Beiträge von Mia

    Da stimme ich Caliope zu. Rein rechtlich brauchst du nichts von der Schwangerschaft sagen und auch ansonsten würde ich es nicht tun, schon gar nicht in der Frühschwangerschaft. Klar könntest du Glück haben und an eine Schule geraten, die genauso fair ist wie du und dich trotzdem einstellt. Dann ist es natürlich ein besseres Gefühl, wenn man vorher mit offenen Karten gespielt hat.
    Aber genauso gut kann es auch sein, dass die Schule dich ablehnt (kann sie zwar nicht offiziell wegen der Schwangerschaft, aber wenn man jemanden nicht einstellen möchte, wird man auch noch genügend andere Gründe dafür finden). Wäre das dann fair?

    Mal ganz davon abgesehen: Die Schule kann für dich direkt wieder einen Vertretungsvertrag ausschreiben und da ist es sogar noch unkomplizierter, wenn du noch nicht lange an der Schule mit zig Ämtern und allen möglichen sonstigen Arbeiten integriert bist.

    LG
    Mia

    Dann lass es. Mit KB verbesserst du deine Chancen auf eine Planstelle wohl eher nicht.

    Wenn du mit LH wirklich nix kriegen solltest, was schon ziemlich unwahrscheinlich ist, könnte höchstens noch EH als zusätzliche Fachrichtung etwas bringen, um die Einstellungschancen zu erhöhen. Das sind die beiden Fachrichtungen, die im Allgemeinen gesucht sind.

    Und da du ja schon LH studierst, kannst du das Ganze also eigentlich sehr entspannt angehen. ;)

    Gruß
    Mia

    Ich kann's zwar nicht aus eigener Erfahrung berichten, aber eine gute Freundin von mir kann auch nicht dreidimensional sehen. Ich war völlig überrascht, als sie mir das erzählt hat, aber sie meinte, es hätte sie nie wirklich eingeschränkt. Autofahren geht auch problemlos. Mir wäre auch nie aufgefallen, dass sie Sehschwierigkeiten hätte.

    Aber das heißt natürlich nicht, dass es bei allen Menschen so sein muss, die nicht dreidimensional sehen können. Ich habe mich damit nie näher auseinander gesetzt, aber ich kann mir schon vorstellen, dass es Kinder gibt, die dadurch Schwierigkeiten in manchen Bereichen bekommen und das kann ja vielleicht eben schon der Verhaltensbereich sein, weil Dinge visuell falsch eingeschätzt werden.
    Ich gehe aber mal davon aus, dass dann auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen - wie das ja immer bei Verhaltensauffälligkeiten der Fall ist.

    Liebe Grüße
    Mia

    *zustimm* :D

    Sich freuen und genießen! :schlafen:

    Mein Sohn hat auch schon mit ein paar Wochen durchgeschlafen, aber dann im Laufe der Zeit auch immer mal wieder kürzere oder längere Nachts-Aufwach-Phasen gehabt, weil es da wohl nicht gereicht hat, was er tagsüber getrunken hat. Die Würmchen holen sich schon, was sie brauchen. *nick*

    LG
    Mia

    Hallo Beate,

    es ist natürlich immer schwer für andere Bundesländer zu antworten, aber hier in Hessen ginge deine Variante nicht.

    Möchte man reduzieren, ohne in Elternzeit zu sein, muss man den Antrag ein halbes Jahr vorher gestellt haben. So kurzfristig ginge es nur, wenn man in Elternzeit ist - das ist dann allerdings ziemlich unproblematisch.

    Wegen der Pensionsansprüche wäre es aber eigentlich ohnehin geschickterTeilzeit in Elternzeit zu arbeiten. Oder geht es dir darum, dir die vollen 3 Jahre Elternzeit aufzuheben, um gar nicht zu arbeiten?

    Liebe Grüße
    Mia

    Die Sachbearbeiter sind meist überfordert mit unseren Stundenzahlangaben. Das muss man sich im Prinzip selbst ausrechnen. Volle Stundenanzahl enspricht einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden. 30 Wochenarbeitsstunden entsprechen so ungefähr 20 Unterrichtsstunden, aber wie gesagt, genauer muss man sich's halt selbst ausrechnen.

    Ansonsten gilt das, was Susannea und Britta gesagt haben. Das Elterngeld ist völlig unabhängig von der Position, es gilt für Lehrer/Beamte also das Gleiche wie für alle anderen Arbeitnehmer auch.

    LG
    Mia

    Wie wär's mit Karteikarten? In Blanko sehen die gar nicht schlecht aus und ich finde, das wirkt professioneller als so ein flatternder Zettel in der zittrigen Hand.

    Ansonsten finde ich, dass es keinesweges unprofessionell wirkt, wenn jemand sich Notizen mit in seine Rede nimmt. Ich würde die Rede schon ein paar Mal vorher durchgehen und üben. Bei mir hilft das meist ganz gut. Die Eckpunkte der Rede und ein paar Formulierungen habe ich dann automatisch im Kopf und der Rest kommt dann frei oder eben mit Hilfe der Stichpunkte.
    Nur keine Panik also. Wenn du sonst auch keine Schwierigkeiten beim freien Sprechen hast, kommt das schon automatisch. :)

    Viel Glück bei der Einschulungsrede und vorher natürlich erstmal einen schönen Urlaub!

    Liebe Grüße
    Mia

    Zitat

    Original von fairytale
    Bei uns ist es wie bei Conni..wir müssen schon Stühle rankarren,wenn Konferenz ist und im Klassenraum kann ich theoretisch zwar sitzen,aber irgendwie ist das Nachmittagsbetrieb..:-)

    dito :(

    Ich habe ein Postfach, dass ich gelegentlich als Zettelablage benutze. Zählt das auch als schulischer Arbeitsplatz? :D

    Ich hab die beiden Threads mal zusammengefügt.
    Tut mir leid, aber zwei Threads mit wirklich der gleichen Ausgangsfrage führen nur zu viel Unübersichtlichkeit. Die Förderschullehrer (insbesondere die, die in der Integration sind) lesen und antworten ja auch hier.

    Viele Grüße
    Mia

    Ja, genauso handhabe ich das auch. Ein neues Schuljahr steht an, wir verbringen viel Zeit zusammen, arbeiten und leben ein Stück weiter zusammen. Damit diese Zusammenarbeit möglichst harmonisch und gewinnbringend abläuft, sind Regeln notwendig.

    Die meisten Schüler kennen dieses Prozedere ja inzwischen, deswegen brauche ich da gar nicht mehr sagen und die klassischen Regeln werden sofort benannt. Ich sammle das Gesagte, die ein oder andere Regeln wird vielleicht nochmal diskutiert, es wird überlegt, welche Regeln uns besonders wichtig sind und die kommen dann auf ein Plakat.

    Wir besprechen dann noch gemeinsam, welche Konsequenzen erfolgen sollen, wenn sich jemand nicht an die gemeinsamen Regeln hält. Auch hier habe ich es bislang immer so erlebt, dass die Schüler die für sie bekannten Konsequenzen benennen und meist sogar schärfere Strafen fordern als ich es für sinnvoll halte. Auch das besprechen wir natürlich wieder.
    Alle zeigen ihr Einverständnis damit, indem sie unterschreiben.

    Wenn sich im Laufe des Schuljahres zeigt, dass bestimmte Regeln fehlen, dann ist der Regelkatalog aber durchaus veränderbar.

    Mit dieser Vorgehensweise bin ich bislang sehr gut gefahren. Es fördert eher sogar ein gutes Klassenklima, weil der Zusammenhalt im Mittelpunkt steht, alle ins Gespräch kommen und sofort deutlich wird, wie sich die Klasse ein gutes Arbeitsklima vorstellt. Wobei natürlich das Gesagte immer sehr stark von den Vorerfahrungen geprägt ist. Allerdings finde ich das auch immer sehr interessant.

    Viele Grüße
    Mia

    Ich finde es unglaublich faszinierend, dass solche absolut offenen Konzepte funktionieren, bin aber davon überzeugt, dass es wirklich der Fall ist. Da gibt es inzwischen ja reichlich Erfahrungsberichte.

    Einerseits wünsche ich mir dann direkt auch mal selbst so arbeiten zu können, aber auf der andere Seite gibt es eine Sache, die mich total wahnsinnig machen würde: Der Lärmpegel. Gewöhnt man sich daran? Oder bin ich persönlich einfach zu empfindlich?
    Oder ist es einfach die typische Lehrerschwerhörigkeit, die diesen hohen Geräuschpegel auf Dauer erträglich macht?

    Zitat

    Original von Mia

    Das ist ungewöhnlich. Aus welchem Grund machst du das denn so?

    Oh, ich seh grad. 6 Kästchen steht da. Ich dachte, du hast nur 2 Kästchen.
    Es war heute morgen eindeutig noch zu früh. :D

    Frage hat sich hiermit erledigt. ;)


    meike: Wow! Das ist ja mal echt beeindruckend!
    Und sei froh, dass du mich nicht als Schülerin hast. Ich hätte deinen Faulpelz noch locker übertreffen können. Ich schreib bei sowas nämlich grundsätzlich noch nicht mal vollständige Sätze. *lach*

    Gruß
    Mia

    Zitat



    Zu jedem Satz gibt es eine Bewertungsskala von 6 Kästchen:

    Ich stimme ganz und gar nicht zu.
    Ich stimme voll und ganz zu.

    (Dass es kein neutrales Kästchen gibt, ist Absicht.)

    Das ist ungewöhnlich. Aus welchem Grund machst du das denn so?

    Bei dem Einsatz von offenen Fragen kommt's wohl sehr auf die Schülerklientel an. Ich benutze so gut wie keine offenen Fragen mehr, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass meine Schüler dann keine Antworten oder keine aussagekräftigen Antworten geben.
    Mir selbst geht es bei Fragebögen manchmal ähnlich. Wenn es mir kein dringendes persönliches Anliegen ist und ich nicht gerade massiv Kritik üben möchte, bin ich meist zu faul, da etwas zu schreiben.

    Hallo Nico,

    ich weiß ehrlich gesagt auch nicht wirklich, wie das aussieht, wenn du das Ref in einem Bereich machst und dann in den anderen Bereich rein willst. Ist bestimmt eine Anerkennungsfrage und da kommt's vielleicht im Endeffekt auf den richtigen Sachbearbeiter an.
    Wobei ich allerdings vermute, dass es einfacher sein dürfte, sich SoPäd für Grundschule anerkennen zu lassen als andersrum.

    Aber wenn du im Prinzip für beide Bereiche offen bist, würde ich dir ja auch eher den Bereich Förderschule empfehlen. Die beiden Hauptargumente wurden schon genannt: Bessere Arbeitsplatzaussichten und bessere Bezahlung.

    Mit den Fachrichtungen Lernhilfe und Erziehungshilfe sind die Aussichten am besten. Lernhilfe und Geistigbehindertenpädagogik dürfte auch nicht schlecht sein. Sprachheilpädagogen werden mancherorts auch gesucht. Die restlichen Fachrichtungen sind zwar nicht direkt überlaufen, aber da es da auch relativ wenige Schulformen mit diesen speziellen Schwerpunkten gibt, ist es natürlich ein bisschen schwieriger reinzukommen. Aber vielleicht auch nicht schwerer als im Grundschulbereich eine Stelle zu bekommen.

    Glaube nicht, dass das Ref selber an einer Förderschule einfacher ist, nur ist die Konkurrenz nicht so immens groß wie im Grundschulbereich. Daher fand ich die Atmosphäre unter Sonderpädagogen auch immer deutlich entspannter.
    Problematisch fand ich im Ref, dass zwei von meinen drei Ausbildern leider keine Ahnung von Sonderpädagogik hatten (eine Grundschul- und eine Realschullehrerin). Das führte dazu, dass sie dann immer völlig abstruse Vorstellungen und Erwartungen hatten, die überhaupt nicht zu erfüllen waren.
    Aber das sind natürlich nur meine ganz persönlichen Erfahrungen. Das kann logischerweise auch viel besser laufen.

    Viele Grüße
    Mia

    Stimmt, Maria Letitica, das ist der springende Punkt. Und das ist auch das Einzige, was mich an der ganzen Seite wirklich aufregt.


    Zitat

    Das mag im Sonderschulbereich anders sein, wo evtl. andere Faktoren mit einfließen, aber ich bewerte in meiner Schulform nichts anderes als z.B. die Leistungen eines Schülers/einer Schülerin im Fach Englisch.
    Wer keinen geraden Satz in Englisch formulieren kann und z.B in der 7. Klasse immer noch nicht weiß, was ein Simple Past ist, wie man´s bildet, geschweige denn anwendet, wird sich schwer tun, noch eine 4 zu erlangen.
    Darüber hinaus gebe ich Kopfnoten. Die sind auch relativ einfach zu bestimmen, da es nur noch drei der Art sind.
    Aber auch damit beurteile ich nicht die Persönlichkeit von Kindern, sondern lediglich Facetten derselben, äußere Dokumentationen dessen, was im Unterricht ersichtlich wird und was im weiteren Sinne zum Feld "Leistung" gehört.
    Ich würde mir nie anmaßen, einem Schüler in Bezug auf "Menschlichkeit" ´ne Note zuzuweisen - das ist doch grotesk. Aber umgekehrt legitim, oder was?!

    Nein, das war von mir hauptsächlich auf den Regelschulbereich bezogen. Ich war lange genug in der Integration und hatte in dieser Zeit einen sehr guten Einblick in die Bewertungspraxis von Kollegen. Wobei das im Sonderschulbereich sicher nicht anders ist, nur hab ich in dem Fall halt nicht so den Blick von außen.

    Ich für meinen Teil würde mir auch nie anmaßen, zu behaupten, dass ich die Persönlichkeit eines Schülers bei der Notengebung völlig außen vor lassen kann. Im Gegenteil, ich versuche meine Notengebung in dieser Hinsicht immer wieder zu reflektieren und zu bestimmen, welche Persönlichkeitsanteile und wie stark diese in die Bewertung mit einfließen. Bei manchen Schülern lasse ich einen gewissen Anteil aus pädagogischen Gründen auch bewusst mit in die Note einfließen. Natürlich ist es dann nicht gerade das Kriterium "beliebt". Aber im Gegensatz zu den Spickmich-Machern hab ich halt auch 'ne pädagogische Ausbildung. :D

    An unserer Schule gibt es außerdem zum Zeugnis Anlagen, in denen die Schüler eine sehr dezidierte Rückmeldung zu ihrem Sozial- und Arbeitsverhalten bekommen. Natürlich wird dabei auf die Persönlichkeit des Schülers eingegangen.

    Und andersrum ist es nicht anders. Am Ende des Schuljahres möchte ich von meinen Schülern eine Rückmeldung zu mir als Lehrerpersönlichkeit haben. Mit dem Begriff "Menschlichkeit" können Schüler durchaus etwas anfangen und ich weiß, was sie damit meinen. Warum sollten sie mich da also nicht bewerten dürfen?

    Aber ich möchte eben selbst bestimmen, ob diese Bewertungen öffentlich gemacht werden. Andersrum muss ich mir doch auch die Einverständniserklärung der Eltern holen, wenn ich etwas über ihre Kinder im Internet veröffentliche.


    Da holst du jetzt aber ganz schön zum Rundumschlag aus. ;)

    Ich sehe nicht, dass Spickmich diesen Stellenwert und diese Funktion hat, die du dieser Seite zuschreibst.
    Ich sehe auch nicht, dass dort auch nur einem Lehrer für bildungspolitische Misstände die Schuld in die Schuhe geschoben wird, für die er nichts kann.

    Ich bin kein Fan davon, dass die Lehrerevaluation auf diese unpersönliche und öffentliche Art und Weise gemacht wird. Und ich persönlich würde solche anonymen Bewertungen auch nicht als brauchbares Feedback zu meiner Arbeit ansehen können.
    Und wie eben schon gesagt: Die Persönlichkeitsrechte eines Menschen werden insoweit verletzt, dass einem die Entscheidungsfreiheit genommen wird, seine Bewertung öffentlich zu machen oder nicht.

    Aber ein Drama muss man aus so einer Seite nun auch nicht machen. Selbst wenn ein Lehrer ungerechtfertigt schlecht bewertet wird: Who cares?
    Im Gegensatz zu den ganzen Dienstleistungsbewertungen hat das für unseren Status, unseren Ruf und letztlich unser Einkommen, exakt null Auswirkungen. Schließlich sind wir eben einfach keine Dienstleistungsanbieter.

    Und wenn die Kollegin nun nicht gerade geklagt hätte, hätte die Seite auch nicht die Besucherzahlen zu verzeichnen, die sie jetzt hat. Super Werbemaßnahme, die Macher werden sich freuen.

    Viele Grüße
    Mia

    Hm, da bewegen wir uns jetzt aber auf sehr dünnem Eis. Das würde ich jetzt mal nicht behaupten, dass Lehrer nicht die Persönlichkeit ihrer Schüler beurteilen. Der Wille mag ja in vielen Fällen da sein, möglichst klare, transpartente Kriterien zugrunde zu legen, aber in der Umsetzung gelingt es leider nur in seltenen Fällen.

    Ich finde die Aufregung um Spick-Mich daher in Einzelfällen zwar nachvollziehbar, aber im großen und ganzen nicht verständlich. Die eigene Persönlichkeit spielt im Beruf des Lehrers nun mal eine große Rolle. Und die Kriterien von Spick-mich sind doch absolut okay. Der Lehrerevaluation, die die Schüler regelmäßig machen sollten, liegen doch meist ähnliche Kriterien zugrunde.

    Einen Lobby-und Status-Verlust sehe ich darin nur, wenn wir es nicht schaffen, damit professionell umzugehen.

    Ich sehe das genau wie Bolzbold. Würde Lehrerevaluation zum Standardprogramm an Regelschulen gehören, würde sich kein Schüler nochmal die Mühe machen, den gleichen Kram nochmal bei Spickmich auszufüllen.

    Grüße
    Mia

    Ja, das sowieso.
    Aber ich meine für Hessen ist da nichts vorgeschrieben. Ich habe jetzt extra nochmal im Dienst- und Schulrecht für Hessen gesucht und nix gefunden.

    Das Stichwortverzeichnis gibt zu Fehlzeiten praktisch gar nichts her. In der Verordnung zur Gestaltung des Schulverhältnisses finde ich nur den sehr vage gehaltenen §22 Nichterbrachte Leistungen. Da steht nur, dass Leistungsverweigerung mit der Note "ungenügend" bzw. null Punkten bewertet wird.

    Dann gibt's noch den §30 (7), ich zitiere mal:
    "Können die Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers in Fächern ... aus Gründen, die ... der Schüler nicht zu vertreten hat (Schulwechsel, längere Krankheit), nicht beurteilt werden, sind keine Noten einzutragen. Im Zeugnis ist zu vermerken, dass ... der Schüler die fehlende Benotung nicht zu vertreten hat."

    Also ich wüsste nicht, wo da noch was anderes/genaueres dazu stehen könnte.

    Aber wenn da einer etwas Gegenteiliges oder zumindest Definitives weiß, bitte her damit. :)

    LG
    Mia

    Nein, lieb gucken wäre in so einem Fall absolut keine hilfreiche Reaktion. Unter einem freundlichen Lehrerverhalten verstehe ich aber auch keineswegs, dass man immer lieb und nett ist. Das Repertoire eines Lehrers an Verhaltensweisen sollte wohl aber in allen Schulformen mehr umfassen als nur lieb sein oder rumbrüllen. Da gibt es jede Menge dazwischen.
    Es geht um die Grundhaltung: Die muss freundlich sein, dem Schüler zugewandt. Und eben diese Grundhaltung gepaart mit Konsequenz: Wenn sich jemand daneben benimmt, musst eine Sanktion erfolgen.

    Aber das man das als fremde Person auf der Straße gegenüber unbekannten Jugendlichen nicht leisten kann, ist auch klar. Darum geht's aber letztlich: Ich will, dass meine Schüler es schaffen, sich anständig zu verhalten, auch wenn ich nicht in der Nähe bin. Und genau das ist bei den Schülern der brüllenden Kollegen in aller Regel nicht der Fall.

    Wie Nele aber auch sagt: Das ist ein langer Weg, um eine tiefgreifende Verhaltensänderung zu bewirken.

    Aber in der Sendung geht's wahrscheinlich auch gar nicht da rum. Nach dem, was ich auf der Homepage so gesehen habe, geht's darum, Jugendliche, die schon längst kapiert haben, dass sie den Schulabschluss brauchen, in möglichst kurzer Zeit dahin zu prügeln. Und dafür braucht's wahrscheinlich tatsächlich nur wenig Fachkompetenz. Das schafft auch eine Fitnesstrainerin. :rolleyes:

    Ich seh schon, jetzt diskutier ich hier soviel mit, ich werd mir diese bescheuerte Serie bestimmt auch nochmal antun. :D

    Gruß
    Mia

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