier aussehen muss, bei der man mit einem so kleinen Jahrgang bereits damals 18.000 DM auf den Kopf hauen konnte. Oder hattet ihr für die 50 Abiturienten 500 Gäste mit einkalkuliert?
Keine Ahnung, wie das bei Platy war. Aber wenn man mal von mindestens 2 Gästen pro Abiturient ausgeht, eine edlere Location wählt + Vollversorgung mit Essen/Getränken und Musik, dann ist das gar nicht so viel.
Wieso gehst du nicht die vorgesehenen Wege in deinem Bundesland?
Bei uns wäre das nach langer Krankschreibung eine Wiedereingliederung. Entweder ist diese erfolgreich, dann bist du danach wieder voll dienstfähig und kannst auch überall eingesetzt werden.
Oder sie ist nicht erfolgreich, dann erfolgt eine amtsärztliche Überprüfung, die ggf. eine Teildienstfähigkeit oder im schlimmsten Fall eine Dienstunfähigkeit feststellt. Bei letzterer erfolgte natürlich die zur Ruhe Setzung.
Während der Wiedereingliederung kann sowohl der zeitliche als auch der tätigkeitsbezogene Einsatzrahmen festgelegt/eingeschränkt werden. Aber halt auch nur während dieser Phase.
An alle, die das ganze auch aus Sicht der Schulleitung sehen können:
Macht es Sinn vor einer Rückkehr mittels Versetzung Initiativbewerbungen zu verschicken mit einer Liste an Zusatzqualifikationen, Fächern und Einsatzmöglichkeiten, auch im fachfremden Unterricht? Und dann die letzten, obwohl alten Beurteilungen aus der letzten Schule beizulegen? Ohne Uni-Arbeitszeugnis? Oder ist das im Moment auch zu viel, die Schulleitungen haben eh gar keinen Einfluss mehr und man meldet sich nur zum Gespräch nach der Zuteilung?
Das macht definitiv Sinn. Wir gucken sehr strategisch nach Leuten, die zu uns kommen wollen/sollen.
Das mag vielleicht nicht an allen Schulen so sein, aber viel betreiben schon eine aktive Personalpolitik.
Alte Beurteilungen im Sinne einer Bewertung sind da nur mäßig relevant, eher die Eckdaten: Fächer, Zusatzqualifikationen, Erfahrung und als wichtigstes der persönliche Eindruck, ob die pädagogische Haltung zum Schulprofil passt.
Was man halt nie vergessen darf, ist dass Schulen sich in einem abgesteckten Rahmen bewegen. Bekommen wir keine Stelle zugewiesen, können wir auch keine ausschreiben. Sind wir völlig überbesetzt, geht auch keine Versetzung zu uns hin.
Auf der anderen Seite, wenn wir wissen, dass ein interessanter Kandidat zu uns will, können wir mit unserem Dezernenten auch verhandeln und manchmal geht auch etwas außer der Reihe.
Ja, ist aber selten. Meistens wenn ein Fachleiter akut fehlt.
Nehmt ihr immer Rücksicht auf die Arbeitszeiten der Eltern?
In der Regel ja. Wenn es um massive, akute Verstöße geht, dann nicht.
Der Erlass fasst es sehr klar zusammen. Ziel ist der Transfer Schule --> Uni und nicht umgekehrt.
Das macht auch insofern Sinn, als dass der Uni-Input idealtypischerweise in der Breite dann durch die neu ausgebildeten Lehrer an die Schulen zurück kommt.
Nicht desto trotz gibt es auch Stellen, wo auch die umgekehrte Richtung genutzt wird. Das ist dann aber eher nicht auf Einzelschulebene, sondern auf systemischer Ebene. In meinem Regierungsbezirk gehen beispielsweise viele dann in die Fachberatung oder auf ähnliche Stellen bei der Bezirksregierung.
Vermutlich Eintritt inklusive Essen + Getränke extra.
Zum Freitag. Das ist halt ein normaler Arbeitstag. Die im öffentlichen Dienst tradierte Haltung, dass dies nur ein halber Arbeitstag ist, stimmt halt nicht, auch wenn es nett ist Freitagmittag mit offiziellen Terminen durch zu sein.
Ansonsten lerne dich von den nichtdienstlichen Terminen abzugrenzen. Niemand kann gezwungen werden an Kollegiumsfeiern am Wochenende teilzunehmen.
Such die Gleichgesinnte und drängt über Lehrerkonferenz- und Schulkonferenzbeschlüsse darauf, dass die offiziellen Termine sich in einem angemessenen Zeitrahmen bewegen.
Du erwartest zu viel Stranddrang.
Du kommst aus einer Abordnung an eine Schule, wo keiner dich als Person, deine reale Qualifikation und deine Arbeitsweisen kennt. Darüber hinaus lässt sich deine Unitätigkeit nicht 1:1 übertragen. Da ist es völlig normal, dass man dich nicht sofort in eine Koordination setzen wird sondern die Schule dich erst einmal in der Praxis kennenlernen will.
Es ist auch fair und transparent vom SL darzustellen, wie groß die Chancen in deinem Wunschbereich sind. Ebenso ist es fair dir eine Alternative zu nennen, wo gerade großer Bedarf ist. Dass diese jetzt nicht deinen Vorstellungen entspricht, kann halt passieren.
Das sind 28 Unterrichtsstunden.
auf sieben (?) A15-Stellen beworben, was für das RP natürlich einen enormen Aufwand bedeutete. Als mich der Referent entnervt anrief
Vermutlich ist das ähnlich wie in NRW. Das Problem ist in so einem Fall weniger der Aufwand, sondern dass alle sieben Verfahren ruhen bis auch das letzte entschieden werden konnte. Das ist das nervige an den Parallelbewerbungen. Jetzt stell dir vor, in einem Verfahren gibt es einen Rechtsstreit... Bei uns im Regierungsbezirk führte das kürzlich zu 1,5 Jahren Verzögerung... Absolute Katastrophe.
Wie list er denn das Schülerprodukt ein?
Deshalb geht man dann ja zum Arzt...
Mir wurde bereits geraten, einfach mal für 2 Wochen aus dem Dienst zu gehen
Wenn du nicht gerade krank bist, dann ist das ein Dienstvergehen.
Vielleicht hast du das jetzt einfach salopp hier geschrieben und die Situation war differenzierter, aber wenn der Rat mit dem Tenor "einfach mal" gefallen ist, dann weiß du, um welchen Kollegen du einen Bogen machen solltest. Der wird dann nämlich auch keine adäquaten Strategien im Angebot haben.
Das erste Jahr ist übrigens das Härteste. Das liegt weniger an fehlenden, fertig aus der Tasche ziehbaren Stunden (, die sind eh eine Legende), als vielmehr an der fehlenden Erfahrung gepaart mit der hohen Stundenzahl. Man ist halt nur formal fertiger Lehrer. In Wirklichkeit geht die Entwicklung noch mindestens 10 Jahre weiter. Es wird aber von Jahr zu Jahr leichter.
Dieses Semester habe ich Alte Geschichte und merke, dass ich mich kaum begeistern kann dafür.
Jedes Studienfach hat Inhalte, die man lieber mag und andere, die man selbst vielleicht weniger interessant findet. Das ist ganz normal.
Zu deiner Idee der Sprache/Sprache-Kombination:
Die wird immer eine erhebliche Korrekturbelastung nach sich ziehen, solange die Prüfungsformate wie bisher bleiben.
Die werden sich in Zeiten von Digitalisierung, ChatGPT und Co. zwar mittelfristig zwingend ändern müssen, aber ich persönlich schätze mal aus der Erfahrung im Umgang mit anderen Veränderungen in Schule, dass da mindestens noch 10-15 Jahre Rückzugsgefechte geführt werden, bis die sich die Prüfungsformate verändern und hoffentlich durch besser handhabbare ersetzt werden. Mit Gymnasiallehramt bist du da nun auch nicht in der progressivsten Schulform. ![]()
... oder einfach interessante Fortbildungen besuchen? Schräges Konzept oder? ![]()
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