Beiträge von alias

    Ein persönliches Gespräch zwischen mir und der Mutter gab es bis dato nicht,

    Das dürfte wohl der erste Schritt sein. Dabei würde ich sie sehr höflich und bestimmt darauf ansprechen, dass dir zugetragen wurde, wie sie über dich spricht.
    Falls dieses Gespräch unerfreulich ausgeht, würde ich den Schulleiter auffordern, sie zu einem gemeinsamen Gespräch ins Rektorat zu bitten und ihr verdeutlichen, dass sie nicht zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit beiträgt - zu der auch sie durch das Schulgesetz verpflichtet ist.

    Erst falls es danach weiter geht, kannst du rechtliche Schritte einleiten.

    Falls du
    "die meisten Kinder "
    durch
    "es Kinder gibt, die"

    ersetzt, erhält das Posting einen Wahrheitsgehalt. "Die meisten" hätte ich gerne mit empirischen Untersuchungen belegt...

    Leider legen wir unseren Fokus allzuoft auf die "Lauten" und "Auffälligen", obwohl diese nicht die Mehrheit stellen.

    Ich bitte jetzt um die Abwatschung !


    Erkenne ich hier einen latenten Masochismus? Nun denn: Watsch!! (Gern geschehen) :P

    Back to topic und - weil ich gerade am Abwatschen bin:
    Heike Schmoll hat von Grundschulpädagogik soviel Ahnung wie ein promovierter Koch vom Maschinenbau.
    Sie ist Theologin (sic!) und immer mit Artikeln vertreten, wenn es um Exzellenz geht. Auch als vehemente Gegnerin der Rechtschreibreform hatte sie sich einen Namen gemacht.

    Zitat

    Die Wochenzeitung Freitag kommentierte dies: „Dirigiert wird die Kampagne gegen die Reform von der FAZ-Redakteurin Heike Schmoll, die vor jeder Sitzung der Kultusminister oder des ‚Rates für deutsche Rechtschreibung‘ mit Artikeln ohne neue Argumente nachlegt.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Heike_Schmoll
    Ist halt die FAZ. Never mind. Dass wir das hier diskutieren, ist zu viel der Ehre.

    Die Antwort findest du nicht auf
    http://de.wikipedia.org/wiki/Regenschirm

    Das ist eine der am Schlechtesten geschriebenen Wikipedia-Seiten, die mir seit langem begegnet sind. Da könnte sich mal jemand erbarmen :D
    Ich wusste jedoch bisher nicht, dass 98% aller Regenschirme aus China stammen.

    Back to topic :D

    Der Stoff, mit dem ein Regenschirm bespannt ist, ist so dicht gewebt (und wasserabweisend), dass Wassertropfen wegen der Oberflächenspannung des Wassers an der Oberfläche abperlen und nicht durch das Gewebe hindurch diffundieren oder aufgesogen werden - solange der Wasserdruck nicht zu hoch wird. "Funktionierende" Regenjacken bestehen aus einem ähnlichen Gewebe. Baumwolle dagegen ist organischen Ursprungs und nimmt Wasser auf. Aus diesem Grund sind Baumwoll-T-Shirts im Regen nicht besonders praktisch.

    Das ist sowieso Sache der Eltern und interessiert mich auch weiter nicht. Da sollen die Eltern sich an die Kommune/Bürgerbüro wenden

    Als Fachlehrer kannst du diese Haltung einnehmen. Als Klassenlehrer sitzt du ab und an vor verzweifelten, heulenden Eltern. Wenn du dann in die Tasche greifen kannst und sagst: "Gehen Sie doch mal da hin - vielleicht kann man ihnen dort helfen" tue ich das nicht, weil ich dazu von Amts wegen verpflichtet wäre, sondern aus Mitmenschlichkeit und Verantwortung für die uns anvertrauten Kinder.

    Ich bin auf die "kinderleichte" Programmierung mit Scratch gestoßen und habe gerade etwas damit rumgespielt - das könnte mein neues Hobby werden. Mit dieser grafischen Programmiersprache lassen sich durchaus komplexe Programme entwickeln und schon das erste klickediklack macht Laune... Hat jemand damit bereits Erfahrungen und vor allem - einsetzbare Unterrichtsmaterialien oder Links zu Materialien?
    http://scratch.mit.edu/ (Freeware)
    Scratch wird von der Lifelong Kindergarten Group am MIT Media Lab entwickelt und ich kann nachvollziehen, warum die sich so nennen :D

    Links zu Scratch finden sich u.a. hier:
    http://www.autenrieths.de/links/linktec.htm#scratch


    Wir sollten uns ein Beispiel an den USA nehmen, wo in den Schuldistrikten ganz demokratisch entschieden wird, ob Evolutionslehre oder Kreationismus an den Schulen gelehrt wird.

    Da sind in unserer repräsentativen Demokratie zum Glück Bremsen und Korrektive vorhanden. Sag' ich doch ... keine Argumente, sondern Polemik.
    Ich warte noch immer auf Informationen über den Kunst-Entscheidungs-Hausmeister. Gab es den - oder ist der eine "Argumentations-Chimäre" des antidemokratischen Lagers?

    1986 gab es zwar einen Hausmeister, der darüber entschied, was Kunst sei und was nicht - das hatte jedoch mit Demokratie nichts zu tun, sondern mit Unwissenheit und Ignoranz.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Fettecke
    Es ist möglich, dass der 'hochgebildete' Bolz diesen Vorfall meinte (er würde ins angesprochene Zeitfenster passen) - denn damals ging ein Aufschrei durch die Kunstszene: "Es kann nicht sein, dass ein Hausmeister entscheidet, was Kunst sei..."
    An der Entscheidung über die Anschaffung von Kunstwerken war der Hausmeister nie beteiligt - aber der Satz aus der Presse hatte sich vermutlich ins Gehirn gefressen...

    Aber ich würde wenigstens mit Max Weber sagen: Demokratie da, wo sie hingehört. Vor 20 Jahren wurde über „Kunst für alle“ diskutiert, was dazu führte, dass der Hausmeister eines Museums über die Anschaffung eines berühmten Gemäldes mitentschieden durfte. Diese Absurditäten, die unter dem Stichwort „Demokratie“ laufen, stellen eine ernsthafte Gefahr dar.

    Gibt es für dieses seltsame rhetorische Konstrukt eigentlich einen Beleg? Wo hat diese Abstimmung mit dem Hausmeister in einem Kunstmuseum stattgefunden?
    Oder ist das Ganze nur polemisches Gewäsch gegen die "böse Demokratie der Ungebildeten"...

    BTW:

    Zitat

    „Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.“

    (Winston Churchill)

    Die Rekonvaleszenzregelung setzt voraus, dass nach einer festgelegten Übergangszeit die Aussicht auf die volle Wiederherstellung der Dienstfähigkeit besteht. Entscheidend für den Umfang dieser befristeten Deputatsermäßigung ist allein die medizinische Notwendigkeit (individuelle Belastbarkeit in der Genesungsphase) d.h. sie kann auch weit unter der Hälfte der Ist-Stundenzahl liegen. Rekonvaleszenten behalten je nach Alter bzw. Grad der Behinderung eine ihnen zustehende Alters- bzw. Schwerbehindertenermäßigung.

    Rux ua.a: GEW-Jahrbuch für Lehrerinnen und Lehrer - Schul- und Beamtenrecht in Baden-Württemberg, Standardausgabe 2012
    (mit einem schnellen Griff nach rechts auf dem Schreibtisch )

    Zitat

    wenn die Schüler ein Rezept aufschreiben würden, so dass sie den Kuchen daheim mit den Eltern mal nachbacken können


    Eure Erstklässler können nach den paar Wochen Schule bereits Rezepte schreiben? :respekt:

    Habt ihr keine älteren Schüler (Klasse 7-10) die ihr als Helfer / Paten mit einsetzen könnt?
    Eine Schlange der Schüler mit den Teigzutaten kann ich mir bei Erstis nicht "gelingend" vorstellen. Halbierte und geschälte Äpfel weiter klein zu schnippeln und auf den vorbereiteten Teig zu legen schon.

    Vielleicht kannst du aus den weggeschnittenen Apfelresten und den übrig gebliebenen Äpfeln Saft pressen, bis der Kuchen fertig gebacken ist. Ich würde so eine Aktion auf jeden Fall in der Schulküche veranstalten.
    Nach diesem Rezept:
    http://www.mamas-rezepte.de/rezept_Apfelkuchen-10-429.html
    dauert das Backen bei 180° etwa 40-45 Minuten. Falls du den Kuchen innerhalb der 90 Minuten verspeisen willst, musst du dich sputen - denn abkühlen sollte er auch.

    Es war die Frau von Thilo Sarrazin, geehrter kafkaserbe !
    Sie war Grundschullehrerin und wurde gemobbt, weil sie eine vernünftige pädagogische Linie vertreten und sich nicht hat verbiegen lassen und zudem die Frau von Thilo Sarrazin ist. 8)

    Das ist die eine Sicht. Die andere lautet, dass sie diejenige sei, die Ausländerkinder gemobbt habe:

    Zitat

    Eines ist klar: Ohne den berühmten Mann wäre sie nur eine von vielen deutschen Lehrern, die alle paar Jahre an eine andere Schule versetzt werden, weil die Betroffenen es mit ihnen nicht aushalten.


    http://www.derwesten.de/nachrichten/fr…-id4186172.html

    Die gute Frau hat - aus durchaus verständlichen Motiven - schnell ein passendes Buch geschrieben, nachdem der Name durch ihren Mann zur "Marke" geworden war. Dass in dem Buch Sätze stehen, die man nicht schon zuvor aus ebenso unberufenem Mund vernommen hat, ist egal. Hier heisst es nicht "Sex sells", sondern "Name sells". Inhalt ist egal. Klaqueure aus dem rechten Lager finden sich allemal. Siehe das vorgehende Posting.

    Das Buch - gerade passend zur Sendung erschienen - wird in den Rezensionen durchweg als "selbstverliebter Rechtfertigungs- und Racheversuch" beschrieben. Der Titel ist unfreiwillig komisch. Mir kam Rumpelstilzchen in den Sinn, wie es in Hexenkluft wütend ums Feuer hüpft und der Autofahrer, der bei der Fahrt auf der Autobahn die Radiodurchsage hört:"Achtung!Auf der A6 kommt Ihnen zwischen Gleine und Hinpels ein Falschfahrer entgegen" und der dann protestiert: "Was sagen die da! Ein Falschfahrer?!? Hunderte!!!!" :D
    http://www.berliner-zeitung.de/literatur/umst…0,19577136.html

    Die Sendung selbst werde ich mir nicht ansehen - dafür meine wohl verdiente Schlafenszeit zu verkürzen ist wohl unnötig. Da schau' ich mir im Nachhinein (vielleicht) den Podcast an. Die 'Zeit' verspricht jedenfalls eine nette Erfahrung.
    http://www.zeit.de/2012/41/Ursula…d-Bildungswesen
    Nach dem Gespräch mit der 'Zeit' hatte Frau Sarrazin ihre Aussagen nicht zum Abdruck autorisiert, weil sie die eigenen Zitate als zu "tendenziös" empfand. Mal schaun, ob da in der Sendung dann an manchen Stellen ein Pfeifton zu hören ist, weil Frau Sarrazin ihre eigenen Worte nicht zur Sendung frei gibt ..

    Spiegel online bezeichnet Hüther als "Krawall-Neurologen". Wohl zu Recht. Aber mit Krawall erreicht man Aufmerksamkeit - und verkauft Bücher.
    Da passt Sarrrrrazin gut dazu.


    http://www.spiegel.de/kultur/tv/zdf-…r-a-852900.html

    "Hüthers erfolgreiches Buch "Was wir sind und was wir sein könnten" lässt sich auf zwei Binsenweisheiten herunterkürzen. Erstens: Der Mensch kann mehr, als man glaubt (irgendwie bekannt aus der Scientology-Werbung). Zweitens: Ohne Begeisterung geht gar nichts (irgendwie bekannt von Jürgen Klopp)."

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