Beiträge von alias

    Ja, mich macht es auch fassungslos, dass erst 4 Tage nach den Ereignissen überhaupt in den Medien darüber etwas berichtet wurde. Es macht mich auch fassungslos, dass die Kölner Polizeiführung die Ereignisse und insbesondere die Herkunft der Täter vor der Öffentlichkeit aus politischer Motivation bewusst verschleiert hat. Und natürlich machen mich auch die ekelerregenden Relativierungs- und Verharmlosungsversuche in der medialen Dauerschleife fassungslos.

    Mich macht es fassungslos, dass in Faschingszeiten Grapschereien und Vergewaltigungen es kaum in den Lokaltreil der Zeitung schaffen - sobald jedoch Menschen mit einem anderen Hautton beteiligt sind, alle Medien darauf anspringen und es diese Vorfälle schaffen, tagelang die Abendnachrichten an erster Stelle zu dominieren.

    Da ist etwas aus dem Lot. In der Tat.

    Man kan das Flüchtlings- und Ausländerthema auch anders handeln. Wichtig ist, dass man die Leute auseinander hält. In Essen wurde dazu der erste Schritt versucht - der leider/glücklicherweise* nicht so dolle funktioniert hat:

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    *je nach politischer Orientierung das nicht Zutreffende bitte streichen

    Es geht nicht um "Verschwörungstheorien" oder "Relativierung".
    Es kristallisiert sich heraus, dass es Absprachen der Täter und ein konzertiertes Vorgehen gab - das ist keine Theorie, sondern Fakt.

    Meine Bemerkung zur Beteiligung von Pegida war satirisch gemeint - Hauptnutznießer dieser Aktion sind jedoch Pegida, AFD und die anderen braunen Agitatoren - wenn die schon kein Geld bezahlen, könnten sie heute bei der Demo in Köln mit Transparenten rumlaufen, auf denen steht
    "Grabscher, wir danken euch!
    You did a good job for us!".

    Relativieren muss man die Vorfälle trotzdem - nicht als Verharmlosung, sondern als "in Relation setzen".
    Es liegen 4 Wochen Faschingszeit vor uns. Wenn in dieser Zeit jede Frau, die von einem (deutschen) Betrunkenen begrapscht wird, sich endlich aufrafft Anzeige zu erstatten, rollt (hoffentlich) eine Klagewelle ungeahnten Ausmaßes auf die Behörden zu.

    Die Suchbegriffe "+fasching+vergewaltigung" ergeben bei google 22.000 Treffer. Das soll nicht verharmlosen, sondern das Ausmaß des eigentlichen Problems zeigen, das Meike richtig beschreibt.

    Letztes Jahr mahnte die "Welt" als Ratgeber für die Fastnacht:

    "Bützchen" für wildfremde Menschen
    Wer Fremde spontan bei Feiern, Umzügen oder auf der Straße umarmt, knuddelt oder küsst, kann in den kommenden Tagen zunächst einmal mit Toleranz rechnen – zumindest im Rheinland. "Ich meine, dass der alte Spruch 'Ein Bützchen (also ein Küsschen) in Ehren kann niemand verwehren' im Karneval ganz besonders gilt", sagt Rüdiger Deckers, Strafrechtler im DAV.
    Das Bützchen gehöre zum Brauchtum. Doch der Körperkontakt mit ausgelassenen Jecken hat schnell seine Grenzen. Die sexuelle Belästigung beginne immer dann, wenn der "Empfänger" von Berührungen nicht einverstanden ist und seine Grenzen unmissverständlich klarmacht, wie der Jurist erläutert.
    Unflätige "verbale Anmache" oder an Po oder Brust begrapschen gegen den Willen des Betroffenen, das sei auch im Karneval tabu. Auf sexuelle Nötigung steht selbst für kostümierte Narren eine Haftstrafe von mindestens einem Jahr.

    Im Text zu dem ominöden Video, das derzeit als "Aufnahme aus der Silvesternacht" kursiert, postet die betroffene Frau:


    Breaking the silence
    Ich habe lange gehadert. Seit gestern ist ein Video im Umlauf, das angeblich die Angriffe von Köln zeigt. Das Video wurde von Zeitungen und Organisationen gepostet und es wurde viel spekuliert. Dieses Video zeigt NICHT die Übergriffe von Flüchtlingen auf Kölner Mädchen. Ich weiß das. Denn die Frau auf dem Video bin ich.
    Es wurde 2012 in Kairo von einem herumstehenden Mann mit dem Handy aufgenommen und zeigt einen kurzen Ausschnitt eines langen Martyriums.
    Damals haben organisierte Gruppen gezielt Frauen angegriffen, um Chaos zu stiften.
    Als Frau habe ich mich lange dafür geschämt. Doch ich möchte nicht, dass dieses Video gegen unschuldige Flüchtlinge instrumentalisiert wird. Jetzt ist es Zeit, dass sich die Täter und die Politiker schämen. Die Männer in Köln waren anscheinend organisiert. Haben Sie die Handys dieser Kriminellen konfisziert, Frau Merkel? Was sind Ihre Ergebnisse? „Ja, wir schaffen das“. Trennen Sie Krimminelle von unschuldigen Flüchtlingen. Hören Sie auf zu „versuchen, vertuschen und versprechen“ und fangen Sie an Fakten zu schaffen. Tun Sie das im Namen der unschuldigen Flüchtlinge und im Namen Ihrer eigenen Leute.

    Das (Wiederholungs-) Muster ist erkennbar. Auch, dass die Tätergruppen aus Nordafrika / Ägypten stammen.

    Claudius: Lesekompetenz? Sachkompetenz? ("tausende Pegida-Anhänger haben sich mit Schminke und Kostümen als Syrer und Nordafrikaner verkleidet und sind über hunderte von Pegida bezahlte Schauspielerinnen hergefallen..." - Was'n Dummschwätz - aber aus der Ecke ist man das ja gewohnt)

    Heute in der Tagesschau:
    Einer der Täter hatte wohl einen Zettel mt Anmachsprüchen und sexuellen Andeutungen als "Sprechhilfe" dabei.
    Es zeichnet sich ab, dass diese Vorfälle gezielt inszeniert wurden - zumal sie zeitgleich in verschiedenen Städten stattfanden..

    Dabei stellt sich die Frage: "Qui bono?" - die in jeder normalen Gerichtsverhandlung oder bei jedem vernünftigen Staatsanwalt bei der Suche nach dem Täter oder Verursacher zuerst gestellt wird.

    Wer hat den Nutzen, wenn Flüchtlinge in Deutschland diffamiert werden, wenn sich die allgemeine Stimmung gegen Flüchtlinge wendet?

    Ich tippe auf IS, den syrischen Geheimdienst oder muslimische Fundamentalisten.
    Vielleicht hat auch ein Pegida-Gönner die Schatulle aufgemacht - mal sehen, was sich ergibt...

    Wenn du eine gewisse Zeit verbeamtet an einer Privatschule arbeitest und dann wieder zurück an eine Staatsschule möchtest, wird das Oberschulamt so tun, als hättest du keinerlei Berufserfahrung. Die an der Privatschule gilt nämlich nicht. Das ist eine Kollegin von mir passiert. Sie arbeitete zwölf Jahre nach dem Ref. an einer Privatschule, wechselte dann wieder zum Staat und bekam dasselbe Gehalt wie die Referendare direkt nach dem Referendariat.

    Das ist nicht GANZ richtig.

    Es hängt davon ab, ob die Privatschule eine "Anerkannte Ersatzschule" ist. In diesem Fall erhält die Privatschule dein Gehalt vom Land erstattet, auch wenn du Angestellte/r bist. Beim Wechsel von der Privatschule in den Staatsdienst, muss man auf die Anerkennung pochen.
    Falls du als Beamter an die Privatschule beurlaubt wirst, laufen die Dienstjahre ganz normal weiter, falls du zurück zum Staat wechselst. Weshalb sollten sie auch nicht?

    Die Kollegin hat vermutlich an einer Waldorfschule oder einer freien Montessorischule gearbeitet. Staatlich anerkannte Ersatzschulen sind in der Regel kirchliche Gymnasien, Realschulen oder Schulen für Lernförderung bzw. Erziehungshilfe in freier Trägerschft.

    Solche Probleme hat die GEW natürlich nicht. Dort ist immer alles politisch korrekt...

    "Political correctness" ist relativ - sie orientiert sich am Grundgesetz, den Menschenrechten und an den Regeln der parlamentarischen Demokratie. Daher: Volle Zustimmung zu deiner Aussage.

    Ich bin sicher, dass mein Schulträger sich beim Thema "Beihilfe" quer stellt.

    Als abgeordneter Beamter des Landes hat dein Schulträger mit der Beihilfe doch eigentlich GAR nichts zu tun.
    Wenn du an einer staatlich anerkannten Ersatzschule arbeitest und dort verbeamtet wirst, werden dir die Vordienstjahre im Angestelltenverhältnis angerechnet.

    Da zeigt sich mal wieder, dass es ratsam ist, Mitglied einer GEWerkschaft zu sein und kompetente Beratung zu erhalten.
    Mein Mitgliedsbeitrag ist weit über die Rente hinaus durch die richtigen Tipps abgegolten und trägt Zinsen ;)

    Hier im Forum kann keiner deinen speziellen Fall durchrechnen.
    Ein Tipp: Frag deinen zuständigen Personalrat am RP. Wahrscheinlich ist er /sie in der GEW und nett ;)

    Nun habe ich hier Rat gesucht und bin für mein mannigfaches "Fehlverhalten" kritisiert, belehrt und beschimpft worden, von Leuten, die ihren Frust rauslassen müssen und solchen, die sehr selektiv lesen und direkt unsachlich werden - das sind eigentlich Dinge, die ich von von hormonüberfluteten Eltern-Kind-Foren kenne...

    Zitat:War meinem Empfinden nach ...

    Das ist vielleicht bei vielen Usern hier das Problem... Bevor ich auf jemanden losgehe, sollte ich vielleicht nachfragen, ob ich das und das richtig verstanden habe!

    Genau. :pfeifen:

    Was hast du erwartet? Kollegtives Schulterklopfen?
    Wenn ich hier meine Meinung äußere, mache ich dies - wie auch in deinem Fall - mit Blick auf die zahlreichen mitlesenden Berufsanfänger. Da äußere ich auch mal dezidiert meine Bedenken, damit bestimmte Abläufe nicht ohne Reflektion als Modell übernommen werden.

    Falls du eine andere Meinung als deine als Beschimpfung und Belehrung interpretierst, solltest du deinen letzten Satz selbst ernst nehmen.

    BTW: Ich habe weder ein Problem, noch bin ich gefrustet oder hormonüberflutet - und ich habe auch aus den anderen Beiträgen nicht herausgelesen, dass jemand dies hier wäre.

    Alias, vielleicht liegt es an der Schulform, dass du meinst, sowas geht nicht sachlich in der Gruppe. Ich sehe das Problem nicht so.

    Am Gymnasium läuft die Unsachlichkeit in derartigen Diskussionen nur subtiler und intelligenter und dadurch oft sogar bösartiger ab. Wenn eine größere Gruppe sich über das Verhalten und den Charakter eines Menschen auslässt - ohne ihm dabei ins Gesicht sehen zu müssen oder ihm Gelegenheit zur direkten Gegenrede zu geben, ist es unerheblich, ob das im Gymnasium oder an der Förderschule geschieht. Mob bleibt Mob. Es lässt sich nicht verhindern, dass Schülergruppen am Nachmittag diskutieren. Aber im Unterricht habe ich 1.) Wichtigeres zu tun und werde 2.) keine Bühne für Mobbing bereiten.

    Nein, dann hört sie sich an, was ihre Schüler ihr zu sagen haben.

    Nochmals zur Klarstellung:
    Ich spreche mich nicht dagegen aus, sich Klagen der Schüler über Kollegen anzuhören.
    Ich halte es jedoch für falsch und verhängnisvoll, dies vor dem gesamten Klassenverband zu tun.

    Ich kenne durchaus Kollegen/Kolleginnen, mit deren Stil ich nicht konform gehe.

    Aber: Genauso, wie ich es nicht dulden würde, dass ein paar Schüler vor der ganzen Klasse über einen Mitschüler "ablästern", dulde ich derartige Ergüsse über Kollegen nicht.
    Die Grenze zum Mobbing ist schnell erreicht oder überschritten.

    Ich kenne die Kollegin nicht. Für diesen Fall hier kann ich es nicht beurteilen. Aber natürlich gibt es Kollegen, die pädagogisch nicht gut aufgestellt sind, es gibt auch solche, die pädagogisch gar nicht gut aufgestellt sein wollen und die unter erheblichen Wahrnehmungsproblemen leiden, auch solche, die erhebliches Leid verursachen - und da gilt meine Loyalität auch mal denen, die notenmäßig abhängig sehr wenig echten Handlungsspielraum haben. Und denen höre ich dann auch zu. Und das ist auch in Ordnung, und es ist kein Aktionismus. Wieso wird angenommen, dass grundsätzlich Schüler Unrecht haben? Ich hatte die TE so verstanden, dass außer dieser Kollegin keiner Probleme mit dieser Klasse hat.

    Zunächst halte ich es für unangemessen als Kollege mit versammelter Schülermannschaft ein Tribunal über einen Kollegen/eine Kollegin im Klassenzimmer zuzulassen. In der Regel artet eine derartige "Meckerstunde" nämlich dazu aus. Oft trauen sich Schüler, die im Untericht klar kommen, dabei nicht gegen die Mitschüler zu argumentieren oder Vorfälle auf das Normalmaß herabzuwürdigen.

    Das bedeutet nicht, dass ich Klagen der Schüler nicht ernst nehme. Dass es jedoch Klassen geben soll, mit denen nur ein einziger Kollege Probleme hat, halte ich eher für eine "graduelle" und keine "faktische" Wahrnehmung.

    Wenn ein Schüler sich von einem Kollegen ungerecht behandelt fühlt oder den Unterricht ätzend findet, bin ich als Klassenlehrer immer bereit, mir derartige Klagen im Einzel- oder Kleingruppengespräch anzuhören und bei Bedarf ein moderiertes Treffen mit dem/der Kollegin und den Klassensprechern (dafür gibt es die nämlich) abzuhalten um eine Klärung zu versuchen.

    Das ist allemal besser, als dass mir im Großverband ein Satzfragment wie "...du hast ja Recht..." rausrutscht und ich im Schultratsch dann derjenige bin, der auch bestätigt hat, dass die Kollegin furchtbar sei.
    Niemals. Never. Jamás.
    Zumal die Schüler in der Regel nach ein- bis zwei Jahren die Schule verlassen - ich jedoch noch über Jahre mit der Kollegin/dem Kollegen zusammenarbeiten darf.

    Ja, die Einschränkung von Grundrechten halte ich für unzumutbar.


    Als Beamter hast du nur die Möglichkeit, gegen eine derartige Anordnung zu remonstrieren.
    Teilnehmen musst du, falls dein Schulleiter dies anordnet. So isses eben. Falls dir das nicht gefällt, musst du dagegen klagen.
    BTW: Ich halte die Einschränkung von sonnigem Wetter furchtbar - heute ist es schröcklich trübe...
    BTW2: Deine Auslegung von Grundrechten ist ziemlich selbstbezogen. Vort Gericht dürfte diese Variante keinen Bestand haben.

    Es geht darum, das Religionsfreiheit auch bedeutet frei sein zu dürfen von Religion. Und genau so, wie ich Christen (oder Andersgläubige) nicht mit meinem Atheismus belästige, kann ich erwarten, dass ich mit dem ganzen Religions-Kram in Ruhe gelassen werde. Das kann doch wohl nicht so kompliziert sein!

    Diese Forderung lässt sich nicht erfüllen. Wegen dir wird Weihnachten und Ostern und der ganze übrige Sermon sicher nicht abgeschafft oder in den hintersten Keller verbannt, damit du auf keinen Fall etwas davon zu sehen bekommst.
    Back to Teppich, please.
    Falls du das ändern möchtest:
    Werde Politiker und finde eine Mehrheit die dafür stimmt, die Landesverfassung und das Schulgesetz zu ändern:

    http://www.beter-im-aufbruch.de/polseite/erziehungsziele.htm

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