Mich wundert, dass es als "übers Ziel hinausgeschossen" wahrgenommen wird, ein Protokoll zu einem Vorfall in die Akte zu geben. Ich persönlich hefte alles in die Akten, was ansatzweise problematisches Verhalten protokolliert - einfach, damit es drin ist und man ggf. Langzeitentwicklungen im Auge hat. Sollte es mal zu Ordnungskonferenzen kommen, könnte das ja ggf. interessant sein. Mir ist auch ganz ehrlich noch nie in den Sinn gekommen, dass man das mit der Schulleitung absprechen müsste.
Noch kurioser finde ich, dass Eltern meinen, sie könnten Einfluss nehmen auf das, was Eingang in die Akte findet. Gut, im Normalfall wissen die das ja auch gar nicht und ich hätte es auch nicht zwingend mitgeteilt... aber diese Androhung einer Klage finde ich dennoch sehr merkwürdig und unangemessen.
Ich würde die Schulleitung über die Sachlage informieren und das weitere Vorgehen absprechen. Letztlich hast du - finde ich jedenfalls - auf einen Anfangsverdacht des Mobbings angemessen reagiert und für den Wiederholungsfall klare Konsequenzen angekündigt. Das ist ja zunächst einmal nicht falsch, sondern genau das, was ich als Betroffener auch erwarten würde. Eigentlich geht es dann jetzt doch erstmal nur darum, in welchen Ordner das Protokoll geheftet wird - oder übersehe ich irgendwas?