Beiträge von Maylin85

    Wir haben im Bekanntenkreis einen Fall: positiv mit sehr mildem Verlauf (kaum was gemerkt), genesen, knapp 4 Wochen später wieder positiv, 2 Tage nach dem Test Aufnahme auf die Intensivstation. Über 60, ungeimpft, kein Freund von Masken.

    Ob das eine Reinfektion war oder ein Wiederaufflammen der alten Infektion, weiß man natürlich nicht so recht.

    Danke, calmac. Ich habe etwas Ähnliches gefunden. Es ist kein kirchlicher Träger, aber das Prinzip müsste recht gleich sein.

    Wenn ich es richtig verstehe, bewerbe ich mich also ganz normal, durchlaufe das Bewerbungsverfahren und im Erfolgsfall werde ich im Hinblick auf die Entlassung tätig.

    Ich werde versuchen, jemanden vom Personalrat oder der Gewerkschaft zu erreichen... mir gehts erstmal darum, ob ich mich überhaupt "einfach so" bewerben könnte oder wie man in solchen Fällen korrekterweise vorgehen müsste.

    Hast du die Freigabe? Ich glaube ohne Freigabe funktionert es - zumindest wenn man ohne Kündigung innerhalb des staatlichen Schuldienstest wechseln möchte - nicht.

    Die Schulleitung hat freigegeben und die Bezirksregierung schreibt "Ihrem Versetzungsantrag kann leider nur insoweit entsprochen werden, als Sie für eine wunschgemäße Versetzung freigegeben werden können." Dann kommt der Verweis auf den mangelnden Bedarf an Wunschschulform und Wunschorten.

    Frage ist halt, ob man sich damit jetzt einfach im Ersatzschuldienst bewerben kann oder ob das über andere Verfahrenswege laufen müsste.


    Wünsche dir mehr Erfolg als mir übrigens :)

    Ich hab schon wieder eine Ablehnung bekommen.

    Nun habe ich bei LEO aber eine Ausschreibung einer privaten Ersatzschule für exakt meine Fachkombi und am Wunschstandort gefunden. Das wäre ein Träumchen. Kurz und knapp: kann ich mich da als jemand, der im Staatsdienst verbeamtet ist, einfach bewerben und wäre dann ggf. ein Wechsel möglich? Oder wie funktioniert ggf. ein Wechsel von einer staatlichen Schule zu einer Ersatzschule? Dass das grundsätzlich geht, hab ich mir ergoogeln können, das genaue Verfahren aber nicht so wirklich...

    Notenmäßige Konsequenzen finde ich auch schwierig. Aber alles andere könnte man mit Hinweis auf das gestörte Vertrauensverhältnis absagen - keine Abschlussfahrten mehr, keine Chaoswoche, absolute Beschränkung aufs Notwendige.

    Es wird Mitwisser geben und irgendwer wird irgendwann keine Lust mehr haben, dafür selbst Konsequenzen mitzutragen.

    Warum nicht? Ich sehe den Zusammenhang zwischen "ich arbeite momentan nicht mit Schülern" und "ich beantworte keine Mails" gerade nicht.

    Vielleicht gibt es den objektiv nicht. Ich definiere Ferien für mich aber als "schülerfrei". Es gibt genug Kram, der erledigt werden muss und der die wirklich freien Tage eh sehr überschaubar werden lässt - das muss dann reichen. Bevor es dienstliche Mailadressen oder Lernplattformen gab, hat auch niemand Kontakt in den Ferien aufnehmen können. Und das war völlig okay so.

    Ich schaue in den ganzen virtuellen Kram nur noch von der Schule aus rein. Meine IServ App zeigt 26 Benachrichtigungen seit Freitag an - ganz ehrlich, nö. Öffne ich übernächsten Montag.

    Der Sinn von Abwesenheitsmails in anderen Berufssparten ergibt sich daraus, dass ein Kunde oder Kollege möglicherweise die sehr individuellen Urlaubs/Abwesenheitszeiten verschiedener Mitarbeiter nicht kennt. Unsere Schüler und Eltern wissen aber sehr gut, wann Ferien sind. Insofern sehe ich aus Prinzip nicht ein, so etwas einzurichten, und ignoriere einfach gepflegt.

    (und ja, ich weiß, dass Ferien ungleich Urlaubstage sind, aber sie sind eben auch keine angemessene Zeit für Direktkontakte)

    Dein Engagement in allen Ehren, aber es sind eben nicht "deine" Kids. Bei mir persönlich gehen bei dieser Rhetorik die Alarmglocken an, denn die so redenden Kollegen sind diejenigen, die früher oder später umfallen. Es ist schön, dass die Kinder Vertrauen zu dir fassen und sich Fortschritte zeigen. Ich würde anbieten, dass sie gerne weiterhin zu dir kommen können und du weiterhin ein offenes Ohr für sie haben wirst. Vielleicht wäre ja auch ein Kompromiss, dass du die Klasse nicht komplett "verlässt", sondern weiterhin als Fachlehrer drin bleibst.

    Aber ansonsten würde ich eine professionelle Übergabe gestalten und reflektieren, an welchen Stellen du vielleicht über deine eigenen Grenzen gegangen bist und was den Eindruck erweckt hat, dass du dich kaputt machst. Und beim nächsten Mal mit klar abgesteckten Grenzen des Selbstschutzes an eine neue Klassenleitung herangehen.

    Ich finde deine Schulleitung super - dass jemand im Blick hat, wer sich gerade kaputt macht, ist nicht selbstverständlich 👍

    Deine emotionale Reaktion (weinen, Wahrnehmung des "Kämpfens" um die Klasse) lässt vermuten, dass du evtl. ein bisschen sehr "involviert" in dieser Thematik bist und es eventuell auch an ein wenig professioneller Distanz fehlt.. an deiner Stelle würde ich der Regelung dankbar zustimmen, mich sammeln, sortieren, und dann mit der nächsten Klassenleitung frisch neustarten.

    Das hörte sich aber schon komisch bei dir an. Letztlich sind das keine freiwilligen Aufgaben sondern gehören zum Job. Ich kann auch im Einzelhandel nicht sagen, dass ich nur an der Kasse arbeite aber keine Ware einsortieren möchte, weil ich nicht einfach der Type für körperliche Arbeit bin. Wenn so was dann angeordnet werden muss, ist das schade. Im Idealfall ist sich das Kollegium einige, was gemacht werden muss und versucht es fair zu verteilen. Dann kommt halt auch mal auf der entsprechende DV die Aussage "Ich mach das, ich habe ja noch nichts." Das ist dann ideal. Mit Zwang ist in unserem Beruf immer doof.

    Das ist nicht ganz falsch. Zunächst aber sehe ich es mal so, dass Zusatzaufgaben auch bevorzugt Kollegen ohne Korrekturfächer übernehmen könnten, denn die haben für das gleiche Geld ohnehin schonmal generell mehr Freizeit. Und grundsätzlich wäre ich auch durchaus bereit Zusätzliches zu übernehmen, wenn nicht bereits so viel Zeit durch nicht notwendigen Kram gebunden wäre (ständige ausufernde Konferenzen z.B.), sondern man sich auf das Minimum des Notwendigen beschränken würde. Solange das aber nicht der Fall ist, bin ich nicht motiviert noch extra Zeit zu investieren.

    Punkt 3: viele der Aufgaben, die auf der Liste standen, sind perspektivisch Funktionsstellen und mit Beförderungen verbunden. Hier widerstrebt mir, dass es im Schuldienst Usus ist, sowas erstmal unbestimmte Zeit "kommissarisch" (= für umme) zu machen, bevor dann eveeeeentuell mal irgendwann passend dafür ausgeschrieben wird und man eveeeeentuell diese Stelle dann auch bekommt. Korrekt wäre es umgekehrt: die Stelle wird ausgeschrieben, wer Interesse hat bewirbt sich und somit erfolgt auch von Anfang die angemessene Bezahlung dafür. Gibts keine Stelle, kann die Funktion ja nicht so wichtig sein.

    Daher für mich ganz persönlich: unter den gegebenen Rahmenbedingungen bin ich nicht sonderlich willig, freiwillig irgendwelche Extraaufgaben zu übernehmen. In einer anderen Umgebung mit anderen Strukturen und Arbeitsweisen könnte das anders aussehen.

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