Ich bin froh um jede Schüler:in und jeden Schüler, der kommt und annähernd beschulbar ist.
Mit Kindern, die von den Eltern Unterstützung erfahren, ist sehr vieles sehr viel einfacher und für die Lehrkraft angenehmer. Diese Garantie hat man aber nicht (hatte man noch nie) und das System muss dahingehend angepasst werden, dass man Kinder beschulen, fördern und herausfordern kann, auch wenn Eltern sich gar nicht um schulische Belange kümmern wollen oder können. Denn die Herausforderungen sind, zumindest an meiner Schule, mehr und vielfältiger geworden.
Das ändert sich aber nicht dadurch, dass Eltern ihre Kinder zu Hause beschulen. Die Klassen bleiben gleich groß und jede Lehrkraft hat noch mehr Kinder, die besondere Förderung in irgendeiner Form benötigen. Das ergibt sich durch die Segregation über Wohngebiete und Privatschulen oder kirchliche Trägerschaften mit Ablehnung jetzt schon, samt Eltern, die sich einbringen und die Kassen des Fördervereins füllen.
Es führt gerade nicht dazu, dass die Schulen, die sich den benachteiligten Schüler:innen annehmen, besonders unterstützt und besser ausgestattet werden.
Das Sparen in der Bildung führt dazu, dass es sich die Probleme verschärfen.