Erst mal Sommerferien
Beiträge von Kieselsteinchen
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Ich frage mich wirklich, ob du die warnenden Stimmen, die dem Klischeebild vom "energiesparenden Halbtagslehrer" widersprochen haben, einfach alle ignoriert hast.
Und ob deine Hauptmotivation in der vermeintlichen Reduktion der Arbeitszeit liegt.
Und darauf aufbauend wiederum, ob du da echt in der richtigen Richtung unterwegs bist.
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Erstmal den Ferienanfangsblues überwinden und dann eine sinnvolle Tagesstruktur finden.
Ein bisschen vorplanen, Ordner aussortieren und die Wohnung auf Vordermann bringen - und ganz viele schöne kleine Dinge unternehmen.
Wie beurteilst du die große Differenz zwischen den Ferienzeiten in den einzelnen Bundesländern?
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Natürlich hatten Eltern oder freundliche Nachbarn ein Auge auf mich,
Jo, wahrscheinlich ist das genau der Knackpunkt, warum sich der Lebensraum vieler Kinder heute auch nachmittags in der Schule befindet.
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Ich möchte mal vorsichtig anmerken, dass ich die meisten Beiträge hier zwar gut gemeint und konstruktiv formuliert, gleichzeitig aber auch recht paternalistisch finde.
Wenn eine erwachsene Frau, die ein mehrjähriges, forderndes Studium hinter sich hat, sowie Praktika in verschiedenen Bereichen so klar ihren Wunsch nach der Arbeit im Lehramt formuliert, sehe ich keinen Grund, ihr diesen Wunsch auszureden oder an der Ernsthaftigkeit zu zweifeln.
In welchem Bundesland lebst du, AdlerWappen , oder habe ich das überlesen?
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Ich denke nicht, denn - Gegenfrage:
Erhoffst du dir davon mehr als eine Entschuldigung, dass tatsächlich nur Kartoffeln drin sind?

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Habt ihr auch eine Sauna?Wer weiß, unsere Kellerräume sind weitläufig 😄
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Gegenfrage: Wie konsequent wird der Lehrplan an deiner Schule (gut, deine Schulart ist möglicherweise eine Ausnahme) oder an dir bekannten Schulen nach Notenschluss noch verfolgt?
Und die Ursprungsproblematik besteht: Du hast ja mit deiner Frage in #84 angedeutet, dass du Fußballschauen auch vor Notenschluss legitim findest (oder habe ich dich da falsch verstanden?) - wo findest du das im Lehrplan verankert?
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Ne, aber wie rechtfertigst du das 90- (und länger)minütige Schauen eines Fußballspiels mit dem Lehrplan?
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Ich habe zu Hause einen sehr schönen Lebensraum, den ich mir nach Gutdünken selbst gestalten kann. Außerdem weiß ich es zu schätzen, dass meine Familie ebenfalls dort lebt. "Lebensraum Schule"? Danke, aber nein danke.
Sehe ich wie du. Allerdings nehme ich schon einen Unterschied zwischen Lehrern und Schülern wahr.
Viele der Kinder sind nunmal den Großteil ihres wachen Tages in der Schule. Da spielt sich wahnsinnig viel ab, da können sie nicht weg. Und daher ist es auch wichtig, wie die Umgebung gestaltet ist.
Ich persönlich verbringe i.d.R. nicht mehr Zeit als nötig in der Schule, obwohl ich nicht ungern dort bin.
Aber es gibt auch andere Kolleginnen und Kollegen, die nachmittags lieber dort arbeiten als zu Hause, dort im Kraftraum und der Turnhalle Sport machen, ihren Freundeskreis primär aus dem Kollegium rekrutieren.
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Bei uns sind die außerunterrichtlichen Aktivitäten derart breit gefächert, dass man sich häufig schon nach normalem Brot- und Butter-Unterricht sehnt. Beispiele:
Austausche mit GB, F, It
Exkursionen zu kulturellen Zielen oder Unternehmen
Skilager, SommersportwocheKlassenfahrten
AKs im kulinarischen, sportlichen, kulturellen Bereich
Projektwochen
IPad-Klassen und -Projekte
Streitschlichter, Mediatoren, Klassenrat...
Teambuilding für neu zusammengesetzte Klassen
Von Lehrern organisierter Adventskalender für die ganze Schule
Zahlreiche Wettbewerbe
Projekt Schulhund, Schulgarten, bewegte Pause, Chöre, Orchester, Bands, Konzerte, Theater, Aufführungen und und und
Dazu kommen zum "Lebensraum Schule" zwei Kicker, drei Tischtennisplatten, ein Kletterfelsen, eine Kletterwand, ein Bolzplatz, ein Hartplatz mit Fußball- und Basketballbereich, eine Mensa mit Loungebereich, ein Chillout-Raum, eine Schulküche, ein Experimente-Labor, ein Medienlabor, Lernebenen...
Hinzu kommt so eine Art Corporate Identity, die von der SL stark forciert wird.
Man kann tatsächlich viel Zeit in unserem Schulhaus und mit unseren Programmen verbringen, und viele SchülerInnen tun das auch - auch über die verschiedenen Ganztagesformate hinaus.
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Wenn man schon den komplizierten Weg geht, sich rechtlich abgesichert in der Öffentlichkeit zu schulischen Missständen zu äußern, dann weiß ich nicht, ob RTL dafür unbedingt die richtige Plattform und das Vertrauen in eine seriöse, untendenziöse und unverfälschte Umsetzung gerechtfertigt ist.
Vielleicht sind das aber auch nur meine televisionären (gibt's das Wort?) Standesdünkel *duck*
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Ich frage mich, ob das noch ein Stöckchen ist, das German uns hier hinhält, oder schon ein ganzer Baum.
Ich persönlich habe nur durch Zufall nebenbei von der WM mitbekommen. Zugegeben, das wäre bei der Männer-WM anders gelaufen, weil einen die ja quasi aus jeder Ecke des öffentlichen Raums anschreit.
Das Interesse ist in beiden Fällen dasselbe: nicht vorhanden.
Und auf die absurde Idee, Fußball im Klassenzimmer zu streamen, wäre ich im Leben nicht gekommen...
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