Beiträge von alias

    Zitat

    Original von unter uns
    ....Ich würde allerdings vor allem die Frage nach der optischen Gestaltung und dem Ideenreichtum in der Bewertung noch zurücknehmen - das scheint mir das zu sein, was den Schülern sicher am wenigsten präsent ist.

    Nun ja.... bis zur Klassenstufe 7 sollten die Schüler schon einige Plakate gestaltet haben. Präsentationen werden (zumindest bei uns in Ba-Wü) bereits in Klasse 3/4 verlangt. Dass bis zur Klasse 7 noch niemals Gestaltungskriterien besprochen wurden ist SEHR unwahrscheinlich.

    Da ein Urteil darüber, ob ein Schulleiter "mobbt" oder nur dafür sorgt, dass an der Schule alles "rund" läuft sehr subjektiv ist, nehme ich an, dass eine derartige Liste hier nicht entstehen wird - bzw. von den Mods sehr schnell (und zu Recht) geblockt wird. Zumal eine derartige Liste wiederum eine Spielart des (aus der Anonymität agierenden) Mobbings wäre.

    Keine Macht dem (anonymen) Mob. Probleme müssen vor Ort - und solidarisch mit den Kollegen/ bzw. der GEWerkschaft - gelöst werden.

    Zitat

    Original von Flipper79
    ....
    Rechne aber auch damit, dass gerade SuS in Umfragen gerne Angaben machen, die nicht der Wahrheit entsprechen....

    Das Thema "Alter" ist schwierig und sehr diffus. Als mich Grundschulkinder der 3.Klasse gefragt haben, wie alt ich sei, hab' ich sie raten lassen.

    Die Spanne reichte von 19 bis 109 ;) . Dabei lieg' ich ziemlich unter dem Mittelwert dieser Angaben... So viel zur 'Wahrheit' von Schüleraussagen. Alles was plus/minus über/unter dem Alter der Klassenstufe steht, ist zu alt oder zu jung.

    Soll deine Befragung eruieren, was "alt sein" bedeutet - und wenn aus welchem Blickwinkel? Aus der Sicht eines Rioja Gran Reserva?

    Soll die Befindlichkeit im Alter erkundet werden? Die ist jedoch so individuell, dass du keine philosophisch-allgemeingültige These darüber finden wirst.

    Das Altern an sich? - Also die "Älterwerdung" einer 16-jährigen, der bewusst wird, dass sie plötzlich 17 wird? Welche Philosophie soll hier Erklärungsmodelle liefern? Andererseits - ein Kollege, der kürzlich 60 wurde, philosophierte im Pausengespräch lautstark über das Leben, den Tod und die Vergänglichkeit des Seins sowie die Magie der Zahl 60, sowie über die Tatsache, dass nun die 70 immer näher käme...

    Letztlich hilft doch nur Fatalismus: "Wieder ein Jahr rum. Wieder ein Jahr älter. Sei's drum. So isses nunmal."
    Daran ändert alles Philosophieren nix. Die 'recherche du temps perdu" verstellt nur den Blick auf die positiven Seiten der Gegenwart und Zukunft.

    Als Thema für eine Zula? Glatteis. Und falls es doch Thema sein soll - was willst du Simone de Beauvoirs Buch: "Das Alter" an substanziellen Einsichten hinzufügen?


    just my 2cents

    Zitat

    Original von Matula
    Gott sei Dank haben wir in Niedersachsen DIESES Problem nicht. Als Norddeutscher kann ich über Karneval nur den Kopf schütteln. Und zwar vom 11.11. bis Aschermittwoch. Da dreht sich mein Kopfkarussell genauso wie manchem Jeck in dieser Zeit. :tongue:

    Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Dem Karneval kann ich nix abgewinnen.

    Zum Glück bekommen wir hier kaum etwas davon mit.
    Wir haben unsere Schwäbisch-Alemannische Fasnet

    Des isch halt a Sach - und it so a dumms Zuig.
    :D

    Die Bewertung hängt davon ab, welche Punkte und Kriterien man zuvor mit den Schülern besprochen hatte:

    Grafische Gestaltung (Prinzipien eines "Plakats"):
    - Ist das Thema auf Entfernung erkennbar (Gestaltung der Überschrift)
    - Sind die Unterthemen gegliedert und voneinander abgesetzt?
    - Ausgewogenes Verhältnis von Text und Grafik/Bildmaterial (keine reine Textwüste)
    - Schriftgröße/Schriftgestaltung
    - Sind Texte nur aus WP/Inet kopiert und aufgepappt oder (handschriftlich) überarbeitet?
    - Wurden Farben verwendet / ist die farbige/grafische Gestaltung einheitlich oder diffus?
    - Wurde der Plakataufbau geplant? Wurden Texte und Bilder - parallel bzw. nach Schema - geordnet oder wirr/ungeplant aufgeklebt?

    Inhaltliche Gestaltung eines "Lernplakates"
    - Wird ein Schüler der 5./6.Klasse - falls er vor dem Plakat steht - das Plakat interessiert betrachten und dabei etwas zum Thema lernen?
    - Sind die wichtigen Aspekte des Themas enthalten und wurden entsprechend gewichtet?
    - Sind sachliche Fehler enthalten?
    - Wurden Texte zusammengefasst, auf das Wesentliche beschränkt?
    - Unterstützen die Grafiken den Text?
    - Sind Rechtschreibungsfehler enthalten (bes.Abzug bei Fehlern in der Überschrift)

    Das Raster lässt sich erweitern und als Bonus/Malus-Punktesystem ausdifferenzieren.

    Weitere Links zur Bewertung / Kriterien für Präsentationen / Lernplakate

    http://www.autenrieths.de/links/linkrefe.htm

    Der Schulleiter muss nachweisen, dass die Noten nicht rechtmäßig zu Stande gekommen sind. SchG von Ba-Wü, §41, Abs.2:

    Zitat

    (2) Der Schulleiter ist in Erfüllung seiner Aufgaben weisungsberechtigt gegenüber den Lehrern seiner Schule. Er ist verantwortlich für die Einhaltung der Bildungs- und Lehrpläne und der für die Notengebung allgemein geltenden Grundsätze sowie ermächtigt, Unterrichtsbesuche vorzunehmen und dienstliche Beurteilungen über die Lehrer der Schule für die Schulaufsichtsbehörde abzugeben.


    http://www.landesrecht-bw.de/jportal/;jsess…r-NotBildVBWpG1

    Ob sich daraus die Berechtigung ableiten lässt, die Noten eigenmächtig abzuändern, halte ich für zweifelhaft, denn laut Notenverordnung, Absatz I hat nur der Lehrer die Note zu verantworten und festzulegen:

    Zitat

    I. Vorbemerkungen

    Der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule erfordert neben der Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten auch die Vermittlung von Werten und Wertvorstellungen wie sie im Grundgesetz, in der Landesverfassung und in § 1 des Schulgesetzesniedergelegt sind. Der Lehrer als Erzieher benötigt zur Verwirklichung seiner Aufgaben einen pädagogischen Freiraum, bei der Leistungsbeurteilung einen pädagogischen Beurteilungsspielraum. Dem tragen die nachfolgenden Regelungen zur Notenbildung dadurch Rechnung, daß sie sich auf ein Mindestmaß beschränken und insbesondere regeln, worauf im Interesse der Chancengerechtigkeit der Schüler nicht verzichtet werden kann. Dies erfordert andererseits, daß der Lehrer seinen pädagogischen Beurteilungsspielraum, den er im Interesse des Schülers hat, verantwortungsvoll nutzt.


    http://www.landesrecht-bw.de/jportal/portal…r-NotBildVBWpG3

    Es lohnt sich immer.
    Du musst jedoch aufpassen, ob du Einzelbelege einreichst oder die Pauschalen beantragst. Falls du mit deinen Nachweisen unter den Pauschbeträgen liegstz, die von Amts wegen berücksichtigt werden, legst du dich mit der Erklärung selbst rein.

    Aber Hexenwerk ist die Steuererklärung nicht - und weil es im Prinzip "The same procedure every year" ist, lohnt es sich, sich damit genauer auseinanderzusetzen.


    Gib mal "Lohnsteuer" ein, nachdem du oben auf den Knopf "Suchen" geklickt hast. Da kommen jede Menge Tipps.
    Z.B:
    Steuererklärung - was absetzbar?
    Einkommenssteuererklärung - Wie ausfüllen?
    Kosten für Unterrichtsmaterial - erschreckend
    Das Kreuz mit der Steuererklärung
    Bearbeitung der Steuererklärung

Werbung