Beiträge von Maylin85

    Ich würde absolut niemals

    - eine Schule mit Unterrichtsschluss vor 14 Uhr

    - mit "humanen" Extraterminen

    - mit super Kollegen und Schulleitung

    - eine "höhere" Schulform für eine "niedrigere" mit potentielle schwierigerer Klientel

    aufgeben.


    Viel zu viel Verschlechterungspotential 😊

    Mir ist unklar, warum meine Aussage, dass ich meinen Hinterbliebenen die Wahl lasse, zu der Schlussfolgerung führen kann, ich wolle mich nicht mit dem Tod beschäftigen. Das Gegenteil ist nämlich der Fall.

    Ich habe mich schon erheblich mit meiner Sterblichkeit auseinandergesetzt, also z. B. eine Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Testament notariell erstellt. Auch wissen meine Kinder, wo sie alle Unterlagen finden können, welche Anträge wo zu stellen sind, auf welchen Konten welches Geld zu finden ist usw. Das sind Dinge, die ansonsten wirklich unnötig Zeit und Nerven kosten.

    Vielleicht war ich gemeint. Das sind zum Beispiel auch alles Dinge, die meine Mama nicht hat.. keine Patientenverfügung, keine Aussage zum Thema Organspende, keine Vollmacht, immerhin in Testament gibts wohl irgendwo (aber da war ihr Mann auch die treibende Kraft).

    Das ist in unserem Fall schon ein sehr intensives sich-nicht-auseinandersetzen-wollen.


    Wenn es für deine Hinterbleibenden so okay ist, ist das ja völlig in Ordnung :) Ich bringe aber seit Jahren mehrfach zum Ausdruck, dass ich das überhaupt nicht okay finde und werde in dem Punkt komplett ignoriert - mühsam.

    Wenn ihr euch einige werdet und eben macht, was ihr für richtig haltet, gibt es da nicht mehr zu regeln als mit eindeutigen Wünschen der/des Verstorbenen.

    Empfinde ich irgendwie nicht so. Mich ärgert total, dass da keine klaren Ansagen kommen, und die Variante meines Vaters gefällt mir erheblich besser. Der hat alles entschieden, außer in welcher Stadt er überhaupt beerdigt werden will. Das ist aber wohl das geringste Problem...

    Warum ist es eine Zumutung für dich, wenn du ohnehin keinen Bezug zur toten Materie hast? Dann machst du halt einfach das Günstigste und fertig.

    Weil ich nicht alleine entscheide und es sicher Spaß macht sich zusammenzusetzen und zu diskutieren, was Muttern wohl am ehesten gewollt hätte, obwohl sie ja eigentlich alles doof fand. Das sind einfach komplett unnötige Belastungen, die man Angehörigen hinterlässt.

    Für Geo war der Bedarf an Gym/Ge zuletzt gar nicht so gering, in der Kombination würde ich es allerdings auch nicht wählen. An deiner Stelle würde ich immer zusehen, dass ein Hauptfach mit dabei ist.

    Generell würde ich inzwischen eher eine Fachkombi nehmen, die an allen Schularten vertreten ist. Wenn dir irgendwann aufgeht, dass Gym/Ge nicht unbedingt deine bevorzugten Schularten sind, ist der Wechsel mit Geo ggf. nicht so einfach, weil es halt oft gar nicht unterrichtet wird. Dazu kommt noch, dass Geo in der Fächergruppe der Gesellschaftswissenschaften an kleinen Schulen das Fach ist, das als erstes aus dem Wahlangebot fliegt. Ich hab Geographie wirklich gerne studiert und auch unterrichtet, aber taktisch ist es leider definitiv nicht die beste Wahl.

    Ich finde es eine Zumutung, wenn Leute nicht selbst festlegen, was passieren soll. Mir als Angehörige ist das z.B. völlig egal; für mich sind Überbleibsel tote Materie, zu der ich keinerlei emotionalen Bezug habe. Wenns nach mir geht, wird es also immer die billigste und unaufwändigste Variante. Sieht ein anderer Angehöriger das andes, hat man zur emotionalen Belastung des Verlusts zusätzlich ggf. noch Hickhack. Meine Mutter kann sich nichtmals entscheiden, ob Verbrennung oder nicht, was soll das bitte 🙄

    Also bitte klare Anweisungen hinterlassen 🙏

    Ich hab das auch schon alles festgelegt und auch schonmal überlegt, mir bereits einen konkreten Baum im Friedwald auszusuchen. Bin aber zu geizig, den jetzt schon zu zahlen^^

    Mein Papa hat ebenfalls alles geregelt; bei meiner Mutter nervt mich, dass sie sich mit über 60 nichtmals festlegen will, ob Einäscherung oder nicht. Patientenverfügung hat sie auch nicht, Thema Organspende kann sie sich auch nicht zu äußern - das wird im Fall des Falles für alle Beteiligten richtig blöd.

    Ah okay - jetzt verstanden 😄 Nun gut, vielleicht sollte man langsam doch mal anfangen Dinge, die relevant sein könnten, offiziell feststellen und attestieren zu lassen. Man weiß ja nie, was man mal brauchen könnte.

    Ist es für deine Schulleitung völlig undenkbar, dich mehr dort einzusetzen, wo du bereit wärst, Vollzeit zu arbeiten?

    Ach, ich weiß momentan gar nicht so genau, was ich will, und hab auch noch nicht gesprochen...

    Ich hab aktuell einfach sehr wenig Spaß am Unterrichten.

    Ah spannend! Dann harre ich mal der Dinge, die da kommen... ich bin im Antrag sicherheitshalber auch nicht noch weiter runter gegangen, obwohl ich nochmal 2-4 Stunden runter ja durchaus reizvoll fände.

    Dass das Attest bei deiner Ausgangslage Formsache ist, leuchtet ein, wenn man schon raus ist 😊 Da wäre die Ausgangslage bei mir anders, denke ich, denn ich hab keine Fehlzeiten.

    Danke dir nochmal, das lässt ja ein bisschen hoffen...

    1. Ja

    2. Danke 😊


    Ich bin derzeit in voraussetzungsloser Teilzeit, weiß aber nicht, ob das eine Art "Einstellungsgeschenk" war. Nachdem die Sekretärin sich gestern etwas zweifelnd äußerte, bin ich sehr gespannt, ob das so durchgeht. Ich hätte theoretisch schon 1-2 Dinge, die man gesundheitlich sicherlich geltend machen könnte, aber mir fiel erst Ende Dezember ein, dass ein Attest sinnvoll sein könnte, und ich hatte keine Zeit eins zu besorgen. Ich hab ja grundsätzlich nichts gegen Vollzeit, bei meiner Schülerklientel kann ich mir mehr Unterricht allerdings nicht vorstellen und würde stundentechnisch lieber weiter runter, als wieder hoch. Meine Nerven können das einfach nicht 🙈

    Gleichzeitig ist das für mich gerade ein gewichtiges Argument, vielleicht doch nochmal nach Stellen im Privatschuldienst zu schauen. Deswegen wäre interessant, wann man Bescheid bekommt 😊 Danke!

    Schiri Ich nicht. Ich wäre dafür, ein professionelles, kompetentes Unternehmen dafür zu bezahlen ein Produkt zur Verfügung zu stellen, das zuverlässig funktioniert. Der Kram vom Land konnte noch nie überzeugen, da würde es ja überrachen, wenn das hier tatsächlich mal anders wäre.

    Ich nutze mal den Thread...

    Weiß jemand, wann man in etwa Bescheid bekommt, ob ein Antrag genehmigt wird oder nicht? Und kann man gegen eine Ablehnung nochmal Widerspruch einlegen und ggf. doch noch ein Attest anschleppen und gesundheitliche Gründe geltend machen, oder ist die Ablehnung dann erstmal final?

    Es ist doch etwas völlig anderes, ob man für x Schüler verantwortlich ist und sich zwischen all den Herausforderungen zerreibt, die Schule heute so ausmachen, oder ob man als Schulbegleitung auf ein einzelnes Kind schaut, nicht unterrichten muss, nichts mit dutzenden Eltern zu tun hat, nichts mit Prüfungen, Abschlüssen, Korrekturen etc. Für mich sind das gänzlich andere Jobs und ich wüsste nicht, wieso man eine Nebentätigkeit in diesem Setting nicht genehmigen sollte.

    PaPo Weil die Nutzung von Videokonferenztools in diversen beruflichen Kontexten völlig selbstverständlich und etabliert ist, so dass die Nachfrage, woher die rigorose Ablehnung rührt, für mein Empfinden nicht ungewöhnlich ist. Statt einer sachlichen, erklärenden Antwort dann so in den Angriffsmodus zu schalten, finde ich befremdlich.

    Persönlich finde ich die ablehnende Haltung vieler Lehrerkollegen schade, denn das verhindert letztlich auch die Nutzung von VK Tools in Kontexten, die ich in der Pandemie sehr gewinnbringend und angenehm fand (Konferenzen, Elternsprechtag, etc.). Aber seine Meinung bleibt natürlich jedem unbenommen. Etwas grotesk fand ich die Heftigkeit der Reaktion auf eine ganz normale Frage.

    Ich hatte an der Ersatzschule ganz furchtbare Wartezeiten von bis zu 11 Monaten. Angeblich sitzt in der Beihilfestelle ein einziger Mitarbeiter, der für alle Ersatzschulen zuständig ist, und der war dann länger krank.. dazu geht das Ganze noch zwischen Beihilfestelle und Schulträger hin und her und das passierte nur (ich glaube) einmal monatlich zu einem bestimmten Stichtag. Wirklich übel für Leute mit hohen Rechnungen, vielen Kindern usw.


    Dass eine "technische Störung" wochenlang nicht nachhaltig behoben wird, kann aber eigentlich auch nicht sein.

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