Beiträge von alias

    Das mit der Tafel verstehe ich nicht ...

    Es geht um die Wahrscheinlichkeit, bei einem Flugzeugabsturz zu Schaden zu kommen.
    Es ist ohne Zweifel tragisch, dass ein Flugzeug abgestürzt ist, bzw. zum Absturz gebracht wurde.

    In Frankfurt starten täglich innerhalb von nur 10 Minuten sechzehn Maschinen, die ihre Passagiere unbeschadet ans Ziel bringen - es gibt mehr als 1300 Starts und Landungen pro Tag. Nur im Flughafen Frankfurt.
    Im Jahr 2012 sind 482.242 Flugzeuge ( nur in Frankfurt) gestartet und gelandet)
    .... fast eine halbe Million...
    http://frankfurt-interaktiv.de/frankfurt/wirt…/flughafen.html

    Zahlen für Deutschland:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der…_in_Deutschland

    Daraus könnte man ganze Mathe-Einheiten zum Rechnen mit großen Zahlen stricken :aufgepasst:

    Cola darf bei Schindlers Liste trinken, wer mag - solange er sich ab und an daran verschluckt.

    Mit dem Leid von Menschen zu "spielen" finde ich nicht nur unangemessen, sondern zum ko... :uebel:
    Darin erkenne ich keinen pädagogischen Mehrwert, sondern befürchte - ähnlich wie beim derzeit von links nach rechts durchgekauten Flugzeugabsturz - dass sich die Schüler in Sensationsgier und der Erfindung noch brutalerer Ereignisse zu übertreffen suchen und letztlich daran sogar ergötzen und erfreuen.

    Du solltest überschlägig ausrechnen, ob deine Werbungskosten mehr als 1000 € ergeben. Falls du weit darunter bleibst, spar' dir die Mühe, denn nur, was diesen Werbungskostenpauschbatrag überschreitet, wirkt sich aus. Der Werbungskostenpauschbetrag ist in deine bereits bezahlten Steuern eingerechnet.

    Wenn man sich die Mühe macht, jedes Kleinvieh mit Belegen nachzuweisen, kann man - mit Fahrtkosten, Gewerkschaftsbeitrag und Arbeitszimmer - die 1000 € jedoch leicht toppen.
    Tipps dazu habe ich bereits mehrfach gepostet - nutz' die Suchfunktion.

    Meinst du, dass ein "Brettspiel oder Kartenspiel" sich dem Thema angemessen nähert?

    Sofern man die Kinder dahin lenkt, bestimmte Spielzüge und Regeln einzubauen, kann das durchaus einen empathischen Lerneffekt bewirken:
    "Zahle 4000 € an den Schleuser"
    "Zur Finanzierung verpflichtet sich deine 14-jährige Tochter, 4 Jahre als "Bedienung" im Lokal zur "Roten Laterne" in Düsseldorf zu arbeiten. Du musst dich nach Düsseldorf durchschlagen."
    "Du kriechst durch einen Abwasserkanal unter der Grenze durch und musst wegen Unterkühlung vier Runden aussetzen."
    "Dummerweise setzt dich dein Schleuser in Bayern aus und die Polizei erwischt dich. Gehe zurück auf Start"
    "Zahle 4000 € an den Schleuser"
    "Du hast es geschafft, dich bis Düsseldorf durchzuschlagen. Um deine Tochter freizukaufen, musst du 40.000 € beschaffen."
    "Beim Versuch, Geld zu beschaffen, wirst du erwischt und abgeschoben."
    "Zahle 3000 € an den Schleuse, der dich für 3000 € im Container nach Düsseldorf transportiert."
    "In deinem Container sterben wegen Sauerstoff- und Wassermangel die Hälfte der Flüchtlinge. Du gehörst dazu. Game over"

    Schul- und Hausordnungen sind Regelwerke, die ein "Hausherr" für die Nutzung seines Gebäudes und seiner Einrichtungen verfasst. Grundlage ist das "Hausrecht".
    In allen Schulgesetzen ist als Aufgabe der Schulkonferenz die Verabschiedung einer Schul- und Hausordnung zu finden, daher liegt eine gesetzliche Grundlage vor, z.B.
    http://www.nds-voris.de/jportal/?quell…d.psml&max=true

    Sind bestimmte Verhaltensweisen der "Hausbenutzer" nicht durch schriftliche Bestimmungen untersagt, können bei diesen Verhaltensweisen auch keine schulischen Ordnungsmaßnahmen verhängt werden.
    So z.B. bei Schneeball werfen, Handynutzung, (einvernehmlichen) Raufereien, Mobbing oder Internetmobbing. Dann könnten nur straf- und zivilrechtliche Verfahren greifen, falls es zu Verletzungen oder Beleidigungen kommt. Eine Hausordnung kann hier eine Rechtsgrundlage für niederschwelligere Interventionsmöglichkeiten bieten.

    Links zu Schulordnungen findest du hier:
    http://www.autenrieths.de/links/linkdiagnose.htm

    Dass in Schulordnungen bestimmte Dinge stehen, hat besonders den Grund, dass man Eltern unter die Nase halten kann, dass die Regeln beschlossen wurden und nicht gerade auf deinem Mist gewachsen sind. Die Frage kommt oft genug: "Wo steht, dass das verboten ist?" Wenn du dann sagen kannst: "Hier!" hast du's leichter. :pfeifen:

    Wo liegt das Problem?
    Für 1 Anrechnungsstunde leistest du 1,5 Zeitstunden für das Themenfeld, für das diese Stunde gewährt wurde. Nicht mehr. That's the deal.
    Überstunden gibt es in diesem Bereich nicht.
    Es sei denn, sie sind - wie im Normalfall auch - schriftlich angeordnet.

    Das bedeutet: Du leistest in der zur Verfügung stehenden Zeit, was leistbar ist.
    Will die Schulleitung mehr, muss sie dies schriftlich anordnen.

    Für Ba-Wü guggst du hier:
    https://www.gew-bw.de/06.11.14._MAU.html

    Daraus:

    Zitat

    Das Landesbesoldungsgesetz regelt in § 67 Abs. 3:
    1. Beamt/innen sind grundsätzlich zu Mehrarbeit verpflichtet, wenn zwingende dienstliche Verhältnisse dies erfordern. Dies gilt gem. § 44 TV-L auch für Lehrkräfte im Arbeitnehmerverhältnis.
    2. Wurden in einem Monat mehr als 5 Zeit-Stunden (entspricht 3 Unterrichtsstunden – Teilzeitbeschäftigte entsprechend anteilig)
    geleistet, so ist innerhalb eines Jahres entsprechende Dienstbefreiung zu gewähren.
    3. Ist Dienstbefreiung aus zwingenden dienstlichen Gründen nicht möglich, kann Mehrarbeitsvergütung entsprechend § 65 Landesbesoldungsgesetz gewährt werden.
    Die Voraussetzungen sind: Die Mehrarbeit wurde schriftlich angeordnet und konnte nicht innerhalb eines Jahres durch Dienstbefreiung ausgeglichen werden.

    Damit gilt: Kann der Unterricht in einer Randstunde oder am Nachmittag entfallen, entfällt er. Dann ist keine zwingende Vertretung erforderlich.
    Ob Teilzeitkräfte anteilig Überstunden leisten müssen ist strittig. Es gibt ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes, nachdem angestellten Teilzeitkräften die Mehrarbeit anteilig zum Monatslohn eines Vollbeschäftigten von der ersten Stunde an erstattet werden muss. Da stellt man mal folgenden Antrag und schaut, was passiert:
    http://www.gew-bw.de/Binaries/Binar…ngsformular.pdf
    Ba-Wü: Antrag auf Vergütung von Mehrarbeitsunterricht -"Ich beantrage als teilzeitbeschäftigte Lehrkraft im Beamtenverhältnis für jede Mehrarbeitsunterrichtsstunde die stundenanteilige Besoldung nach meiner Vergütung (EuGH vom 6.12.2007, C-300/06 und BVwG 13. März 2008, 2 C 128.07"

    Zum Zweiten:
    Als Betreuer des EDV-Systems bist du per Definitionem nur für die pädagogische Software zuständig. Hardwareprobleme und Probleme mit der Systemsoftware hat der Schulträger zu lösen, da sich die Gerätschaften in seinem Eigentum befinden.

    Zitat

    Technische Arbeiten an den Rechnern oder am Server oder das Entwickeln oder Aufsetzen von Netzwerk - installationen gehören nicht zu den Aufgaben der Netzwerkberaterinnen und Netzwerkberater.“


    Das kommt vom obersten Dienstherrn, siehe
    http://www2.landtag-bw.de/WP15/Drucksach…0/15_3401_d.pdf

    Halte das mal deinem Chefe unter die Nase und gib ihm zu verstehen, dass du - wenn er dich über Gebühr strapaziert, für jedes wackelnde Kabel in Zukunft einen Reparaturauftrag anforderst.
    Wer sich auf Vorschriften beruft, muss auch Dienst nach Vorschrift ertragen.

    Einfach mal rumfragen. In meiner Klasse wüsste ich zwei Kinder, deren Väter mir ein stabiles Holzbrett leihen - oder sogar spendieren würden. Der eine ist Zimmermann, der andere Maurer. Aus einem Bügelbrett machst du höchstens ein Biegebrett :autsch:

    Davon abgesehen liefert mir das auch unser Techniklehrer. Der hat sowas nämlich zu Hause. Ich weiß das. Weil ich dieser Techniklehrer bin. :pirat:

    Hebel sind spannend - nimm ein Rundholz (ca. 10-15 cm Durchmesser) und ein stabiles Zweimeterbrett mit ins Klassenzimmer.
    Dann kannst du prima demonstrieren, ab welcher Hebellänge ein Viertklässler den Lehrer mit dem linken Fuß ohne größere Kraftanstrengung in die Höhe heben kann :aufgepasst:

    Achtung! Probier' das erst aus - die Maße sind theoretische Überlegungen und nicht praktisch erprobt.

    http://www.h-ref.de

    Zitat

    Die Leugnung der Verbrechen von Auschwitz und in anderen Vernichtungslagern ist, wie es scheint, eher eine Glaubensfrage als ein politischer Standpunkt. Rationale Argumente scheitern, wo die Realität zur Ansichtssache mutiert.

    Dennoch halte ich es für falsch, die Lügen und Verzerrungen der Auschwitzleugner unbeantwortet zu lassen. Aus diesem Grund möchte ich auf diesen Seiten Material zur Auseinandersetzung mit Holocaust-Leugnern anbieten.

    Nun macht mal halblang und haut nicht so auf die armen Waldorfschulen ein. Da ist es wie überall. Es gibt solle und sette... und es gibt manche Waldorfschule, die zwar so heißt, aber längst keine mehr ist.

    Ich kenne durchaus lebensfähige Waldorfschüler, denen die Tatsache, dass sie mit Wasserfarben umgehen und sticken können nicht geschadet hat.
    Ich kenne jedoch auch Steiner-Jünger mit dermaßen verqueren Weltansichten, denen man argumentativ nicht beikommt, weil ihre Ansichten sich jeder logischen Widerlegung widersetzen. Wer sich gegen die Logik und für Glauben entschieden hat, ist für Logik nicht empfänglich. Manchmal habe ich den Eindruck, dass Menschen, denen die Amtskirche zu amtlich und überkommen erscheint, ihren Wunsch nach tiefer Frömmigkeit und Geborgenheit in einem schlüssigen Weltbild bei Steiner gefunden haben. Da hilft auch kein Weihwasser - geschweige denn Vernunft.

    Wenn du etwas über die rassistischen und faschistischen Züge der Steinerschen Anthroposophie - und deren Widerspiegelung in manchen Unterrichtsmaterialien erfahren möchtest, kannst du hier Quellen finden (etwas nach unten scrollen):
    http://www.akdh.ch/ps/ps_38Dossiers.html

    Und wer - etwas in die Tiefe der Auseinandersetzung zwischen Konstruktivismus und Anthroposophie eintauchen möchte, findet hier eine scharfzüngige und intelligente Abhandlung von Joachim Paul aus dem Jahr 2002:
    https://web.archive.org/web/2004021802…throkritik.html
    Mit folgendem Fazit:

    Zitat

    Fazit

    Es wurde nicht nur versucht, nachzuweisen, dass es im Falle der Waldorfschulen und der Anthroposophie eklatante Differenzen zwischen den Ansprüchen auf der einen und den Wirklichkeiten auf der anderen Seite gibt, so im Falle des Anspruchs der Persönlichkeitsbildung für Kinder, vielmehr konnte gezeigt werden, dass bereits in den 'philosophischen' und esoterischen Voraussetzungen der Waldorfpädagogik im Werk Steiners in principio die Fundierung einer Glaubensgemeinschaft oder Sekte angelegt ist. Zudem leitet sich unmittelbar aus der Steinerschen Annahme, bzw. dem Glauben an die Möglichkeit einer Anschauung von Idealtypen, eben Idealen und deren absoluter Gültigkeit, das ganze üble Konstrukt von einer Art von Leitbildern her, die in keinster Weise durch eingehende moderne wissenschaftliche Prüfungen gerechtfertigt sind, noch solchen Prüfungen standhalten.

    Gewissermaßen als Tipp für Disputanden ist zu sagen, dass es überhaupt nichts bringt, mit einem gestandenen Anthroposophen inhaltlich zu diskutieren, er wird Sie in seiner besseren Kenntnis des Werks von Steiner hier immer widerlegen können. Kommt man allerdings über die Struktur, auch unter Hinweis auf den Neuplatonismus und seine Stufen der Erkenntnis, fällt das gesamte Gedankengebäude wie ein Kartenhaus zusammen. Aber Vorsicht! Ein Anthroposoph wird in der Mehrheit der Fälle lieber dieses zusammengefallene Kartenhaus beziehen, als irgend etwas anderes.

    Den Eltern von Schülerinnen und Schülern ist zu sagen, dass - wie oben schon angedeutet - die Wahl einer Waldorfschule nicht unbedingt eine schlechte sein muss, es ist jedoch darauf hinzuweisen, das im Falle eines Konfliktes, der die Psyche Ihres Kindes/ Ihrer Kinder immer stark in Anspruch nehmen kann, das staatlich organisierte Schulsystem bessere und mehr Möglichkeiten des elterlichen Eingreifens und der Beschwerdeführung erlaubt. Darüber hinaus ist hier die Chance relativ gering, und auch dass kann den Ausschlag für die Schulwahl geben, dass ein Konflikt gleich weltanschaulich ausartet. Ich, der Verfasser bin der subjektiven Ansicht und ich äussere diese hier bewusst, das Waldorfschulen zwangsläufig Weltanschauungsschulen sind. Punkt.
    Allerdings mag es die ein oder andere Waldorfschule geben, die so heisst, aber de facto keine mehr ist. Dann liegt das u.U. an den dort arbeitenden 'Zöllnern'.

    Auch ging es mir nicht darum, einen Konflikt herbeizurufen oder zu dessen Eskalation beizutragen. Vielmehr sollten die Waldorfschulen - und dort die offenen Geister - m.E. von staatlicher Seite bewusst gestützt werden in Prozessen, die zu Öffnung und Austausch beitragen. Schulen sind Inseln, Waldorfschulen umso mehr, auf denen heranwachsende Menschen auf ein Leben ausserhalb der Insel vorbereitet werden.

    Hebel sind an allen möglichen Gebrauchsgegenständen allgegenwärtig - daher kann man da schon was nettes "stricken":

    Zweiseitige Hebel:
    Beisszange und alle anderen Zangen wie Nussknacker und Schere - Stemmeisen - Schaufel - Wippe

    Einseitige Hebel:
    Schubkarre - Pinzette - Messer

    Demonstrieren kann man die Hebelwirkung auch an Toren und Türen - je näher am Scharnier gedrückt wird, umso mehr Kraft benötigt man, weil der Schubweg sich verkürzt.

    Sehr im Zweifel bin ich, ob man den Hebel als "Arbeitserleichterung" bezeichnen darf - denn die geleistete Arbeit bleibt physikalisch ja dieselbe - egal ob ich einen langen oder kurzen Hebel verwende.
    Denn Arbeit = Kraft * Weg
    Sonst setzt man den Schülern eventuell falsche Begrifflichkeiten in den Kopf, die der Physiker in der SEK I dann wieder ausbügeln darf.

    In physikalischen Sinn ist der Hebel eine "Krafterleichterung" - ich benötige weniger Kraft, dafür aber einen längeren Weg.

    Habe gemerkt, dass ich in der 10. Klasse nicht 100 % ernst genommen und sie mich nicht als Autorität sehen. Das mürbt an mir und macht mich auch im Unterricht unsicher.

    Du wirst von Schülern einer 10.Klasse als Lehrer sowieso nie ganz ernst genommen - egal wie alt du aussiehst.
    Kleidung kann helfen - wenn du nämlich auch noch wie ein Schülerpraktikant gekleidet bist, sehen sie dich schnell als Ihresgleichen und du wirst in die Hackordnung einsortiert.
    Was glaubst du, weshalb so viele Lehrer im Sakko herumlaufen... ;)

    Wichtiger ist jedoch dein Auftreten. Lass dich nicht verunsichern. Du bist der Lehrer. Du gibst die Richtung an.
    Wichtig ist auch, vor der Klasse die Ruhe zu bewahren. Wenn sich ein Schüler daneben benimmt und ein kurzer Ruf zur Ordnung nichts bewirkt, geh' mit ihm vor die Tür.
    Versuche NIE eine Auseinandersetzung mit einem Schüler vor der Klasse auszutragen. Du kannst nur verlieren, denn der Schüler wird alles daran setzen, sein Gesicht vor der Gruppe zu wahren.

    Man muss Nebentätigkeiten inzwischen nicht mehr genehmigen lassen, sondern nur noch "anzeigen".


    Nach meinem Kenntnisstand gibt es anzeigepflichtige und genehmigungspflichtige Nebentätigkeiten.
    Anzeigepflichtig sind alle Nebentätigkeiten. Nur Nebentätigkeiten, die schriftstellerischer oder künstlerischer Natur sind, sind genehmigungsfrei, Jede gewerbliche Tätigkeit bedarf der Genehmigung und Nebentätigkeiten dürfen dein "Hauptamt" nicht beeinträchtigen. Zudem gibt es hier Einkommensgrenzen - wenn du mehr verdienst, musst du deine Einkünfte abliefern.
    Infos zum Nebentätigkeitsrecht findest du hier:
    http://www.autenrieths.de/links/lehrerberuf.htm#nebenjob

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