Ein Kollege hat mir einmal erklärt, dass sich die Unterrichtsvorbereitungsmethoden grob in drei pädagogische Richtungen unterteilen ließe:
1.) Die "Auto-Pädagogik"
2.) Die "Schwellen-Pädagogik"
3.) Die "Hammer-Pädagogik"
Auto-Pädagogik: Man überlegt sich auf der Fahrt in die Schule, was man heute vorhat.
Schwellen-Pädagogik: Man überlegt sich beim Anblick der Klasse, nachdem man die Schwelle zum Klassenzimmer überschritten hat, was man machen wollte.
Hammer-Pädagogik: Man stellt sich vor die Klasse und fragt: "So, was ham'mer denn heute....?"
Helau und alaaf! 
PS: Ich persönlich bevorzuge die vierte Methode:
In den Ferien entwickle ich einen SEHR differenzierten Stoffverteilungsplan, in dem die Wochenthemen bereits recht genau - mit Materialangaben, in Frage kommenden Filmen und Medien, Buchseiten usw. ausformuliert sind. Dadurch ist der Stoffverteilungsplan keine lästige Pflicht, sondern eine wirkliche Hilfe für meinen Unterricht.
Am Wochenende differenziere ich das zum Wochenplan aus und hab' dadurch während der Woche mehr Luft. Selbstverständlich funktioniert diese "Planwirtschaft" nicht reibungslos und die Pläne muss ich immer wieder auf ein neues zeitliches Raster anpassen - aber das ist mit dem PC und Excel kein wirkliches Problem.
Oft genug merke ich während des Unterrichts, dass manches nicht so funktioniert, wie geplant - und ich werfe meine Planwirtschaft über den Haufen..... aber das ist nicht die Regel und als mittlerweile "Alter Hase" kann ich auch auf etliche Regalmeter Material zurückgreifen.... 