Beiträge von alias

    Das ist meine Erfahrung nach vielen Gesprächen mit Eltern, Schülern und Kollegen von Grund- und Realschulen aus meiner Stadt.

    Durch die Schliessung vieler Realschulen werden die Schulwege immer länger und das "soziale Niveau" an den Gemeinschafts-/Sekundarschulen ist insgesamt deutlich geringer als an den früheren Realschulen. Ich weiss von einigen verbliebenen Realschulen, dass die Schüleranmeldungen seit Einführung der Gemeinschafts-/Sekundarschulen regelrecht explodiert sind.

    Aus welcher Baden-Württembergischen Großstadt kommst du, dass dort zahlreiche Realschulen schließen konnten und gleichzeitig noch viele übrig sind?
    Sorry - aber deine "Statistik" kann ich nicht ernst nehmen. Du betreibst mit Fehlinformationen üble Propaganda. Aber das kennen wir ja auch bereits aus anderen Threads.

    Jetzt werden die Gemeinschafts-/Sekundarschulen zu den neuen "Restschulen". Die Realschulen werden dezimiert und der Andrang der Eltern an diesen Realschulen ist gross. Die Realschulen können sich vor Schüleranmeldungen kaum retten und können sich jetzt nur noch die Allerbesten aussuchen. Das steigert den Stellenwert der wenigen Realschulen natürlich enorm. Diejenigen, die gern einen Platz an einer Realschule wünschen, aber aus Mangel an verfügbaren Plätzen nun keinen mehr bekommen, müssen notgedrungen an die neuen Gemeinschaft-/Sekundarschulen. Das wird dann die neue "Restschule".

    Hast du für diese Behauptung verlässliche, statistisch erhobene Daten oder ist das nur dein subjektives Gefühl?
    Ich habe nicht davon gehört, dass an Schulverbünden (so heißt das in Baden-Württemberg) nach der verwaltungstechnischen Zusammenlegung nun das Elend ausgebrochen wäre. Da gibt es statt zwei Rektoraten nun noch eins. Die Haupt- und Realschulstufen sind oft sogar noch wie zuvor in getrennten Gebäuden untergebracht. So what?

    An der Zusammenlegung von Real- mit Hauptschulen sind die Eltern schuld. Den Unmut haben sie selbst verursacht - auch durch das Schlechtreden der "Restschule" (vulgo Hauptschule). Da können sich die "Unmutseltern" mal schön an die eigene Nase fassen.

    Wenn - parallel zum generellen Schülerrückgang - die Eltern ihre Kinder nicht mehr an Hauptschulen anmelden, müssen diese schließen. Eine Stadt, die eine Hauptschule mit Klassenstärken von jeweils 10 Schülern aufrecht erhält, bekommt Probleme mit dem Rechnungshof - und den Bürgern=Steuerzahlern=Unmutseltern. Dann wird die Schulart geschlossen.

    Die noch vorhandenen 10 Schüler pro Klasse kannst du jedoch nicht bildungslos auf die Straße schicken. Also müssen diese von den verbliebenen Schulen aufgenommen werden - das sind nunmal die Förderschulen, Realschulen, Gymnasien und Gemeinschaftschulen.

    Dafür wurden den Realschulen - nebenbei bemerkt - in Ba-Wü zusätzliche Poolstunden zugewiesen. So viel schlechter als die Gemeinschaftsschulen (die immerhin eine komplett neue Schulart entwickeln müssen) stehen die Realschulen gar nicht da.

    Claudius:
    Seit wann gibt es eigentlich ein Bundesland Sek I und Sek II ? :autsch: Wird das an Gymnasien so vermittelt? Oder schotten sich bei euch die Gymnasien bereits mit Grenzzäunen ab und haben einen neuen Freistaat ausgerufen?

    Wer seine Kollegen als "Pfeifen" tituliert, hat das Recht verwirkt, sich über das Klima der Schule zu beschweren.
    Mit einem Kollegen, den man (innerlich) abwatscht, kann man nicht konstruktiv zusammenarbeiten. Wer eine derartige Meinung im Kollegium offen tradiert, mobbt.

    Sicher gibt es Kollegen, mit deren Arbeitsstil man nicht einverstanden sein kann - aber man sieht immer nur die Oberfläche. Kameras, die den Unterricht überwachen und eine Beurteilung ermöglichen könnten, gibt es meines Wissens in keiner Schule.
    Wer schon Unterricht beurteilt hat weiß auch, dass selbst bei 3 Kollegen, die hinten im Raum sitzen, drei verschiedene Meinungen entstehen - weil jeder in diesem komplizierten Beziehungs- und Interaktionsgeflecht den Focus auf einen anderen Aspekt legt.

    Fachlich versierst agierende Kollegen, die den Satz des Cavalieri problemlos mit der Integralrechnung darstellen, können durchaus menschlich suboptimal agieren. Ich würde jedoch auch über diese nicht abwertend reden.

    Vielleicht kann ich das aber auch nicht beurteilen. Ich habe schon mehrere Kollegien erlebt - aber noch nie eine "Pfeife" gesehen.

    BTW: Woher stammt eigentlich dieser Ausdruck? Ist das ursprünglich eine Bezeichnung vom Sportplatzrand-Pöbel für den Schiri, der sich nicht wunschgemäß verhält?

    Warum muss man pfeifen können?

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    :)

    Mach's nicht so kompliziert. Installieren, starten - der Rest erklärt sich fast von selbst.

    Die bessere Download-Adresse ist vermutlich Chip.de
    http://www.chip.de/downloads/WinHTTrack_13008895.html

    Da siehst du auch die Wertungen - und hast gleich die Windows-Version (fals du die brauchst)
    Kommentar der Redaktion: "Fazit: Ein besseres Tool, um vollständige Internetseiten herunterzuladen, ist uns noch nicht unter die Augen gekommen."
    Das ist - bei der Reputation von Chip und kommerzieller Konkurrenz - der Ritterschlag für diese Freeware.

    Es ist wie in der Schule.
    Die Aufgabenstellung lautet:

    Zitat

    Wie viele Menschen, die im Jahr 1200 gelebt haben, sind im Genom von Kevin (geboren 2015) vertreten?

    Meine Folie von oben muss um 24 weitere Ebenen nach unten "erweitert gedacht" werden:

    2-4-8-16-32-64-128-256-512-1024.... die normale 2-er-Potenz-Reihe (die hier 'Nomen est Omen') Nachkommen erzeugte ;)
    Es handelt sich um einen - auf den Kopf gestellten - Stammbaum, an dessen Spitze nun Kevin erscheint.

    Dadurch ergibt sich auch die Lösung des Problems.
    In der 27.Ebene (im Jahr 1200) lebten (mathematisch gesehen) 2²⁷ genetisch verschiedene Vorfahren von Kevin.
    Kann eigentlich nicht sein, aber:

    Diese Zahl stimmt nur, falls zwischendrin in der Paarungsabfolge kein Inzest - z.B. nach 4,5, oder mehr Generationen - erfolgte - was relativ unwahrscheinlich ist. Somit lässt sich erklären, weshalb im Jahr 1200 nicht die gesamte europäische Bevölkerung Kevins Vorfahren stellt - und weshalb Kevin Kevin ist - oder Chantal Chantal.... ;)

    Die Mathematik korreliert eben manchmal nicht mit der Wirklichkeit.

    Bitte keine Mülltonne - sondern eine mathematisch stichhaltige Lösung der Aufgabe.
    Lies bitte mein Eingangsposting und denk nach - oder lass es.

    Nochmals ganz einfach:
    Jeder Mensch besitzt ein Paar als Eltern.
    Die Eltern haben ebenfalls Eltern (die nennen sich dann Großeltern) - macht 4+2 Personen als Vorfahren (=6)
    Die Großeltern besitzen ebenfalls Eltern - macht 8+4+2 Personen als Vorfahren (=14)
    Die UrGroßeltern besitzen ebenfalls Eltern - macht 16+8+4+2 Personen als Vorfahren (=30)
    Die UrUrGroßeltern besitzen ebenfalls Eltern - macht 32+16+8+4+2 Personen als Vorfahren (=62)

    Rechnet man bis zur n-ten Generation, ergibt das 2^n+ 2^(n-1)+..... 2⁴+2³+2² = 2*(2^n-1) Vorfahren.
    Bei 27 Generationen ergibt das die oben genannte Zahl von 268.435.454 Menschen.
    Ich hab das Prinzip oben mit einem Bildchen veranschaulicht ... THINK!

    Diese 27 Generationen haben nicht gleichzeitig gelebt (und miteinander "rumgemacht"), haben jedoch in der Fortpflanzungsreihe jeweils ein Stückchen Ihres Genoms zum heute geborenen Baby - nennen wir es Kevin - beigetragen.

    Die etwas kniffelige, mathematisch zu lösende Aufgabe lautet nun:
    Wie viele Menschen, die im Jahr 1200 gelebt haben, sind im Genom von Kevin vertreten?

    Im Jahr 1200 dürften ebenfalls 2-3 Generationen gleichzeitig gelebt haben.

    Dein Denkfehler liegt darin, dass du zu kurzfristig denkst.
    Es geht um die Vorfahren der Vorfahren von den Vorfahren der Vorfahren deren Genome sich nun bei der Geburt eines Kindes treffen.

    Die Frage lautet:
    Wie viele dieser genetischen Vorfahren eines Kindes, das heute geboren werden, lebten im Jahr 1200 und nicht um Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief ;)

    Du musst die Summe berechnen. 227 ergibt die falsche Zahl.

    Du musst auch die in 8 Jahrhunderten Verstorbenen abziehen. Das sind immerhin 24 Generationen.
    Dies kann jedoch nicht die Lösung des Problems bringen

    21 + 22 + 23 + … + 227 = 2 (227 – 1) =2(134217728-1)=268.435.454 Menschen
    minus
    21 + 22 + 23 + … + 224 = 2 (224 – 1) =33.554.430


    Bleiben immer noch 234.881.024 - die damals die halbe Weltbevölkerung darstellten.

    Wo liegt der Fehler? Oder sind wir wirklich alle genetisch miteinander verwandt - wenn man so weit zurückrechnet?

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