Beiträge von alias

    Die Feder Ratzingers...

    Zitat

    Neben einer breiten Würdigung des KKK als Gesamtdarstellung des christlichen Glaubens nach römisch-katholischem Verständnis wurde - insbesondere von Hansjürgen Verweyen und Ulrich Ruh - am KKK grundsätzlich bemängelt, dass der Katechismus durch die unklare bzw. divergierende Zielgruppe den Sinn und Zweck verfehle, eine Einheitlichkeit des Werkes nur oberflächlich vorliege, der KKK ein ungeschichtliches Selbstverständnis zeige und er dem heutigen Glaubensverständnis beziehungsweise der heutigen christlichen Lebensgestaltung zu wenig Rechnung trage.[2]
    Der am schwersten wiegende Einwand dürfte darin bestehen, dass der KKK theologisch in einigen wesentlichen Punkten hinter das Zweite Vatikanische Konzil zurückgehe.

    Tiefster Katholizismus... beinahe unterirdisch.

    Selbst Regenwürmer besitzen mit dem Lichtfleck eine Vorstufe des Auges - die im Prinzip genau so funktioniert wie unser Auge. Nur haben wir ausdifferenziertere Zellen für die Hell-Dunkel-Wahrnehmung unterschiedlicher Wellenlängen - was durchaus für eine Evolution des Menschen aus dem Regenwurm spricht ;)
    Ich bin durchaus der Meinung, dass man sowohl an einen Gott, als auch an die Evolution glauben kann.
    Das 7-Tage-Schöpfungsgedöns der Bibel stammt aus Menschenhand und stellt eine Metapher dar - die nebenbei bemerkt die tatsächliche Abfolge der Evolution recht präzise beschreibt.

    Die Evolutionslehre ist Bestandteil des Lehrplans - Kreationismus nicht. Den können sie sich n ihrem Glaubenszirkel erläutern lassen - das muss nicht Thema im Schulunterricht sein.
    Die Schüler haben sich mit dem wissenschaflichen Erkenntnisstand auseinander zu setzen und darüber Tests zu schreiben, in denen die vermittelten Fakten abgeprüft werden.
    Sie können gerne am Ende darunter schreiben, dass sie nicht daran glauben - die derzeit gültige wissenschaftliche Erkenntnislage müssen sie jedoch korrekt wiedergeben können.

    Es ist mir egal, ob ein Schüler an den Satz des Pythagoras glaubt oder nicht. Wenn er darüber nichts wissen will, weil er die Griechen ablehnt, hat er in der Mathearbeit eine 6.

    Ehrlich gesagt fände ich es schon sinnvoll, wenn nicht jeder alles lesen kann...

    In diesem Forum finden sich 350.000 Beiträge von 19.000 Mitgliedern. Das ist ein immenser Schatz an Tipps, Hinweisen und Erfahrungen - und (manchmal auch) hohlem Blabla und Eifertum. Ich bin davon überzeugt, dass schon manche pädagogische Facharbeit - ohne korrekte Quellenangabe - mit Formulierungen dieses Forums gespickt wurde. Wenn das die Qualität der pädagogischen Arbeit hebt, soll's ja recht sein.
    Weil jeder alles lesen kann, muss jeder seine Worte sorgsam abwägen - denn man ist selbst mit Pseudonym niemals völlig anonym. Zu dem, was ich hier schreibe oder geschrieben habe, stehe ich. Und ich bemühe mich so zu schreiben, dass ich auch dazu stehen kann.

    Wenn Eltern über Google auf dieses Forum stoßen - na und? Es sollte jeder Kollege so viel Grips haben, dass er seine Probleme im Web so vorträgt, dass nicht nachvollziehbar ist, um wen es sich handelt.

    Ich hab mal grob überschlagen. Um zwei Kinder bis zum Studienabschluss zu finanzieren habe ich über den Daumen - weil Kinder von Lehrern Bafög nur als Darlehen erhalten würden in die Ausbildung meiner Kinder seit der 10.Klasse - knapp 250.000 € investiert.
    Rechne ich ab Geburt, ist es sicher doppelt so viel.
    Dafür bauen sich Kinderlose ein respektables Haus - oder investieren in eine solide Altersversorgung.

    Ich gestehe, dass ich es jedoch mit Edith Piaf halte:
    "Je ne regrette rien!"

    Selbstverständlich hat jeder der Partner nach der Gründung eines gemeinsamen Haushaltes oder der Heirat noch dasselbe Einkommen wie zuvor zur persönlichen Verfügung - als kinderloses Paar eher mehr, da man Synergie-Effekte nutzen kann und bei einer Heirat sogar noch (unterschiedliche Gehaltsgruppen vorausgesetzt) zusätzlich vom Ehegattensplitting profitiert

    Es sei denn, man bekommt Kinder.

    Es geht bei der Bezeichnung DINK nicht um Anmache - sondern um die simple Feststellung einer Tatsache.

    Gleichbehandlung ist wiederum nur bei Gleichen möglich. Eltern mit Kindern können nicht mit Kinderlosen gleichgesetzt werden - zumal der Gesetzgeber explizit Rücksichtnahmen auf und Lastenausgleich gegenüber Familien einfordert.

    • Es gibt keine Doppelverdiener. Oder hast du schonmal gehört, dass jemand, wenn er heiratet, plötzlich das doppelte Gehalt bekommt? Auch nach Heirat bekommt jeder sein Gehalt und das ist dann immer noch eins pro Person.
    • Ehegattensplitting ist kein Steuervorteil, sondern gleicht einen Steuernachteil aufgrund der Progression aus, der auftritt, wenn die Einkommen stark unterschiedlich sind. Haben beide ein gleichhohes Einkommen, bringt das Splitting keinerlei Vorteile.

    Der Ausdruck "Doppelverdiener" ist eine gängige Bezeichnung für Paare, bei denen beide berufstätig sind.

    Du hast insofern Recht, dass bei gleichen Einkommen beider Partner das Ehegattensplitting keine Auswirkung hat.
    Sobald jedoch einer von beiden einer höheren Gehaltsgruppe angehört, lohnt sich der Trauschein.

    Vergleiche die Grundtabelle mit der Splittingtabelle bei gleichen Gesamtbeträgen:
    http://einkommensteuertabellen.finanz-tools.de/downloads/grun…blick-klein.pdf
    http://einkommensteuertabellen.finanz-tools.de/downloads/spli…blick-klein.pdf

    Verdienen zwei unverheiratete Partner 100.000 €, (je 30.000 € und 70.000€) werden nach der Grundtabelle 5.536€ + 21.138€=26674€ Steuer fällig.

    Heiraten sie, werden nach der Splittingtabelle nur noch 25.514 € Steuer fällig - obwohl sich außer dem Trauschein nichts geändert hat und keine Kinder zu versorgen sind.
    Das ist ein jährliches Steuergeschenk von 1160 €.

    ... Ich belehre sie vorher, dass Alkohol verboten ist und versuche aufzupassen. Da ich aber nicht an allen Stellen präsent sein kann und keine 24 h Aufsicht machen kann, kann ich es auch nicht ändern, wenn nachts heimlich "rumgefummelt" und "gesoffen" wird. Und wenn mir ein Schüler etwas während der Klassenfahrt petzt, dann gibt es einen "Anschiss" mit Verweis darauf, dass die Kinder von den Eltern bei Fehlverhalten sofort abgeholt werden könnten....

    Ohne Konjunktiv durchführen. Oder von Kollegen abholen und nach Hause transportieren lassen. Oder mit Mitteilung an die Eltern in den Zug setzen - nach Mitteilung der Abfahrt- und Ankunftzeit an die Eltern.
    Das machst du einmal - und hast die nächsten 8-10 Jahre keine Probleme bei Klassenfahrten.

    Was hier von manchen Kollegen an "Argumenten" gebracht wird, ist hanebüchen, egoistisch und selbstbezogen.
    Dabei meine ich nicht die Eltern.
    Darf ich die betreffenden Kolleginnen und Kollegen an ihren Amtseid auf die Verfassung erinnern?
    Explizit an
    §6 Grundgesetz
    (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

    Auf diesem Paragrafen fußen Regelungen in Arbeitszeitordnungen, die Single-Personen anders behandeln als Kollegen mit Kindern.
    Und das ist gut so.
    Während meine kinderlosen Doppelverdiener-Ehegattensplitting-Kollegen ihren Steuervorteil ins Wohnmobil investierten, hatte ich sicherlich die doppelte bis dreifache Summe in die Ausbildung meiner Kinder investiert, die diesen Kollegen bei einem Unfall das Leben retten und die Rente bezahlen. Ohne eine zeitliche Entlastung hätte ich diese Ausbildung nicht schultern können - und meine geehrten Lehrerkollegen müssten eventuell ihren Hartz-IV-Anteil für die Versorgung meiner Kinder aufbringen.

    Das egoistische Gejammere über die "Ungerechtigkeit" bei der Behandlung von Kollegen mit Kindern ist widerlich.

    Als Beamter, Schulleiter und alter Foren"hase" solltest du unseren jungen Kollegen Vorbild sein - und nicht solche lockeren Sprüche abgeben.
    Der Grund für das "Facebook-Kontakt-Verbot" in Baden-Württemberg hat folgende Hintergründe:
    1.) Es kann der Eindruck entstehen, dass du bestimmte Schüler bevorzugst - denn sie sind von dir offiziell als "Freunde" anerkannt. Wer keinen Facebook-Account besitzt, ist nicht dein Freund.
    2.) Du nötigst Schüler, die den Informationsfluss bei Facebook nicht verpassen wollen dazu, sich ebenfalls einen Facebook-Account zuzulegen - obwohl sie das vielleicht nie wollten.
    3.) Dito, weil du als Lehrer Vorbildfunktion hast

Werbung