Mit Menschen kann man reden, Vereinbarungen treffen, Kompromisse finden, Vernunftentscheidungen gemeinsam tragen, bei Entfernung telefonieren, skypen, whatever.
Seine Tiere hat man entweder bei sich oder keinen Zugang mehr.
Mit Menschen kann man reden, Vereinbarungen treffen, Kompromisse finden, Vernunftentscheidungen gemeinsam tragen, bei Entfernung telefonieren, skypen, whatever.
Seine Tiere hat man entweder bei sich oder keinen Zugang mehr.
Der Kommentar verwirrt mich 🤔😄
Das volljährige Kind würde für mich in den Überlegungen keine Rolle spielen, das geht eh bald seiner Wege. Ob eine Fernbeziehung für dich/euch in Frage kommt oder nicht, kann von außen niemand beurteilen - ich persönlich kann nur sagen, meine harmonischste und längste Beziehung erstreckte sich über 600km und ich fand das super. Bin aber auch nicht der Typ, der mit jemandem zusammenwohnen möchte und sich wöchentlich sehen muss.
Entscheidend wären für mich die Haustiere. Kannst du die mitnehmen und sind sie dann auch durch dich alleine gut versorgt? Hängt der Rest der Familie ebenfalls an den Tieren und du müsstest sie zurücklassen? Letzteres könnte ich persönlich nicht.
Alternative wäre, sich zu überlegen, ob man der aktuellen Situation psychisch noch gewachsen ist und sich ggf. erstmal rausziehen und in Ruhe sortieren, was und wohin man möchte.
Du bist noch nicht lange drin und hast entsprechend nicht viel zu verlieren, gleichzeitig herrscht auf dem Markt ein Mangel vor. Ich fand meine Schule auch nicht toll und war 8 Jahre nach Einstellung noch nicht versetzt, habe also letztlich DANN gekündigt. Im Rückblick hätte ich es besser sofort gemacht und nicht so viel Lebenszeit an einem Arbeitsplatz verschwendet, der mich unverhältnismäßig Nerven kostet. Bei den Zuständen, die du beschreibst, wird man dich vermutlich so schnell nicht gehen lassen. Entweder du kannst dich (für einen längeren Zeitraum) arrangieren oder du ziehst einen konsequenten Schlussstrich.
Wieso meinst du, du kämst in Niedersachsen bei Kündigung nicht wieder rein? Ist das echt so und kann das Land sich das leisten im GS Bereich?
Bei einem Wechsel vom Angestelltenverhältnis ins Beamtenverhältnis ist das natürlich unproblematisch. Aus verbeamteter Position heraus kündigen die meisten halt nicht, weil das meist mit Nachteilen gegenüber Versetzung oder Ländertauschverfahren einhergeht. Würde man hingehen und als Bundesland garantieren, dass man alle im anderen Bundesland erworbenen Ansprüche bei Neubewerbung behalten kann, könnte ich mir schon vorstellen, dass das ein Grund sein könnte genauer hinzuschauen, welches Bundesland welche Konditionen bietet, und ggf. daraus Konsequenzen zu ziehen.
Von Raubernennung habe ich im Schulkontext noch nie etwas gehört.
Wieso kann man so keine Note erteilen? Ich konnte gerade bei den Kleinen die Namen meistens Weihnachten auch noch nicht, hab aber nach jeder Stunde konsequent Noten nach Sitzplan gegeben und ggf. auch Notizen zu sonstigem Verhalten auf dem Sitzplan gemacht. Da kommt dann schon was Brauchbares bei raus.
Ich meinte jetzt eher sowas wie: ich will von NRW nach Bayern, NRW gibt keine Freigabe, also entlasse ich mich komplett aus dem Dienst und Bayern stellt mich neu ein, übernimmt aber trotzdem meine Erfahrungsstufen und Pensionsansprüche usw. Das würde Bundeslandwechsel immens erleichtern.
Wusste ich nicht. Interessant!
Ich finde das Abwerben völlig in Ordnung und sehe es positiv. Wo Mangel herrscht, setzt sich eben derjenige durch, der die attraktivsten Konditionen bietet. Spannend wäre es, wenn das erste Bundesland die Versetzungshürde umgeht, indem Neueinstellung unter Übernahme erworbener Ansprüche angeboten wird. Dann könnte tatsächlich Bewegung in den Markt kommen.
Liegt da nicht bereits der Fehler drin, die sonstige Mitarbeit vor allem anhand der Frequenz aktiver Beteiligung zu beurteilen anstatt an tatsächlich erbrachter Fachleistung?
Im Prinzip spiegelt sich auch bereits in der schriftlichen Note, ob jemand "sonstig" mitgearbeitet hat. Hätte er geistig geschlafen, käme im Schriftlichen ja vermutlich nichts Vernünftiges aufs Papier.
Ich denke aber, dass die SoMi Note schon auch noch andere Kompetenzen reflektiert und daher auch ihre Berechtigung hat. Dass es hierbei nicht nur um Quantität von Meldungen geht, muss aber auch klar sein. Wenn jemand nur Unterrichtsbeiträge im AFB I oder II liefert, gibt das bei mir keine 1. Und natürlich zählen auch nicht nur Unterrichtsbeiträge rein, sondern alles, was aktives Mitdenken sichtbar macht.
Ich habe meine eigenen Noten durch SoMi in sämtlichen Fächern halbiert. Kann mich auch an keine einzige Meldung in meiner gesamten Schulzeit erinnern, also war das insgesamt schon okay. Eine getrennte Ausweisung von schriftlicher Note und SoMi (+ meinetwegen Gesamtnote) fände ich allerdings sinnvoll, da dann sofort auffällt, wer eigentlich nix kann oder umgekehrt zu den sehr stillen Wassern gehört. Was ein potentieller Arbeitgeber damit anfängt, ist ja dann sein Ding.
Das kannst du auch offline machen, damit wäre es je nach verwendeter Software/Plattform auch in Deutschland datenschutzkonform. Es gibt z.B. den iDoceo GradeScanner, welches ein Raster auf Papier darstellt, auf welchem die Schüler ihre Antworten ankreuzen. Durch die Kamera deines iPhones/Ipads werden alle Antworten automatisch ausgewertet und können automatisch mit iDoceo (Notenverwaltung fürs iPad) in das Notenbuch übertragen und ausgewertet werden. Ob diese Form der Leistungsabfrage pädagogisch sinnvoll ist, muss jeder für sich entscheiden.
Ebenfalls von der gleichen Firma gibt als weitere Option es deine gewünschte Online-Abfrage, mit der die Noten der Schüler anschließend automatisch in das digitale Notenbuch übertragen werden.
Das klingt ja spannend. Vielen Dank für den Hinweis! Ich nutze iDoceo schon ewig, aber offensichtlich ohne die kompletten Möglichkeiten des Programms zu kennen.
Damit der Kollege, der die eine Randstunde unterrichtet, dann Minusstunden auf seinem Arbeitszeitkonto hat und in Zukunft noch mehr vertreten darf? Das kann es auch nicht sein!
Pragmatische Lösung: die Schüler werden nach Hause geschickt und die Randstunde findet selbstverständlich statt. Im Distanzlernen als Videokonferenz.
Ich bin noch nie irgendwo gefragt worden, ob ich eine Klassenleitung "möchte". Die gabs einfach immer; irgendwann kam die Zuteilung raus und fertig. Selbst bei Vertretungsstellen hatte ich immer Klassenleitungen. Schulen, die den Luxus haben zu fragen, müssen personell da top ausgestattet sein 😄
Ich erinnere mich an diesen Satz ebenfalls und fand ihn ähnlich unmöglich.
Ich habe nie Teilzeit gearbeitet, verstehe aber jeden, der sich dafür entscheidet, weil er mehr Freizeit haben möchte. Diese Möglichkeit sollte auch nicht genommen werden. Für Kollegen, die Teilzeit gehen, um ein Vollzeitpensum und zig lustige Projekte zu schaffen, habe ich allerdings wirklich null Verständnis. Es schadet einfach nur dem gesamten System.
Ich hab am Gymnasium in der Q1 noch nie eine 90-Minuten-Klausur erlebt. Der GK fing bei uns ebenfalls mit 135 Minuten an, zweite Klausur dann bereits 155.
Ich halte es für sehr fragwürdig, ob man Schizophrenie überhaupt ohne entsprechende Veranlagung entwickeln kann. Und wenn sie jemand entwickelt, dürfte es extrem schwierig sein, das auf Cannabiskonsum zurückzuführen. Letztlich scheinen mir alle postulierten Zusammenhänge hier sehr vage und nicht wirklich klar belegbar. Während die Folgen von Alkoholkonsum ziemlich unmittelbar und klar nachweisbar sind. Für mich ist im Quervergleich zu Alkoholkonsum und Rauchen jedenfalls null verständlich, wieso Kiffen kriminalisiert wird - das Schutzargument macht hier jedenfalls keinen Sinn.
Ganz grundsätzlich muss man sich auch mal fragen, inwiefern man es legitim findet, Menschen in ihrem Verhalten zu begrenzen, um sie vor sich selbst zu schützen. Mit der Argumentation müsste man auch so manche Sportart verbieten. Oder Coca Cola und überfettete, überzuckerte Lebensmittel.
Ich hab mich damit ehrlich gesagt noch nie befasst und immer vertrauensvoll antizipiert, dass diejenigen, die an so einem Abend aufschlagen, schon aus gutem Grund und mit Berechtigung dort sind (denn wer tut sich sowas sonst freiwillig an^^). Ich wusste meist auch überhaupt nicht, wer da sitzt, denn ich hab z.B. auch noch nie eine Vorstellungsrunde angeleiert - das richtige "Kennenlernen" bzw. Eltern einem Kind zuordnen, fand am Elternsprechtag statt, nicht am Pflegschaftsabend.
Das ist wirklich interessant. Ich habe immer einfach alle abstimmen lassen, die anwesend waren. Ob die Personen das Sorgerecht haben oder wie viele zu einem bestimmten Kind gehören, keine Ahnung - im Regelfall hab ich insbesondere bei der ersten Pflegschaft einer neuen Klasse ja überhaupt keine Ahnung, wer da gerade vor mir sitzt.
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