Beiträge von alias

    Das ist doch das, was ich mit moralischem Druck gemeint habe. Solange sich das Kollegium nicht insgesamt gegen die Praxis wehrt, zu Fahrten verpflichtet zu werden, kann man als Einzelkämpfer doch kaum etwas dagegen machen. Man kann vielleicht erreichen, nicht selbst fahren zu müssen, aber einfach wird man es dabei bestimmt nicht haben.

    Eine Klassenfahrt ist stressig, aber mit klaren Ansagen an die Schüler - und einem Ziel, das nicht zu weit von zu Hause entfernt ist - eine tolle Möglichkeit, eine Klassengemeinschaft zu bilden und eine Beziehung zu den Schülern aufzubauen. Aus diesem Grund wird das oft in Klasse 7 veranstaltet - weil diese Stufe pubertär chaotisch strukturiert ist. Die Fahrt möglichst wohnortnah zu veranstalten hat viele Vorteile:
    - die meisten Kinder kennen Ziele weltweit - aber Ausflugsziele in der Umgebung sind ihnen fremd
    - eine lange Anfahrt ist kostenintensiv. Die dafür aufgewendeten Beträge sind effektiver in erlebnis- und gruppendynamisch orientierten Aktionen angelegt - was wiederum der Gruppe zu Gute kommt
    - bei gegebenem Anlass kann ein Schüler von den Eltern abgeholt werden - was nicht passiert, weil die Möglichkeit besteht ;)

    Ich hab' nach jeder Klassenfahrt einen Tag durchgeschlafen - aber keine Minute der Woche bereut.

    Es schmeichelt natürlich dem eigenen Genpool, wenn man ein pfiffiges Kerlchen/Mädchen hat. Die Versuchung, dies durch eine vorzeitige Einschulung auch der Welt zu dokumentieren ist groß.
    Wir haben uns bewusst gegen eine frühere Einschulung unserer Kinder entschieden und ihnen Zeit gelassen, sich zu entwickeln. Sie waren in ihrem Altersjahrgang jeweils bei den Besten und haben so ein stabiles Ego und ein selbstbestimmtes Leistungsverhalten entwickelt, das durch ständige positive Rückmeldungen entstand und bis ins Studium besteht.

    Lasst die Kinder Kinder sein.

    Ein Selbstversuch bringt - zumindest bei mir - Klarheit:

    Ich habe mit Kuli eine Sauklaue - mit Füller schreibe ich leserlich.
    Diese Erkenntnis bestimmt das Regelwerk, das ich bei meinen Schülern anwende ;)

    Ausführlicher: Ich stelle fest, dass ich mit Kugelschreiber leichter - und schneller - schreibe, weil der Kugelschreiber ( und der Fineliner/Filzer) leichter über das Papier gleitet. Durch die beschleunigte Schreibweise werden die Bogen und Wendungen undeutlicher.

    1.Kläre darüber auf, welche Aufgaben mit dem Klassensprecher-Amt verbunden sind.
    2.Frage ab, wer nun bereit ist, das Amt zu übernehmen und kandidieren möchte. Notiere die Namen an der Tafel
    3.Frage ab, welche Personen vorgeschlagen werden. Notiere die Namen an der Tafel
    4. Teile Zettelchen an die Schüler aus (möglichst farbig, dann ist es schwerer, einen zusätzlichen Wahlzettel dazuzuschmuggeln)
    5. Jeder Schüler schreibt zwei Namen auf den Zettel - für Klassensprecher UND Stellvertreter
    6. Sammle die Zettel mit einer kleineren Schachtel ein und mache Striche hinter die bereits an der Tafel notierten Namen.
    6. Wer die meisten Stimmen erhält, ist Klassensprecher, wer stimmzahlmäßig folgt, Strellvertreter

    Am besten erklärt dir das jemand vom LBV :D

    Ich kann nur vermuten:
    Das Gehalt für deine derzeitige Stelle bekommst du vom LBV mit der Aussicht, in absehbarer Zeit ins Beamtenverhältnis übernommen zu werden. Falls das dann passiert, wird auch deine derzeitige Tätigkeit ruhegehaltsfähig - und du bekommst im Alter Pension - und keine Rente. Aber meine Auskunft ist nicht amtlich - und es kann da schon um einige Euronen bei der Pension/Rente gehen.

    Daher:
    Sei ned g'schamig - frag's LBV. Die Telefonnummer deines Sachbearbeiters steht auf dem Gehaltszettel.

    Mein Rat: Finger weg von den Schülern - und als Mann besonders von den Schülerinnen. Explizite Notfallsituationen ausgenommen (ein leichtes Schwanken gehört da nicht dazu).
    Den Ruf, ein "Grabscher" zu sein, kann man sich in wenigen Sekunden für lange Zeit erwerben - inklusive daraus folgender schulrechtlicher (Fürsorge-)Maßnahmen.

    .... Da werden Schilder dann laminiert und mit Blu-Tack angebracht. ...

    In Deutschland nennt sich das
    a) Multi-Fix (von Pritt)
    b) Pata-Fix (von Uhu)

    Beide sind rückstandslos leicht (!!) ablösbar - und wieder verwendbar. Ich nehm die, um Flash-Cards an der Tafel anzukleben. Für eine Befestigung an der Garderobe wären die mir nicht "spitzbubensicher" genug. Da ist mir breites, durchsichtiges Packband lieber ;)

    Alles eine Frage der Organisation.
    Zunächst kommen die Rechnungen dahin, wo alle Rechnungen abgelegt werden: In die Box mit "unbezahlten Rechnungen"

    Am Wochenende (oder am drauf folgenden) werden alle Rechnungen überwiesen. Dazu kommt auf die Rechnung und auf das Duplikat handschriftlich das Datum der Überweisung.
    Arztrechnungen und Rezepte wandern in eine andere Box "Beihilfe/Versicherung"

    Nach 2-3 Monaten nehme ich alle Rechnungen und nummeriere sie durch. Um die Originale (für die Kasse) und Duplikate (für die Beihilfe) sowie die Belege für die Mitglieder der Familie richtig zuzuordnen folgt die Nummerierung folgendem Schema:

    BM 1 = Beihilfe Mann Beleg 1
    KM 1 = Kasse Mann Beleg 1
    BM 2 = Beihilfe Mann Beleg 2
    KM 2 = Kasse Mann Beleg 2
    BM 3 = Beihilfe Mann Beleg 3
    ...
    BF 1 = Beihilfe Frau Beleg 1
    KF 1 = Kasse Frau, Beleg 1
    BF 2 = Beihilfe Frau Beleg 2
    KF 2 = Kasse Frau, Beleg 2
    ...
    BK 1 = Beihilfe Kind, 1.Beleg usw...

    Dann trage ich die Belege in eine Excel-Datei ein und summiere - jeweils getrennt nach Mann, Frau, Kind die Summen auf.
    Als Spaltenüberschriften dienen die Vorgaben aus dem Antragsformular der Beihilfe.

    Diese Tabelle drucke ich zwei Mal aus - und klebe sie mit Klebestift auf die Antragsformulare für Kasse und Beihilfe.
    Das wurde noch nie reklamiert.

    Erst wenn die Antragsformulare fertig sind, trenne ich die Belege nach Kasse und Beihilfe, tüte sie mit dem Antrag ein - und ab die Post.

    Übrigens: Es geht mir wie der TE - ich hasse es! - Besonders, wenn ich für diese Arbeit (wg. Selbstbeteiligung oder Nichtübernahme best. Heilpraktikerkosten) auch noch weniger erstattet bekomme. als ich bezahlt hatte. :qualm:

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