Ich bin 39. Ich hab aufrichtig kein Interesse daran, auf Kosten unseres Wohlstands jetzt einen Klimaaktivismus voranzutreiben, dessen Effekte auf absehbare Zeit noch gar nicht messbar sein werden. Dazu ist unser absoluter Anteil einfach zu gering und Aufwand/Nutzen stehen für mich nicht unbedingt in einem ausgewogenen Verhältnis. Ob und was man überhaupt noch "aufhalten" kann, weiß auch kein Mensch.
Ja, ungemütlich wird es vermutlich. Deswegen braucht es imo aber einen verstärkten Fokus auf Adaptionsmaßnahmen. Natürlich sollte man zusätzlich auch weiterhin Emissionen verringern und nachhaltige Entwicklungen vorantreiben, aber nicht mit der Brechstange und so, dass dem Einzelnen dadurch keine Nachteile entstehen. Das Heizungsgesetz ist ein wunderbares Beispiel, wie man es genau nicht machen sollte.