Beiträge von kodi

    ... und hoffe, dass die Stellenausschreibung erst kommt, wenn manche Dinge politisch entschieden sind. Dann weiß man wenigstens, wofür oder wogegen man sich entscheidet. Das wäre halt irgendwie hilfreich. ;)

    Leider klingt der Gesetzentwurf nicht danach, sondern nach "Schieben wir auf in ein paar Jahren/die nächste Legislaturperiode".

    Ich würde dir empfehlen eine Tabelle mit deinen persönlichen Vor- und Nachteilen zu machen.

    Da kannst du dann optional die denkbaren Gratifizierungsmöglichkeiten (Zulage, Deputatsreduktion, Besoldungsstufe) eintragen. Oft hilft ja so eine Visualisierung bei der Entscheidungsfindung und um sich einen Überblick zu verschaffen, welcher Aspekt einem selbst richtig wichtig ist.

    Da wäre natürlich die Frage, wo endet Respekt und wo ist Toleranz.

    Respekt = Wertschätzung, Anerkennung

    Toleranz = Duldung, gewähren lassen

    Das ist ein feiner, aber entscheidender Unterschied, wenn du dich auf den Glauben beziehst.

    Das ist auch davon zu trennen, wie man dem jeweiligen Menschen gegenüber tritt.

    Dein alter Job ist doch ein super Ausgangspunkt:

    Ich kann mir vorstellen, dass es viele gibt, die Hilfe bei der Einkommenssteuererklärung haben wollen.

    Oder ganz aktuell bei der Grundsteuererklärung.

    Ansonsten Tutor an der Uni. Kommt auf deine Fächer an. Für Mathe werden z.B. immer welche gesucht. Das hilft dir auch ggf. für deinen Lehrerberuf weiter.

    Unser Berufsstand sammelt ja schon so einige schräge Vögel.

    Eine Provokations-Strickerin kann ich mir da leicht vorstellen. Außer platty kennt keiner die genaue Situation. Ich würde daher erst einmal davon ausgehen, dass seine Beobachtung und Interpretation stimmt.

    Natürlich gibt es alle möglichen harmlosen Strickfreunde. Mein persönliches Schmunzel-Highlight war eine grüne Wahlkampfveranstaltung "Stricken mit Anton".... bzw. eher das Plakat dafür.

    Im Grunde wäre es ein guter Zeitpunkt um die antiquierten Beförderungsstellen zu ersetzen.

    Aufgabengebundene Zulage oder aufgabengebundene Entlastung wären meiner Meinung nach ein guter Weg. In gewisser Weise ist der bisherige Weg ein Unding, weil die einmal gewährte Beförderung nicht mehr zurückgenommen werden kann, wenn jemand seinen Beförderungsaufgaben nicht (mehr) nachkommt.

    Dazu kommt dann noch ein absurdes Mißverhältnis der Beförderungsaufgaben zwischen Schulen und Schulformen. Da macht z.B. einer die DAZ-Koordination für eine Entlastungsstunde bei A12 und der andere bekommt dafür A14. Der eine betreut die Nawi-Sammlung für lau nebenher, der nächste bekommt Entlastung, ein weiterer A13 und noch ein anderer A14. Völlig irrer Wildwuchs, wenn man das mal aufgabenorientiert von außen betrachtet.

    Bezüglich der individuellen A13-Aufstiegsstellen-Entscheidung derzeit:

    4 Jahre eher A13 ist doch immer noch gut und zumindest eine zukünftige Zulage nicht völlig unwahrscheinlich.

    Ein wenig Respekt vor den Glauben anderer Menschen sollte man schon aufbringen können.

    Nö, Respekt muss ich davor nicht haben.

    Toleranz gerne, solange sie den auf sich selbst beschränken und mit ihrem Glauben nicht übergriffig gegenüber anderen werden.

    Wie sind den so die Meinungen bzgl. Barmenia und Debeka (in meinem Kollegenkreis sind wesentlich mehr bei der Debeka, weniger bei der Barmenia, aber alle soweit zufrieden)?

    Solange du gesund oder ein Standardfall bist, sind immer alle zufrieden. Die Unzufriedenen findest du vermutlich nicht mehr im Kollegium oder Lehrerforum. ;)

    Stiftung Warentest hat einen Test aus 11/2019.

    Schau dir bitte im Gegenzug mal einen Adventsbasar einer Waldorfschule in deiner Nähe an, es ist wirklich etwas Besonderes.

    Ist doch eine gängige Extremisten-Masche. Mach eine schöne Aktion und beriesel den Rest der Zeit die Leute mit deiner Ideologie. Spricht dich einer drauf an, verweist du auf die schöne Einzelaktion.

    Wie ist es denn genau mit der Schweigepflicht?

    Die hast du nur (in "schwacher Form") unbeteiligten Dritten gegenüber. Nicht gegenüber den Eltern, nicht gegenüber den Ämtern (Ausnahme: Aufenthaltsstatus!).

    Daher ist es manchmal sinnvoll, Probleme von einem Sozialpädagogen bearbeiten zu lassen, der einer starken gesetzlichen und strafbewehrten Schweigepflicht unterliegen. Ansonsten sollte man dem Kind/Jugendlichen das vorher transparent machen.

    Danach habe ich mich gefragt, ob diese Person, die ich übrigens menschlich durchaus schätze, sobald ich den Raum verlasse, sich bei allen anderen beschwert, wie chaotisch/faul/etc. ich bin?

    Kurz gesagt: Ja!

    Es sei denn es ist jemand, der nur einmalig wegen akuter Überlastung Frust abgelassen hat.

    Wie erlebt ihr das? Habt ihr Dauerlästernde/sich laufend Beschwerende in der Runde? Wie reagiert ihr darauf?

    Meistens so nach dem Motto. "Was schlägst du zur Veränderung/Verbesserung vor?" Manchmal auch nach dem Motto: "Schade, dass du das so empfindest, nehme ich anders wahr." Kommt immer auf die Situation an.

    Ich vermeide dabei grundsätzlich in die Klage einzustimmen, wenn es nicht lösungsorientiert ist. Das bringt sonst nix außer mieser Stimmung.

    Erwischt ihr euch selbst dabei, wie ihr euch sinnlos irgendwo beklagt, außer an der richtigen Stelle und was macht ihr dann, wenn es euch bewusst wird?

    Wer hat sich dabei nicht schon einmal erwischt. Sobald ich das merke, breche ich das ab.

    Gibt es überhaupt ein so abgeklärtes Kollegium ohne Animositäten?

    Ja gibt es. In der Regel wenn es allgemein gut läuft und die Arbeitszufriedenheit hoch ist.

    Ja, wegen des Wechselrichters, der braucht Strom.

    Das hat damit nichts zu tun. Das ist eine rein rechtliche Sicherheitsvorschrift.

    Sie müssen halt so gebaut werden, dass sie bei Netzausfall sofort potentialfrei schalten.

    Es wäre zum Beispiel ziemlich blöd, wenn der Strom wegen Reparaturarbeiten abgeschaltet wird und dann trotzdem noch jemand einspeist und dadurch die Arbeiter gefährdet.

    Du kannst das umgehen, wenn dein Wechselrichter auch als Insel arbeiten kann und im Fall eines Netzausfalls dann einen Netztrennschalter auslöst, also dein Haus vom Netz trennt und dann in den Inselbetrieb geht. Dazu brauchst du aber relativ zwingend einen Akku, weil bereitgestellte und abgerufene Leistung gleich sein muss, damit die Hausnetzspannung nicht einbricht.

    Hat denn jemand von den Stadtbewohnern hier schon ein Balkonkraftwerk?

    Ich hab mir gerade ein bestellt. Die Preise und Lieferbarkeit sind derzeit echt ätzend.

    Zwischenzeitlich wollte ich es selbst bauen, aber in der näheren Umgebung waren keine Einzelsolarmodule aus seriöser Quelle zu bekommen. Ich hatte keine Lust auf ein potentielles Bruchpanel mit verdeckten Mikrorissen. Die Lieferbarkeit des Wechselrichters war die letzten Monate auch problematisch.

    Daher hab ich dann doch zu einem der teuren Fertigpakete gegriffen. Jetzt hoffe ich dass es heile ankommt.

    Das Beispiel enthält gleich zwei mathematische Fehler.

    1. Die beschriebene Aufgabe ist keine Reihe, weil es keine Folge von Partialsummen ist.

    2. Stattdessen handelt es sich um eine normale Folge. Jede Folge kann aber beliebig fortgesetzt werden. Sprich diese Mustererkennungsaufgaben, die da gerne gestellt werden und sich auch oft in Intelligenztests finden, treffen mehr eine Aussage über die mathematische Unkenntnis des Aufgabensteller, als über die des Prüflings. Persönlich wäre ich mit solchen Aufgaben daher extrem vorsichtig oder würde die Aufgabenstellung deutlich präzisieren. Wenn da als Aufgabe tatsächlich "Rechne immer -2" stand ist das ok. Wenn die Aufgabe einfach nur "Setze fort" gefolgt von der Teilfolge war, ist das ein Problem.

    Letztlich ist das ein großartiges Beispiel, wie traditionell Fehlvorstellungen im Mathematikunterricht geprägt werden. (Hier die Fehlvorstellung von Teilfolgen auf eindeutige Bildungsregeln schließen zu können.)

    Klassenarbeiten:

    Die Kontrolle finde ich ok. Kenne ich auch so. Ich war mal an einer Schule da musste ich sogar immer drei Beispielarbeiten aus dem Notenspektrum abgeben.

    Das Notenbuchproblem ist ein organisatorisches. Stellt die doch gesammelt irgendwo hin statt sie als Lehrer mitzunehmen. So machen wir das.

    Umstrukturierung/Kontrolle:

    Hört sich nach neuer ungeschickter SL an. Ein gewisses Maß an Umstrukturierung ist bei einem SL-Wechsel sicher zu erwarten. Die SL ist natürlich gut beraten, sich erstmal die vorhanden Strukturen zu nutze zu machen.

    Kontrolle gehört zum Job der SL. Nicht jeder findet da leider das richtige Maß. Ich denke die SL wird sowas wie Bücherkontrolle nicht dauerhaft durchhalten.

    Ansonsten würde ich bei dem konkreten Problem mal proaktiv alle 6000 Bücher zur Kontrolle bei ihr im Büro abliefern. Danach wird man sicher vorsichtig behandelt und wird aber auch als "schwierig" gelten. ;)

    Versuch es als Marotte zu sehen. Ist nervig, manche sind so, aber man kann darum herumarbeiten. Letztlich sorgt die SL mit überbordender Kontrolle nur dafür, dass sie selbst in Arbeit versinkt.

    Überbordende Zusatzaufgaben:

    Ablehnen bzw. Fragen, welcher Teil an Arbeit dafür reduziert werden soll.

    Ansonsten Lehrerrat einschalten, um eine strukturelle Vereinbarung herbeizuführen und individuell Überlastungsanzeige schreiben.

    Neue Aufgaben für A13:

    Siehe der Punkt davor. Natürlich gehen mit der Beförderungsstelle auch erhöhte Aufgaben einher. Schreibt die A13-Bereiche fest.

    Teilzeit/Aufgaben teilen:

    Erstellt ein Teilzeitkonzept.

    Konferenzen:

    Beschließt eine Konferenzordnung und legt die Anzahl, Art, Länge und Struktur der Konferenzen fest.

    Das hilft bei Arbeitsgruppen natürlich nur bedingt, weil es da freiwillig ist. Trotzdem kann man es auch da versuchen. Schaltet den Lehrerrat ein und versucht darüber ein Gesamtkonzept unter Einbeziehung aller schulischer Arbeitsgruppen zu erstellen. Beantragt für die Steuergruppe Entlastung aus dem Lehrertopf! Die Verteilung der Entlastungsstunden aus dem Lehrertopf beschließt die Gesamtkonferenz auf Vorschlag der SL.

    "Das ist Dienstanweisung":

    Nach Rechtsgrundlage fragen, um schriftliche Anweisung bitten, remonstrieren (falls nicht gedeckt) oder Überlastungsanzeige schreiben.

    Ganz grundsätzlich und Schritt 1:

    Sammelt die Anliegen beim Lehrerrat und lasst den Lehrerrat als erstes die Probleme bei der SL ansprechen! Kommunikation ist alles und verhindert in 95% der Fälle die Notwendigkeit weiterer Eskalation. Eventuell ist der SL die Problemlage nicht bewusst. Der Lehrerrat sollte sich vorher allerdings dringend informieren, welche Belastungen rechtlich gedeckt sind (Notenkontrolle), welche im Graubereich liegen, welche keine Rechtsgrundlage haben und welche struktureller Natur sind.

Werbung