Beiträge von kodi

    Im Februar habe ich nämlich KEIN Angebot bekommen für das Listenverfahren.

    Das ist jetzt nicht so verwunderlich. Das Listenverfahren findet nur mit den Reststellen statt. So viele gibt es davon nicht. Der normale Weg ist die schulscharfe Bewerbung.

    Dazu kommt noch, dass die Stellen aus dem Listenverfahren nach Bedarf an der Fachkombination und den Ortswünschen und nachrangig dann anhand deiner Noten vergeben werden. Wenn also keine Schule offenen Bedarf an deinen Fächern in den von dir angegebenen Orten hat, dann bekommst du auch kein Angebot über die Liste. Insofern kannst du mit einer Listenziehung nie sicher rechnen.

    Das Malkreuz ist doch nur eine Schreibweise für halbschriftliches Rechnen.

    Ob man das jetzt unbedingt ein Schema pressen muss, weiß ich nicht. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen Schüler, sicher wird es auch einige verwirren.

    Je mehr man das algorithmisiert, umso eher kann man auch gleich die Algorithmen der schriftlichen Rechenverfahren nehmen.

    Ist es dann nicht einfach schlusslogisch so, dass dein Kind sich in Sport besonders anstrengen muss, um dieses Manko auszugleichen?

    Die entscheidende Frage ist, ist der Sportunterricht so gestaltet, dass dies möglich ist und eine Entwicklungsperspektive geboten wird? Wird diese Entwicklung dann auch honoriert?

    Im Gegensatz zu den anderen Fächern, war dies beim Sportunterricht in der Vergangenheit nicht immer klar erkennbar.

    Und meine Frage dazu lautet: warum tut man Schülern das an? Wieso wird Schönschreiben bewertet? Außer in der Kalligraphie schreibt man doch nicht um des Schreibens Willen, sondern, um seine Gedanken zu kommunizieren. Deutsch ist doch kein Kunstunterricht.

    Schrift transportiert Information. Das funktioniert nur so lange sie auch für andere lesbar ist. O_o

    Das hab ich auch beim Lesen gedacht. Aber das Problem in solchen Fällen ist ja, dass die Situation unheimlich schwer zu fassen und adäquat zu protokollieren ist. Von daher vermute ich mal, dass viel bei der sicher nötig verkürzten Darstellung für das Forum auf der Strecke geblieben ist.

    Ich hab so meine Zweifel, ob unter anderem wegen dieser Problematik das Darzustellen ein Elternabend wirklich das richtige Format ist, um damit umzugehen. Ich würde vorher eher noch einmal das Gespräch mit der Schule und ggf. der Schulberatungsstelle suchen.

    Doch, es geht. Wenn man drei Sabbatical akkumuliert, kann man sogar mit 59 in den Sonnenuntergang segeln. Wenn keine anderen Gründe dagegen sprechen, kann man sich bereits schon ab 55 ohne Bezüge vom Dienst freistellen lassen.

    Ich wünsch dir, dass dieser Plan aufgeht. Ich skeptisch, dass diese Lücken bei dauerhaftem Lehrermangel in Zukunft offen bleiben.

    Warum wäre das ein Desaster? Man muss nicht wissen, dass 32 durch 8 teilbar ist. Es reicht, ein Gefühl für Zahlen zu haben, zu Vermuten, dass 32 durch 8 teilbar ist, das kurz zu prüfen und dann weiter zu machen. Das schult auch das Kopfrechnen.

    Du kannst bei Kindern in der S1 sehr gut beobachten, dass diejenigen, die so vorgehen müssen, in der Regel keine mentalen Kapazitäten mehr frei haben, um sich auf den Kern der entsprechenden Rechenaufgabe zu konzentrieren.

    Meine persönliche anekdotische Beobachtung ist auch, dass Unkenntnis im 1x1 und 1+1 bei meinen Schülern stark korreliert mit fehlendem Zahlenverständnis und der Unfähigkeit Kopfrechenstrategien anzuwenden. Diese Ausweichstrategien stehen meisten denen, die sie am dringendsten bräuchten, nicht zur Verfügung.

    Wenn ich auf diese Aufgabe schaue, weiß ich auch nicht, dass das 12 ist. Ich rechne jedes Mal 4 + 4 + 4 (4, 8, 12). Das habe ich als Kind schon so gemacht und das hat sich nie geändert.

    Dazu gibt es Studien, wo man Menschen im MRT Aufgaben aus dem Bereich 1+1 und 1x1 hat rechnen lassen. Die zeigen ziemlich eindeutig, dass diese Ergebnisse in der Regel abgerufen und nicht ausgerechnet werden. Vielleicht bist du da eine Abweichung.

    Ich muss gestehen, dass ich den Kindern auch "keine Wahl" lasse.Es ist genau so wie du es beschreibst. Aus meiner Erfahrung kommen die Kinder besser mit den Aufgaben zurecht, wenn sie EIN vorgegebenes Schema kennenlernen mit dem sie arbeiten können.

    Bitte aber nur zukunftsfähige Verfahren und z.B. kein Entbündeln! Das funktioniert nämlich in der Praxis nicht mehr bei 2+ Subtrahenden und macht uns in der S1 große Probleme.

    Ansonsten stimme ich euch zu. Manche Sachen müssen schlicht auswendig gelernt und geübt werden:

    • 1x1 (!)
    • Schriftliche Rechenverfahren

    Der Deutschlandkurier hängt der Erfahrung an meiner Schule ein halbes Jahr hinterer. Nicht so extrem, wie beschrieben, aber in Tendenz war es zwischenzeitlich auch bei uns so, als die Schüler noch davon ausgingen nur kurzzeitig hier zu sein. Nach dem ersten Fluchtschock, kam das Motivationsloch. Inzwischen hat sich das völlig verändert, weil sie davon ausgehen dauerhaft hier zu leben.

    Beim 4teachers-Artikel hab ich gedacht: "Gut dass wir das weitgehend alles haben." Da zahlte sich aus, dass wir schon sehr lange unter anderem eine Schwerpunktschule für neu Geflüchtete sind. Der Lehrplan ist bei uns allerdings der deutsche. (Was ich auch richtig finde, da die Kinder vermutlich noch Jahre hier leben werden.)

    Der Pilot ist ein schlechtes Beispiel, weil du da nicht einmal einen Berufsabschluss erwirbst.

    Die Kritik ab NC finde ich allerdings berechtigt. Der NC selektiert nicht aufgrund eines nötigen Fähigkeitsprofils, sondern steuert lediglich den Kapazitätsmangel an den Universitäten. Die Zugangsvoraussetzung ist hingegen die Hochschulreife.

    Es ist schwierig. Du musst halt konsequent deine Leitungszeit auf beide Standorte aufteilen, weil ein gewisses Maß an örtlicher Präsenz immer erforderlich ist. Trotzdem wirst du vermutlich einen Hauptstandort haben, wenn deine Aufgabe Verwaltungstätigkeiten einschließt. Papierlose Verwaltung ist ja leider in der Schule noch nicht angekommen.

    Du musst auch gezielt in standortübergreifende Teambildung investieren. Sonst laufen dir deine Kollegien leicht auseinander, was Schulkultur und pädagogisches Selbstverständnis angeht.

    Wenn das Kind krank ist, dann nimm auch deine Kinderkrankentage in Anspruch, wenn nur so die Betreuung gewährleistet ist.

    Wenn du dich stattdessen selbst krank meldest, ist das streng genommen Betrug. Vor allem aber zählen die Tage dann auf dein "Krankenkonto", dh. wenn du die einschlägigen (aber relativ großzügigen) Zeiten überschreitest wird dir ein BEM angeboten oder du musst im schlimmsten Fall zum Amtsarzt.

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