Ja, natürlich muss Pflege von Rente und Erspartem bezahlt werden. Ist doch in Ordnung. Wo das nicht reicht, springt irgendwann das Sozialamt ein (so gerade bei meiner letzten noch lebenden Oma beispielsweise). Dass bis dato erstmal vorhandene Mittel aufgebraucht werden müssen, finde ich absolut gerechtfertigt.
Sie hat den Mann verloren, für sich und 2 Kinder insgesamt 900 € erhalten, als die Kinder etwas größer waren, wollte sie voll arbeiten als Erzieherin, was sicher auch nicht einfach ist als Alleinerziehende. Nachdem ihr dann 300 € von der Rente weggenommen wurden, hat sie die Stunden reduziert, was ich auch verstehe. Warum soll sie sich den Stress antun?
Kann ich null verstehen, sorry. Jeder Alleinstehende muss für sich selbst sorgen, auch Alleinerziehende tun das häufig. Für mich ist nicht so ganz klar, womit ein paar Ehejahre lebenslange staatliche Berentung rechtfertigen - sollte meines Erachtens gerade bei jungen Leuten dringend mal auf den Prüfstand. Ein paar Jahre Übergangsgeld, bis man sich ggf. neu aufgestellt hat oder beruflich qualifizieren konnte, okay. Zuwendungen für Kinder in Höhe des Unterhaltsvorschusses, den Alleinerziehende bekommen, auch okay. Alles andere finde ich komplett absurd. Schönes Beispiel, dass es dringend Sozialstaatreformen braucht.