Zur Berechnung:
Variante 1 ergibt nicht das Verhältnis der Gewichtung von 3:1, das angestrebt wird. Dieses Verhältnis bekommt man mit Variante 2, indem zunächst der Schnitt der schriftlichen Note berechnet, das Ergebnis mit 3 multiliziert, der Schnitt der mündlichen Note addiert und dann durch 4 geteilt wird.
Allerdings:
Auf dieselbe Weise lässt sich jedoch auch die Länge von Kaisers Bart berechnen - und man erhält ebenfalls ein scheinobjektives Ergebnis mit 4 Stellen hinter dem Komma.
Die Notenfindung ist KEIN Ergebnis einer arithmetischen Berechnung, sondern die pädagogisch-fachliche Gesamtwertung der Schülerleistungen durch den Lehrer - so steht es zumindest bei uns in Ba-Wü in der Notenverordnung.