Oder ärgern sich die "Zuschläge" - was meinst du? Ich frage auch hier wertfrei.
stateoftrance doch nicht 🤣
Oder ärgern sich die "Zuschläge" - was meinst du? Ich frage auch hier wertfrei.
stateoftrance doch nicht 🤣
Gehört es bei Lehrerinnen doch in der Regel auch. Die meisten laufen doch sofort zum Arzt und genießen erstmal 9 Monate Schwangerschaftsurlaub auf Kosten des Steuerzahlers und der Kollegen, die die Vertretung machen dürfen, während die Stelle natürlich blockiert ist. Danach wird sich erstmal an der Elternzeit und den Zuschlägen erfreut. Ein System, was für mindestens 18 Jahre + 9 Monate gut funktioniert.
...und an Ruhrpottschulen kommt danach prompt die Versetzung in attraktivere Gefilde 😄
An meiner derzeitigen Schule gabs keine schwangeren Kollegen. Ich bezieh mich auf das Davor am Gymnasium. und übrigens auch auf mein privates Umfeld - auch da wird völlig selbstverständlich Hand in Hand von Schwangerschaft und BV gesprochen. Hab den Eindruck, dass man ja evtl. durchaus bis zum Mutterschutz arbeiten könnte, ziehen viele gar nicht erst in Erwägung.
Okay - das hatte ich nicht bedacht 😄
Ist kein Konzept, sind ja nur spontane Gedankenfetzen 😊
Ich würde es gut finden, wenn Schüler, die den Unterricht torpedieren oder stören, ab einem gewissen Alter konsequent der Schule verwiesen werden könnten. Natürlich können und sollen die nicht nichts machen, also müsste die Alternative ein Übergang in eine (wie auch immer geartete) Arbeitsmaßnahme sein. Von da aus könnte sich der weitere Weg dann in Rückkehr an die Schule oder Eintritt ins Arbeitsleben gabeln (grundsätzlich frei wählbar, aber die Option Schule kann man mit Fehlverhalten dann auch wiedef verwirken und ist dann endgültig raus). Die Option Berufseintritt/Ausbildung gibts dann meinetwegen auch nochmal in den zwei Varianten mit oder ohne Berufsschule (je nach Verhalten in der Schule).
...ist natürlich nix Ausgefeiltes jetzt, aber für die Qualität der Schulbildung wäre es sicher hilfreich, wenn es gelänge, sie irgendwie von der erzwungenen Selbstverständlichkeit zu einem Privileg umzuwidmen, das jedem kostenlos zugänglich ist, aber eben nur bei angemessenem Arbeitsverhalten.
Oder noch einfacher, man swiped den Zuspätkommenden kurz von "abwesend" auf "verspätet", wobei die Ankunftszeit dann direkt mit erfasst wird.
Ich verstehe nicht, wieso es weiter vorne als problemtisch angemerkt wurde, wenn auch der Eintrag des Stundenthemas direkt erfolgen sollte. Was spräche denn dagegen?
Weil die Kinder z.T. immer jünger geworden sind z.B. und der Kontakt ähnlich der bei den Erziehern ist.
Aber man schult doch keine Kleinkinder ein 🤔
Eben das wäre der Unterschied. Schule nicht mehr als "Müssen", sondern als "Dürfen", wenn man sich an Spielregeln hält.
Kannst du das denn jenseits deiner persönlichen Wahrnehmung beurteilen? Und wenn ja, auf welcher Grundlage, kennst du die Verordnungen aller Bundesländer bzgl. Beschäftigung von Schwangeren an Einrichtungen mit Kindern und individuellem Immunstatus?
Wenn ich recht erinnere, galten für schwangere Erzieherinnen schon länger besondere Bedingungen, weil man mit Kleinkindern ständig mit Infektionskrankheiten zu tun hat und etwa Ringelröteln in den ersten 20 Wochen zu Organschäden oder Nervenschäden beim Fötus oder gar Fehlgeburt führen kann.
Nein, kann ich nicht. Mir reicht subjektives Erleben, um das seltsam zu finden.
Wir sind keine Erzieher, also worin besteht die Relevanz des zweiten Absatzes?
Also keine Änderung. Nach der 9. Klasse gehen doch einige in eine Ausbildung. Welche Optionen meinst du denn?
Da gibts dann auch Berufsschulpflicht, oder nicht?
Das begrüße ich auch, niemand soll zu Hause sitzen.
Meines Wissens beinhaltet allerdings keine der Optionen, dass ich als Schule entscheiden kann, Schüler x aufgrund seiner destruktiven Haltung nicht mehr zu beschulen und (auch gegen seinen Willen) an eine andere Stelle zu verweisen.
12/13 ist vielleicht etwas früh. Bis Ende Klasse 9 würde ich wohl auch an einer Schulpflicht festhalten, danach würde ich aber begrüßen, wenn es unterschiedliche Optionen gäbe.
Schon klar, die Frage ist aber, ob dieses Ziel nicht eventuell sogar besser erreicht werden könnte, wenn Schule zur besseren von zwei Optionen wird, statt zwangszubeschulen.
Langzeitarbeitslosigkeit ließe sich möglicherweise auch verringern, wenn man Jugendarbeitslosigkeit gar nicht erst in dem Maße dulden würde, wie wir es tun.
Ich bin mittlerweile an dem Punkt, dass es Lösungen für das Problem braucht, dass die Schulen voll sind mit Schülern, die eigentlich eher eine Behinderung für Lernwillige darstellen und die mit den Ressourcen, die ihnen im Bildungssystem kostenlos zugänglich gemacht werden, nicht angemessen umgehen. Das ist letztlich dem allgemeinen Bildungserfolg der gesamten Generation nicht sonderlich zuträglich.
Ganz zu schweigen davon, dass Betriebe auch wenig Bock auf "Totalverweigerer, Nullbockmenschen und Störer" haben dürften.
Verständlich. Wenn jemand sich auch dort nicht benimmt, ist die nächste Station halt Müllsammeln im Park oder am Bahnhof. Klappt das auch nicht, muss man eben wirklich mal ans Kindergeld.
Firelilly hat insofern Recht, als dass man vielleicht von der Schulpflicht hin zum Privileg des Schulbesuchs kommen müsste. Wer sich nicht angemessen verhält und kein angemessenes Arbeitsverhalten zeigt, könnte in ein praktisches Jahr oder dergleichen ausgelagert werden. Von da geht es entweder in Ausbildung oder, falls derjenige in dem Jahr seine Haltung überdenkt, zurück an die Schule. Allerdings angezählt und bei erneutem Fehlverhalten wars das. Finde ich als Gedankenspiel gar nicht so verkehrt.
Man müsste natürlich überlegen, was in diesem praktischen Jahr sinnvollerweise ganz konkret passiert, was auch nachhaltig Beschäftigungsperspektiven schaffen kann. Jeden Totalverweigerer, Nullbockmenschen und Störer zwangsweise in der Schule zu behalten, finde ich jedenfalls auch nicht sinnvoll.
Ich hatte zu Beginn meines Lehrerlebens viele Kolleginnen, die bis zum Mutterschutz gearbeitet haben. Dann drehte sich irgendwas und mittlerweile wird schon vor einer Schwangerschaft offen davon gesprochen, dass man dann ja ins BV geht. Irgendwas ist da in der Wahrnehmung doch völlig falsch gelaufen..
Warum reden so viele Schwangere immer sofort reflexartig vom BV, als gehöre das irgendwie zum Schwangeren-Lifestyle ganz selbstverständlich dazu?
Mit der Einstellung eine echte Bereicherung für die Schule..
Die Stelle kann dir natürlich nicht mehr genommen werden.
Bei Referaten und Präsentation kommt bei der Verteidigung ganz schnell ans Licht, ob sie überhaupt verstanden haben, was sie da vorgetragen haben.
So einfach finde ich das ehrlich gesagt nicht. Auch bei selbst vorbereiteten Referaten haben Schüler nicht immer jeden vertiefenden Teilaspekt berücksichtigt und können entsprechende Fragen oft nicht beantworten - das ist für mich kein KI-Indikator. Und oberflächlich eingelesen sind sie meistens dann ja doch, also stößt man meist auch nicht auf komplettes Unverständnis. Unterm Strich wird es dann zwar häufig keine Topnote, aber doch ein Ergebnis, das man als ausreichend oder befriedigend werten kann/muss.
Man wird es aber eh nicht komplett verhindern können. Das gab es immer und wird es immer geben.
Aber ich denke, das hält sich in Grenzen.
Das ist es ungerecht ist, habe ich auch geschrieben.
Ich spreche mal für meine Schule: nein, da hält sich derzeit nichts mehr in Grenzen. Bei Unterrichtsgesprächen werden Schüler zunehmend zu KI-Transmittern, KI erstellt Referate und Präsentationen und in Klausuren wird beschissen bis zum Abwinken. Selbst dann, wenn ich eigentlich der Meinung bin, dass ich aktiv Aufsicht führe.
Da man gerade im Bereich SoMi nicht alles nachweisen und pauschal einfach nicht werten kann, landet man damit letztlich dann doch oft beim Ausreichend und es werden in signifikanter Zahl Schulabsschlüsse erschummelt, die in Eigenleistung niemals realistisch gewesen wären. Ohne Fachhochschulreife geht eigentlich niemand mehr, der sich nicht durch konsequente Nichtanwesenheit selbst rauskegelt.
KI-Nutzung ist in den letzten 1-1,5 Jahren so massiv und selbstverständlich geworden, dass es unsere Bewertungssysteme ad absurdum führt. Eigentlich sind nur noch mündliche Prüfungen wirklich aussagekräftig.
Es sind wahrscheinlich gar nicht die dringlichen Angelegenheiten, die in Pausen geklärt werden, sondern Kleinkramangelegenheiten, für die man nicht extra einen Termin machen will, weil sie sich in ein paar Minuten regeln lassen. Für sowas finde ich in der Pause ansprechbare SL auch angenehmer, als umständlich Termine zu machen und dafür ggf. länger bleiben zu müssen.
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