Leider schon.
Medizinischer und Pflegebereich.
Erzieherischer Bereich.
Dass "die Kirche" lieber heuchlerische Angestellte hat, als Menschen, die einfach dazu stehen, dass Religion für sie nicht so wichtig ist, aber der Glaube von Anderen respektiert wird, bleibt mir ein Rätsel.
Das ist - zumindest auf dem Papier - übrigens überholt und eine unpassende (oder gar keine) Kirchenzugehörigkeit ist kein Einstellungshindernis mehr. Man darf bei den Katholiken als bereits eingestellter Mensch nur nicht während des Arbeitsverhältnisses aus der katholischen Kirche austreten.
Nachzulesen auch hier https://www.dbk.de/fileadmin/reda…vember-2022.pdf
Wer in der Praxis zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird oder eben auch nicht, mag auf einem anderen Blatt stehen.
Ich denke, ein Englisch-Leistungskurs kann schon helfen als Vorbereitung auf ein Anglistik-Studium. Hinzukommt, dass am BG in BW Lektüren im Abi keine Rolle spielen (und dementsprechend vorher auch nur nach Lust oder Laune), was bedeutet, dass die Vorbereitung auf den Bereich anglistische Literaturwissenschaft fehlt (also noch etwas, was man zusätzlich zum Latinum nacharbeiten muss).
Ich hatte dieses Jahr und auch davor immer mal wieder vereinzelt fantastische Schüler im Grundkurs, die problemlos ein Anglistikstudium aufnehmen könnten. Und umgekehrt LK-Schüler, die das bitte tunlichst nicht machen sollten. Klausuren sind im GK und LK doch quasi gleich aufgebaut und unterscheiden sich primär durch die Länge. In beide Kursen braucht es gleichermaßen Analysefähigkeiten. Wie viele Schullektüren man gelesen hat, ist für die Studienaufnahme auch ziemlich irrelevant - ist ja nicht so, als wäre ein Vollabiturient in einem breitgefächerten Literaturkanon auf Uniniveau bewandert. Für mich ist das etwas arg konstruiert. Anglistik kriegt jeder hin, der ausreichende sprachliche Kenntnisse und ein Gespür für Textarbeit mitbringt. Ob man das hat oder nicht, merkt man notfalls auch im Deutschunterricht.