Beiträge von alias

    Als Mischling lasse ich den durchgehen - ein reinrassiger "Kampfhund" käme mir aber nie ins Haus. Dass diese Kampfhundeverordnung erlassen wurde, hat ja Ursachen. Mein Cockermix hat mich auch mal gezwickt, als er sich erschrocken hatte, aber nach einem deutlichen Knurren meinerseits sofort losgelassen. Das gab zwei blaue Flecken an den Stellen der Eckzähne. Bei richtigen Beißattacken waren immer bestimmte Hunderassen beteiligt - und es ging blutig bis tödlich aus. Das waren jeweils überzüchtete Inzestlinge. Dass die Reinrassigen schon immer einen Schlag hatten, wissen wir seit Adolf. Es lebe die Vielfalt. Nehmt Mischlinge aus dem Asyl auf - das sind Kampfschmuser.

    Ad1: Erich Kästner oder Heinz Rühmann sagte: "Man kann auch ohne Hund leben - aber es lohnt nicht" (Der Urheber ist wohl nicht klar)
    Ad2: Ich bin NICHT die Sockenpuppe von Jotto !!!! Bin weder Puppe noch Socke, sondern Alias. Um das mal eindeutig festzuhalten.

    Hab' ich mich wirklich 100mal an Nonsens beteiligt - der nun ausgelagert wurde? Shame on me - jetzt brauch ich wieder 50 Beiträge, damit ich die 5000 wieder überschreite.
    Das ist allerdings auch wieder schön - man bekommt ja selten eine 2.Chance
    :D

    Der Text ist so nett, dass ich ihn euch nicht vorenthalten möchte:

    Zitat

    Ein bisschen Text mit Tags
    Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen Sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans. Ein kleines Bächlein namens Duden fließt durch ihren Ort und versorgt sie mit den nötigen Regelialien. Es ist ein paradiesmatisches Land, in dem einem gebratene Satzteile in den Mund fliegen. Nicht einmal von der allmächtigen Interpunktion werden die Blindtexte beherrscht - ein geradezu unorthographisches Leben. Eines Tages aber beschloß eine kleine Zeile Blindtext, ihr Name war Lorem Ipsum, hinaus zu gehen in die weite Grammatik. Der große Oxmox riet ihr davon ab, da es dort wimmele von bösen Kommata, wilden Fragezeichen und hinterhältigen Semikoli, doch das Blindtextchen ließ sich nicht beirren. Es packte seine sieben Versalien, schob sich sein Initial in den Gürtel und machte sich auf den Weg. Als es die ersten Hügel des Kursivgebirges erklommen hatte, warf es einen letzten Blick zurück auf die Skyline seiner Heimatstadt Buchstabhausen, die Headline von Alphabetdorf und die Subline seiner eigenen Straße, der Zeilengasse. Wehmütig lief ihm eine rethorische Frage über die Wange, dann setzte es seinen Weg fort. Unterwegs traf es eine Copy. Die Copy warnte das Blindtextchen, da, wo sie herkäme wäre sie zigmal umgeschrieben worden und alles, was von ihrem Ursprung noch übrig wäre, sei das Wort “und” und das Blindtextchen solle umkehren und wieder in sein eigenes, sicheres Land zurückkehren. Doch alles Gutzureden konnte es nicht überzeugen und so dauerte es nicht lange, bis ihm ein paar heimtückische Werbetexter auflauerten, es mit Longe und Parole betrunken machten und es dann in ihre Agentur schleppten, wo sie es für ihre Projekte wieder und wieder mißbrauchten. Und wenn es nicht umgeschrieben wurde, dann benutzen Sie es immernoch.

    http://themes.wpde.org/demoblog/#

    Es werden jährlich immense Summen in die Bestandspflege der Kreismedienzentren investiert. Mich aus diesem Pool thematisch passend zu bedienen halte ich für nicht verwerflich - vor, nach oder auch in den Ferien :D

    Oft genug sind das pubertäre Übersprungshandlungen . Da genügt es, den Schülern zu verdeutlichen, welche rechtlichen Konsequenzen drohen KÖNNTEN.
    Von mir gab es auch ein (miserabel gefilmtes) Handyvideo mit einem doofen Kommentar auf Youtube. Mitschüler haben mich darauf aufmerksam gemacht - dann hab' ich den Schüler darauf aufmerksam gemacht, dass ich darauf aufmerksam geworden bin und die rechtlichen Möglichkeiten im Unterricht thematisiert. Eine Stunde später war das vom Netz. Das Ganze habe ich dann als "Pädagogisch wertvoll" im Portfolio abgeheftet :D

    By the way - das war vor 2 Jahren. Seither wurde kein Fall in unserem Einflussbereich mehr bekannt

    Kommt drauf an, welches Server-Betriebssystem ihr benutzt und über welchen Anbieter ihr ins Internet routet.
    Genauere Auskünfte kann dir nur dein Admin geben ;)
    Direkt im Browser kannst du nix sperren - da muss das Routing über einen konfigurierbaren Proxy-Server laufen.
    Falls ihr ein Linux-Betriebssystem auf dem Server nutzt, kannst du mit Dansguardian jede beliebige Seite oder auch bestimmte Schlüsselwörter sperren. Das ist kostenfrei.

    Es gibt verschiedene Anbieter, du kannst ja mal bei time-for-kids anfragen. Das wird in Bayern von mehreren Schulen genutzt, kostet aber:
    http://www.schulrouterplus.de/index.php?action=lizenzmodelle
    Leider geben die auf ihrer Seite auch keine Preise an.

    Meine Empfehlung:
    Open-LML mit IP-Cop
    Die frei verfügbare Version der Linux-Musterlösung für Schulnetzwerke aus Baden-Württemberg.

    A propos - macht sich ein Schulleiter eigentlich strafbar, falls er einen Kopierer bereit stellt, der die zuletzt gefertigten Kopien in seinem digitalen Speicher ablegt?
    Ich spreche dabei nicht das Ausforschen der Kollegen an, sondern den Verstoß gegen das Urheberrechtsgesetz - denn er speichert in seinem Einflussbereich und mit seiner Zustimmung in diesem Fall geschützte Vorlagen und hält diese digital zur Vervielfältigung vor - was ja nicht statthaft ist.... nur mal so zum Nachdenken...

    Der einzelne Kollege darf ja bis max. 10% eines Werkes vervielfältigen. Falls nun ein weiterer Kollege aus dem selben Werk kopiert, befinden sich im Speicher des Schulkopierers mehr als 10% - was verboten wäre.

    **satiremodus on***

    Jeden Morgen um 6 Uhr 15 werden von den 30 Kollegen der Schule die für den Tag geplanten Arbeitsblätter dem Schulleiter zur Genehmigung vorgelegt. Da jeder Kollege 5 Stunden unterrichtet und bevorzugt Freiarbeit und Werkstattunterricht praktiziert, sind das pro Kollege mindestens 10 Kopien, macht insgesamt 300 Vorlagen, die der Schulleiter zwischen 6.15 und 7.15 auf Urheberrechtsverletzungen überprüft. - denn anschließend müssen die Kollegen die Blätter noch kopieren - es sei denn, der Schulleiter übernimmt diese Tätigkeit und legt den Kollegen die fertig kopierten Stapel ins Fach.

    Falls er bei Blättern im Zweifel ist, ob die kopiert werden dürfen, redigiert er die Blätter oder stellt den Kollegen fertig ausgearbeitete Alternativ-Unterrichtsvorbereitungen zur Verfügung.

    Da dies oft zu Problemen führt, verlangt der Schulleiter die Stundenvorbereitungen für die gesamte kommende Woche bis spätestens Freitag, redigiert und kopiert dann am Wochenende 1500 Vorlagen für den Wochenunterricht der Kollegen.

    Da dies zu Verweigerungshaltungen der Schulleiter führt, lassen die Schulbuchverlage dies als Dienstanweisung und Arbeitsauftrag durch das Kultusministerium in die Stellenbeschreibung der Rektoren aufnehmen.

    Die etwas vereinfachte Alternative besteht darin, das Kollegium jeden Morgen vor dem Kopierer antreten zu lassen und gemeinsam mit der Hand auf dem Beamtengesetz schwören zu lassen:
    "Ich habe das Urheberrechtsschutzgesetz beachtet, so wahr mir Gott helfe!" (Die Gottesformel darf weggelassen werden, führt jedoch dazu, dass der Schulleiter stichprobenartige Kontrollen durchführt)

    **satiremodus off***


    @ steini
    Falls du ernsthaft eine derartige Kontrolle über die Arbeit deiner Kollegen ausüben willst, ist dies die beste Möglichkeit, ein junges, dynamisches Kollegium zu bekommen.
    Dann arbeiten nämlich jedes Jahr neue Kollegen bei dir. Auch Fluktuation ist dynamisch.

    Ein weiterer Grund für das Hochdeutschsprechen im Unterricht ist der, dass es Gegenden in Deutschland gibt, in denen viele (selbst Leute, die studiert haben), kein Hochdeutsch sprechen können. Ich habe das mehrmals in Süddeutschland erlebt. Ich erinnere mich an eine Party in Süddeutschland, wo ich fast niemanden verstanden habe.

    Ich kenne viele Leute in Süddeutschland, die bewusst Dialekt reden und die Schriftsprache durchaus beherrschen - diese jedoch im Gespräch mit anderen "native speakers" nicht verwenden. Im Dialekt lassen sich viele Dinge ausdrücken, die in der Schriftsprache nur "gestelzt" daherkommen. Der Dialekt ist auch eine Brücke, um mit anderen Menschen schnell Kontakt zu bekommen - im Allgäu ist es z.B. unüblich, sich gegenseitig zu siezen - es sei denn, dass sich jemand durch seine Sprache als "Fischkopf" outet. Dass du bei den Gesprächen zu wenig verstanden hast, muss ja nicht am Sender der Nachricht liegen. Da kann auch der Empfänger nicht passend kalibriert sein :D

    Übrigens: Fischkepf sind alle, die nördlich vom Weißwurstäquator leben.

    Übrigens2: Im Unterricht spreche ich Schriftsprache - im Gespräch mit Kollegen im Lehrerzimmer dagegen Dialekt - falls sich der Kollege/die Kollegin nicht zuvor als Fischkopf geoutet hat. Dann spricht man natürlich - aus purer Höflichkeit und zum besseren Verständnis - ebenfalls Schriftdeutsch. Im Gespräch mit Eltern kann die Verwendung von Dialekt Nähe und Verbundenheit bewirken - das Umschwenken oder das bewusste Verwenden der Schriftsprache erzeugt die notwendige Distanz und Amtlichkeit. Diese Palette lässt sich prächtig zur "unterschwelligen" Gesprächsführung einsetzen.

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