Beiträge von alias

    Zitat

    Es wird zu viel über schlechte Lehrer geredet und zu wenig über gute. Gute Pädagogen nehmen den Schülern die Angst vor der Schule. Doch in unserem Bildungssystem wird ihnen das mitunter unmöglich gemacht.

    Auch die guten Lehrer sind nicht perfekt. Manchmal sind sie genervt, manchmal platzt ihnen der Kragen, manchmal sind sie frustriert, manchmal sind sie ungerecht. Sie sind nicht die Heiligen der Klassenzimmer und nicht die Helden des Alltags. Aber die guten Lehrer sind begeistert von dem, was sie tun. Sie unterrichten nicht einfach Biologie, Latein, Physik und Englisch; sie unterrichten junge Menschen in Biologie, Latein, Physik und Englisch. Das ist ein Unterschied. Sie tun es mit liebevoller, mit beseelter Leidenschaft.

    http://www.sueddeutsche.de/karriere/gute-…isten-1.1037704

    Quintessenz:

    Zitat

    Ein guter Lehrer könnte ein noch besserer Lehrer sein, wenn er nicht bei jeder spontanen Initiative fragen müsste: "Ist das juristisch abgesichert?" Solange das so bleibt, muss ein Lehrer zuallererst eine robuste Natur haben: Ein guter Lehrer ist also einer, der in einem ziemlich kranken System gesund bleiben kann.

    In diesem Sinne: Gute Gesundheit!

    Da geht ja Schlag auf Schlag. Da war ich vorhin doch zu langsam. Damit die Herrn' vom Guinnessbuch nix zu meckern haben - richtig angebunden:


    Hilfestellungsvorschriftenverfasser

    Zitat

    Original von claudia-vera
    Ein Volldeputatler hat dann statt 27 Stunden a 45 Minuten etwas mehr als 30 Stunden a 40 Minuten zu unterrichten.


    Den Trick kenn' ich. Den hatte unser Schulleiter an meiner Ex-Privatschule auch drauf. Da hilft nur eins: Alle rein in die Gewerkschaft und gegenhalten.

    3 UE mehr sind nunmal mehr als 120 Zeitminuten. Außerdem ist im Schulgesetz die UE mit 45 Minuten angegeben. Punkt.

    Das ultimative Mittel der Kollegen: Kollektiver Versetzungsantrag.

    Das sind Klauseln, die du in jeder Rechtschutzversicherung findest. Damit kann man unsinnige Streithammelprozesse vermeiden, die von vornherein aussichtslos sind. Und dass die GEW sich die kompetentesten Juristen aussucht, darf man ihr wohl nicht zum Vorwurf machen ;)

    Heute in der Presse:

    Das Verwaltungsgericht Düsseldorf billigt verbeamteten Lehrern ein Streikrecht zu, da Lehrer nicht zur "Kernbeamtenschaft" zählen

    http://www.rp-online.de/politik/deutsc…aid_942826.html

    Zitat


    Lehrer dürfen trotz des allgemeinen Streikverbots für Beamte ohne disziplinarische Konsequenzen an einem Arbeitskampf teilnehmen. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hob am Mittwoch eine Disziplinarverfügung der Bezirksregierung Köln gegen eine beamtete Lehrerin auf, die wegen ihrer Beteiligung an drei Warnstreiks der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) eine Geldbuße von 1500 Euro zahlen sollte. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Rechtsstreits ließ die Kammer aber die Berufung gegen das Urteil beim Oberverwaltungsgericht in Münster zu. (Az. 31 K 3904/10.O)


    http://www.jungewelt.de/2010/12-16/062.php


    mal schaun' wie sich das entwickelt. Vielleicht kehrt auch in Deutschland europäische Normalität ein.

    Das Land braucht Geld um S21 (3-8 Mrd je nach Parteibuch) und NEU! den Rückkauf des Stomversorgers ENBW (ca.4-6 Mrd) zu finanzieren. Weiß noch jemand, wie viele Millionen das Land damals erlöst hatte?
    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Nach Umfragen wackelt der Stuhl von Mappus bei der Wahl im Frühjahr gewaltig. Ob er nächstes Jahr wie Koch in die Wirtschaft wechselt?

    Damit aus der Plattentechnik etwas werden kann, muss das mit 4.Klässlern zuvor an einem einfachen Beispiel geübt sein. Ausstecher sind da sicher eine gute Vorarbeit.
    Eine Kegelform aus Plattentechnik ist dann schon "höhere Kunst", weil nach dem Biegen der untere Rand begradigt (abgeschnitten) werden muss. Dabei kann sich der Schlabberton leicht verbiegen.

    mögliche Vorarbeit:
    [Blockierte Grafik: http://www.only-art.ch/images/Ton_modeliert_Windlicht_01.JPG]

    Zur Zeitplanung:
    1.) Ausstechformen oder Plattentechnik wie oben 2 UE
    2.) Kegelform mind. 2 UE
    3.) 1-2 Wochen trocknen lassen (je nach Raumfeuchte)
    3b) eventuell engobieren (=mit farbigem Ton bemalen)
    4.) Schrühbrand mit 900-1000°, je nach Tonart
    5.) 1-2 Tage im Ofen auskühlen lassen
    6.) Glasieren

    Eine mehrfarbige Glasur wie auf den Bildern zu gestalten ist ebenfalls "höhere Kunst". Die Glasur sollte möglichst gleichmäßig dick aufgebracht sein, aber nicht zu dick, weil sie sonst fließt.
    Ich würde eine Tauchglasur vornehmen - allerdings als Lehrertätigkeit. Die Dauer des Eintauchens bestimmt die Schichtdicke der Glasur. Wird die Schicht zu dick, fließt sie beim Glasurbrand ab und du musst anschließend die schönen Stücke mit Hammer und Meißel von der Schamotteplatte entfernen.

    Nach dem Auftrag der Glasur müssen die Stücke nochmals ein paar Tage trocknen.
    Auch das Einräumen der Stücke für den Glasurbrand ist schwierig. Die Stücke dürfen sich oder die Wand des Ofens keinesfalls berühren und müssen auf Kegelchen stehen, weil sie sonst aneinander- oder festschmelzen.

    7. Glasurbrand mit 1000-1200° - je nach Herstellerangabe der Glasur (womit auch die Verwendung mehrerer Farben bereits beim Einkauf der Glasur gut geplant sein muss.


    edit: Reihenfolge zwischen Glasur und Glasurbrand deutlicher gestaltet

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