Beiträge von Sawe
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Ich bin mit dem Stoff sehr gut voran gekommen, und werde ihn ohne Probleme schaffen.
Es muss sicher nicht angemerkt werden, dass mich dies aber eine Menge Zeit und Aufwand gekostet hat.
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In Niedersachsen spricht man jetzt davon, die Schulen und Kindergärten nach den Sommerferien wieder komplett zu öffnen.
Der Infektionsschutz kann jetzt schon nicht eingehalten werden, wie soll das bitte klappen? Keine Medikamente, keine Impfung, aber alle Lehrer & Erzieher voraus.
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Der Mensch der Egoist, für Essen, Kaffee und Urlaub.

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Hier wird gejubelt, dass alles perfekt läuft in den Schulen.
Das Bild, was zum Bericht in der Zeitung abgedruckt ist, zeigt alle Schüler auf dem Hof ohne Abstand.

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Die Länder bemerken jetzt, dass ihnen die Lehrer ausgehen.
Also ist die Gesundheit auf einmal egal, und man holt die Risiko Patienten wieder ins Boot.
Somit war in den betroffenen Ländern, die Fürsorge wohl doch nur geheuchelt. Bin gespannt, wann andere Bundesländer nachziehen.
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Der Ansteckungswert ist bei 1,1, dass sollte uns zu denken geben!
Und zig tausende Deppen demonstrieren, weil sie glauben, man nimmt ihnen die Freiheit.

Was sagen denn unsere Optimisten zu dem Anstieg, nun wo der Wert wieder im kritischen Bereich ist?
Das RKI beruhigt ja noch ein wenig, warnt aber:
ZitatDas RKI warnte, angesichts statistischer Schwankungen, die durch die gegenwärtig relativ geringe Zahl von Infizierten noch verstärkt würden, lasse sich allerdings nicht sagen, "ob sich der während der letzten Wochen sinkende Trend der Neuinfektionen weiter fortsetzt oder es zu einem Wiederanstieg der Fallzahlen kommt". Der Anstieg der geschätzten Reproduktionszahl mache es aber in jedem Fall "erforderlich, die Entwicklung in den nächsten Tagen sehr aufmerksam zu beobachten".
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Hier in der Presse steht, dass es ganz toll läuft mit der Umsetzung des Infektionsschutzes.
Ich habe an allen Schulen Kollegen die ich kenne, und die Realität sieht ganz anders aus als in der Zeitung beschrieben.
Da fragt man sich, wer hier wen für dumm verkaufen will?

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Bei uns rennen im übrigen alle Diabetiker, Herzkranke und sonstige Risiko Patienten wieder in die Schule.
Ich hoffe das geht gut, und sie werden nicht für ihren Aktionismus bestraft. Zu Hause bleiben 7, alle mit Risiko Angehörigen.
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Ich hoffe die Propeller gehen nicht kaputt!
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Kann ich so nicht unterstreichen. In Baden-Württemberg wurde eine Regelung gefunden, die den Beschäftigten besser entgegen kommt.
Alle Lehrer erhielten ein Formular, auf dem anzukreuzen war, ob man zu einer Risikogruppe A mit Entbindung von der Präsenzpflicht zählt (Schwangerschaft, relevante Vorerkrankungen wie Krebs, geschwächtes Immunsystem, Zucker, Leber- oder Lungenerkrankungen).
Zur Risikogruppe B zählen Personen über 60 sowie KuK, die mit Menschen mit relevanten Vorerkrankungen in häuslicher Gemeinschaft leben. Auch diese sind von der Präsenzpflicht entbunden, können jedoch ankreuzen, dass sie bereit sind, den Dienst ganz oder teilweise an der Dienststelle zu versehen.
Dazu ist kein Attest notwendig.Das ist mal eine vorbildliche Regelung!
Die Formulierungen in Niedersachsen sind grenzwertig, da sie Druck aufbauen.
Mir ist das egal, da ich mich davon nicht beeinflussen lasse. Gibt aber Risiko Patienten die sich dann schlecht fühlen und hingehen.
Das ist das Ziel dieser Formulierungen. Damit bin ich nicht einverstanden, und dass hat nichts, aber rein gar nichts mit einer Opferrolle zu tun.
Muss aber für unseren Schulleiter einer Lanze brechen, denn dieser reagiert angemessen, und baut keinerlei Druck auf.
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Der neue Brief vom Tonne ist wirklich witzig.
Ü60 dürfen nicht zu Hause bleiben, nur mit Attest. Ü60 ist doch automatisch Risiko Gruppe, oder?
Mit Risiko Angehörigen nur, wenn es der Bedarf zulässt. Im Grunde sind die Angehörigen egal.
Bei Schülern aber darf jeder zu Hause bleiben mit Risiko Angehörigen. Die sind mehr wert als Lehrer Angehörige?
Nochmal wird deutlich geschrieben, dass man auf eigenen Wunsch hin zu Hause bleiben kann.
Heißt, man kann ruhig zur Arbeit kommen, denn so wichtig ist die Gesundheit der Lehrkräfte dann doch nicht.
Klar kann man differenziert schauen, wie es an den jeweiligen Schulen aussieht.
Von einem allgemeinen Schreiben erwarte ich aber ein wenig mehr Verständnis für die Situation.
Warum nicht schreiben, dass man als Risiko Patient mit Attest zu Hause bleiben sollte, bei Wunsch aber zur Schule kann?
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Eine Privatschule die "aus Vorsicht" einfach wieder zu gemacht hat. Und nu?
Dann ist ja nicht so schlimm......
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Die Moral habe ich rausgenommen.
Es gibt aber keinen rationalen Grund, mit Vorerkrankungen weiterhin in die Schule zu gehen.
Der Dienstherr weißt ja sogar darauf hin, dass man zu Hause bleiben kann, teilweise in einigen Bundesländern auch soll.
Warum also geht man hin?
Es ist völlig irrelevant welche Beschwerden man hat.
Vorerkrankung ist Vorerkrankung und kann zu schweren Verläufen führen.
Einer meiner Freunde hat seit Jahren Asthma ohne Beschwerden, und lag im künstlichen Koma.
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Was mich traurig macht:
Das Lehrer mit Vorerkrankungen trotzdem zur Schule rennen. Das spiegelt mal wieder den Beamten im Lehrerberuf wieder.
Der unverzichtbare Märtyrer der die Menschheit und das Bildungssystem rettet. Und wenn es hart auf hart kommt, für den Nachwuchs stirbt.
Dafür habe ich kein Verständnis!
Wie Wollsocken 80 schon erwähnt hat, man hat auch eine moralische Verpflichtung zum Selbstschutz.
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Glaube mir, mit diesem Arbeitsaufwand bist du die Ausnahme! Es gibt genügend Lehrer, die nur Aufgaben bereitstellen, aber ansonsten nicht erreichbar sind und/oder keine Rückmeldung geben. Diese fehlende Erreichbarkeit/Rückmeldung wird zurecht kritisiert.
Das finde ich aber unterste Schublade.
Das kann ich mit mir nicht vereinbaren.

Mich kann man erreichen, und das auf mehreren Wegen.
Die Resonanz auf die Erreichbarkeit ist aber eher ernüchternd.
Bei meiner letzten Zoom Sprechstunde, hat eine Schülerin 3 Stunden Privatunterricht bekommen.

Die Eltern/Schüler machen einen großen Aufriss, aber sie müssen die Angebote auch wahrnehmen.
Ich finde ich es unverantwortlich, den Luxus des kompletten Gehalts und den Schutz im Home-Office auszunutzen.
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