Beiträge von alias

    Eine Bekannte, die an einer Realschule Französisch unterrichtet, erzählte mir, dass dort in Vokabeltests, bei denen zwar das korrekte Wort in der Fremdsprache gewusst, aber falsch geschrieben wurde, jeweils halbe Punkte vergeben werden müssen. Gibt es eine solch merkwürdige Regelung auch woanders?

    Ich halte diese Regelung nicht für merkwürdig, sondern für pädagogisch angemessen.
    Die Leistung eines Schülers, der die Vokabeln gelernt hat, diese jedoch nicht korrekt schreibt, muss anders behandelt werden, als die (Nicht-)Leistung eines Schülers der sich die Vokablen überhaupt nicht angesehen hat.
    Mit dem Wissen der fehlgeschriebenen Vokabel könnte sich der Schüler zudem mündlich verständigen.

    Kleine Spitzfindigkeit:
    "vocabulum" bedeutet "Benennung" und nicht "Beschreibung" - daher ist ein halber Punkt durchaus angemessen 8)

    Halleluja!
    So missionarisch und hobby-pudelmäßig waren wir selten off-topic.
    :X:
    BTW: Der Missionar, der eine Anstellung sucht, muss sich vehement gegen Googles Suchvorschläge wehren. Gott als Arbeitgeber zu finden ist nicht einfach - probiert es mal. Es ist erschröcklich. :)
    Die "Stellung des Missionars in der Gesellschaft unserer Zeit" ist jedoch wohl auch kein Thema eines Threads dieser Community - oder habe ich da etwas missverstanden?

    Wie du richtig bemerkst, hat der "Missionar" für den eigentlichen "Gag" und Verlauf der Geschichte keinen Belang. Wenhn du da lange erläuterst, was denn nun ein Missionar ist, gehst du "slightly off-topic"

    BTW "slightly off-topic":
    Im Urwald stürzt ein Flugzeug ab. Der einzige Überlebende ist ein Missionar. Als er aus der Ohnmacht erwacht, sieht er sich von Löwen umzingelt. Er schließt die Augen, faltet die Hände und schickt ein Stoßgebet zum Himmel: "Herr, mach, dass diese Löwen Christen werden!" Und siehe da - das Fauchen hört auf. Als er die Augen öffnet, sieht er die Löwen im Kreis um ihn sitzen. Der Oberlöwe hat die Pfoten übereinander gefaltet und betet: "Vater unser, segne diese Speise...."

    Zitat

    Ein Hobby (Plural: Hobbys[1]) oder Steckenpferd ist eine Lieblingsbeschäftigung. Ein Hobby ist somit im Gegensatz zu Arbeit eine Tätigkeit, der man sich nicht aus Notwendigkeit, sondern freiwillig und aus Interesse, Faszination oder sogar Leidenschaft widmet. Die Tätigkeit bringt Vergnügen, Spaß oder Lustgewinn mit sich. Dabei ist mit Arbeit nicht ausschließlich Erwerbsarbeit (Beruf) gemeint.

    Somit hat der Begriff Hobby eine deutliche Nähe zum Begriff Spiel. Als Hobby wird allerdings eine Tätigkeit nur bezeichnet, wenn man für diese Tätigkeit eine im Vergleich zu anderen Freizeitgestaltungen besondere Vorliebe hat. Darüber hinaus kann ein Hobby im Gegensatz zum Spiel durchaus eine unmittelbare, nicht fiktionale Zweckmäßigkeit haben (über den Spaß bzw. den Lustgewinn an der Tätigkeit hinaus).


    http://de.wikipedia.org/wiki/Hobby


    Eine gewisse Nähe zum Hobby ist nicht zu leugnen. Ich habe zwar noch andere Hobies - habe mich zu diesem Beruf jedoch freiwillig, aus Interesse, Faszination bzw. Leidenschaft entschieden.
    Und die Zweckmäßigkeit dürfte unbestritten sein.

    Auch beim Skat und in der Kunst ärgere ich mich ab und an - betreibe dies jedoch mit Ernsthaftigkeit.
    Falls jemand mitliest: Ja. Lehrer zu sein ist mein Hobby. Ich mache das gerne. Und ich stehe dazu - ohne schlechtes Gewissen.

    Schade, dass du bislang keinen Tipp bekommen hast - eine Klasse 6 in WRS ist im Theater-/Sketch-Bereich auch ziemlich "spannend" 8)
    Was hast du vor? Zu welchem Anlass soll das Theater stattfinden? Was wir in dieser Altersgruppe schon gemacht haben, waren kleine Sprechstücke für die Adventsfeier, für den Schülergottesdienst oder für die "Faschingsgaudi". Für ein "richtiges" Theaterstück hatte ich bisher wie du
    a) keine 'zündende Vorlage'
    b) keine zeitlichen Ressourcen

    Im Grundschulbereich läuft dagegen recht viel - da gibt es sowohl zur Einschulungsfeier als auch am Ende des Schuljahres Theater bzw. Musicalaufführungen
    Vielleicht ist in dieser Altersstufe auch ein Schwarzlichttheater oder Menschenschattenspiel passend.
    Links und Vorschläge für Stücke zum Thema findet man hier:
    http://autenrieths.de/links/linkmsg.htm

    Ich kann auch nur von der GEW abraten. Es gab schon mehrere negative Erfahrungen, die ich mit der GEW machen musste und bin daher auch ausgetreten.
    Zudem sind sie recht teuer und die Erreichbarkeit (z.B. der Rechtsberatung) ist mehr als schlecht.

    Da muss man eben Google anwerfen (oder im Besitz eines GEW-Jahrbuches sein). Dann sind die Telefonnummern schnell da.
    http://gew.de/Rechtsschutzstellen_der_LV.html

    Weil es sich bei den Kollegen der Rechtsberatung (der fünf Regionalen Rechtsberatungsstellen in Ba-Wü) meist um GEW-Mitglieder handelt, die entweder als Schulleiter oder wegen ihrer Lehrtätigkeit an Seminaren/Hochschulen firm in Schulrecht sind, hat man vormittags nicht sofort jemanden in der Leitung. Dafür kommen die Kollegen aus der Praxis und kennen sich aus. Bei kniffligeren Fragen verweisen sie an Rechtsanwaltskanzleien, die
    a) über den GEW-Rechtschutz abrechnen
    b) sich im Schulrecht auskennen

    Falls es ganz dringend ist, muss man eben bei der Landesgeschäftsstelle anrufen. Da wird man sofort geholfen / weiter verbunden.

    Zum Preis:
    Ich zahle den Gegenwert von zwei Kinokarten pro Monat.
    Dafür habe ich Rechtsschutz, Schlüsselversicherung, zwei Zeitschriften, kostenlose Fortbildungen, verbilligtes Jahrbuch und bin Teil einer Solidargemeinschaft.
    Für meine Solidarität mit den Freunden und Kollegen aus den "neuen deutschen Bundesländern" zahle ich (per ordere Finanzminister) pro Monat beinahe doppelt so viel - und durfte mir dafür mal das "Blaue Wunder" anschaun. Gegen Kurtaxe.
    BTW: Zum Jahrestag: rüberwink :weihnachtsmann:
    :D

    @ Mikael und Elternschreck
    Dass ihr in Gym/Berufschule mit einer Lesenacht nichts mehr am Hut habt, ist nachvollziehbar - sollte euch dann aber auch davon abhalten den Grundschulkollegen über Themen, die ihr nicht kennt, euch nicht vorstellen könnt und für die ihr keinen Plan habt, Ratschläge zu erteilen. Den abstrusen Pädophilie-Einwurf sowie die Rechnungsstellung kommentiere ich mal gar nicht... :danke:

    Wer eine Lesenacht durchführt ist immer so umsichtig dafür einen Ort zu suchen an dem in der Nacht Unfallgefahren so gut wie ausgeschlossen sind. Das gehört zu einer guten Vorbereitung.
    Die Kinder und Lehrer kommen sich (auf völlig unpädophile Art) näher, für die pädagogische Arbeit und die Beziehungen in der Klasse sind derartige Aktionen neben Ausfahrten, Klassenfesten, Adventsfeiern, gemeinsamem Frühstück etc unbezahlbar. Die Nervenpakete, die man dafür investiert, bekommt man in anderer Form mit Zinsen zurück.

    P Ä D A G O G I K ist mehr als die Summe der 45-Minuten-Einheiten.Und wenn nur ein Kind zusätzlich anschließend ein Buch mit Freude liest, war es ein Erfolg.

    Für die Kinder ist es ein Erlebnis - für den Lehrer ebenso :schlaf:
    Wenn die Organisation und das Wetter passen ist das toll. Wichtig ist, die Kids müde zu bekommen - also vor oder nach dem Lesen noch eine kleine Nachtwanderung einzulegen. Daher ist das nicht unbedingt etwas für die kalte Jahreszeit. Jetzt in der Übergangszeit ist (mit genügend Begleitpersonen!) die Nachtwanderung mit Taschenlampen/Fackeln ein unvergessliches Erlebnis. Davor oder danach noch ein paar Gruselgeschichten ...
    Wenn man genügend "Begleiter" (Ehemann/frau, Praktikant, Kollegen - zur Not auch Eltern) über die gesamte Zeit dabei hat, ist das stemm- und nervenschonend machbar.
    Als One-man/-frau-Show: Never.

    Klar - da kann es durchaus sein, dass man in der Nacht die Eltern aus dem Schlaf klingeln muss, weil ein Sprössling Heimweh bekommt - aber das ist das Problem der Eltern.

    Terminierung: Freitag oder vor einen Feiertag/Ferientag, damit man als Lehrer anschließend genügend Zeit zur Erholung hat

    und die Eltern
    a) am Abend Grillstelle und Grillgut
    b) das gemeinsame Frühstück am nächsten Morgen
    c) die Kids nach dem Frühstück problemlos abholen
    können

    Nächste Woche Dienstag wäre perfekt gewesen - aber so kurzfristig geht das nicht.

    Tipps und Infos zur Organisation finden sich in der LiebLinks-Sammlung:
    http://www.autenrieths.de/links/linkslit.htm

    Zitat

    Der Ausdruck Ideologie (griechisch ἰδεολογία – Lehre von der Idee bzw. Vorstellung, von gr. ἰδέα (idea), Erscheinung, und λόγος (logos), Lehre) hat zwei grundsätzlich verschiedene Bedeutungen:
    Als wertfreier Begriff ist Ideologie „die allen politischen Bewegungen, Interessengruppen, Parteien, aber auch Konzepten immanente“ Summe der jeweiligen Zielvorstellungen (siehe Politische Ideologie).

    "
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ideologie"

    Na, wenn die GEW als einzig zielführende Interessenvertretung bezeichnet wird, ist das ja nix Schlechtes, denn im Selbstverständnis der Gewerkschaft lautet das Ziel: Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen für alle im Schulbereich tätigen Menschen.

    Zum Thema Gewerkschaft ist wohl gesagt, was mal wieder gesagt werden musste - oder worüber mancher besser geschwiegen hätte :P

    In Bayern und Baden-Württemberg dürfte in Bezug auf die Konsequenzen, die aus dem demografischen Wandel zu ziehen sind, Einigkeit herrschen - zumindest schaugt's so aus ...
    [Blockierte Grafik: http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.…0x315/image.jpg]

    Dabei scheint uns' Kretsch die energiegeladenere Frisur zu haben....

    Zum Thema selbst wurde ja auch jedes halbe Jahr ein Thread gefüllt. Z.B.
    Was tut die GEW ?

    grenzdebile Dilettantentruppe

    Wie kannst du Sarazzin & Co nur dermaßen diffamieren? Die sind nicht grenzdebil. Die sind von jeder Grenze schon meilenweit entfernt.... bei Grenzwertigkeit könnte ich vielleicht noch den Kopf hin- und her wiegen. Sarazzin&Co haben bei mir auch kurzfristig spastische Kopfschüttelbewegungen evoziert - aber das war - wie bemerkt - nur eine schnell vorüber gehende Muskelzuckung. Übermäßige Anstrengung sind die mir nicht wert, so lange die in ihrem (überschaubaren) braunen Sumpf herumstapfen. Falls die munterer werden, kann man dem Sumpf ja etwas mehr Wasser zusetzen. Dann werden die Bewegungen darin mühsamer. Der (selbst produzierte) Morast kann denen ruhig bis zum Hals reichen. Austrocknen sollte man sowas nicht. Auf trockenen Ebenen kann man sich viel flinker bewegen :X:

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