Beiträge von alias

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    Original von alias
    [quote]Original von floridapanthers
    Bzgl. der Leasing-Rückläufe haben wir aber die Erfahrung gemacht, dass dort ganz oft Treiber-CDs und vor allem die Lizenzen fehlen (bzw. Installations-CDs, die mit den aufgedruckten Nummern kompatibel sind). Die HErrichtung der Geräte bleibt dann entweder an mir als EDV-Beauftragtem kleben oder muss von einer externen Firma gemacht werden, die auch wieder recht viel Geld kostet. Und so werden aus 150€ dann ganz schnell 300-400€ ...

    Kauf 'ne Palette Dell oder Siemens-Geräte und gut is. Bei Markenware sind die Treiber nicht das Problem. Auch wichtig: Die Geräte müssen bereits eine Betriebssystem-Lizenz besitzen (Aufkleber). Bei XP ist das Aktivieren kein Problem - wie das bei Win7 ausschaut, kann ich nicht beurteilen.

    Falls das bei unserer nächsten Beschaffungsaktion ein Problem wäre, weiche ich wohl auf Linux aus. Aber das dürften noch ein paar Jahre hin sein. Bei uns laufen mehr als 50 Kisten problemlos im Netz auf Linux-Server-Basis (Paed-ML-Ba-Wü) und Win-XP auf Clients.
    http://lehrerfortbildung-bw.de/netz/index.html
    http://lehrerfortbildung-bw.de/netz/muster/

    Für Leute außerhalb Ba-Wü gibt es die Open-ML
    http://lml.support-netz.de/trac/wiki

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    Original von floridapanthers
    Bzgl. der Leasing-Rückläufe haben wir aber die Erfahrung gemacht, dass dort ganz oft Treiber-CDs und vor allem die Lizenzen fehlen (bzw. Installations-CDs, die mit den aufgedruckten Nummern kompatibel sind). Die HErrichtung der Geräte bleibt dann entweder an mir als EDV-Beauftragtem kleben oder muss von einer externen Firma gemacht werden, die auch wieder recht viel Geld kostet. Und so werden aus 150€ dann ganz schnell 300-400€ ...

    Kauf 'ne Palette Dell oder Siemens-Geräte und gut is. Bei Markenware sind die Treiber nicht das Problem. Auch wichtig: Die Geräte müssen bereits eine Betriebssystem-Lizenz besitzen (Aufkleber). Bei XP ist das Aktivieren kein Problem - wie das bei Win7 ausschaut, kann ich nicht beurteilen.

    Falls das bei unserer nächsten Beschaffungsaktion ein Problem wäre, weiche ich wohl auf Linux aus. Aber das dürften noch ein paar Jahre hin sein. Bei uns laufen mehr als 50 Kisten problemlos im Netz (Paed-ML-Ba-Wü).
    http://lehrerfortbildung-bw.de/netz/index.html

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    Original von floridapanthers

    1) Tische an die Wände und darauf PCs mit Flatscreen stellen. Kostenpunkt pro PC etwa 500-600€ inkl. Bildschirm.

    Dieser Kostenansatz liegt viel zu hoch. Du bekommst gute Gebrauchtgeräte mit Garantie, die erst 2 Jahre alt sind ab 100 €. Dazu 17"-Monitore, ebenfalls gebraucht, ab 40 €. Vorteil der Desktop-Geräte: Sie sind auch von Laien nachrüst- und erweiterbar, robust und günstig.
    Achtung! Unbedingt lauter baugleiche geräte kaufen. Dann kann man ein Image erstellen und auf alle Rechner aufspielen.

    Zitat


    2) Notebookwagen. Hierbei sehe ich aber einerseits recht hohe Kosten kommen (bestimmt 800€ pro Notebook) und eine höhere Anfälligkeit der Geräte (können runterfallen, Akkus irgendwann platt, bei defekten muss Gerät eingeschickt werden ...).

    Für den Grundschulöeinsatz wirst du wohl keine 3D-Spielegrafik benötigen. Auch die Festplatte muss nicht so riesig sein. 600 € genügen - es sollten jedoch Monitore mit 17" sein.
    Großer Nachteil: Laptops gehen im rauen Schulalltag gerne an den "Scharnieren" defekt. Da ist dann schnell das gesamte Laptop unbrauchbar - und eine Garantie gibt es dabei nicht.

    Auch Akkus sind schnell hinüber.


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    3) Netbooks?? Ich habe aus der Not heraus in dieser Woche meine Kinder auch auf meinem Netbook arbeiten lassen. Die Kinder kamen damit sehr gut zurecht, vor allem die kleinere Tastatur kam ihnen wohl sehr entgegen :). Gibt es Erfahrungswerte? Die Anschaffungskosten wären ja sehr gering mit 300€ pro Gerät. Es wäre halt die Frage, ob der doch recht kleine Bildschirm irgendwie zum Problem wird ...

    Eben. Netbooks sind tolle Spielzeuge für Erwachsene - aber nix für Kinder. Die Software, die darauf in akzeptabler Qualität darstellbar ist, schränkt das eh' schon begrenzte Lernsoftwareangebot weiter ein.

    Es ging um die Besetzung einer stellvertretenden Schulleiterstelle (Studiendirektor) an einem Gymnasium. Dort liegen die Anforderungen, Ranghierarchien und Besoldungsstufen anders als an einer GS.
    Studiendirektor=A15, Oberstudiendirektor=A16
    Schulleiter/-in GS: A12 + Zulage, bei größeren GS gerade noch A13+Zulage

    Ich erhielt folgende "private" Nachricht

    Haben auch andere Teilnehmer diese Nachricht erhalten?
    Silke lässt den Empfang privater NAchrichten nicht zu, sonst hätte ich ihr zunächst auf weniger öffentliche Art meine Meinung zu ihrem Ansinnen gesagt. Ich halte dies für einen Missbrauch des Forums und den Versuch, Email-Adressen zu ergattern. Zudem besteht für eine Meinungsforscherin in diesem Forum kein Schreibrecht.

    Nun prügelt mal nicht so auf den/die arme/n Spongi ein.
    Habt ihr bei euren ersten Posting alles richtig gemacht? Voll die Lehrer, echt!

    spongi
    Deine Fragen sind jedoch etwas schwammig:

    Zitat

    Original von spongi
    hallo, ich brauche dringend hilfe. ich habe nächste woche mündliche kunst examensprüfung und soll über das ehekarussell (auch ehebrunnen genannt) einen kunstunterrichtssequenz entwickeln. wie halte ich die kinder vor ort unter kontrolle

    Verstehe ich das richtig? Es soll eine Unterrichtssequenz vor Ort am Brunnen sein?

    Zitat


    und was kann ich mit einer hauptschule diesbezüglich am besten machen? welcher methodeneinsatz? ich steh voll auf dem schlauch...

    Mit einer Hauptschule richtest du da wohl nix aus (sorry - CNR - bin eben auch Lehrerlästermaul :tongue: )

    Zitat


    fächerübergreifend habe ich auch schon etwas.
    ich dachte vielleicht, dass man die schüler in verschiedene gruppen einteilt und sie sollen dann zu den einzelnen wagen des brunnens die zugehörigen verse des gedichts von hans sachs finden. des weiteren wäre mir noch eingefallen, dass sie sich ein bestimmtes detail aussuchen sollen, dieses fotografieren und dann mit ton nachmodellieren. .

    Die Idee, Teile zu fotografieren ist im Zeitalter von Handy-Cam und Digitalfotografie für die Schüler gut leistbar. Ein Detail nachzumodellieren ist auch keine schlechte Idee.

    Welchen Zeitrahmen denkst du dir für die Ortsbegehung? Wie kommst du dort hin? Kannst du dich am Brunnen akkustisch verständlich machen oder verlegst du die Einführung in den geschichtllichen Hintergrund und die Gestaltung inm Vorfeld ins Klassenzimmer?

    Zitat

    Kinder ausländischer Eltern sollen nach einem Vorstoß aus der CDU künftig über gute Schulnoten die Abschiebung ihrer Familien verhindern können. Laut "Bild am Sonntag" soll über einen entsprechenden Plan von Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann diese Woche die Innenministerkonferenz in Hamburg entscheiden. Die unionsgeführten Bundesländer hätten bereits ihre Zustimmung signalisiert. Schünemann sagte, die Kinder würden bisher für das Handeln ihrer Eltern ungerechterweise in Haftung genommen.

    So ein Mist aber auch. Hätte Kaiser Wilhelm nicht den ersten Weltkrieg angezettelt / versemmelt, hätten wir noch unsere teutschen Kolonien und somit einen doppelten Vorteil:

    Im Umkehrschluss zu Schünnemann könnten wir dann nämlich alle Schüler mit schlechten Noten samt deren erziehungsungeeigneten Eltern dorthin abschieben. Das hätte zweitens ungeahnte Auswirkungen auf das teutsche Genom!

    Mist aber auch. Chance verpasst. Vielleicht sollte Guttenberg nicht nur wirtschaftliche Vorteile in Auslandseinsätzen sehen. Die könnten auch ungeahnte pädagogische Konsequenzen bieten!

    7.KLasse? Du hast meine volle Anteilnahme. Da tanzen die Hormone Tango.

    Tipps? Nö. Nicht wirklich. Das Problem ist nicht DIE Klasse dieser Altersstufe, sondern es sind einzelne Schüler mit ihren spezifischen Problemen in dieser Altersstufe. Schüler dieser Altersstufe stören nicht, um dich zu ärgern, sondern um ihren Mitschülern zu "imponieren" und Anerkennung zu bekommen. Dabei ist deine Anerkennung unwichtig. Was zählt, ist die Anerkennung der Peer-Group. Daher ist auch ein (Leistungs-)Vergleich mit der Parallelklasse unerheblich.

    Eltern einschalten. Ja. Mit Fingerspitzengefühl.
    Wichtig ist, den "Draht" zu den Kids zu behalten - also die Balance zu halten zwischen "Druck aufbauen" (durch strafende Konsequenzen) für ein konstruktives Arbeiten und "Druck ablassen durch laissez-faire" - also die Kids auch mal gewähren lassen, gemeinsam Spaß haben und Lehrplan Lehrplan sein lassen.

    Falls du Klassenlehrer bist, hast du dafür Ressourcen. Falls nicht, musst du mal Baquettes und Marmelade mitbringen und diese Stunde opfern (=investieren).

    Das Finanzamt muss sich an rechtsstaatliche Vorgaben halten. Eine der wichtigsten Vorgaben ist der Gleichbehandlungsgrundsatz.

    Ob sich das Finanzamt den Schuh anzieht, bei jedem Kollegen im Einzelfall zu prüfen, ob sein Arbeitsplatz an der Schule ausreicht, wage ich zu bezweifeln - zumal den Finanzbeamten dazu schlicht Kompetenz, Zeit und Erfolgsaussicht fehlt. Und dann müsste jeder - von Flensburg bis Konstanz - gleich behandelt und geprüft werden. Könnte ja sein, dass sich an irgendeiner Schule dasselbe Prinzip verwirklichen ließe. Ein Unding.

    Wird hingegen bundesweit allen Schulleitern unterstellt, dass sie in der Schule ein Schulleitungszimmer haben, ist dies schwer anfechtbar. Einen mehrfach genutzen Raum (Klassenzimmer + Büro) jedoch als persönliches Arbeitszimmer zu deklarieren, dürfte schwer fallen und wohl keiner Klage standhalten.

    In meinem Arbeitszimmer befinden sich (ausschließlich zu meinem persönlichen, beruflich bedingten Gebrauch) knapp 2500 Bücher, 2 Computer (Arbeit & Internet - sicher ist sicher...), 4 Hängeregistraturen, 150 Ordner und unzählige Ablagekisten auf 30 m². Als Jäger und Sammler sowie Zehnkämpfer ist das notwendig. Wie bitte sollte man bei einem knapp doppelt so großen Klassenzimmer die Schüler unterbringen und gewährleisten, dass meine Materialien nicht in Unordnung gebracht werden?

    Ich will "Niederdeutsch" als Wahlfach für Baden-Württemberg.
    Im Gegenzug sollte "Schwäbisch" Hauptfach in allen Bundesländern werden - damit man uns endlich überall versteht. :D

    By the way:
    Wusstet ihr schon:
    "Die Schwaben, durch ihren Akzent leicht zu identifizieren, sind nach den Türken die größte Gruppe mit Migrationshintergrund in Berlin." (FAZ)

    Das hängt davon ab, welche Kosten du für das Arbeitszimmer geltend machen kannst.

    Modellrechnung (Kosten über den Daumen geschätzt):

    Wohnungskaltmiete pro Monat 500 € = 6000 € im Jahr.
    Strom- und Wasserkosten 700 € pro Jahr
    Heizung 1200 € jährlich
    Reinigungskosten für die Gesamtwohnung 400 € jährlich
    Müllabfuhr pro Jahr 150 €
    Schornsteinfeger 50 €
    Grundsteuer 300 €
    Haushaftpflichtversicherung 80 €
    Gebäudebrandversicherung 120 €
    Nebenkostenabrechnungsservice 200 €

    Gesamtkosten der Wohnung pro Jahr: 9200 €

    Die Wohnung hat 80 m², das Arbeitszimmer 16 m², also 20% der Gesamtfläche.

    Damit kannst du 20 % von 9200 € = 1840 € geltend machen, weil jedoch der Höchstbetrag für das Arbeitszimmer 1250 € beträgt, bleibst du auf den restlichen Kosten sitzen.

    Nun kommt dein Steuersatz ins Spiel. Je nach Gehaltsklasse unterliegst du der Steuerprogression, zahlst also ca. 20% - 40% Steuern auf dein Gehalt.
    Von den 1250 € erhältst du also - je nach Progressionsstufe zwischen 30-50% erstattet. (Das liegt wiederum daran, dass diese 1250 € in der Progression die "oberen" 1250 € deines Einkommens sind und die Progressionskurve im oberen Bereich steiler verläuft als im Mittelwert.)

    Erstattung im Beispiel zwischen 375 € und 625 €.

    Zitat

    Original von Jooge
    ...
    an manchen Schulen gibt es ja das Lehrerraumprinzip (also keine Klassenräume mehr, sondern jeder Lehrer unterrichtet immer in einem - seinem - Raum).

    Gilt für diese Schulen auch, dass das Arbeitszimmer wieder abgesetzt werden kann? Ich bezweifle das, denn jeder Kollege hat ja die Möglichkeit seinen Raum zur Unterrichtsvor- und nachbereitung zu benutzen. Da außer ihm niemand den Raum benutzt, kann er ihn auch nach seinen Arbeitsbedürfnissen (PC, Büromaterialien, Bücher, ...) einrichten.
    ...

    Muss der Kollege den Raum dann auch selbst putzen? Ist der Raum ständig abgeschlossen? Aus Datenschutzgründen dürfen in diesem - öffentlich zugänglichen Raum keine sensiblen Daten (Noten, Zeugnisse, Klassenarbeiten...) aufbewahrt werden. Auch der PC ist - dank frei verfügbarer Passwortknacker - kein "Safe".

    Die Finanzämter erkennen das häusliche Arbeitszimmer für Lehrer wieder an. Wie's in der Schule ausschaut, interessiert dabei nicht. Lediglich die Schulleiter erhalten das Arbeitszimmer nicht anerkannt, da sie ein - abschließbares und für die Öffentlichkeit ohne Erlaubnis unzugängliches Büro in der Schule haben.

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