Ich hätte auch nichts extra gekauft und nutze nur, was sowieso noch zu Hause da war.
Beiträge von Maylin85
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Im Prinzip ist es albern, sich Sorgen um Sozialformen zu machen, wenn gleichzeitig irgendwelche Wische veröffentlicht werden, in denen was von jahrgangsstufenübergreifendem Unterricht steht, falls es zu Personalengpässen kommt. So richtig scheint die Verhinderung von Durchmischung ja keinen zu interessieren.
Ich mache trotzdem nichts anderes als Frontalunterricht und vielleicht mal Partnerphasen mit demjenigen, der sowieso daneben sitzt. Was mich allerdings auch interessieren würde, sind so Dinge wie ob man stundenweise die Computerräume buchen darf, ob Fachschaftslaptops an die Schüler ausgegeben werden dürfen, ob ich Büchersätze aus dem Präsenzbestand stundenweise ausgeben darf (ohne große Desinfizierungsorgien durchführen zu müssen) usw. Da wären einheitliche Vorgaben wirklich mal ganz nett und hilfreich.
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Er würde sich mit FFP2 Maske dahin setzen und sich sicher und wohl fühlen. Könntest du auch tun.
Der müsste aber mit der Maske halt auch nur rumsitzen und als Lehrer darf man damit den Animateur machen... kleiner Unterschied, wie ich finde. Ich trage FFP2, aber ich kann damit nicht gut sprechen, werde schlecht verstanden und empfinde es als deutlich anstrengender als mit Alltagsmasken. Entsprechend besch... ist auch der Unterricht, weil damit eigentlich nur stupides Aufgabendurcharbeiten und kurze Besprechung möglich ist.
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Ist das erlaubt?
Wenn jeder Kollege 6 Stunden täglich Heizlüfter böllern lässt, könnte man statt die eine horrende Stromrechnung auch direkt in Luftfilter investieren

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Meinst du den normalen Tafelanschrieb, der jetzt dann quasi über das Gerät und Beamer erfolgt?
Ich mache es auch mit 2 Geräten und nutze als Programm OneNote. Im Gegensatz zu Good Notes kann man das halt auch synchron auf Windows PCs nutzen.
Ich habe allerdings auch schon versucht herauszufinden, ob es eine Möglichkeit gibt, bei Teilung des Bildschirms am iPad nur einen Teil davon auf den Beamer zu übertragen, so dass man quasi mit einem einzigen Gerät auskommt, auf dem parallel 2 Fenster geöffnet sein können. Habe aber bisher keine richtige Antwort gefunden.
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Ich setze auf Wollstrumpfhosen (bin eher der Rock-Typ), Stiefel, Zwiebellook mit Wollpullover oder Fleece oder Ponchos als letzter Schicht, Schals und halbe Strickhandschuhe mit freien Fingerkuppen. Für den Notfall habe ich allerdings tatsächlich schon vor den Ferien 2 Fleecedecken (die kleinen dünnen, die man im Flugzeug bekommt) in meinem Fach deponiert und denke, die kann man sich ggf. auch noch über die Schulter werfen. Hab schon überlegt, ob ich für frostige Schüler auch noch welche mitnehme, aber hinterher richten die sich noch darauf ein, dass Frau Maylin schon was Wärmendes anschleppen wird^^
Ansonsten: große Thermoskanne und viel Tee

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Unsere Inzidenz liegt bei knapp unter 130 jetzt. Ich bin gespannt, ob man nach den Ferien einen anderen Umgang in der Schule bemerken wird. Ich persönlich hoffe das sehr, denn in unserer Schülerschaft wurde das Virus trotz der ständigen Positivfälle zunehmend weniger ernst genommen und die Verstöße gegen Regelungen haben sich massiv gehäuft. Auf jeden Fall bin ich sehr froh um die wiedereingeführte Maskenpflicht.
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Wenn ich symptomlos infiziert wäre oder nur leichte Erkältungserscheinungen hätte, sehe ich auch gar kein Problem dabei, trotz positiven Tests Distanzunterricht durchzuführen. Gerade in der jetzigen Situation würde ich es auch eher unkollegial finden, sich dann 2 Wochen zurückzulehnen und die Kollegen ohne Material usw. vertreten zu lassen.
Wer krank ist, ist allerdings krank und sollte sich auch nicht weiter dazu rechtfertigen müssen.
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Ich hab mich am Anfang ganz schlecht dabei gefühlt, weil ich immer gedacht habe: "Das ist bestimmt auch ein ganz liebenswerter Mensch".
Ging das euch auch so?
Ich habe mich anfangs eher schlecht dabei gefühlt zu liken. Was ja total absurd ist, aber bei den Leuten, die ich fein optisch wirklich attraktiv fand, dachte ich oft "der spielt in einer anderen Liga, also lieber direkt weg".
Der von ingenieur dargestellte Kreislauf ist interessant - und sicher nicht ganz falsch 😄
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Warum sollte das ein Quarantäneproblem auslösen? Wenn es eine/n positiv getestete/n Schüler/in gibt, wird hier sowieso die ganze Klasse in Quarantäne geschickt (außer natürlich - solch einen Fall gab es ja bei uns -, wenn die betreffende Person vor dem Testergebnis schon länger nicht in der Schule war). Das ist meines Wissens in anderen Bundesländern auch der Fall.
Bei uns nicht. Wir hatten inzwischen eine zweistellige Anzahl Fälle und es ging nie eine komplette Klasse in Quarantäne, sondern immer nur die unmittelbaren Sitznachbarn.
Aber um mal was zum Thema beizutragen:
mein erster Stapel ist auch weg 🎉
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Maylin85 : Ich "zwinge" meine SuS zu gar nichts. Hat sich noch niemand drüber beschwert, dass wir Gruppen- und Partnerarbeiten machen. Die SuS sitzen doch eh nebeneinander, dann eben ab und zu mal in unterschiedlichen "Konstellationen".
Aber genau diese unterschiedlichen Konstellationen würden ja schon wieder ein Quarantäneproblem auslösen, wenn es zum Positivfall kommt. Bei uns geht immer der 2-Meter-Umkreis mit in Quarantäne, deswegen sollen sie möglichst gleich sitzen bleiben. Eine offizielle Anweisung gibt es meines Wissens nach dazu nicht, aber ich würde auf jeden Fall definitiv einen größeren Quarantänekreis auslösen mit Gruppenarbeiten. Partnerarbeit ist okay, denke ich, sie sitzen ja eh nebeneinander. Aber klassische Gruppen - nein, könnte ich gerade nicht verantworten. Und auch Partnerarbeit habe ich auf freiwilliger Basis laufen lassen, falls jemand es unangenehm findet, in diesem geringen Abstand miteinander sprechen zu müssen. Und auf freiwilliger Basis wiederum machen fast nie alle mit (aus welchen Motiven auch immer, wird nicht immer nur was mit Corona zu tun haben).
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Na gut, meinetwegen werden Frauen auch älter. Mein Unisextarif (bei der DBV) hat sich seit 2015 um gute 80€ erhöht. Das ist schon happig, aber ich hatte noch nicht so recht den Nerv, mich mich Tarifwechseln zu beschäftigen. Nehme ich mir aber mal vor.
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Na okay, ich wander auch mal kurz von links nach rechts
Aber ich bin in diesem Schuljahr tatsächlich noch nicht durch Reihen gelaufen oder habe durchgehend längere Zeit woanders als am Fenster verbracht. Das Anschreibproblem habe ich glücklicherweise nicht, da das iPad mit dem Beamer verbunden ist und mit am Fenster stehen kann^^ -
Ganz genau, ich finde das verbale Schönfärben unerträglich. Ich könnte besser damit umgehen, wenn man einfach mal Klartext reden würde - kein Personal, zu wenig Räume, Kinderbetreuung hat Priorität vor Infektionsschutz an Schulen (denn DAS ist ja im Prinzip das einzig schlagende Argument gegen gesplittete Lerngruppen und einen gut aufgezogenen Wechsel von Präsenz- und Distanzphasen).
Ich verstehe auch nicht, wieso man pauschal an diesem starren Präsenzkonzept festhält und nicht nach Altersstufen differenziert. Das Risiko steigt nach allen offiziellen Angaben ja mit dem Alter der Schüler - also wieso nicht wenigstens ältere Schüler, die keinen Babysitter mehr brauchen, splitten und rotieren lassen, so dass in diesen Gruppen mit höheren Infektionszahlen und höhrem Ausbreitungsrisiko die Abstände wieder gewahrt werden können? Eine Pauschallösung für alle Jahrgangsstufen ist meines Erachtens nach angesichts der unterschiedlichen Betroffenheit am Pandemiegeschehen völlig unangebracht. Sowas ärgert mich wirklich.
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Bei uns wird auch so gut wie nichts getestet, mich freut aber, dass das woanders anscheinend verantwortungsvoller gehandhabt wird.
Ich bleibe weiterhin skeptisch, was das verdeckte Infektionsgeschehen an Schulen betrifft. Dass sich kaum Lehrer angesteckt haben bisher, erkläre ich mir eher damit, dass man ja quasi nur noch am offenen Fenster steht und durchgängig Maske trägt. Interessant wäre, wie hoch die Ansteckungsquoten bei einem "normalen" Schulbetrieb wären.
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Ich weiß gar nicht, was wir offiziell dürften. Meine Referendarin hat auch was mit Gruppenarbeit gezeigt. Aber ich werde einen Teufel tun und meine Schüler in enge Kontakte zwingen, die ich aktuell umgekehrt selbst nicht in dieser Form haben wollen würde.
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Ich bin sehr gerne gut vorbereitet, habe diesen Anspruch aber großzügig aufgegeben, weil mir ständig die Zeit für gescheite Vorbereitung fehlt, weil ich ständig zu lange an den Korrekturen hänge. Ich warte auf den Tag, an dem sich dieser Kreislauf irgendwie unterbrechen lässt^^
Vor allem nervt mich aktuell, dass ich meine bestehenden Reihen eigentlich überwiegend in die Tonne kloppen kann, da die Methoden und Sozialformen ganz überwiegend nicht coronakompatibel sind. Nach den Ferien steht im GK und LK die Shakespeare-Einheit an und die wird vollständig frontal sicherlich richtig toll. Urgs.
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Danke. Die Argumentation gegen gesplittete Gruppen ist so unglaublich haltlos, dass ich mir das Geschwafel echt nicht mehr angucken kann...
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Ich fände es nicht schlecht, wenn es in den weiterführenden Schulen (vor allem in denen, an denen man Abi erwerben kann) gezielte "Werbung" für den Beruf gäbe. SuS könnten einzelne Stunden übernehmen, einen Tag mit Lehrern mitgehen und Unterricht beobachten...
Ich kann meinen Schülern davon nur abraten und tue das auch, wenn das Gespräch auf den Beruf kommt. Ich selbst würde ihn nie wieder ergreifen und wenn sich nicht ganz massiv etwas an den Rahmenbedingungen verändert, könnte ICH nicht guten Gewissens empfehlen, die Richtung einer Einbahnstraßenqualifikation in den Schuldienst einzuschlagen. Jedenfalls nicht ohne das Backup einer vorgeschalteten Berufsausbildung oder dergleichen. Der Mangel an einigen Schulformen und in einigen Fächern hat gute Gründe, über die sich nicht "hinwegwerben" lässt.
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Ich würde es als Frau ja sehr anständig finden, wenn man sich aus dem höheren Tarif mit Sterilisation oder dergleichem herauskaufen könnte. Der Unterschied ist schon echt arg. Ich bin nach diversen Erhöhungen in den letzten Jahren bei 315€ ohne sonderlichen Schnickschnack. Tarifwechsel wäre allerdings tatsächlich mal eine gute Idee.
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