Beiträge von Maylin85

    So witzig, vor allem gibt's von fahrenden Katzen eine Menge Videos. Die meisten Hunde haben bestimmt Schiss vor den Teilen...

    Hund 1 ist immer noch tagtäglich aufs Neue empört, dass unser Staubi sich nicht von motzigen Blicken stoppen lässt, sondern einfach in sie reinfährt.

    Hund 2 ist von Staubi sehr angetan, verfolgt ihn aufmerksam und leckt ihn hingebungsvoll ab, wenn er sich unter der Küche festfährt und nach Hilfe piepst.

    🙃

    Die Waldorfschule in meinem alten Heimatort war schon weit vor Corona ein absoluter Impfgegnerhotspot. Ich mag gar nicht wissen, wie es dort derzeit aussieht.

    Eine Bekannte aus MV mit Tochter auf einer Waldorfschule erzählte ebenfalls, dass ihr Tochter die einzig Geimpfte in der Klasse sei. Vielleicht ist es regional sehr unterschiedlich, welche Haltung zu Impfungen vorherrscht, wenn es in der Schweiz so anders ist.

    Definiere unvollständig.

    Stell dir vor, dein Chef könnte alles in die Dienstakte heften, was ihm so einfällt. "Maylin85 kam mir am 23.5.2019 unverschämt und im Mai war sie ungewöhnlich lange krank. Das sollte man mal bei der nächsten Beförderung berücksichtigen."

    Es ist nunmal rechtlich festgelegt, was wann wo wie lange abgeheftet wird und wer wann davon in Kenntnis gesetzt werden muss. Datenschutz heißt das und ist gut und wichtig.

    Okay. Aber hier ist der Fall ja etwas anders gelagert, oder? Mein Schüler wird nicht in Abhängigkeit meines good will bezahlt oder befördert, es entstehen ihm für seine Bildungskarriere also im Normalfall keine Nachteile - was in dieser Akte steht, wird ausschließlich dann relevant, wenn sich problematisches Verhalten so arg häuft, dass weitergehende Maßnahmen auch sinnvoll sind. Und genau für diesen Fall ist es doch wichtig, dass Vorfälle aus der Vergangenheit sauber dokumentiert sind. Wir haben wiederholt das Problem, dass bei Ordnungskonferenzen nur Wischiwaschimaßnahmen verhangen werden können, weil die Akte auch von jahrelang auffälligen Schülern blitzsauber ist, wenn die Klassenlehrkraft es versäumt hat zu dokumentieren.

    Dass da keine Nichtigkeiten und Dinge auf "war länger krank"-Niveau (bzw. dem schulischen Pendant/mir ist schon klar, dass das jetzt ein Arbeitsweltbeispiel war) reinkommen, hab ich jetzt mal vorausgesetzt. Ich dokumentiere Prügeleien, Diebstahl/ Unterschlagung, heftige Beleidigungen, Mobbing (wenn es denn welches ist) natürlich auch, und insbesondere natürliche auch Vereinbarungen, die aus problemlösungsorientierten Gesprächen hervorgehen.

    Mich wundert, dass es als "übers Ziel hinausgeschossen" wahrgenommen wird, ein Protokoll zu einem Vorfall in die Akte zu geben. Ich persönlich hefte alles in die Akten, was ansatzweise problematisches Verhalten protokolliert - einfach, damit es drin ist und man ggf. Langzeitentwicklungen im Auge hat. Sollte es mal zu Ordnungskonferenzen kommen, könnte das ja ggf. interessant sein. Mir ist auch ganz ehrlich noch nie in den Sinn gekommen, dass man das mit der Schulleitung absprechen müsste.

    Noch kurioser finde ich, dass Eltern meinen, sie könnten Einfluss nehmen auf das, was Eingang in die Akte findet. Gut, im Normalfall wissen die das ja auch gar nicht und ich hätte es auch nicht zwingend mitgeteilt... aber diese Androhung einer Klage finde ich dennoch sehr merkwürdig und unangemessen.

    Ich würde die Schulleitung über die Sachlage informieren und das weitere Vorgehen absprechen. Letztlich hast du - finde ich jedenfalls - auf einen Anfangsverdacht des Mobbings angemessen reagiert und für den Wiederholungsfall klare Konsequenzen angekündigt. Das ist ja zunächst einmal nicht falsch, sondern genau das, was ich als Betroffener auch erwarten würde. Eigentlich geht es dann jetzt doch erstmal nur darum, in welchen Ordner das Protokoll geheftet wird - oder übersehe ich irgendwas?

    Na ja viele andere europäische Länder stehen noch schlechter dran, als wir, das ist also ein typischer Fall einer Statistik, die so ausgewählt wurde, dass sie zur zu belegenden Hypothese passt (andernfalls wären wir drei Länder nämlich plötzlich einfach im Mittelfeld, was immer noch nicht berühmt ist, aber halt die Fakten widerspiegelt, statt einen dramatischen Effekt künstlich zu schaffen). Was diese Statistik ebenfalls nicht verrät ist, in welchen der anderen Länder es überall bereits Impfpflichten gibt für bestimmte Berufsgruppen oder wie sich die Impfbereitschaft seit deren Ankündigung bzw. Einführung gesteigert hat. Keine Fake News zwar, ehrliche Berichterstattung samt kritischer Einordnung geht aber anders.

    Die Statistik bezieht sich aber explizit auf Western Europe und dann ist sie wiederum korrekt.

    Impfpflicht und dergleichen könnte man auch schlicht unter einer unterm Strich erfolgreicheren Impfstrategie verbuchen.

    Es gibt doch diese automatischen Urlaubs-Email-Antworten. Vielleicht könnte man da so einen Text einsetzen der Art: Liebe Vertretungslehrerin, du vertrittst mich. Das bedeutet, dass ich gesund werden darf und du meine Arbeit übernimmst. Dafür wirst du bezahlt. Schreibe mich nicht an, denn ich genese gerade. Genesen braucht Zeit und darf niemals nicht durch schulische Fragen unterbrochen werden, das stört den Genesungsprozess. Gehe nun in Frieden und plane selbst eine Klassenarbeit, denn du bist schon groß.

    "Dafür wirst du bezahlt" stimmt ja leider oftmals nichtmals (bzw. erst ab Stunde x).

    Kranke Kollegen antexten würde mir allerdings auch nicht einfallen, vor allem nicht wegen solcher Nichtigkeiten.

    Gute Besserung!

    Bei uns ist es von Lerngruppe zu Lerngruppe und Raum zu Raum sehr unterschiedlich. In den Oberstufenkursen mit maximal 21 Schülern funktioniert die Balance aus Lüften und Temperaturen recht gut, in der Mittelstufe haben wir allerdings 32-34er Klassen und da ist die CO2 Ampel quasi dauerrot.

    Wenn man in den vorgeschriebenen Intervallen querlüftet und zusätzlich noch die CO2 Ampel berücksichtigt, kommt man bei uns bereits jetzt nicht mehr über 16 Grad Raumtemperatur. Ich bin wirklich gespannt, wie das Ganze dann mal bei Minusgraden aussieht. Generell ist es wirklich erschreckend, wie schnell diese CO2 Ampel in den roten Bereich rutscht. Bei vollgestopften Räumen dauert es teilweise keine 5 Minuten nach Schließen des Fensters, bis man eigentlich wieder öffnen müsste.

    Wir haben einen Gong, der Anfang und Ende des Querlüftens markiert, so dass es da schonmal keine Diskussionen gibt. Beim sonstigen Lüften haben wir derzeit noch dauerhaft gekippte Fenster (und vorne öffne ich immer komplett), ich fürchte aber auch, dass es dabei jetzt zunehmend Gemopper geben wird. Kann ich auch verstehen.

    Bei gut 40,000 Tests kann man die positiven Ergebnisse bei uns bisher immer noch an 2 Händen abzählen. So gesehen kann man sich schon fragen, ob es gerechtfertigt ist, wenn dafür einseitig Unterrichtszeit verloren geht. Ein Kurs liegt bei mir Montag und Mittwoch in der 1. Stunde, die wären direkt 2x betroffen.

    Grundsätzlich finde ich es auch natürlich sinnvoller, direkt morgens zu testen. Andererseits geht es ja beim Schulbetrieb eh schon lange nicht mehr im die Verhinderung von Infektionen, sondern darum, sie halbwegs zeitnah zu entdecken, um der Entstehung von Hotspots entgegenzuwirken. Bei nur 2 oder 3 Testungen pro Woche gibt es theoretisch eh ständig Zeitslots, in denen infektiöse ungetestete Kinder dort rumlaufen - ob man da jetzt in Stunde 1 oder 4 testet, ist eventuell sogar tatsächlich relativ egal.

    Der Wachstum und der BIP lese ich in jeder einzelnen Geoklausur und es lässt sich kein Unterschied feststellen zwischen Schülern mit deutscher oder anderer Muttersprache.

    Wüsste auch mal gerne, wo das herkommt.

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