Beiträge von kodi

    Also sitze ich jetzt da, und frage mich - wer kümmert sich eigentlich um meine Weiterentwicklung? Ja, ich selbst - ist klar.

    Grundsätzlich immer nur du selbst. Alles andere ist eine Illusion. Da darf man sich generell und unabhängig von deiner Situation nichts vormachen.

    In Ungnade gefallen. Wird hinter verschlossenen Türen gesprochen? Ich vermute ja, wissen tue ich es nicht. Bin aber zur Zeit echt ratlos ob meiner Weiterentwicklung. Hilft das jetzt etwas weiter?

    Aufgrund deiner Vita kann ich verstehen, dass du das annimmst. Es wäre auch naiv anzunehmen, dass sich nicht auch intern ggf. nach den verschiedenen Kandidaten erkundigt wird. Die Frage ist halt, ob sich das konkret auswirkt. Bei vielen Abordnungen ist das Anforderungsprofil ja so, dass es durchaus mehrere Bewerber geben kann. Oft gibt es auch bereits Kandidaten, die vielleicht aufgrund der Vortätigkeit eine besondere Eignung erworben haben. insofern finde ich es jetzt nicht so abwegig, dass man da durchaus auch Misserfolge bei einer "kalten" Bewerbung hat.

    Bezüglich deines EFV: Du solltest für dich Klarheit haben, ob du wirklich in die Schulleitung willst. Das klang jetzt nicht so ganz durch in deiner Beschreibung. Falls ja, buche ein entsprechendes Coaching für das EFV und wiederhole es. Die Durchfallquoten ohne spezielle Vorbereitung sind da ja katastrophal hoch. Die SLQ macht es sich da auch etwas einfach, wenn sie sagt, das wäre eine separate Sache. Jeden Lehrer/jede Schule würde man bei analogen "Erfolgsquoten" zur Rechenschaft ziehen.

    Nachtrag:

    - mir sagte mal ein Schulleiter-Kollege: wenn du Probleme mit deinen Zeugnissen haben willst, nutzt Schild. Was mich dabei stören würde: Schild erzeugt (meines Wissens) Report-Dateien, die man nicht mehr händisch bearbeiten kann.

    Dieses "händisch bearbeiten" ist bei reinen Word-Dateien möglich. Es ist aber auch bei unseren Serienbrief-generierten Word-Dateien noch möglich. Und das spricht eindeutig dafür und gegen Schild. Für mich.

    Bei uns ist die Erfahrung genau umgekehrt.

    Früher haben wir mal mit Worddateien hantiert, die ein Serienbrief vorbereitet hatte. Das war wegen einiger 'kreativer' Kollegen die absolute Vollkatastrophe. Die haben jedes mal das Layout nahezu irreparabel zerschossen. Und das war jetzt nicht nur die Leerzeichen-Formatier-Fraktion...

    Seitdem wir für alle Zeugnisvarianten Schild benutzen, sind diese Probleme vorbei. Jetzt können die Kollegen nur noch ihren Inhalt eingeben. Das Layout wird über den Report festgelegt. Eine händische Bearbeitung einzelner Zeugnisse ist auf der Layoutebene bei uns explizit nicht erwünscht. Wir drucken allerdings auch eine fast vierstellige Anzahl an Zeugnissen.

    Der Preis dafür ist ein geringer Verlust an Flexibilität. Textlängen sind bei uns seitdem begrenzt und Textzeugnisse sind generell mehrseitig (gefaltete A3-Zeugnisse).

    Wenn wir die Ukraine unterstützen wollen, sollten wir auch den Taurus liefern.

    Nein, man liefert nie seine modernsten Waffen, denn das führt nur dazu, dass diese der Gegner noch leichter in die Hände bekommt.

    Wenn der Westen der Ukraine ehrlich helfen wollte, dann hätte er entsprechende Munitionsfabriken bauen lassen müssen. Dann müssten die Rüstungsfirmen Aufträge bekommen in die Massenfertigung der entsprechenden Waffensysteme einzusteigen und nicht a la Hobbymanufaktur zu produzieren.

    Wenn der Westen sein Wort halten würde, dann müßte er den Garantenstatus für die territoriale Integrität der Ukraine erfüllen, den er damals vereinbart hat, als die Ukraine das Abkommen über die Rückgabe der sowjetischen Atomwaffen geschlossen hat. Das hieße entweder direkt in den Krieg eingreifen oder alternativ der Ukraine Nuklearwaffen liefern.

    Bei den Stellungnahmen der Gymnasial-Kollegen muss ich brechen.

    Eine Anekdote:

    „Dazu leisten die Lehrkräfte noch organisatorische Aufgaben im Bereich des Schulalltags (Klassenfahrten, Klassenaktivitäten, Projekttage, andere Schüler- und Schulaktivitäten) in einem Maße, wie er an Grundschulen verständlicherweise nicht üblich ist.“

    Damit hat er ja recht, nur genau andersherum als er es meinte. ;)

    Guckt man sich seine Vita an, dann schien er persönlich auch nicht besonders ausgelastet gewesen zu sein.

    Eigentlich müsste das für alle Schulen gleich sein.

    Das ist aber leider nicht die Realität. Ich habe auch schon Standorttyp 1/2-Schulen aus erster Hand erlebt, wo Geld wirklich keine (!) Rolle spielte. Keine! Hätte ich mir nie vorstellen können, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte. Und ist aus meiner jetzigen Schulsituation undenkbar.

    Das Ganze wurde an den besagten Schulen allerdings rechtskonform über den Förderverein abgewickelt.

    Angst vor Veränderungen.

    Bei dem was man kennt, fühlt man sich dann doch sicherer als bei Unbekanntem.

    Beobachte ich ganz oft auch bei unseren Abschlussschülern. Da wird lieber ein schulischer Bildungsgang gewählt, weil man weiter zur Schule gehen kann, statt sich auf das 'Abenteuer' Job/Ausbildung einzulassen. Wie Schule 'geht', wissen sie eben...

    Sieh das nicht zu negativ. Du bist im 2. Jahr und lernst noch.

    Wenn ich das richtig herauslese bist du jetzt zum ersten mal Klassenlehrerin. Das heißt die Schüler kennen dich erst ein halbes Jahr! Kinder sind da unterschiedlich. Manche fassen schnell vertrauen und binden sich an dich, andere brauchen deutlich länger. Das hängt manchmal auch ein bisschen von der Art der Probleme ab. Manches erfährt man (leider) erst nach Jahren und manches auch nie.

    Wichtig ist nur, dass das Kind überhaupt jemanden gefunden hat, dem es sich anvertrauen mochte. Wenn es jemand anders war, Vertrauenslehrer, Sozialarbeiter, etc. ist das doch auch gut. Entscheidend ist, dass dem Kind geholfen wird.

    Deine Klasse wird mit Sicherheit über die nächsten Jahre eine zunehmend engere Bindung zu dir aufbauen.

    Macht es heutzutage noch Sinn Theologie zu studieren um Religionslehrer an einer Schule zu werden oder meint ihr mit dem Fach hat man eher schlechte Chancen auf eine gute Stelle?

    Aufgrund der Sonderstellung wird es auch weiterhin Stellen für Religionslehrer geben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das zu unserer Lebenszeit noch ändert.

    Du musst dir aber klar machen, dass das Fach in der Praxis eher nachrangig behandelt wird, du viele Lerngruppen haben wirst, es Regionen in Deutschland gibt, wo das Fach massiv Schüler verliert, der Reputationsverlust des Fachs durch Straftaten und deren Deckung durch die Kirche zum Teil enorm ist, deine Schüler bei Nichtgefallen mit den Füßen abstimmen können und es abwählen und die Akzeptanz des Fachs generell relativ gering ist.

    Es spricht nichts dagegen auch direkt lebenspraktische Dinge zu lernen. Ob das jetzt ein eigenes Fach sein muss, sei mal dahingestellt.

    Ich finde allerdings die inhaltliche Beschreibung des Fachs im Artikel etwas diffus:

    • Wäsche waschen, Überweisungsträger ausfüllen :autsch:
    • Steuererklärungen machen :top:
    • Hinterfragen gängiger Schönheitsideale :staun:

    So richtig passt das für mich nicht zusammen.

    Das kann aber auch gut der 'Qualitätsberichterstattung' des Focus, der RTL zitiert, zuzuschreiben sein.

    Du kannst es mit underclocking und undervolting probieren. So richtig viel bringt das aber nicht.

    Ansonsten Bluetooth aus, Leds aus, Sound deaktivieren.

    Auf sparsameren PI wechseln, z.B. den RPi Zero W oder RPi Zero 2. Das halbiert den Stromverbrauch in etwa.

    Vergleich Stromverbrauch verschiedener RPis.

    Die Frage ist dabei halt, was ihr so an Zubehör da habt und ob sich der Austausch noch lohnt, wenn man ggf. Stromversorgung und Displaykabel auch noch tauschen muss...zusätzlich zu den Kosten des RPi Zero W.

    Falls ihr es nicht eh schon macht, bringt das Abschalten des Fernsehers/Monitors übrigens sehr viel mehr als alles, was du am PI machen könntest.

    Je nach Modell lohnt es sich auch zu prüfen ob die externe Zeitschaltuhr ggf. besser ist als die eingebauten Funktionen des Bildschirms.

    Angesichts der Tatsache, dass mehr als die Hälfte der Arbeit und des Ärgers von den schulfremden Verwaltungsheinis und Juristen in der Bezirksregierung und im Ministerium produziert wird, ist das natürlich eine ganz großartige Lösung! Damit es dann vor Ort auch nicht mehr klappt, oder was? :autsch:

    Die sollen erst einmal bei sich selbst ausmisten, dann sind 80% aller Probleme von Schulleitungen gelöst.

    Aber was will man von einem Ministerium erwarten, dass von einer Ministerin geführt wird, die es im Voramt zugelassen hat, dass in ihrem Zuständigkeitsbereich eine Schulleitung weg gemobbt wurde, die kurz zuvor einen Preis als eine der besten Schulleitungen bekommen hatte... (Viele Grüße an der Stelle auch an die Stadt Herten, wohin sich hoffentlich keine SL mehr bewerben möge.)

    Über die Grundsätze der Verteilung entscheidet die Lehrerkonferenz auf Vorschlag der SL. (Die genaue Verteilung an die Person bleibt aber Sache der SL.)

    Das wäre ein Punkt da einzuhaken. Mitstreiter suchen, bei der nächsten Abstimmung dazu entsprechende Fragen stellen und ggf. dagegen stimmen.

    Wenn du da niederschwelliger drangehen willst, kannst du auch den Lehrerrat bitten, die entsprechende Schipsdaten (Anzahl) einzusehen und sich die Verteilung erläutern zu lassen.

    Grundsätzlich würde ich da immer empfehlen stufenweise vorzugehen.

    1. Erst über den Lehrerrat anfragen und Infos einholen. Oft tut sich dann schon etwas.
    2. Dann einen Antrag an die Lehrerkonferenz den SL aufzufordern die Grundsätze der Verteilung zu aktualisieren. Spätestens dann wird eine vernünftige SL das Gespräch suchen.
    3. Schlussendlich wenn gar nichts geht, bei der nächsten Abstimmung dazu mit entsprechend vielen Mitstreitern den Beschluss platzen lassen.

    Was man halt nie vergessen darf, ist dass manchmal der Arbeitsaufwand einer Aufgabe nicht für alle ersichtlich ist.

    Beispielsweise diese Zeugnisleute. Da steckt in der Regel ein bisschen mehr hinter als 2x im Jahr die Zeugnisse auszudrucken. Je nachdem wie das organisiert ist, kommt da der ganze Noteneingabesupport, Unterrichtsverteilungseingabe in Schild, Nachdruck diverser Zeugnisse und Überweisungszeugnisse, Archivierung, Bereitstellung und Anpassung der Formularvorlagen etc. dazu. Ich bin an einer größeren S1-Schule. Bei uns knackt der Zeitaufwand locker 2 Entlastungsstunden.

    Naja, man kann da doch durchaus unterschiedliche Meinungen zu haben. Nur weil man sie nicht teilt, muss man sie niemandem absprechen.

    Letztlich ist das eine Sache die auf Systemebene geklärt werden muss und ja in einigen Bundesländern bzw. in einigen Studienseminaren ja auch irgendwie schon geklärt ist.

    Ich hätte mir gewünscht, dass die Verantwortung aller Beteiligten, Lehrer, Schulleitung und Eltern mit der gleichen Akribie gerichtlich überprüft worden wäre. So hat das Ganze für mich persönlich ein leichtes Geschmäckle, auch wenn ich persönlich nach den bisherigen Berichten ganz klar Fehler bei den Lehrern sehe.

    Was ich überhaupt nicht in Ordnung finde, ist dem Kind selbst eine Mitschuld zu geben. Nicht umsonst greift die erste Stufe der Teilmündigkeit erst ab 14 Jahren.

    - Habe ich das tatsächlich nur übersehen und das ist schon immer so gewesen, oder ist das - wie von mir vermutet - eine neue Praxis? T

    Das ist halbwegs neu. Ich meine seit 3-4 Jahren gibt es das in einigen Regierungsbezirken. Haben wir hier auch schon einmal diskutiert. Finde den Thread aber auf die Schnelle nicht. Vermutlicher Hintergrund war irgendwas mit der Aufstiegsstellenzuweisung, wenn ich mich richtig erinnere.

    Ich bin gespannt, was ein wie auch immer geartetes Arbeitszeitmodell dazu sagt. Im Verbandsmagazin des PhV war ein Artikel zum Hamburger Arbeitszeitmodell, das im Schnitt pro Klausur 10 Minuten angesetzt hat. Es muss einer Lehrkraft gegeben haben, die nach 10 Minuten per Stempel und Strich das Ende der Korrekturzeit markiert hat und die Arbeit nur anhand dessen, was innerhalb der 10 Minuten gelesen wurde, bewertet hat.

    Die Normierung von Zeit und Qualität völlig losgelöst von der Realität, vorgenommen von studierten Menschen, gleichwohl aber den (finanziellen) Sachzwängen der Politik unterworfen, mutet schon etwas sagen wir... verstörend an...

    Das ist noch der beste Fall, dass die Zeit überhaupt ermittelt wurde, statt sie gleich frei zu erfinden oder über passend ausgewählte Jahrgangsstufen/Fächer zu mitteln. Wobei 10min selbst bei einer halbwegs korrekturfreundlich gestellten Mathearbeit in der Unterstufe eher knapp sind.... Vielleicht haben die da irgendwelche Tests mit reingezählt.

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