Nein. Die Mittel für die Realschulen sind genauso hoch wie früher. Die Gemeinschaftsschulen bekommen - wegen der zusätzlichen Belastungen durch Inklusion und Neukonzeption - eben mehr. Das weckt Neid.
Ein Nullsummenspiel ist das nur insofern, dass durch den Schülerrückgang und den Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung zahlreiche Hauptschulen "ausgeblutet" sind und geschlossen werden. Durch die Abstimmung der Eltern mit den Füßen sind so Ressourcen freigesetzt worden. Diese werden nicht in den allgemeinen Haushalt zurückgeführt, sondern bleiben im Schulsystem - was ja kein Fehler ist.
Beiträge von alias
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In BaWü beklagen sich die Realschulen massiv über die bevorzugte Ausstattung der Gemeinschaftsschulen mit finanziellen und personalen Ressourcen... Sachausstattung dürfte nicht nur in Ba-Wü Sache der Schulträger (also im Fall der GMS) der Städte und Gemeinden sein. Da muss man den Gemeinderäten eben die Prioritäten nahe bringen.
Der dritte oder vierte Sportplatz gibt vielleicht Freibier im Fußballverein. Falls die Gemeinderäte jedoch merken, dass sie dieses Freibier persönlich durch wachsende Missachtung im Rest der Bevölkerung bezahlen müssten, setzen sie andere Prioritäten. -
Sieh es positiv:
Andere kaufen sich Tabletten oder gehen Fallschirmspringen und geben viel Geld dafür aus, damit sie den Adrenalinspiegel hoch bekommen.Du bekommst Adrenalin täglich frei - und bekommst sogar noch Geld dafür.
Weshalb jammerst du? Es geht uns gut.
Es geht uns gut.
Es geht uns gut.
Es geht uns gut.
Es geht uns gut.Es geht uns gut.Es geht uns gut.Es geht uns gut.Gut.Gutgutgutgut... -
Wie man meinen Posts auf Seite 1 dieses Threads von 2011 entnehmen kann, war ich lange Zeit gegenüber der Gemeinschaftsschule sehr skeptisch. Zwischenzeitlich habe ich an einigen kurz hospitiert und mich ins Thema eingelesen.
Was in Ba-Wü mit der Gemeinschaftsschule kommen soll, wird wohl mit einer sehr starken Umstellung der Lernkultur einher gehen und hat mit "Gesamtschule" oder "Sekundarschule" oder "Oberschule" bzw. "Stadtteilschule" - wie die Konzepte in anderen Bundesländern genannt werden, nur gemein, dass die Schüler nach der Grundschule nicht in verschiedene Schulgebäude selektiert werden - solange sie nicht auf das Gymnasium wechseln.
Der neue Bildungsplan, der nächstes Jahr in Ba-Wü in Kraft treten wird, enthält - nach den vorliegenden Entwürfen - gute Konzepte, die sich bereits seit Jahren an Reform- und Alternativschulen bewährt haben. Zum Konzept der Gemeinschaftsschule gehört auch eine veränderte Lernumgebung und das Lernen in Kleingruppen.
Eine Linksammlung zu Infos zur Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg ist hier zu finden:
http://www.autenrieths.de/links/gemeinschaftsschule.htm -
FAZ - mehr muss man dazu nicht sagen.
Für dieses erzkonservative Blatt beginnt der Untergang des Abendlandes mit der Abschaffung des fünfgliedrigen Schulsystems.
(Ein dreigliedriges hatten wir noch nie...)Was als "Gutachten" bezeichnet wird, ist gar keins - jedenfalls nach Auskunft der (ebenfals erzkonservativen) Schwäbischen Zeitung, sondern wohl nur ein internes Papier der Uni über die Beobachtung von 45 Schülern der Geschwister-Scholl-Schule in Tübingen. Die begleitende Untersuchung zur Einführung der Gesamtschule wird jedoch von 6 Unis und 62 beteiligten Schulen durchgeführt. Die Ergebnisse sollen im Januar veröffentlicht werden.
Zu diesem Thema muss man folgendes wisen:
In Baden-Württemberg finden im nächsten Jahr Landtagswahlen stat - und die CDU hat sich als ein zentrales Wahlkampfthema das Schulsystem und die Schulreform ausgesucht. Wölfchen, ich hör dich tapsen... -
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Links zu passenden Stoffverteilungsplänen findest du hier:
http://www.autenrieths.de/links/stofsamm.htm -
Vielleicht findest du hier etwas Passendes:
http://www.autenrieths.de/links/kunstunt…htm#Perspektive -
Kannst du das belegen?
Mikael hatte hier die entsprechenden Tabellen gepostet:
Entwicklung der Lehrergehälter vs. KaufkraftZum Thema ist eigentlich seit Jahren genug hier geschrieben worden.
Zu den Suchworten "Lehrer Gehalt" werden mehr als 50 Trefferseiten angezeigt.
Lies!edit:
In diesem Spiegel-Artikel wird der reale Kaufkraftverlust eines GHS-Lehrers in den Jahren 1990-2008 mit -20% angegeben:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz…n-a-670474.html
Das Diskutieren von Tatsachen ist schon eine WUNDERbare Sache.
Zudem: Verdi und GEW können eigentlich die Gehaltsverhandlungen bleiben lassen. S'passt ja... -
Ich frag mich immer, wieso diese Leute nicht einfach Medizin pder Jura studiert haben, wenn sie die Chance erhalten wollen, später mal reich zu werden.
Vielleicht weil man Lehrer werden wollte - und trotzdem ein angemessenes Salär erwartet?
Das Klagen - nicht "Jammern" - hat seine Begründung in der konsequenten Absenkung der Lehrergehälter im Verlauf der letzten 30 Jahre im Vergleich zu anderen akademischen Berufen.Vor 30 Jahren konnte ein Lehrer als Alleinverdiener mit Familie den Hausbau oder die Miete problemlos stemmen. Heute muss er die Ehefrau zusätzlich "auf Arbeit schicken".
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Ich bekomme über das Sekretariat alle Kontaktdaten der Eltern mitgeteilt - allerdings ohne E-Mail.
Auf E-Mail kann ich verzichten.
Es ist nicht meine Aufgabe, für die Eltern eine Kontaktliste der Mitschüler zu erstellen.
Wer das haben will, soll es selbst machen. -
Nimmst du dein Deo/Haarspray mit in die Schule? Ich kenne keinen Kollegen - und kaum Schüler.
Und die Schüler, die ich kenne, benehmen sich seltsam.
Vielleicht liegt das auch an meiner Schulart.
Oder meiner Wahrnehmung.
Vielleicht achte ich zu sehr auf die mir anvertrauten Schüler.
Diesen Vorwurf nehme ich jedoch gerne in Kauf. -
Zur Klarstellung:
Die Gehaltsangabe für Personen mit 2.Stex gibt den Mittelwert der Einkommen an von :
Ärzten, Zahnärzten,Tierärzten,Apothekern, Rechtsanwälten,Lehrern, Richtern, Staatsanwälten,Lebensmittelchemikern,Förstern...und nu?
Was willst du uns mit dieser Statistik beweisen? -
Hier ist das auch noch mal ganz gut aufgeführt, lohnspiegel.de/main/lohnspiege…mationen/akademiker-innen Personen mit 2. Staatsexamen (hier zählen natürlich auch noch andere Berufe dazu, aber ein sehr großer Teil sind davon nun mal Lehrer) liegen über dem Gesamtdurchschnitt.
Dein Link hat die Überschrift:
"Akademikerinnen verdienen weit weniger als ihre männlichen Kollegen"
Was willst du uns mit dieser Statistik beweisen? Hast du dich "verklickt"? -
Beim Vergleich von Monatsgehältern muss man - zumindest für Baden-Württemberg - berücksichtigen, dass Lehrer weder Urlaubsgeld noch 13.Monatsgehalt bekommen. Das ist in den monatlichen Betrag eingerechnet und damit abgegolten. Zudem wird im Kranheitsfall eine jährliche "Gehaltskürzung" von 180 € vorgenommen, die sich "Kostendämpfungspauschale" nennt. Für Arzt- und Arzneimittelkosten bis zu dieser Erstattungshöhe wird keine Beihilfe bezahlt.
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Ein prämortaler Alkoholkonsum im Klassenzimmer ist wohl vorhersehbarer und seltener als ein Herzstillstand oder ein hämorrhagischer Hirninfarkt, der bereits Minuten nach dem Schnüffeln auftreten kann.
Ich hoffe, dass keiner von uns mit einem akuten Todesfall im Klassenzimmer konfrontiert wird - und die Wahrscheinlichkeit ist sicher gering. Ich werde jedoch meine Schüler im neuen Schuljahr im Rahmen der Drogenpropylaxe - die sowieso ansteht - darauf hinweisen, dass Schnüffeln kein billiger, schneller "Kick" ist, sondern dafür mit hoher Wahrscheinlichkeit mit massiver Gesundheitsschädigung oder dem Leben bezahlt werden muss.
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Ich verstehe gerade nicht, was du mir sagen willst.
Das hatte ich nicht anders erwartet.
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Als Kollege, der Sozialwissenschaften unterrichtet, solltest du etwas Grundwissen in Statistik besitzen.
Wenn ich die linke Hand in einen Eiskübel mit -25° und die rechte in fast kochendes Wasser halte, gibt das im Schnitt Körpertemperatur. Trotzdem habe ich nach kurzer Zeit beide Hände verloren.Sicher - man verdient als Lehrer mehr als der Durchschnitt. Das darf man jedoch nach einer langen, selbst finanzierten Ausbildung auch erwarten. In der Berechnung des Durchschnittslohnes sind auch Niedrigeinkommen wie sie bei Frisösen, Kfz-Mechanikern und Bäckereifachverkäuferinnen gelten, enthalten. Und zwar in einer recht großen Zahl.
Wenn du Durchschnittseinkommen vergleichen wolltest, solltest du das Durchschnittseinkommen akademischer Berufe heranziehen.
Dann sieht die Sache im Lehrerberuf VIEL anders aus. -
Es ist schon so eine Sache mit der Lesekompetenz...
Aus dem verlinkten Artikel:
"Schnüffeln ist wie russisches Roulette"
Die inhalierten Substanzen gelangen in kurzer Zeit ins Gehirn und berauschen wie reichlicher Alkoholgenuss. Die Rauschzustände klingen oft nach wenigen Minuten wieder ab. Das Hochgefühl kann aber auch Stunden andauern. Regelmäßiger Konsum beeinträchtigt Medizinern zufolge das Nervensystem. Konzentrationsschwierigkeiten, Nasenbluten, Husten, Erbrechen oder Hautschäden können folgen. "Schnüffeln ist wie russisches Roulette: Du kannst beim ersten oder beim 50. Mal sterben", sagt der Direktor der Nationalen Inhalationsstoff- Präventionskoalition, Harvey Weiss.[Blockierte Grafik: http://www.straussenfarm-riederfelde.de/mediapool/128/1285102/resources/24478409.jpg]
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Ach Mikael, von dir bin ich sachbezogenere und intelligentere Repliken gewohnt. Du lässt nach.
Wobei ihr in dieselbe Falle tappt wie die Kids, die das Inhalieren von Deos und anderer Sprays für ungefährlich halten - weil das ja bei jedem rumsteht.
Ich werde sicher nicht wegen jedem Deo im Klassenzimmer einen Aufstand fabrizieren.Ich finde es jedoch wichtig, genau diesen verharmlosenden Umgang mit dem Thema zu durchbrechen und auf die drohenden lebensbedrohlichen Folgen hinzuweisen. Bei 10% Schnüfflern in Klasse 8-10 hast du statistisch mindestens 2 potentielle Todeskandidaten in der Klasse sitzen. Das ist nicht witzig.
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