Interessanter Vergleich, insbesondere, wenn man Ausstiegsgedanken hat.
Mit 300€ PKV komme ich übrigens nicht hin, das sind mittlerweile schon eher 400.
Interessanter Vergleich, insbesondere, wenn man Ausstiegsgedanken hat.
Mit 300€ PKV komme ich übrigens nicht hin, das sind mittlerweile schon eher 400.
Ich kenne es von meiner alten Schule auch so, dass man (als Vollzeitkraft) 3 Bereitschaftsstunden hat, die fest im Stundenplan geblockt sind. Ich meine, auf diese Weise gab es 6 Bereitschaften pro Stunde.
Natürlich ist das nur Aufbewahrung. Vertretungsunterricht oftmals aber ja ebenfalls. Es geht ja nicht um ein qualitativ hochwertiges Angebot, sondern um pragmatische Lösungen, die möglichst wenig Personal mit Mehrarbeit belasten.
...und gegen Kälte hilft Bewegung. Schadet so manchem Kind eh nicht 😊
Haben wir. Allerdings nicht unbegrenzt viele, wenn jede Stunde durch eine Bereitschaftsstunde abgedeckt ist, ist das schon gut. Allerdings gibt es manchmal eben auch fünf offene Stunden in der 3. Stunde
Das ist kein Problem, wenn die 5 Klassen dann eben mit einer Lehrkraft als Aufsicht in der 3. Stunde Hofpause haben.
(sorry, falsches Forum 🙈)
Alles anzeigenOffensichtlich scheint das in NRW alles anders zu sein. Wenn Kinder einfach zugewiesen werden, dann kann man das als Schule natürlich aussitzen.
Ist das in Städten denn auch so?
Dort, wo ich arbeite, würde das nämlich ganz anders aussehen. Da würden die von kodi aufgezählten Punkte nämlich große Auswirkungen haben.
Auch gibt es jedes Jahr den Kampf um neue Fünftklässler*innen, wo sich jede weiterführende Schule sonstwas einfallen lässt, um Kids für sich zu gewinnen. Eine solche Statistik wäre für Schulen, die leider betroffen sind von genau diesen Umständen, fatal.
Die Presse ist ja in NRW auch darauf angesprungen. Wie das bei uns aussehen würde, möchte ich mir nicht ausmalen.
In meinem Bundesland haben wir ab kommenden Schuljahr außerdem nur noch eine Abdeckung der Stunden von 100%, wie das Ministerium gerade veröffentlichen ließ.
Ich kann die Gelassenheit vieler hier Kommentierenden bezüglich dieser Veröffentlichen wirklich nicht nachvollziehen.
Das Theater um Anmeldungen haben wir hier auch. Ich verstehe allerdings sowieso nichts recht, wieso man da als Gymnasium (woanders würde ich eh ungern arbeiten) groß mitmacht, denn an meinem alten Schulstandort gab es z.B. immer deutlich mehr Anmeldungen an den Gymnasien, als Schulplätze. Da die Aufnahme auch nicht nach Leistungskriterien wie Schulformempfehlung erfolgt, sondern durch das Los, kriegt man am Ende sowieso nicht das bevorzugte Schülerklientel, sondern "irgendwas". Im Sozialindex unterscheiden sich die Gymnasien an diesem Schulort auch nicht sonderlich, also unterm Strich alles völlig egal, ob sich durch irgendeine Statistik mininal das Anmeldeverhalten verändert.
Mag je nach lokalen Begebenheiten vielleicht anders sein.
Die geringsten Entfallquoten bei meiner nicht repräsentativen Stichprobe hier im Umkreis hatte übrigens die Gesamtschule mit dem schlechtesten Sozialindex. Dafür war die Zahl der Maßnahmen in unveränderter und veränderter Gruppe dort vergleichsweise überdurchschnittlich hoch. Ist als Dienstort doch ziemlich unattraktiv.
Ich interpretiere da irgendwie gar nichts hinein.
Heißt doch einfach nur Vertretungsunterricht?
Eben. Entfall finde ich erstmal besser, als viel Vertretung.
Aber tibos Gedanke ist natürlich auch nicht verkehrt.
Ich finde die Statistik durchaus interessant. Als Mensch, der sich ggf. nochmal nach einer anderen Schule umsehen muss, fallen schonmal alle mit zu hohen Quoten bei "Maßnahme mit Lehrkraft bei unveränderter Lerngruppe" durchs Raster, denn da schimmert die Mehrarbeit ja schon durch die Statistik. Schulen mit vergleichsweise hohen Quoten ersatzlosen Entfalls und wenig Maßnahmen mit veränderten Lerngruppen erscheinen mir dagegen spontan erstmal deutlich gesünder geführt.
Was Eltern und Presse dazu sagen... muss man halt drüberstehen.
Klassenausflüge mit der Deutschen Bahn sind doof!
Heute sind die eigenen Kinder im Rahmen eines Klassenausflugs mit 5 Parallelklassen auf den Weihnachtsmarkt gefahren.
6 (!) Schulklassen in einem Zug - mein herzliches Mitgefühl gilt in diesem Fall primär allen Mitfahrern, die zufällig den gleichen Zug nehmen mussten. Wer kommt denn auf so eine Idee 🙈
Wenn du das Gefühl hast, dass es mit der Schule eh nicht passt: kündige und bewirb dich woanders neu. Ich bin zu meiner Planstelle anfangs etwa 40km gependelt und schon das ist zu viel, wenn man täglich zu einer Schule fährt, wo man eigentlich gar nicht hin will. 100km sind schon rein wirtschaftlich irrsinnig und bevor man sich durch eine Stelle an einen Ort ketten lässt, der einem nicht zusagt, würde ich rückblickend rechtzeitig die Reißleine ziehen. Sowohl am falschen Ort zu wohnen als auch jahrelang an der falschen Schule festzuhängen, mindert letztlich Lebensqualität.
Ja, naja. Ich verstehe das schon. In meinem Sachfach hatte z.B. eigentlich keiner Bock auf Unterstufe und irgendwer muss es halt trotzdem machen. Genauso war die Oberstufe in Englisch in meinen ersten Jahren an der Schule quasi "dicht", weil per Gewohnheitsrecht immer die gleichen Leute drin waren. Es kann schon zu Unmut führen, wenn eine Schulleitung bei der Unterrichtsverteilung da nicht auch ausgleichend tätig wird. 25 Stunden nur in der Oberstufe unterzubringen, ist auch gar nicht so einfach (vor allem, wenn es im Zweitfach nicht viele Parallelkurse gibt).
Zum von Mailyn85 angesprochenen Thema: Ich fand als Käufer solche Konstellationen überaus abschreckend und habe sofort weiter geklickt. Aber das ist nur meine Meinung.
Ich auch, als Privatperson. Eine Bank sieht es möglicherweise anders, wenn die Rahmenparameter stimmen 🤷♀️
Ich hatte damals das gegenteilige Problem; ich wollte eigentlich ausschließlich mit beiden Fächern in die Oberstufe und man meinte, das sei wegen der Korrekturbelastung nicht zumutbar und außerdem wollen andere ja auch. Ich finde Englisch in der Oberstufe 1000x interessanter, als sich durch die Buchlehrgänge in der Sek I zu wurschteln und ständig nur Sprachaufbau zu betreiben. Inhaltlich ist in der Sek I über weite Strecken kaum irgendwas Interessantes dabei und noch dazu sind Unter- und Mittelstufen einfach so viel anstrengender 😄
Korrekturbelastung hat man allerdings, das stimmt wohl. Ob man sprachlich fit ist und das passende Vokablular für ein Thema abrufbar hat usw. hängt ja an der eigenen Vorbereitung.
treasure Lebenslanges Wohnrecht wird meines Wissens notariell eingetragen.Im mir bekannten Fall ging auch eine Trennung voraus und eine Partei wollte dort nicht wegziehen, daher war es eine gute Lösung - Partner konnte ausgezahlt werden und sie zahlt halt Miete und kann wohnen bleiben. Käufer war, meine ich, eine Bank oder Kapitalgesellschaft (irgendwie sowas). Muss man wahrscheinlich schauen, ob man zu den Konditionen einen Käufer findet.
Hast du mal überlegt zu verkaufen und dir gleichzeitig ein lebenslanges Wohnrecht eintragen zu lassen? Je nach Lage und Grundstückswert kann das für Investoren auch dann interessant sein, wenn du noch ein paar Jahrzehnte dort lebst, und es nimmt dir finanzielle Last. Kenne so einen Fall, allerdings in gefragter Innenstadtlage.
Der eigentliche Vorteil von Eigentum ergibt sich aus dem Gestaltungsfreiraum. Ich hab meine schöne alte Holztreppe ins Dachgeschoss rosa gepinselt, das wäre bei Miete vielleicht nicht so einfach möglich gewesen. Außerdem hab ich Wände rausgerissen, Wasserleitungen umverlegt, Böden und Fliesen (die nicht kaputt oder schlecht waren, sondern mir einfach nicht gefielen) rausgerissen, im Garten nach Gusto Bäume und Sträucher gepflanzt, die hässliche Terrasse zurückgebaut, etc. etc. Keine Absprachen treffen zu müssen, ist schon sehr angenehm und ein Luxus.
Ansonsten hab ich ursprünglich eigentlich nur gekauft, weil die Tilgungsrate günstiger als meine letzte Miete ist und die Aktion mir mehr finanziellen Spielraum verschafft hat (der jetzt in ETF Sparpläne fließt). Ewig wohnen werde ich hier vermutlich nicht. Vererbt wird auch nicht, sondern das alles macht für mich eigentlich nur Sinn, wenn man irgendwann im mäßig fortgeschrittenen Alter verkauft und das Haus bis dahin quasi als Spardose betrachtet. Im Alter sehe ich mich eher in einer schnuckeligen, kleinen Stadtwohnung 😊
Haubsi arbeitet doch Teilzeit 75%.
Steht im zitierten Beitrag.
Ich kann komplett verstehen, dass man - ausgestattet mit der entsprechenden Expertise - gerne irgendwo unterkommen würde, wo man seine über Jahre erarbeiteten Fähigkeiten auch einsetzen kann. Dieser Wunsch ist doch nicht "anstrengend", sondern eigentlich sollte das System selbst auch ein Interesse daran haben, Positionen mit gut ausgebildeten, motivierten Leute zu besetzen oder zumindest Perspektiven auszuloten.
Ich bin an meiner alten Schule, die ebenfalls völlig ekalierende Veranstaltungspläne hatte, von Anfang an konsequent nie zu Terminen gegangen, die nicht verpflichtend waren. Wenn du keinen Bock darauf hast, lass es doch einfach - Mut zur klaren Linie 😊 Abgrenzung ist wichtig.
Wie darf man sich das praktisch vorstellen? Gebe ich dann eine Klausur zurück, in der nix angestrichen ist, aber dafür liegt ein Blatt mit dem ChatGPT Gutachten bei? Kann mir schwer vorstellen, dass das akzeptiert wird. Sobald ich trotzdem in der Klausur rummalen muss, ist es kein wirklicher Entlastungsfaktor.
Zum Thema: niemals würde ich zusätzlich zu Englisch noch Deutsch haben wollen. Den Punkt Korrekturaufwand sollte man echt nicht unterschätzen. Außerdem empfinde ich Sprachen manchmal auch als ziemlich zäh, wenn man Kurse hat, die wenig Zugang zu Textarbeit haben. Bin immer ganz froh, zwischendurch auch mal was anderes zu machen 😊
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