Beiträge von Maylin85

    Okay, ohne zentralen EWH und bei derart viel Interpretationsspielraum wie beschrieben, kann es sicher schon schwierig sein.

    Für mich als Außenstehenden klingt es unter diesen Voraussetzungen aber ehrlich gesagt absolut willkürlich und ich frage mich, wie man solche "Zustände" bei einer derart wichtigen Prüfung durchgehen lassen kann.

    Ich kenne das auch und mich hat es auch geärgert, insbesondere, wenn man der Einzige ist, der dann am Ende Nachprüfungen stellen muss und die Mehrarbeit am Hacken hat. Andererseits habe ich mittlerweile aber auch durchaus Verständnis für diese Kollegen, denn jeden irgendwie durchzuziehen ist ja durchaus gewollt..

    Ich finde das mittlerweile auch okay. Wenn mir die Situation unangenehm ist (und das wäre sie vermutlich auch), zwingt mich ja niemand zu fliegen. In den allermeisten Alltagssituationen kann man es verhindern, über lange Zeiträume dicht an dicht und ohne Lüftungsmöglichkeit neben "Unmaskierten" zu sitzen.

    Ich wünsche dir auch viel Erfolg bei der UPP! Konzentriere dich auf die Prüfung, gib dein Bestes und verliere dich nicht in "was wäre wenn"-Gedanken. Das bringt dich jetzt gerade nicht weiter und kostet nur unnötig Energie und Nerven.

    Du hast eine abgeschlossene Ausbildung und ein abgeschlossenes Studium, beides in durchaus gefragten Bereichen - WENN du fällst, fällst du weich und wirst deinen Weg woanders gehen. Diese Gewissheit sollte doch eigentlich eher ein tröstlicher Gedanke sein und dir vielleicht sogar ein wenig Stress nehmen können 😊

    Wo ist denn eigentlich der Galgenhumor geblieben? :ka:

    Dass ihr Euch immer noch über Masken streitet, könnte als Galgenhumor aufgefasst werden. Warum einigen wir uns nicht darauf: Jeder trägt Maske wie es ihm beliebt. Auch wenn das heißen sollte: gar nicht.

    Exakt so ist es ja faktisch auch gerade 😊

    Wo zeichnet sich denn derzeit überhaupt wieder eine Maskenpflicht ab?

    Ich trage seit zwei Wochen wieder konsequent FFP2, bin damit an der neuen Schule aber auch ziemlich (nicht ganz, immerhin) alleine. Schon interessant, wie unterschiedlich es von Schule zu Schule sein kann - beim Kurzbesuch an meiner alten Schule letzte Woche war das Bild ein gänzlich anderes, insbesondere auch in der Schülerschaft.

    Solche Abweichungen kenne ich nicht, auch nicht im (Fremd)Sprachenbereich. Wir korrigieren alle nach kriteriellen Rastern - auf welcher Basis kommen dann solche Notendifferenzen zustande?

    Ich hatte die größten Abweichungen bisher in Geo und die ergaben sich durchweg daraus, wie genau man mit sprachlicher Präzistion umgeht. Ich bin da eher pingelig und bepunkte nur klar ausgeführte Sachverhalte, während es bei Kollegen für Phrasen wie "der tertiäre Sektor nimmt zu" Punkte gibt. Aber auch da bewegten sich Abweichungen nur im Rahmen von 2-3 Punkten.

    Ich war selbst jemand, der sich quasi nie gemeldet und seine Noten durch SoMi konsequent halbiert hat. Für mich ist wichtig zu sehen, DASS jemand mitarbeitet - ob das schriftlich durch gewissenhafte Erledigung aller Aufgaben ist, durch gezielte und Mitarbeit verdeutlichende Fragen in Arbeitsphasen oder eben in Form mündlicher Beteiligung, finde ich nicht so entscheidend. Wichtig ist mir nur, dass die Schüler Wege finden/nutzen, ihre Mitarbeit sichtbar zu machen, also ggf. auch Aufgabenbearbeitungen aus dem Unterricht mal abgeben oder dergleichen (und zwar aus eigenem Antrieb und ohne dass ich nachfragen muss). Für eine 1 erwarte ich auch mündliche Beteiligung aus eigenem Antrieb, für alle anderen Noten sehe ich aber auch in Gesellschaftswissenschaften und Sprachen Spielraum.

    Ich arbeite gerne nachts und beantworte dann auch Mails, würde aber nie erwarten, dass die sofort beantwortet werden. Das hat bei mir überhaupt gar keinen Subtext, außer dass ich tagsüber lieber Mittagsschlaf halte oder durch den Wald laufe oder sonstwas, was in der Konsequenz dann ein spätes Arbeiten nötig macht.

    Oftmals wird ja dorthin angeordnet, wo aus guten Gründen niemand hin will und daher Mangel herrscht. Hier in der Region sind z.B. Abordnungen nach Duisburg im Gespräch und da hätte ich persönlich jetzt auch keine Lust zu.

    A14 lohnt sich imo nur als Durchgang zu A15 oder in einigermaßen vertretbarer Nähe zur Pensionierung, aber das muss halt jeder selbst wissen.

    Naja, meistens wartet man doch erstmal ab, ob man Montag nicht evtl. doch fit genug ist zu arbeiten. Schulische WhatsApp Gruppen gab es bei uns nicht und auf die Idee, direkt die Stundenplaner anzumailen, bin ich ehrlich gesagt noch nie gekommen. War bei uns auch nicht üblich; Krankmeldungen mussten telefonisch erfolgen.

    Sorry Sissy, ich habe deinen Beitrag überlesen. Wenn ich es richtig recherchiert habe, kann man den zu viel gezahlten Betrag als negatives Einkommen bei der Steuer berücksichtigen lassen und bekommt es dann zurück. Aber mich nervt schon, überhaupt für das Land in Vorleistung zu gehen, obwohl denen zeitig genug bekannt war, dass ich ausscheide, um diese Überweisung gar nicht erst zu tätigen.

    Zur Frage, ob brutto oder netto zurückzuzahlen ist, gibt es offensichtlich auch sehr unterschiedliche Auffassungen und Rechtsurteile. Überlege, ob es sich lohnt Widerspruch einzulegen und ggf. die Rechtsschutzversicherung zu bemühen. Als nicht sehr ambitionierter Sparer habe ich solche Beträge auch nicht mal eben irgendwo rumliegen bzw. meine monatlichen Überschüsse fließen in ETFs, an die für so einen Blödsinn jetzt auch nicht unbedingt rangehen möchte 🙄

    Es ist doch völlig egal, um welche Religion es geht. Die Zusammenarbeit mit Mitschülern kann man wohl von allen Schülern erwarten und Religion kann kein legitimer Verweigerungsgrund sein. Gerade wenn es um einen volljährigen Schüler geht, finde ich es angemessen, hier klar auf Gleichbehandlungsgrundsätze hinzuweisen und ggf. Konsequenzen zu ziehen.

    Persönlich finde ich, dass jemand, der unseren gesellschaftlichen Grundsätzen konträr entgegen steht und nicht zu einer Verhaltensanpassung bereit ist (wobei ich nicht unterstellen möchte, dass das hier der Fall ist, aber falls dem so ist), in einer deutschen, staatlichen Institutionen eigentlich nicht beschult werden kann und keinen Abschluss erwerben können sollte. Der Schulbetrieb umfasst ja nicht nur die fachliche Ausbildung, sondern verfolgt auch Erziehungs- und Sozialisationsziele, die darauf ausgerichtet sind, junge Leute "gesellschaftsfähig" ins Leben zu entlassen. Das sehe ich bei jemandem, der die Zusammenarbeit mit Frauen verweigert, als absolut nicht gegeben. Ob das rechtlich ein hinreichender Ausschlussgrund wäre, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

    Und nicht nur das, es instrumentalisiert auch sexuelle Orientierung, um jemanden gezielt bloßzustellen, und suggeriert zudem, dass Schwulsein etwas Abweichendes wäre, mit dem sich renitentes Verhalten im sozialen Miteinander ggf. erklären ließe. Das ist auf so vielen Ebenen problematisch und schwachsinnig, dass ich gar nicht anfangen mag es aufzudröseln. Dass eine Lehrkraft so einen Satz raushaut, entsetzt mich.

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