Beiträge von kodi

    Ich empfehle dir die Fortbildung "Schulleitung - Eine Perspektive?" zu machen. Sie wird in ähnlicher Form von allen Bezirksregierungen angeboten.

    Die Fortbildung bereitet dich nicht auf die Bewerbung und Überprüfung vor. Aber sie ist sehr hilfreich, um deinen Wunsch in die Leitung zu gehen noch einmal zu überprüfen.

    Ansonsten kann ich dir nur den Tipp geben, dass du dich eng mit deinem Dezernenten absprichst bzw. von ihm/ihr beraten lässt, was erwartet wird, sobald es konkret wird und deine Überprüfung ansteht.

    ... wobei ich mich jetzt gerade frage, ob die Überprüfung noch von deinem Dezernenten gemacht wird oder schon vom Schulrat, des für die Stelle zuständigen Schulamts. Sprich auf jeden Fall mit den Zuständigen.

    Bei uns legt jede Fachkonferenz die Leistungskriterien fest. Eine gleiche Regelung in allen Fächern halte ich aufgrund der fachspezifischen Besonderheiten für nicht möglich.

    Allerdings sollte es schon einen Grundkonsenz geben. Dazu gehört für mich auch, dass man nicht die Persönlichkeitsmerkmale eines Schülers benotet, sondern die individuelle Leistung. Insofern finde ich auch, dass Introvertiertheit bzw. Extrovertiertheit kein Vor- oder Nachteil bei der Notengebung sein sollte.

    Aufstiegsstellen:

    Naja, in manchen Bundesländern gibt es keine Sprungbeförderungen mehr. Da ist A14 dann ein notwendiger Zwischenschritt.

    Abordnungen:

    Viele Kollegen sind was das Arbeitsumfeld angeht eher konservativ und meiden Veränderungen. (Übrigens total spannend, weil das nicht unbedingt mit politisch konservativ deckungsgleich ist.). Du musst dich auf eine neue Situation einstellen, anderes Klientel, neue Strukturen, anderer Schulweg, etc. Bringt halt alles je nach Sichtweise Unsicherheit, Risiken und Mehrarbeit oder Abwechslung und Chancen...

    Darüber hinaus kann eine Teilabordnung auch zeitlich ziemlich ätzend werden, wenn man viel zwischen den Schulen pendeln muss.

    Aus meiner Schulzeit weiß ich noch sehr gut, dass da auch Mitschüler waren, die partout nicht neben Mädchen sitzen wollten. Konservative Glaubensauslegung ist doch nicht nur im Islam bekannt. Das finden wir in allen Religionen und am Ende des Tages fällt auch das unter den Schutz des Grundgesetzes.

    Das ist eine beliebte Pauschalbehauptung, die auch oft aus religiösen Kreisen kommt.

    Kannst du die Begründung mal erläutern? Ich sehe nämlich nicht wirklich, wieso das beschriebene Verhalten durch die Freiheit des Glaubens und die ungestörte Religionsausübung gedeckt sein sollte.

    Weder wird bei der Koedukation jemandem ein religiöser Glaube aufgezwungen noch ist Sportunterricht eine Tätigkeit, die besonders im Verdacht steht eine Religionsausübung zu sein. ;)

    Ich würde mir keine Gedanken machen, wie "verbraucht" ein Thema ist. Realistisch gesehen ist jedes Thema schon oft gewählt worden.

    Wenn du jetzt ein (in Deutschland vergleichsweise) exotisches Thema nimmst, wie z.B. Gamification, dann haben die Prüfer eventuell dazu unreflektierte Vorurteile oder können nicht daran anknüpfen. Da es eine lebenswegentscheidende Prüfung ist, würde ich persönlich da immer auf Sicherheit gehen.

    Hierzu gehört die Bereitstellung von Getränken, passive Hitzeschutzmaßnahmen wie Folien auf den Fenstern, Rollos usw. Auch könnten Ventilatoren bereitgest werden.

    Also bis auf die Ventilatoren haben wir das.

    Letztlich sind das doch ziemlich zahnlose Regelungen, die man mit einer Minimallösung erfüllen kann.... und die Verwaltung ist Meister darin, diese Minimallösung zu finden. ;(

    Das mit dem schnelleren Termin kann ganz unterschiedliche Gründe haben:

    • Fallpauschalen der GKV für das Quartal erschöpft. Natürlich arbeitet der Arzt nur ungern umsonst und schiebt dann möglichst ins neue Quartal.
    • Praxisgemeinschaft, der auch Ärzte ohne Kassenzulassung angehören. Die können dann nur Privatpatienten behandeln. Entsprechend gibt es leichter einen Termin.
    • Stammpatient oder Neupatient
    • Akutheit/Schwere der Krankheit

    Letztlich muss es für die jeweilige Schule passen. Wenn ihr mit Handsteckung gut zurecht kommt, ist das doch ok.

    Auch die kann man allerdings so machen, dass die Kollegen rechtzeitig Bescheid wissen. Im einfachsten Fall schickt man halt nachmittags und morgens ein Foto.

    Bezüglich Untis:

    Ob das bessere Pläne als eine Handsteckung oder schlechtere Pläne rechnet, hängt allein davon ab wie gut man es einstellt und sich damit auskennt. Die Lernkurve ist da sehr steil und die offizielle Doku für Neueinsteiger auch nicht besonders gut strukturiert.

    Herr Lauterbach hat vor > 30 Jahren ein Medizinstudium abgeschlossen, aber nie als Arzt gearbeitet und in den letzten 30 Jahren nicht medizinisch geforscht. Nicht mal seine Zeit als AIP wollte er ableisten. Dass er heute seine Approbation hat, liegt einzig daran, dass AIP irgendwann abgeschafft wurde.

    Das war aber gar nicht meine Frage. Ich habe dich gefragt, auf welche Fragestellung du die besondere Befähigung von Herrn Lauterbach genau beziehst.

    Medizinstudium und dann 30 Jahre Gesundheitspolitik?

    Sicher ist er nicht als praktischer Arzt qualifiziert und auch nicht als Forscher.

    Im Einordnen von Forschungsergebnissen, Studien und Empfehlungen und den daraus resultierenden politischen Handlungsoptionen ist er mit ziemlicher Sicherheit schon qualifiziert. Schließlich macht er das seit 30 Jahren und hat dabei auch eine Reihe von Veröffentlichungen publiziert.

    Du könntest einen NFC-Tag draufkleben. Allerdings bezweifle ich, ob der das Wetter und die Belastung aushält. Das ist zwar unauffälliger als einen QR-Code draufzukleben, aber letztlich das gleiche... nur unbekannter. ;)

    Ich finde die Grundidee gut. Wie wäre es bei der Stadtverwaltung anzuregen, dass zukünftige Stolpersteine gleich mit QR-Code graviert werden.

    Bio und PP sind doch gute Fächer.

    Bio wird für ein Nebenfach viel unterrichtet und ist in der S1 auch in der Regel die Standardnaturwissenschaft für WP1.

    Die Bedeutung von PP nimmt meiner Beobachtung nach zu, da christl. Reli abnimmt und islam. Unterricht noch nicht in der Schule angekommen ist.

    Ich würde an deiner Stelle daher bei deinen Fächern bleiben und ggf. Kunst nur als Ergänzungsfach nehmen. Wenn Kunst dann etwas länger dauert und du es z.B. erst während des Refs abschließt, ist das doch auch kein Problem.

    Die Fragen sind: Macht es 1. Sinn sich dort zu bewerben, wenn bald alle A12 Stellen zu A13 Stellen werden und 2. wie sieht es dort mit der zeitlichen Belastung aus? Ich bin an 3 Tagen um ca. 16 Uhr zu Hause und möchte nicht jeden Tag bis 18 Uhr in der Schule sitzen, da ich auch Kinder habe.

    Viele Grüße :gruss:

    1. Das würde ich nicht von A12/A13 abhängig machen. Bei einer generellen Aufstufung auf A13 werden die Leitungsämter zumindest mit einer Zulage angepasst werden müssen, um den Abstand zu wahren. Die eigentliche Frage sollte eher sein, ob du Erfahrung in der Schulform Grundschule hast.
    2. Die zeitliche Belastung ist hoch...höher als bei deinen jetzigen Konrektoren. Die Basisaufgaben sind gleich, aber es gibt ein kleineres Leitungsteam und weniger Schulleitungsentlastung. Darüber hinaus hast du ein kleineres Kollegium um Aufgaben zu delegieren. Schulleitungsaufwand skaliert nur zu einem kleinen Teil mit der Schulgröße.

    Vielleicht schreibst du hier nur einen Teilaspekt deiner Motivation. Schulleitung ist ein hochbelastender Job. Wenn du den nur anstrebst, um irgendwo weg zu kommen und einer aktuellen Belastung auszuweichen, dann geht das mit ziemlicher Sicherheit mittelfristig schief und du wirst krank werden bzw. den Leitungsjob nicht durchhalten.

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