Beiträge von alias

    @Firelilly
    Wie die Problematik in der "Ordinalskala" gelöst werden kann, haben Wollsocken und ich oben dargelegt. Über den Unterschied einer linear ermittelten Note und einer Rangfolge beim Sport solltest du nochmal nachdenken.
    Nimm eine lineare Abbildung der erreichten Punkte auf die Notenskala. Dann ist auch die Mittelwertbildung kein Problem mehr.
    Eine unangemessene Verschiebung der Leistungsbewertung ergibt sich nur, wenn ein Mittelwert aus Gauß'schen Notenskalen gebildet wird, die an Gymnasien gerne verwendet werden ("Wer nur die Hälfte weiß, zeigt eine mangelhafte Leistung, wer die 1 will, muss mehr wissen als ich!").

    Wenn die Tests entsprechend gestaltet sind, kann problemlos eine lineare Skala verwendet werden. In der Fremdsprache schreibe ich seit vielen Jahren aus diesem Grund keine reinen Vokabelabfragen mehr. Da sind Aufgaben zur Satzkonstruktion, Sinnentnahme und Verständnisfragen enthalten und die Spreizung ergibt sich. Fundiert, nachvollziehbar und gerecht. Wer da 50% nicht korrekt beantwortet, hat trotzdem eine befriedigende bis ausreichende Leistung gezeigt, zumal ich durch die Punktezuordnung die Wertigkeit der Antwort bestimmen kann. So wird eine Vokabel mit 2 Punkten gewertet und eine Satzkonstruktion bekommt 6-8 Punkte. Ein "popeliger Englischtest" kann somit gerne 137 Punkte bringen.
    Und daraus errechne ich die Endnote wirklich mit Excel.

    Wer hat denn bitte diesen Fall ins Spiel gebracht? Ich glaube den hast Du Dir selber ausgedacht.

    Mir ist noch immer schleierhaft, wie jemand ohne Taschenrechner Noten bilden kann. Selbstverständlich brauche ich eine objektiv nachvollziehbare, auch vor Gericht darlegbare Berechnungs- und Begründungsgrundlage für meine Notenfindung.

    Dies beinhaltet auch, dass ich eventuell einen Test stärker oder geringer gewichte als einen anderen. Es beinhaltet auch, dass ich eine Leistungstendenz mit in die Ermittlung der Note einfließen lasse oder eine durch Krankheit beeinflusste Note geringer werte.

    Wer seine Noten jedoch nicht auf einer mathematisch sauberen und nachvollziehbaren Art ermittelt, darf sich über unerquickliche Elterngespräche nicht beklagen.

    Eine "mündliche Note" wird hier nicht erwähnt, sondern die "Sonstige Mitarbeit". Das können auch Facharbeiten oder Werkstücke sein.
    Davon abgesehen macht der ganze Paragraf nicht übermäßig Sinn - speziell der letzte Satz ;)

    Nordrhein-Westfalen, APO WBK, §17 (Grundsätze der Leistungsbewertung):

    "Eine rechnerische Bildung der Kursabschlussnote ist unzulässig."

    Also doch würfeln? Oder wie? :autsch:

    Dein Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen:


    Meinem Verständnis nach bezieht sich dieser Satz nur auf den Satz zuvor, der die Regelung für für Kurse ohne Klausuren beschreibt.
    Die anderen Paragrafen muss man in diesem Zusammenhang wohl ebenfalls hinzuziehen.
    https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Sch…oom=auto,-68,24

    Genau das (die rein mathematische Berechnung der Noten) ist aber in den mir bekannten deutschen Bundesländern nicht erlaubt

    Quatsch. Zeig mir die Verordnung, in der steht, dass die mathematische Berechnung "nicht erlaubt" sei. Die Notenverordnungen besagen jedoch, dass das Endergebnis der Note nicht durch die rein Mathematische Ermittlung erfolgen soll.


    Nach den mir bekannten und in Deutschland wohl gebräuchlichen Notenskalen wäre das irgendwas zwischen 4 und 4-


    Es schwirren eine Menge verschiedener Notenskalen durch die Landschaft und es ist durchaus richtig, dass bei diesen Gauß'schen Normalverteilungsskalen oder verschobenen Punkteskalen ein arithmetisches Mitteln der Note Quatsch und Verzerrungen ergibt.

    Ich verwende nur die lineare Skala, die auch Wollsocken mit der Punkteformel beschreibt - auch aus diesem Grund heraus. Eigentlich sollte mal jemand gegen Verwendung anderer Skalen klagen. Auch aus dem beschriebenen Grund, dass die Notenfindung dadurch den Gleichheitsgrundsatz verletzt. Die Juristen haben das für ihre Staatsexamen bereits durchgesetzt - hier muss die lineare Punkteskala auch linear auf eine Notenskala abgebildet werden.
    Auch für die Abschlussprüfungen sind - zumindest in Ba-Wü - lineare Skalen vorgegeben.

    Bevor jemand anfängt über die Aufweichung des Leistungsprinzips und zu gute Noten zu lamentieren:
    Die Spreizung der Notenskala ergibt sich durch die Spreizung der Anforderungen in den Tests von alleine - auch wenn die Punkte linear umgerechnet werden. ;)

    @kodi

    Dein Einwurf bezüglich der Ordinalskala greift hier nicht.
    Dieser Einwand stimmt, wenn man die Durchschnittsnote aller Schüler berechnet. Diese hat - weil hier eine "Rangfolge" zu Grunde liegt - statistisch gesehen keine Aussagekraft. Das arithemische Mittel aus den Noten aller Schüler sagt in der Tat nichts darüber aus, wie sich die Leistung in der Klasse verteilt. Ein Schnitt von 3,5 kann bedeuten, dass die Hälfte der Schüler eine 1 und die andere Hälfte eine 6 geschrieben hatte oder dass alle mit 3,5 abgeschlossen haben.

    Bei der INDIVIDUELLEN Notenberechnung wird jedoch keine Reihen- oder Rangfolge gebildet, sondern es wird ein Mittelwert errechnet. Und dieses Vorgehen ist mathematisch absolut korrekt. Nur mal so von Mathematiker zu Mathematiker ;)

    In alias Bundesland scheint das mit dem Errechnen auch der Standard zu sein. Ganz so abwegig ist meine Idee offensichtlich nicht.

    In unserer Notenverordnung steht, dass die Note sich nicht aus dem arithmetischen Mittel bildet, sondern eine pädagogisch-fachliche Gesamtwertung der Schülerleistung ist. Was mir als Lehrer den Spielraum lässt, die Note arithmetisch zu berechnen und dann pädagogisch zu entscheiden. Ich bin bei der Findung der Endnote nicht an die Zehntel-Komma-Stelle gebunden - was jedoch nicht bedeutet, dass ich diese nicht als Grundlage verwenden darf.

    Wenn jedoch - wie in diesem Fall wohl nur zwei Klassenarbeiten (mit 3 und 5) übers Halbjahr geschrieben wurden, müsste die mündliche Mitarbeit mindestens mit 5 gewertet werden und dazu noch in die Wertung mit 50:50 einfließen, damit sich arithmetisch gerade noch eine 4,5 ergibt. Das ist schon seltsam. Oder hat der Junior eine dritte Arbeit "unterschlagen" und Papa nicht gezeigt?

    Im Hauptfach Mathe nur 2 Arbeiten zu schreiben, halte ich für - wie man sieht - die Notenfindung verhängnisvoll.

    Mein Sohn hat in Mathe immer zu kämpfen. Jetzt wurde ihm im Vorfeld der Zeugnisausgabe von seinem Mathe- und Klassenlehrer angekündigt, er würde eine Vier bekommen. Einige Mitschüler können dies auch bezeugen. Am Tag der Zeugnisausgabe stellte er jedoch fest, dass er in Mathe doch mit 5 bewertet wurde.
    Da dies meines Erachtens einer Klärung bedarf, habe ich den Lehrer via Dienst-e-Mail um eine persönliches Gespräch gebeten,

    Die Note hat der Kollege ja sicher nicht ausgewürfelt, sondern aus den vorhandenen Klassenarbeiten und mündlichen Noten errechnet. Bei allem "was Mitschüler bezeugen" bin ich in der Regel kritisch. Schüler hören gerne nur den ersten Halbsatz, wenn man z.B. sagt: "Du bekommst noch die 4, falls du in der nächsten Arbeit besser als 4,5 abschneidest."

    Deiner Aussage nach hat dein Sohn Probleme in Mathe. Die beste Möglichkeit im Endzeugnis eine bessere Note zu erreichen ist, dass du deinen Sohn beim Lernen unterstützt.

    Arbeitsblätter oder Materialien für den Sport-Theorie-Unterricht findest du z.B. hier:
    http://www.allgemeinbildung.ch/arb/arb=spo/q__spo.htm
    http://www.allgemeinbildung.ch/fach=spo/=spo.htm


    oder du verwendest einen Generator zum Erstellen von Suchworträtseln mit Worten aus dem Sportbereich - oder der Übersetzung dieser Worte in eine Fremdsprache:
    http://www.autenrieths.de/links/arbeitsblatt.htm

    Du kannst auch als Aufgabe Kurzreferate geben. Dann erzzählen zwei/drei Schüler über die spezielle Sportart, die sie betreiben. Mancher (lehrer) weiß nicht, das ein Schüler Judo, spezielle Kampfsportarten, rhythmische Sportgymnastik oder Biathlon betreibt.
    BTW: Auch Schach ist Sport.

    Es mag nach einem halben Jahr Beamtendasein vielleicht nicht ganz einfach werden - aber fragen kostet nichts:
    In Baden-Württemberg kann man sich ohne Bezüge beurlauben lassen. Eventuell gelten in deinem Bundesland ähnliche Regelungen. Dadurch bleibt der Beamtenstatus erhalten.
    Der Rechnungshof rügt das zwar, aber es wird praktiziert:
    http://www.rechnungshof.baden-wuerttemberg.de/de/veroeffentl…/5245/8343.html

    Nein,die Schüler konnten keine Projekte auswählen. Es sind Klassenprojekte. Der jeweilige Klassenlehrer überlegt sich was und muss 20 Stunden damit füllen...

    Nu jaaaa.... das als "Projektunterricht laufen zu lassen ist ehemmm.
    Das ist Fachunterricht mit Aufhebung des Stundenplanes. Die Schüler haben keine Wahl.

    Projektunterricht verstehe ich so, dass sich die Schüler nach Interessenlage in verschiedene Projekte "einschreiben" und dann dort mitarbeiten. Die Motivation der Schüler ist auf eure Weise eher mau.

    Letztlich gibt es nur eine Konsequenz: Nächstes Mal anders und besser machen. Und nu: Augen zu und durch.

    Nachtrag für Stellensuchende
    Ausschreibungszeiträume sind sehr eng! Nicht verpassen!

    https://www.lehrer-online-bw.de/,Lde/Startseit…ezogene+Stellen

    sind allein an Silvester tausende deutsche Frauen zu Opfern sexueller Gewalt

    Bist du dir sicher, dass nur DEUTSCHE Frauen betroffen waren? Ich gehe davon aus, dass zahlreiche Frauen mit Migrationshintergrund der ersten, zweiten oder dritten Generation in Köln Silvester gefeiert haben.

    Entlarvend finde ich, dass AfD-FRONT-Frau Petry ihre wahre Absichten zeigt. In bester SED-Manier will sie einen Anti-Migrantischen Schutzwall mit Schießbefehl um Deutschland errichten. Ihre Anhänger frönen dem Führerkult und einem starken Polizeistaat und rufen nach der Errichtung von Lagern - mancher beklagt bereits, dass Massen(vernichtungs)lager und Arbeitslager nicht mehr existieren.

    Hoffen wir, dass bis zu den Wahlen die wahren Absichten und hässlichen Fratzen dieser "Partei" noch deutlicher zu Tage treten und dass diese (Un-)Menschen niemals zu Entscheidungsträgern unserer Gesellschaft werden.

    Es handelt sich hierbei nicht um U-Stunden, die durch die Flüchtlingssituation entstanden sind.

    Das entzieht sich sowohl meiner, als auch deiner Kenntnis. Es geht um die Erweiterung des Stundenpools, welcher der Schule zur Verfügung steht. Die Kollegen müssen jedoch fachlich kompetent eingesetzt werden, daher muss nicht ER die Auffangklassen oder Förderstunden unterrichten.

    Eventuell wurde ihm auch genehmigt, sein Pensionsalter hochzusetzen.
    Falls du der Meinung bist, dass dein Schulleiter diese Lehrkraft unrechtmäßig beschäftigt, stelle eine Dienstaufsichtsbeschwerde - und blamier dich. Sobald der Pensionär ein Gehalt vom LBV bekommt, ist das rechtlich wasserdicht.

    Herr Winfried Kretschmann ist übrigens auch Lehrer. Er wurde sogar verbeamtet, obwohl er dem verfassungsfeindliche, maoistischen "Kommunistischen Bundes Westdeutschland" angehörte. Heute ist das ehemalige KBW-Mitglied Kretschmann Ministerpräsident und gibt die Richtlinien der Bildungspolitik in Baden-Württemberg vor, wo er Lehrer und Schüler mit linksideologischen Bildungsplänen drangsaliert.

    Da sieht man erst, welche Wege letztendlich eine Biografie nehmen kann. Er war auch Oberministrant und wollte Pfarrer werden ;)

    Mir ist ein ehemaliger Kommunist mit moralischen und ethischen Prinzipien um einiges lieber, als ein unchristlicher, bibeltreuer und fundamentalistischer Glaubensbruder. Es gibt ein schönes Zitat, von dem ich leider nicht weiß, von wem es stammt:

    "Wer mit 18 kein Kommunist ist, hat kein Herz. Wer es mit 30 immer noch ist, hat kein Hirn."

    Was wird alles nötig sein für einen Wechsel? Lohnt sich das Ganze? Was wird mir alles anerkannt und was muss ich dafür tun?

    Für eine fachlich und rechtlich richtige Antwort auf deine Frage folgender Tipp:
    Frag nicht vom Sofa aus die Community im Forum, sondern das Studentensekretariat der Hochschule, an der du dich für die Ausbildung für das Grundschullehramt bewerben willst.
    Noch'n Tipp:
    Frage in einer Grundschule deiner Wahl an, ob du für ein paar Tage freiwillig hospitieren kannst.
    Unterrichten an einer Grundschule ist anders. Nicht einfacher.

    Schau auch, ob der Lehrerberuf für dich überhaupt das Richtige ist. Unterlagen und Internetseiten, die dir helfen könnten, findest du hier:
    http://www.autenrieths.de/links/lehrerberuf.htm#Lehrer

    Zunächst zur schulrechtlichen Frage und Ursache dieser Möglichkeit für Pensionäre:

    Die Schuleitung kann so etwas gar nicht praktizieren, da sie nicht die letztentscheidende Instanz bei Einstellungen ist.
    Entschieden werden Personalfragen vom Schulamt oder Oberschulamt.
    Falls sogenannte "schulscharfe" Ausschreibungen durchgeführt werden, meldet die Schule ihren speziellen Fachbedarf beim SA/OSA an, erhält die Genehmigung zur schulscharfen Ausschreiben, führt das Bewerberverfahren durch und macht dem SA/OSA danach einen Vorschlag - der in der Regel akzeptiert wird, falls die Voraussetzungen vorliegen.
    In deinem Fall wurde jedoch keine Stellenausschreibung vorgenommen, sondern Pensionäre deiner Schule wurden direkt angeschrieben, um den zusätzlichen Berdarf zu decken.

    Das Land Baden-Württemberg hat - bedingt durch den unerwartet hohen Anstieg der Schülerzahlen und den Bedarf an Auffangklassen für Migrantenkinder - alle Pensionäre im Land (die erst vor kurzem ausgeschieden waren) angeschrieben und ihnen das Angebot unterbreitet, wieder mit bis zu 8 Wochenstunden zu unterrichten. Diese 8 WoStd werden on Top auf die Pension zusätzlich bezahlt. Wer mehr unterrichtet, tut dies für Gottes Lohn.
    Die schulrechtliche Grundlage dafür ist per Verordnung des KuMi gegeben.

    Die Schule kann das so lange praktizieren, wie der Bedarf vorhanden ist und kein "Stundenüberhang" entsteht.
    Langer Rede Konsequenz:
    Bewirb dich an einer anderen Schule auf eine schulscharfe Ausschreibung oder akzeptiere die Zuweisung, die vom Land über OSA/SA kommt.

    Was mir bei der ganzen Diskussion um die Vorfälle in Köln im Magen grummelt:
    Da gibt es einen massiven Aufschrei, Demonstrationen und Podiumsdiskussionen, weil vielleicht hundert kriminelle Taschendiebe und sexistische A**löcher Frauen bestohlen und betatscht haben. Gleichzeitig werden unzählige Menschen von den selbsternannten "Volksschützern" krankenhausreif geprügelt und massenweise Wohnungen angezündet.

    Hat sich da irgendwo die Optik verbogen? Ist das so, dass diese Vorfälle eben passieren und stillschweigend akzeptiert werden - 924 allein 2015?

    Liste von Angriffen auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte


    Todesopfer rechtsextremer Gewalt in Deutschland#Ab 1999

    „Der Verfassungsschutz beobachtet Rechtsextreme, die sich bei Pegida und Legida tummeln, sehr genau“, sagte ein Sprecher zu FAZ.NET. Die ganze Bewegung unter Beobachtung zu stellen, sei aber sehr schwierig, weil es sich um ein „nicht klar umrissenes Sammelbecken für verschiedene Strömungen“ handele. Vor allem nach dem Auftritt von Festerling bei der Demonstration in Leipzig sei aber umso klarer:

    „Wer diesen Leuten hinterherläuft, muss wissen, dass er sich zum großen Teil harten Rechtsextremisten anschließt.“

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