Beiträge von Maylin85

    Verstehe jetzt nicht so recht, wieso der Radfahrer unbedingt ohne Warten durch den Verkehr kommen muss 🤔

    Und ja, ich mache auch rechts dicht, wenn ich kurz vor der Ampel ein Fahrrad überholt habe. Steht irgendwo geschrieben, rechts Platz lassen zu müssen? Weiß ich tatsächlich nicht und klar hält man den lahmen Radfahrer lieber schön gepflegt hinter sich, als sich todsicher von ihm ausbremsen zu lassen. Und natürlich halte ich als Radfahrer auch da, wo ich vor der Ampel halt auskomme, und fahre nicht an den Anfang einer Schlange, die ich dann aufhalte. Als Fahrrad bin ich eh lahm und preise sowas zeitlich ein 💁‍♀️

    Das ist deine Behauptung. Ich finde es recht unstrittig, dass das sehr wohl EINES der zentralen Probleme ist. Insbesondere, wenn bevölkerungsreiche Schwellenländer in Lebens- und Konsumgewohnheiten aufschließen, Pro-Kopf-Emissionen in fast allen Ländern rund um den Globus weiter (wenn auch in unterschiedlichem Maße) ansteigen und gleichzeitig endliche Ressourcen ggf. ihren peak überschritten haben, riesige Flächen von Desertifikation bedroht sind und Lebensräume immer kleiner werden.

    Aber hey, wenn das alles kein Problem ist, dann ist ja alles schick. Reden wir einfach weiter übers Fahrradfahren 😊

    Rein rational hat plattyplus ja durchaus Recht. Gilt im Prinzip aber für absolut jede Art von Konsum oder klimaschädlichem Verhalten und der Punkt ist doch, dass kaum jemand ernsthaft Bock hat, konsequent Verzicht zu üben... der eine nicht bei Haustieren, der andere nicht bei Fernreisen, der nächste nicht bei Kindern oder beim Auto oder Fleischkonsum usw.

    Maßvolle Reduktion über die gesamte Breite aller Felder halte ich für zielführender, als radikalen Aktionismus.

    Züchter käme für mich übrigens auch nie in Frage.

    Alles bekannt, mir ist das aber zu lapidar abgewatscht. Es ist eben völlig unrealistisch, dass wir uns in Rekordzeit auf Werte einpendeln, die der gesamten Weltbevölkerung hier perspektivisch ein angemessenes Auskommen sichern. Das wird schlichtweg nicht passieren, auch nicht dann, wenn Deutschland zur Fahrradnation mutiert. Ergo ist jeder eingesparte Mensch erstmal ein Gewinn - und damit meine ich explizit auch gerade die Industrieländer, in denen man irrsinnigerweise immer noch versucht, zur Vermehrung zu animieren. Mir geht es auch nicht darum, mit dem Finger auf Länder mit hohen Geburtenraten zu zeigen, sondern es bräuchte endlich echte Bestrebungen, anderen Teilen der Welt Entwicklungsmöglichkeiten zuzugestehen, die sich bestenfalls dann irgendwann auch demographisch niederschlagen. Das erfordert beispielsweise eine völlig andere Agrar(außen)politik - was auch ökologisch sinnvoll wäre, wenn man sich die Umweltbilanz der industriellen Landwirtschaft mal anschaut.

    Oder anders gesagt: bei der Thematik greifen so viele Lebensbereiche ineinander, dass die Fokussierung auf Straßenverkehr immer etwas putzig erscheint. Möchte man wirklich noch die Notbremse ziehen, bräuchte es im großen Stil ökonomische aber eben auch demographische Neuausrichtungen.

    Dass der Druck auf vorhandene Ressourcen durch die Kombination (wachsende) Bevölkerung und Klimawandel steigt, lässt sich nicht wegdiskutieren. Zu einer zielgerichteten Adaptionsstrategie gehört imo auch, auch an dieser Stellschraube anzusetzen. Gerade in Staaten mit hohen Pro-Kopf-Emissionen, aber auch global.

    Ich bezog mich auf das Eingangsposting. Da scheint es ja nicht ums Ref zu gehen, sondern um eine Entlassung aus einer Planstelle mit anschließend recht sicherer Neuverbeamtung (liest sich jedenfalls so).

    Man bekommt nach der Entlassung ein Schreiben, wo man seine Anschlussbeschäftigung (falls bereits vorhanden) einträgt und angibt, ob man nachversichert werden möchte oder die Nachversicherung aufschieben möchte. Wenn du hier dann zeitnah wieder verbeamtet wirst, entstehen dir meines Erachtens keine Nachteile.

    Das ist einer der Gründe, wieso ich nur so ein halbes Interesse am Auslandsschuldienst habe, obwohl ich gerne würde.

    Ich will an meine jetzige Schule zurück UND ich habe keine Lust, dass Mieter mir die schöne Wohnung zerlegen.

    Sehr verständlich! Untervermietung würde mir auch Bauchschmerzen machen.

    Ich hab auch überlegt, das Haus zu vermieten und am neuen Standort erstmal eine Mietwohnung zu nehmen, aber mit den falschen Mietern in das potentiell existenzvernichtend^^

    Da haben sich jetzt unsere Beiträge überschnitten aber mein Kreditberater (nicht Bank) sagt, dass sie das müssen, wenn das neue Objekt als Sicherheit ausreicht! Stichwort war "Pfandtauschs".

    Interessant. Vielleicht lohnt es sich, da nochmal genauer im Hinblick auf Rechtsgrundlagen nachzuforschen.

    Ich hab bei einer Stadtsparkasse finanziert, die neben den grundsätzlich etwas widerwilligen Aussagen hinterher noch meinte, dass sie in der anderen Region sowieso grundsätzlich nichts finanzieren würde.

    Ich hab 2020 110% vollfinanziert für 1,3%. Mich nervt gerade extrem, dass ich nach Jobstandortwechsel gerne umziehen/was Neues kaufen und meinen Kredit mitnehmen würde, aber (verständlicherweise) hat die Bank daran keinerlei Interesse. Ziemlich ungünstig, wenn man dann irgendwo festhängt.

    Die Verkaufspreise in der Nachbarschaft sind aber immer noch deutlich höher als das, was ich bezahlt habe. Der Preisabschwung ist hier noch nicht so recht angekommen.

    Hier tut sich auf dem Immobilienmarkt nicht viel. Die Preise sind minimal gesunken, dafür sind die Zinsen im stärkeren Verhältnis gestiegen, und interessante Objekte sind immer noch ratzfatz weg. Im Radio wurde neulich berichtet, für Einfamilienhäuser als Bestandimmobilie sei das Preisniveau um etwa 1% gesunken. Nur bei Neubauten zeige sich derzeit ein deutlich rückläufiges Interesse.

    Ups. Yes, sorry.

    Ich schiebe explizit niemandem eine "Schuld" zu und ich maße mir auch keine Bewertung aus der Ferne an. Ich schildere nur, welchen Eindruck die Schilderungen bei mir ganz subjektiv hinterlassen.

    Vorsichtig muss man erfahrungsgemäß auch mit dem inflationären Gebrauch des Wortes Mobbing sein.

    Ich bin hier möglicherweise der Geisterfahrer, aber für mich klingt das letzte Posting nach dem üblichen Kinderkram und der Aktionismus völlig überzogen. Ich würde mich zumindest bedanken, wenn ich wegen "Kind wurde eine WhatsApp geschickt" (ohne Beleidigung oder dergleichen) und "Kind wurde Lieblingskind der Lehrer genannt" zu einem Elternabend antraben müsste. Die Situation mit dem Gespräch klingt tatsächlich etwas unglücklich, aber das wurde ja bereits mitgeteilt und Ursache war, dass die Tochter ebenfalls gelästert hat. Also scheinen die Fotzeleien ja unterm Strich in beide Richtungen zu gehen. Für mich liest sich der Wind darum befremdlich.

Werbung