Nun, der begeisterte Ausgangsthread stammt aus dem Jahr 2006 - da war die Euphorie groß.
Interaktive Tafeln habe ich im Verdacht, dass sie als Prestige-Objekte (und €-Grab) in den Klassenzimmern verstauben und nur als weiße Wand für die Beamer-Projektion Verwendung finden - die interaktiven Funktionen der Boards nutzen wohl nur wenige.
"Interaktiv" wird in der Regel am Rechner/Tablet gearbeitet, der das System ansteuert - dazu benötigt man jedoch die eigentlichen Board-Funktionen nicht..
Visualizer dagegen finde ich als Ersatz für Tageslichtprojektoren sehr gut geeignet - besonders, weil man hier ein Laptop/Tablet "durchschleifen" und Inhalte daraus ebenfalls präsentieren kann. Laptop/Tablet-Software kann dabei die Funktionalität eines Smartboards übernehmen. Ob ich die Objekte mit Gesicht zu den Schülern auf dem Tablet hin- und herschiebe(n lasse), oder mit dem Hintern zum Publikum und großer Geste an der Wand präsentiere ist nebensächlich - die Projektion bleibt dieselbe.
Für den Preis eines Smartboards (ohne Beamer) bekomme ich 5 Visualizer - die zudem problemlos von Raum zu Raum wandern können. Beamer benötige ich auch beim Smartboard zusätzlich, Laptop/Tablet ebenso.
BTW: Softwaretipps und ein Selbstbautipp für ein Tricky-"Schwabenboard"
http://www.autenrieths.de/links/schwabenboard.htm