Beiträge von Maylin85

    Das Anfassen im Sportunterricht abzulehnen, finde ich auch in Ordnung. Egal aus welchen Gründen, man sollte niemanden anfassen müssen oder sich anfassen lassen müssen, wenn man es als unangenehm findet oder schlicht nicht möchte.

    Im normalen Unterricht sehe ich die Sache auch anders. Unterschreiben Schüler bei euch vor Aufnahme einen Schulvertrag und steht da ggf. was zum Thema Wertekonsens, Gleichbehandlung oder dergleichen drin? Wenn ja, könnte man sich bei einem volljährigen Schüler evtl. darauf berufen, dass er sich mit seiner Unterschrift auch zu gewissen Verhaltensgrundsätzen verpflichtet hat.

    Wow. Niemals würde ich auf die Idee kommen, eigene Möbel in die Schule zu schleppen und aufzubauen. Wenn der Schulträger das nicht hinkriegt, gibt es eben keine.

    Was passiert denn, wenn du nicht richtig baust, das Regal zusammenkracht und einen Schüler verletzt? Wer haftet? Ich kenne es nur so, dass Lehrkräfte aus versicherungstechnischen Gründen weder Möbel aufbauen noch irgendwas an Wand oder Decke anbringen dürfen (bei uns gabs mal Ärger, weil wir einen schon monatelang vorhandenen Beamer selbst in die bereits angebrachte Halterung geschraubt haben, nachdem da seitens des Trägers ewig nichts passierte).

    Geht mir auch so. Ich kam in den allermeisten Fällen schweißgebadet aus der Unterstufe und brauchte danach regelmäßig 2 Aspirin. Ab ca. Klasse 9 aufwärts kann man einfach anders miteinander umgehen und auch ein leistungsschwacher, arbeitsfauler Kurs kann atmosphärisch nett sein und kippt nicht direkt.

    Das behaupte ich ganz ohne Experten, denn wirklich gravierende Maßnahmen hatten wir hier effektiv nunmal nicht. Klar, man kann sich in alles mögliche reinsteigern, aber ganz rational betrachtet musste hier niemand monatelang isoliert zu Hause sitzen oder dergleichen.

    Ich habe in Englisch noch nie 2x gelesen, nichtmals im Ref. Ich korrigiere wirklich eher langsam und ausführlich, aber 2x lesen.. no thanks. Inhalt wird direkt nach Lesen des jeweiligen Teils bepunktet und für den Sprachteil vertraue ich meinen Korrekturzeichen und punkte basierend darauf, wie häufig die über die Seiten so auftauchen.

    Und ja, ob man Sek I oder Sek II stressiger findet, ist wohl individuell :)

    Übergewicht ist zumindest nicht ansteckend und gefährdet zunächst einmal "nur" einen selbst. Ganz grundsätzlich sehe ich das aber auch als großes gesellschaftliches Problem und im Gegensatz zu Long Covid oder Corona Folgeerkrankungen ist es unstrittig belegt und lässt sich kaum durch eine unklare Datenlage wegdiskutieren.

    Ich würde aber tatsächlich interessant finden, ob es im Nachgang von Covid auch oft zu Übergewicht kommt.

    Ich nehme jetzt mal ganz anekdotisch mich selbst: ich war im Februar 2020 so krank wie noch nie vorher (ob das schon Corona war oder nicht ist nicht rekonstruierbar, wäre aber nicht auszuschließen, nachdem ein gesamter Jahrgang kurz vorher in Tirol war und man rückblickend ja weiß, dass das Virus damals dort schon unterwegs war. Kurz nach deren Rückkehr fegte eine Infektionswelle durch die Schule). Bis dahin habe ich täglich Sport gemacht und war tatsächlich nach langjährigem Auf und Ab gerade 2 Jahre "übergewichtsfrei". Nach der Infektion ging plötzlich gar nichts mehr und ich erinnere mich, dass ich noch 7 Wochen später nach 8 Minuten vom Hometrainer gestiegen bin, weil ich keine Luft bekommen habe. An Joggen war gar nicht zu denken; ich hab beim Einatmen Pfeifgeräusche gemacht. Nun gut, irgendwann nach 3-4 Monaten wurde das wieder besser, aber da waren Rhythmus und Kondition und Muskulatur weg und ich bin leider daran gescheitert die Disziplin aufzubringen, mich wieder aufzubauen. Ergebnis waren in der Spitze dann + 22kg im letzten Sommer. Ich habe sehr sehr sehr lange und mehrere gescheiterte Versuche gebraucht, um wieder in einen regelmäßigen Tritt zu finden und dagegen anzugehen. Wenn nur ein Teil der Covid-Infizierten ähnliche Probleme hat, halte ich Übergewicht als Folgeproblematik absolut nicht für unrealistisch oder ausgeschlossen.

    Zu meiner Grundschulzeit hatten wir Fu und Fara und Umi und Uta. Die durften jedes Wochenende mit zu jemandem nach Hause reisen und waren auch alle irgendwie in den Unterricht eingebunden, wenn ich mich richtig erinnere 😊

    Naja, damals waren es noch Alpha und Delta. Omikron sehe ich tatsächlich auch etwas entspannter, auch wenn ich nach wie vor eher vorsichtig bin. Bei der aktuellen Wetterlage fällt meine Abwägung im Unterricht derzeit allerdings auch überwiegend gegen die Maske aus. Fallen die Temperaturen wieder etwas, sehe ich aber für mich keinen Grund, ohne Maske in den Herbst/Winter zu gehen.

    Bei uns gab es ein fixes Eintragungsdatum für Quartalsnoten und sie wurden sowohl digital als auch in den Kursmappen festgehalten. In der Praxis wird die Endnote auch aus den Quartalteilnoten gebildet, auch wenn das offensichtlich nicht ganz der Rechtslage entspricht.

    Ich finde es nicht verkehrt, die Schüler in dem Bewusstsein zu lassen. Verdeutlicht eindrücklicher als eine "fluide Notengebung", dass es eben nicht reicht, kurz vor Notenschluss Gas zu geben, sondern dass auch in frühen Phasen Noten erarbeitet werden.

    Das mit dem Nasenspray finde ich interessant - danke für den Hinweis 👍

    Ich habe mit Maske angefangen und im Laufe der Woche vor der Hitze kapituliert (Ausnahme bei sehr vollen Kursen/Räumen). Meinem Eindruck nach war das bei den meisten der (ohnehin wenigen) Schuljahresbeginn-Maskenträger so.

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