Was ich per se erstmal erfreulich finde. Wenngleich dies für "die Autoritäten" natürlich erstmal unbequem ist, wenn nicht alles hingenommen sondern auch mal hinterfragt wird.
Wo siehst du einen Vorteil darin?
Was ich per se erstmal erfreulich finde. Wenngleich dies für "die Autoritäten" natürlich erstmal unbequem ist, wenn nicht alles hingenommen sondern auch mal hinterfragt wird.
Wo siehst du einen Vorteil darin?
Die 17% wurden an diversen Stellen genannt, beispielsweise hier https://www.faz.net/aktuell/wirtsc…s-18829623.html
Hier auch direkt mit dem Etikett "historischer Höchstwert".
...und 2-3% Steigerung sind eine Steigerung, oder?
Wenn ich "Lehrabbruchsquote" google, werden übrigens nur Schweizer Links angezeigt. Ohne was davon angeklickt zu haben, entnehme ich eine Quote von ca. 20% und "auch im Kanton Bern so hoch wie noch nie". Klingt auch nicht so rosig.
In Deutschland liegt die Quote an Vertragsauflösungen 2023 laut BIBB bei 26,7% - allerdings: ja, die scheint wohl seit den 90ern immer ca. zwischen 20-25% zu pendeln. Ich empfinde das allerdings schon als ziemlich hoch und man könnte ja mal überlegen, was da mindestens seit den 90ern schief läuft.
Die Bullshit-Reihe liegt in meiner Watchlist und werde ich mir bei ausreichend Zeit mal zu Gemüte führen 😊
Das stimmt nicht.
https://www1.wdr.de/nachrichten/ju…6%2C8%20Prozent.
Da heisst es, kürzlich sei zwar ein Anstieg zu beobachten, über viele Jahre zuvor haben die Straftaten hingegen stetig abgenommen. Im Text gibt es auch eine Erklärung für den Anstieg im 2021/22.
Den Link finde ich nun gerade überhaupt nicht "beruhigend". Dass Corona für alles mögliche als Erklärung herhalten muss, geschenkt. Man wird sehen, ob der Trend sich fortsetzt oder nicht. Nicht-Deutsche bleiben uns hier ja nunmal erhalten, also auch nicht wirklich eine Begebenheit, die sich kurzfristig in Luft auflösen und keine Rolle mehr spielen wird. Die letzte NRW Statistik zeigte gerade bei den unter 14jährigen zudem einen starken Anstieg bei schweren Delikten.
Interessant wäre auch mal, wie viele Jugenddelikte gar nicht aufgeklärt werden können, weil Anzeigen zu in Gruppen verübten Straftaten ins Leere laufen oder aber gar nicht erst angezeigt wird.
Von Jugendarbeitslosigkeit sprach ich nicht, sondern von Personen ohne Abschluss. Es ist ja durchaus möglich, ohne Abschluss in irgendwelchen Jobs unterzukommen, erschreckend hoch finde ich den Prozentsatz derer ohne Ausbildung aber trotzdem, insbesondere angesichts dessen, wie hier grundsätzlich erstmal jeder jahrelang exzessiv totgefördert wird. Und auch angesichts dessen, dass wir nunmal primär gut ausgebildete Fachkräfte brauchen und keine Hilfsjobber.
Mir gehts aber auch gar nicht darum, welche Statistik sich in welchem Bereich um ein paar Prozentpunkte verschiebt, sondern um die allgmeinen Entwicklungstrends. Dass Arbeitgeber über Nachwuchs klagen, der nicht mehr belastbar ist, ständig krank feiert, eine schlechte Vorbildung mitbringt, häufig abbricht usw. ist ja nunmal so und war vor ein paar Jahrzehnten in diesem Ausmaß noch nicht der Fall. Schlechte Umgangsformen kann man noch als subjektives Empfinden abtun, ich denke aber schon, dass man hier Effekte eines Erziehungsstils sieht, nach dem Autoritäten stärker in Frage festellt werden als früher. Was Kinder sich rausnehmen, hätten wir früher schlichtweg nicht gemacht. Und das fängt schon bei so ganz banalen Dingen wie ständigem Aufstehen und Rumlaufen im Unterricht an.
- „Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist ablehnend gegen übernommene Werte“ (Keller, 1989, ca. 3000 v. Chr., Tontafel der Sumerer).
- „Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe“ (Keilschrifttext, Chaldäa, um 2000 v. Chr.)
- „Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul. Sie wird niemals so sein wie die Jugend vorher, und es wird ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten“ (Watzlawick, 1992, ca. 1000 v. Chr., Babylonische Tontafel).
- „Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer“ (Sokrates, 470-399 v.Chr.)
- „Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer. (Sokrates, 470-399 v.Chr.)
- „[…] die Schüler achten Lehrer und Erzieher gering. Überhaupt, die Jüngeren stellen sich den Älteren gleich und treten gegen sie auf, in Wort und Tat“ (Platon, 427-347 v. Chr.)
- „Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen“ (Aristoteles, 384-322 v. Chr.)
Nun ja, alle Zitate entstammen Vertretern ehemals großer, einflussreicher Kulturen, die irgendwann niedergegangen sind und massiv an Bedeutung eingebüßt haben. Die Gründe sind sicherlich vielschichtig, ich halte es aber nicht für allzu abwägig, dass auch ein gesellschaftlicher Wandel über die Generationen hinweg daran beteiligt war.
"Unsere" Jugend zeigt sich gerade als wenig belastbar, gefühlt jeder Zweite rennt mit irgendeiner Diagnose als Entschuldigung für Minderleistungen oder soziales Fehlverhalten oder mangelnde Prlichterfüllung durchs Leben, das Bildungsniveau sinkt, der Anteil derer, die nichtmals über altersgerechte Basiskompetenzen verfügen, steigt, 17% der 20-35jährigen hat keinen Berufsabschluss, die Jugendgewalt nimmt zu - derweile ziehen junge Leute insbesondere aus dem asiatischen Raum (wohlerzogen und hochleistungsfähig) Lichtjahre an uns vorbei.
Ich finde das reflexartige Antworten auf das Thematisieren problematischer Entwicklungen der Jugend mit diesen berühmten Ziataten immer etwas unglücklich. Man darf die Probleme ruhig ernst nehmen, statt sie pauschal als alte-Leute-Gequatsche abzukanzeln und damit kleinzureden.
Ich meinte eher den Standortfaktor russisches Gas 😉 Bis 2/22 gab es keine ernsthafte Veranlassung, davon zügig abzurücken.
Der Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergiemix ist übrigens schon über Jahre konstant gestiegen. Der alten Bundesregierung komplettes Nichtstun vorzuwerfen, geht auch an derRealität vorbei.
Das Festhalten an fossilen Energien ist ja nicht aus Jux und Dollerei passiert, sondern weil diese billige Energie ein relevanter Standortfaktor für unsere Industrie war. Eine Umstellung auf nachhaltige Energien ist schön und gut und sicherlich auch richtig, WENN Probleme der Speicherung und der dauerhaften, zuverlässigen Versorgung geklärt sind. Wir sind aber noch längst nicht so weit, komplett und ohne gravierende wirtschaftliche Einbußen substituieren zu können. Also sollte man es auch nicht machen, sondern sich die Zeit nehmen, die eine "sanfte" Umstellung eben braucht.
Das sehe ich auch so. Möchte man Akzeptanz für Immigration schaffen, muss man auch zusehen, dass straffällige Zuwanderer konsequent wieder des Landes verwiesen werden. Die Bedingungen im Herkunftsland dürfen dabei keine Rolle spielen.
Das äußern übrigens auch viele Migranten selbst so, die von der kippenden Stimmung ja unmittelbar betroffen sind.
In einer perfekten Welt mit ausreichender Ausstattung, kleinen Klassen, Förderpersonal in jedem Kurs etc. pp. könnte das vielleicht funktionieren.
Und auch dann erschließt sich mir nach wie vor nicht der Sinn dieses sehr ressourcenaufwändigen Unterfangens.
Ich fands auch verwirrend. Sie argumentierte, würde man zusammenrechnen, wie viel privates Geld für den Arbeitsplatz aufzuwenden wäre, läge sie damit locker bei 2000€ im Jahr und damit wahrscheinlich höher als ich. Kann ja möglicherweise sogar sein, dennoch meine ich, dass es ein Unterschied ist, ob man Kleidung für sich selbst kauft oder Papier für die Kinder anderer Leute.
Aber war ein schönes Beispiel dafür, an wie vielen Stellen unsere bemängelten Missstände "da draußen" auf Unverständnis treffen.
Meine Freundin konnte meine Beschwerde über das Zahlen von Kopien, Stiften, Plakaten etc. auch nicht nachvollziehen und verwies darauf, dass sie als Bankangestellte dafür eine komplette zweite Garderobe für die Arbeit bräuchte, während Lehrer ja auch in Freizeitklamotten arbeiten gehen könnten. Naja, ich fand den Vergleich arg hinkend, aber nun gut.
Ist es denn an Deiner jetzigen Schule besser?
Absolut. Ich hab seit dem Wechsel nur noch Rotstifte und mal einen Hefter gekauft, wofür ich aber wie gesagt auch gar nicht auf die Idee kam mal zu fragen, ob die Schule so etwas trägt. Ansonsten haben wir alles, inklusive Digitallizenzen für alle möglichen Bücher und Lehrermaterialien (das war in den letzten Jahren mein teuerster privat getragener Posten), Absos der gängigen Tageszeitungen etc. Ist schon sehr viel komfortabler.
Eine bessere Willkommenskultur praktizieren, großzügiger, toleranter sein und sich mehr den Zugereisten anpassen. Dies würde die Gesamtlage verbessern.
Ich habe das für Ironie gehalten, bis ich den Folgebeitrag gelesen habe. Jetzt bin ich zumindest unsicher 😄
Es lohnt, nur Dinge zu behalten, aus denen man spontan einzelne Seiten im Unterricht einsetzen kann. Ich habe in Englisch beispielsweise jahrelang die kompletten Sek I Materialien von Cornelsen und Schöningh behalten, konnte davon an meiner mit Klett arbeitenden Schule aber letztlich wenig einsetzen, weil den Schülern inhaltlicher Kontext zu den Figuren oder wesentliches Vokabular fehlte. Lehrwerksreihen zu mischen, ist je nach Fach nur mäßig sinnvoll.
In Erdkunde dagegen klappt das prima, ich habe an mir selbst aber festgestellt, dass ich nicht zeiteffizient arbeite, wenn ich erstmal 3-4 verschiedene Lehrwerke nach dem Nonplusultramaterial durchforste und dann möglicherweise noch anfange, selbst irgendwelche Mischformen daraus zu entwickeln. Das eingeführte Lehrwerk deckt den Lehrplan grundsätzlich schon gut ab - Entrümpeln schafft so gesehen auch oftmals Entlastung 😊
Die AfD ist aufgrund der völkisch-nationalistischen Ausrichtung sowie völlig reaktionärer Positionen zu verschiedenen Themen für mich nicht wählbar. Ich sehe allerdings auch das Problem, dass keine der anderen Parteien konservative Positionen noch ausreichend vertritt.
Ich bin vor 3 Jahren vom Wahlbezirk mit der niedrigten AfD Anwahl in NRW in einen Wahlbezirk gezogen, wo die AfD bei den letzten Kommunalwahlen 18% geholt hat. Was mich erst befremdet hat, verstehe ich mittlerweile. Die Lebensrealität ist hier eine völlig andere. Es herrscht auch keine Ausländerfeindlichkeit per se vor, viele Familien haben selbst Migrationshintergrund, und die AfD wird auch nicht euphorisch gefeiert. Aber es ist die einzige Partei, die die Probleme fokussiert, die hier ganze Statteile transformieren. Unter diesen Gesichtspunkten wundern mich die steigenden Umfragewerte der AfD auch nicht mehr - da ist niemand anders, der ernsthaft darüber sprechen möchte.
In Sachen Klimapolitik und Sozialpolitik kann ich vielen Positionen von AfD Vertretern oft mehr Zustimmung entgegen bringen als denen anderer Parteien und Parteivertreter (obwohl zur Wahrheit hier natürlich auch gehört, dass die AfD-Riege sich hier oft selbst widerspricht oder konträre Aussagen tätigt). Beim Thema Bildungspolitik sowieso und noch eindeutiger.
Wie gesagt, die AfD disqualifiziert sich für mich im Gesamtpaket, einzelne Positionen finde ich aber nicht verkehrt und sehe sie leider bisher nicht an anderer Stelle im demokratischen Parteienspektrum vertreten. Das ist problematisch und bei der Ausgangslage braucht man sich am Ende nicht über hohen Zuspruch wundern.
Beruflich macht die aktuelle Landesregierung für mich nur einen Unterschied, wenn eine Regierungsbeteiligung sich in aufdiktierten Unterrichtsinhalten niederschlägt, die ich nicht vertreten könnte. Das sehe ich aber nicht, denn kein Koalitionspartner würde sich auf völlig entgleiste Änderungen einlassen. Und genau wie man bei der derzeit latent links-grünen Aufbereitung vieler Themen in der Diskussion im Unterricht ein Meinungsspektrum zulassen kann, kann man dies auch bei rechts-konservativen Positionen.
Unfassbar!
Da wäre meine Devise: mit den Kollegen zusammentun und Kinder zB nur noch von der Tafel abschreiben lassen / diktieren etc. Auf dem Elternabend erläutern, dass es nicht anders möglich ist, da Kopienkontingent verbraucht usw. Macht das eine ganze Schule mit allen Lehrkräften, werden sicher irgendwann mal die Elternvertreter laut.
Kann doch wirklich nicht wahr sein, dass man sich Material, das man zum Arbeiten benötigt, selbst kauft!
Ich gebe dir völlig Recht. Allerings sah seinerzeit NIEMAND, mit dem ich über die Kopiengeschichte und mein Unverständnis gesprochen habe, darin ein Problem. Wirklich niemand. Ich wollte in der Probezeit kein Fass aufmachen und mit neuer Schulleitung änderte sich dieser Punkt dann schließlich auch, aber in den Anfängen war das im Kollegium meinem Eindruck nach überhaupt kein Thema.
Ich würde mir wünschen, die Sinnhaftigkeit der Klimaziele nochmals zu hinterfragen. Wenn wir deren Erreichung mit einer massiven Verschlechterung der deutschen Standortbedingungen und Wohlstandsverlust erkaufen, während anderswo die Emissionen weiter steigen und man wirtschaftlich links und rechts weit an uns vorbeizieht, ist das nichts weiter als strunzdämlich. Würde es das Klima "retten", könnte man noch vom Opfer für die gute Sache sprechen, der ganze Aktionismus rettet aber nichts. Die Aussage, unser Heizungsgesetz spare in 6 Jahren so viele Emissionen, wie China an einem einzigen Tag ausstoße, wurde meines Wissens bisher von keinem Faktencheck falsifiziert und allein das ist doch genug Anlass mal inne zu halten und zu hinterfragen, was genau wir hier eigentlich tun und wann genau mal langsam ein Einlenken erfolgt.
Das 1,5 Grad Ziel ist nach Aussage vieler Experten faktisch nicht mehr erreichbar. Wir laufen munter einem Zug hinterher, der längst abgefahren ist. Klar kann man den Fokus auf maximale Schadensbegrenzung legen, sollte aber dabei realistisch bleiben ob der eigenen Möglichkeiten Einfluss zu nehmen angesichts der Tatsache, wie läppisch gering unser Anteil in totalen Zahlen ohnehin ist.
Ich habe absolut nichts gegen die Einführung von und Umstellung auf klimafreundlichere Technologien in diversen Lebensbereichen, wenn diese eine Marktreife erreicht haben, wirtschaftlich ohne Mehrkosten oder Verluste nutzbar sind und nicht mit erheblichen individuellen Einschränkungen einhergehen. Aber eben auch erst, wenn diese Punkte gegeben sind.
Statt teure und wirkungslose Maßnahmen durchzudrücken, sollte man sich vielleicht särker auf die Problembewältigung konzentrieren. Dieser Planet wird an Nutzflächen einbüßen, in vielen Gebieten wird traditionelle oder gegenwärtige Landnutzung nicht mehr möglich sein - wir brauchen Innovationen und Adaptionsstrategien in allen möglichen Lebensbereichen, von der Landwirtschaft bis hin zu auf zunehmende Extremwetterereignisse angepasstem Bauen. Die Milliarden, die man derzeit mit halbgaren Klimaschutzmaßnahmen verbrennt, könnte man besser in die entsprechende Forschung investieren.
Vermutlich ist die Haushaltslage der Kommune bzw. des Trägers ausschlaggebend. Meine aktuelle Schule stellt auch viel bereit... auf die Idee, nach Stiften und Papier zu fragen, bin ich aber noch nie gekommen und hab davon auch noch nichts mitbekommen. Als ich an meiner letzten Schule angefangen habe, war gerade Haushaltsstopp angesagt - in dem Jahr kamen die ersten Inklusionskinder, wir sollten Listen mit Materialwünschen für die Kinder erstellen und es wurde exakt nichts davon angeschafft. Beim Kopierer hieß es, die (s/w) Patrone stelle der Träger, das Papier müsse aber selbst bezahlt werden und werde entsprechend in Rechnung gestellt (ich habs nie bezahlt, viele Kollegen haben aber gezahlt). OHP Folien konnten für 20 Cent im Sekretariat gekauft werden. In den letzten Jahren hatten wir dann immerhin noch einen (privat von einer Kollegin gesponsorten) Farbdrucker. Aber Kreide gabs umsonst 👍
Aber ich finde erfreulich zu lesen, dass es wohl auch anders geht. Das ist mir wirklich komplett neu.
Ich bin beeindruckt 👍 Das habe ich wirklich noch nirgends erlebt und auch nie davon gehört. Welch paradisische Zustände!
Weswegen es ein Unding ist, diese Fahrten verpflichtend zu machen.
Richtig, und die Bruttobezüge sind als Ausgangsbasis erstens ziemlich niedrig und zweitens wird (zumindest hier) nur der Arbeitgeberanteil nachversichert. Das ist in der Summe ziemlich wenig. Ob man damit hinkommt oder nicht, wie viel Jahre man noch zum Aufholen in anderen Jobs hat usw., muss jeder für sich selbst ausrechnen.
Man sollte die Thematik zumindest auf dem Schirm haben, falls man sich nicht 100%ig sicher ist, dauerhaft in diesem Beruf bleiben zu wollen.
Planstelleninhaber sind ja quasi Beamte und unterliegen den gleichen Rahmenkonditionen. Die meine ich njcht (bin selbst einer).
Ein Verlust von Erfahrungsstufen ist das eine, aber man behält seine Rentenansprüche, seine Zusatzvorsorge und unterliegt damit etwas weniger Zwängen zu bleiben, als der Beamte. Auch der komplette Ausstieg aus dem Job und die berufliche Umorientierung sind leichter. Die Fallhöhe ist einfach nicht ganz so hoch.
Wenn man sich natürlich absolut sicher ist, dass man diesen Beruf auf ewig ausüben möchte, überwiegen die Vorteile als Beamter deutlich.
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