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Epiphanias ist der 6.Januar, volkstümlich Dreikönig genannt. Hier wird das Hochfest der Erscheinung des Herrn gefeiert. Ein Verbreiteter Irrtum ist, dass die orthodoxen Christen an diesem Tag Weihnachten feiern - das ist jedoch erst am 7.Januar der Fall, weil die orthodoxen Christen in der Liturgie mit dem julianischen Kalender rechnen - in dem die Kalenderreform durch Papst Gregor 1582 ausgeblendet wird. Die Adventszeit beginnt 40 Tage vor Epiphanias am 11. November, dem Gedenktag des heiligen Martin.
In der katholischen Kirche dauert die Weihnachtszeit jedoch bis Maria Lichtmess - also bis 2.Februar. Hier wiederholt sich die 40-Tages-Frist - das sind 40 Tage nach Weihnachten.
Zitat
Nach jüdischer Vorschrift gilt die Frau nach der Geburt eines Knaben 40 Tage (7 Tage und 33 Tage „Reinigungsblutung“) und nach der Geburt eines Mädchens 80 Tage (14 Tage und 66 Tage „Reinigungsblutung“) als unrein
http://de.wikipedia.org/wiki/Darstellung_des_Herrn (eine passende sexistische Randbemerkung dazu darf sich jeder selbst ausdenken)
Fasching wird von Ostersonntag her rückwärts gerechnet - dies sind die 40 Tage, die Jesus in der Wüste verbracht hatte und die als Fastenzeit von Aschermittwoch bis Karsamstag dauert. Wer nun im Kalender nachzählt, wird feststellen, dass die 40-Tage-Regel nicht zutrifft. Es sei denn, man geht nach Basel. Die Schweizer haben eine kürzere Fastenzeit - der Basler 'Morgastroich' findet immer am Dienstag nach Aschermittwoch statt. Von dort gerechnet, stimmen die 40 Tage. Schweizer Präzision halt - bzw. protestantische Halsstarrigkeit. Im der Synode von Benevent (1091) hatten die hungrigen Bischöfe beschlossen, dass am Tag des Herrn - am Sonntag - nicht mehr gefastet werden muss. Weil man den Herrn ja nicht betrügen wollte, wurde die Fastenzeit um die 6 ausgelassenen Tage verlängert - und daher dauert die Fastenzeit nun 46 Tage. Die Schweizer Protestanten haben sich auf die strikte Bibelauslegung eingeschworen - und so kam es, dass die Fasnet bei uns in Süddeutschland zweimal endet 
Aschermittwoch liegt zwar immer auf Mittwoch - aber vom Datum her jedes Jahr anders. Dies liegt an der Osterregel:
Ostern findet nämlich immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang statt. Durch diese Regelung wurde das heidnische Frühlingsfest christlich besetzt.
Durch diese Regelung ist frühestmögliche Termin für Aschermittwoch der 4. Februar, der spätestmögliche der 10. März.
Berechnet werden kann der Ostersonntag nach der Osterformel von Gauss
Ein etwas unbeachtetes Hochfest ist der 25.März - Fest Mariä Verkündigung - dieser Tag liegt genau 9 Monate vor dem ersten Weihnachtsfeiertag.
Himmelfahrt wird wieder am 40.Tag nach Ostersonntag gefeiert - liegt dadurch immer auf einem Donnerstag.
Pfingstsonntag liegt wiederum auf dem 50.Tag nach Ostersonntag (7*7+1 Tage).
Fronleichnam folgt 7*2 Tage nach Pfingsten, am Donnerstag.
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Nur mal so als ausführliche Erklärung, weshalb Fasching mal so und so liegt...