Ich denke leider auch, dass die Alternativen begrenzt sind - insbesondere, wenn man eben keine Lehrtätigkeit mehr machen möchte und auch generell nichts Pädagogisches. Ich habe über die Jahre immer mal wieder Bewerbungen rausgeschickt, hatte auch einige Bewerbungsgespräche und Stellenangebote z.B. in der Studienberatung an einer Fachhochschule, in der Ausbildungsbetreuung eines recht großen Unternehmens (dazu hätte nicht nur die Azubibetreuung selbst gehört, sondern auch so Dinge wie Repräsentation auf Bildungsmessen usw.) und im Orgabereich im Messewesen (das habe ich allerdings auch im Studentenjob schon gemacht). Allen Stellen war gemein, dass sie verglichen mit unserem Gehalt wahnsinnig schlecht bezahlt gewesen wären und Umzüge/räumliche Flexibilität erfordert hätten, zu der sich nicht bereit war. Dazu kommen dann natürlich noch die Abstriche bei der Rentenversicherung.
Ansonsten weiß ich von den Töchtern unser Ex-Nachbarn, dass sie gemeinsam ausgestiegen sind und ein großes Förderzentrum (heißt irgendwie anders, mir fällt der Name nicht sein) aufgezogen haben, wo alle möglichen Leistungen gebündelt angeboten und vermittelt werden (Nachhilfe, aber auch sowas wie Logopädie, Förderung der motorischen Entwicklung, LRS Förderung usw.). Waren beides Sonderpädagogen. Der Laden scheint ganz gut zu laufen.