Eine Bitte an alle:
Verwechselt bitte nicht die Meinung von ein paar hessischen GEW-Funktionären mit der Position der GEW. Zur Frage der Nationalhymne gibt es keinen Beschluss des Gewerkschaftstages 
Meine persönliche Meinung zum Thema:
Dafür, dass meine Eltern zufälligerweise ihre Chromosomen auf diesen Koordinaten des Globus miteinander kombiniert haben, kann ich nix. Darauf kann ich auch nicht stolz sein. "Stolz" ist so ein komisches Gefühl, das meist von einem "Das-hab'-ich-besser--als-andere-hingekriegt" herrührt. An der Tatsache, dass ich Deutscher bin, war ich jedoch nur passiv beteiligt.
Darüber kann ich froh, aber nicht stolz sein. Dieser "STOLZ" mancher Leute macht mir Bauchgrimmen.
Die Entscheidung für die deutsche Nationalhymne ist damals falsch getroffen worden. Da hätte es sicherlich andere Alternativen gegeben, die kein "Deutschland-Deutschland-über alles..." im Hinterstübchen enthalten hätten. Aber nun haben wir diese Hymne - der Text der 3.Stophe ist Klasse und mit dem Rest ... sei's drum. Der erinnert uns immer an dunkle Zeiten. Und auch das ist gut so. Dann vergisst man die wenigstens nicht. Die Hymne zu ändern ist lächerlich und unnötig.
Ich gebe zu: dass Deutschland zur Zeit in Schwarz-Rot-Gold getaucht wird, irritiert mich und ich hoffe SEHR, dass im Zuge der WM nicht plötzlich die erste Strophe des Liedes von Fallersleben die Oberhand in Deutschland gewinnt, sondern wie in Wangen im Allgäu "die Welt zu Gast bei Freunden" ist und dass sich Hilfsprojekte für benachteiligte Länder - so wie Wangen für Togo - auch mit anderen Gebieten der Welt ergeben.