Ah okay - das klingt schlüssig und auch sinnvoll 👍
Beiträge von Maylin85
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Aufgabenweise finde ich schwierig, weil die Sprachbewertung sich ja dann wiederum auf alle 3 Teilaufgaben bezieht. Wenn ich dann bei Nr. 3 angekommen bin, weiß ich schon nicht mehr, wie Ausdruck, Wortschatz usw. in Nr. 1 und 2 aussahen und muss vor der Bepunktung nochmal grob drüberlesen... das kostet bei mir dann unterm Strich noch mehr Zeit.
Ansonsten finde ich das System auch nicht schlecht 😊
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Die kombinierten Klausuren haben wir auch. Derzeit im Abi noch mit Mediation, demnächst aber wohl auch mit Hörverstehen. Meistens korrigiere ich erst Teil A in einem Rutsch und dann Teil B in einem Rutsch, weil das Switchen mich gedanklich auch extrem nervt.
Spannend, welche Unterschiede es gibt. Im Abitur hatte ich nicht wenige Schüler, die 5 Bögen brauchten, also 17-20 Spalten geschrieben haben.
Ich bin aber mittlerweile auch bei der Erkenntnis angekommen, dass ich schneller werden muss. Ich weiß noch nicht wie, aber es kann auch nicht sein, dass jede Klausurphase noch gute 30 Jahre lang immer wieder aufs Neue einen Ausnahmezustand darstellt und man quasi nichts anderes mehr macht, zu wenig schläft, es nicht zum Sport schafft, etc. In (fast) allen anderen Punkten finde ich unsere Arbeitszeiten in Ordnung, aber die Korrekturen sind für mich wirklich ein riesen Problem.
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Gehst du die Klausuren eventuell zwei mal durch? Ich kenne Englischkollegen, bei denen gibt es keine obere Grenze, aber ich kenne auch zwei, bei denen geht es in 30-45 min. Und die rühren keine Arbeit doppelt an.
Nein, ich gehe niemals 2x durch. Aber die meisten Schüler schreiben in der Q-Phase 10-12 Seiten/Spalten, im LK hatte ich neulich auch mal 17. Sprache kann ich nebenbei zügig korrigieren, für genaue Inhaltspunkte muss ich aber schon regelmäßig nochmal zurückblättern und überlegen, was genau abgedeckt wurde. Ich mache auch durchgängig Positivkorrekturen und extrem viele Anmerkungen (z.B. um zu erklären, warum es trotz richtig erkannter Metapher keine Punkte dafür gibt, wenn Erklärung und Kontextualisierung fehlen). Und einen Förderkommentar zum Abschluss gibts auch noch. Addiert sich halt auf.
In den letzten Jahren wurden die Wortzahlen für die Ausgangstexte in NRW verlängert. Im Zuge dessen haben sich auch die Schreibzeiten für die Schüler verlängert, so dass jetzt auch die Q1 schon 180 Minuten schreibt. Das merkt man leider.
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Ich schaffe Englisch nie in unter einer Stunde. Seit die Klausurzeiten verlängert wurden, eher 1,5 Stunden.
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Sorry, das ist jetzt zwar OT, aber es interessiert mich halt.
Genau so ist es bei uns geregelt: Krankmeldungen der SuS gehen per Mail an die Klassenlehrkräfte.
Darf ich mal fragen, wieviele SuS deine Schule hat? Bei uns sind es mittlerweile 1800 (wobei ja die Berufsschüler*innen nicht jeden Tag in der Schule sind). Da wäre es für unser Sekretariat gar nicht zu schaffen, alle Krankmeldungen morgens an die jeweiligen Klassenlehrer*innen weiterzugeben; dafür bräuchten wir dann wohl eine Extra-Kraft
.Wir haben so ca. 1200 Schüler.
Ich hab auch keine Ahnung, wie das funktioniert, aber es funktioniert 😄 Das Weiterreichen der Infos dauert manchmal ein bissi, aber es spart uns natürlich Aufwand.
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Ja, das ist bei uns anders. Krankmeldungen gehen immer ans Sekretariat und die leiten sie dann an uns weiter. Wobei das ein bisschen verschwimmt, seit wir die Lernplattform haben und Eltern meinen, die Mail an den Klassenlehrer tuts ja auch.
Oberstufenklausuren kann ich natürlich auch nicht verschieben (und ja, da fehlen auch bei uns eigentlich immer welche), in der Sek I ging das aber schon hin und wieder

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Also ich bin froh, dass die Krankmeldungen nicht bei mir eingetrudelt sind und ich selbst Listen führen und Rundmails schicken musste. Wir hatten zeitweise mal fast 150 Schüler zeitgleich erkrankt oder in Quarantäne, das war schon etwas mehr als nur Vereinzelte.
Ich hab durchaus 2x Termine verlegt, wenn ich z.B. gesehen habe, dass jemand Montag oder Dienstag noch in Quarantäne ist, Freitag aber nicht mehr. Ist natürlich keine Garantie, dass dann alle da sind, aber man konnte zumindest ganz sicher Fehlende ausschließen.
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Weil das bloß zusätzlicher Aufwand für Klassenlehrer wäre. Und für Kurse müsste dann noch einmal ein gesondertes System her. Einfacher war es halt, dass das Sekretariat die Krank- und Quarantänemeldungen (inklusive voraussichtlicher Dauer) direkt eingetragen hat. So konnte man unkompliziert und tagesaktuell einsehen, wie es gerade in welchen Klassen aussieht (interessant z.B. für Klassenarbeitsterminierungen), und man hatte vor allem auch einen generellen Überblick über das Infektionsgeschehen an der Schule. Fand ich gut.
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Naja, auf der Liste stand kein voller Name, sondern nur Klasse, Vornahme und erster Buchstabe des Nachnamens. Anonymisiert war das natürlich nicht, aber der Situation angemessen pragmatisch, meine ich.
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Wir hatten eine digitale Liste. Anders hätte man es wohl kaum geschafft den Überblick zu behalten, wer gerade infiziert oder in Quarantäne ist.
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Ich habe 2 Kollegen bewusst ohne Maske wahrgenommen, der Rest trägt noch.
Bei den Schülern ist es sehr kurs- und klassenabhängig - einige tragen noch fast geschlossen, in anderen sitzen nur noch vereinzelt Schüler mit Maske.
Ich werde, denke ich, damit aufhören, wenn das mündliche Abi durch ist. Einerseits bin ich nach wie vor nicht scharf auf eine Infektion, andererseits mag ich aber auch langsam nicht mehr und habe das Gefühl, dass es momentan auch etwas ruhiger geworden ist in Sachen Infektionsgeschehen. Mal sehen.
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Jeder hätte gerne was anderes, ist wohl das Hauptproblem in vielen Fällen. In der freien Wirtschaft, wird das einmal von oben entschieden und dann umgesetzt, aber in der Schule meckert Lehrer, wenn das gemacht wird.
Dabei kann man im Prinzip mit allen Notenprogrammen arbeiten, man muss sich nur umstelleun und einarbeiten. Das ist mit einer Cloud auch so, ja, das ist am Anfang Arbeit, aber dann könnte das gut funktioniren. Auch OneNote kann man durch entsprechend andere Systeme ersetzen. Kommt dir nicht zugute, aber allen anderen, die mit den anderen Programmen schon arbeiten. Manchmal hat man bei den Umstellungen Glück, manchmal nicht.
Das Problem daran ist eben, dass man zu lange auf private Lösungen gesetzt hat und es daher kein einheitliches Arbeiten in Kollegien gibt. Mein Herz hängt nicht an OneNote; ich könnte auch was anderes nehmen. Aber da ich zu Hause auch noch auf Microsoft laufende Geräte rumstehen habe, die ich ab und an zum Arbeiten nutze, ist das eben naheliegend, wenn man Synchonität haben möchte. In der freien Wirtschaft arbeitet man halt selten mit privaten Ressourcen, die man verfügbar machen muss - das ist für mich der entscheidene Unterschied.
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Trotzdem ist es eine Sauerei der vierten Stufe, iPads und elektrische Tafeln hinzustellen, aber dem nötigen Adapter nicht. Ich könnte niemals die Unverschämheit an den Tag legen, zu sagen „ey, kaufstu selbst.“ Was sind das für Menschen, ist denen nichts peinlich.
Die Schreibfrage dürfte sehr individuell sein. Kreidestaub nervt, Kreideplürre vom Wischen noch mehr. Aber mit Kreide habe ich immer noch die beste Handschrift. Whiteboards gehen so. Und auf elektrischen Tafeln habe ich keine Chance. Ich versteh immer nicht, warum man nicht mehrerlei Medien stehen haben kann. Ein Smartboard implodiert doch nicht, wenn eine Tafel daneben hängt.
Stimmt schon. Wir haben mittlerweile (eigentlich) EZCasts und Adapter, die grundsätzlich auch funktionieren, aber gerne von Kollegen verschleppt werden bzw. auf mysteriöse Weise verschwinden und bei Bedarf oft nicht da sind. Gleiches gilt für HDMI Kabel und dergleichen. Insofern kann man unserem Träger hier gar keine schlechte Ausstattung vorwerfen, denn irgendwann hatte der tatsächlich mal alles Nötige bereit gestellt. Mir ist wichtig, meinen Kram selbst und dauerhaft beisammen zu haben, daher waren Adapter und Kabel Investitionen, die mich im Alltag entspannen und die es mir wert waren.
Auf Whiteboard und Smartboard schreibe ich auch schlampig und ungern, deswegen stöpsel ich das Smartboard fürgewöhnlich ans iPad und nutze es überwiegend nur als Beamer. Geschrieben wird mit dem Stift in GoodNotes - da ist die Handschrift definitiv am besten 😊 Aber ansonsten bin ich auch ein großer Fan davon, Tafel und digitale Projektionsfläche parallel stehen zu lassen.
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Ich hab das Geld in den Adapter investiert, weil ich gerne meine Anschriebe digital mache. Das ist - für mich - wirklich ein riesengroßer Vorteil des iPads, denn ich hasse im Alltag wenig mehr, als in Kreidewolken zu stehen, ständig trockene Kreidehände zu haben, dauernd mit berieselten Klamotten und Schuhen rumzulaufen... insofern war die Investition in den Adapter schon allein deswegen lohnenswert, weil man das Geld ruckzuck am Handcreme wieder reingeholt hat 😄
Der Punkt Displaygröße ist natürlich etwas, was sehr individuell empfunden wird. Ab 11 Zoll komme ich klar, darunter ist es mir auch zu klein.
Das ist aber letztendlich eine administrative Entscheidung. Noten auf Privatgeräten zu speicher ist in NRW ja bekantermassen schwierig und nicht grundsätzlich erlaubt.
Könnt ihr in der LK nicht über zu installierende Programme und die Nutzung einer Cloud sprechen?
Ich denke, das wird irgendwann kommen (müssen). Bei den Notenverwaltungsapps hätte halt jeder gerne was anderes,mdas macht es schwierig. Bei der Cloud geht es mir darum, dass ich an die komme. die ich auch privat nutze und wo eben alle Materialien drin sind. Wenn ich das alles erst woanders hin "umladen" muss und keine Synchronität zwischen meinen privaten Geräten und dem, was ich in der Schule abrufen kann, habe, empfinde ich es nicht mehr als sonderlich arbeitserleichternd. Genauso bringt mir ein iPad nichts, mit dem ich nicht an OneNote komme, wenn ich da nunmal meine Unterrichtsplanung liegen habe. Dass sich das alles zeitnah aufdröseln lässt, sehe ich noch nicht.
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Ich arbeite fast ausschließlich auf meinem privaten iPad und erstelle damit auch meine Arbeitsblätter und Klausuren usw. (mit Word). Sehe dabei keine großen Probleme, aber ich habe auch keine graphischen Ansprüche, die sich damit nicht erfüllen lassen.
Das dienstliche iPad habe ich zurückgegeben, da die Nutzungsbeschränkungen leider keinen gleichwertigen Einsatz ermöglichen. Ich kann weder mein Notenprogramm draufspielen noch meine Cloud nutzen und komme also nichtmals an mein Material... also vollkommen witzlos...
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Letztlich geht es um Selbstbestimmung und um eine flexiblere, freiere Gestaltung der eigenen beruflichen Aufstellung. Wieso das als "psychische Störung" gewertet werden sollte, erschließt sich mir nicht so ganz.
Für mich wären die Punkte Nachversicherung und Pension ein entscheidenes Gegenargument, aber das hängt eben auch sehr von der individuellen Lebenssituation ab (wie viel Geld brauche ich überhaupt, bin ich Alleinversorger oder trägt der Partner noch was zu einem ausreichenden Familieneinkommen bei, zahle ich im Alter Miete oder lebe ich in abbezahltem Eigentum, etc.).
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Ich sollte weniger schreiben 😎😉
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Danke! Ich finde das alles etwas undurchsichtig und schwammig formuliert ( "vergleichbar", "soweit nicht...").. bei Neueinstellung okay, wenn ich aber einen Wechsel mache, bei dem ich mich aktiv aus dem Staatsdienst entlassen muss, fände ich Formulierungen schön, die klar sagen, dass beispielsweise die als Landesbeamter abgeleisteten Dienstjahre bei der Pension berücksichtigt werden, dass die Erfahrungsstufe beibehalten wird, dass keine Gesundheitsprüfung mehr erfolgt, dass die Probezeit entfällt... eindeutig formuliert findet sich das aber irgendwie nirgends.
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Danke! Wäre in dem Fall zwar kein kirchlicher Träger, aber trotzdem interessant und gut zu wissen.
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