Beiträge von alias

    Vielleicht sollte man endlich die Noten abschaffen und stattdessen die Prozentpunkte unter die Tests schreiben. Dann wird zwar auch von den Kindern geheult, wenn einer 33% nur hat, aber der andere 99%.
    Aber schliesslich ist es dann für alle einfacher zu sehen, wo der Schüler steht. Dann fällt irgendwann mal auch die "Noten-Beschönigung" auf.

    Entscheidend sind nicht Noten- oder Prozentränge, sondern das Niveau der Aufgaben.

    Hier bieten die Gemeinschaftsschulen in Baden-Wüettemberg mit den Bewertungssystemen nach Kompetenzrastern eine interessante Alternative. Ob das über die Jahre trägt, muss die Erfahrung zeigen - auch wie weit die Kollegen diese Aufgabendifferenzierung nach Kompetenzstufen überhaupt anbieten und leistbar korrigieren können.
    siehe auch
    http://www.autenrieths.de/links/gemeinschaftsschule.htm

    Vergleiche nicht nur die Einsteiger-Tarife.
    Schau, wie viel die Versicherungen nach 10-20 Jahren Mitgliedschaft verlangen und welche (bzw. ob überhaupt) Beitragsrückerstattungen erfolgen, wenn du mal ein Jahr keine Leistungen abrechnest.
    Durch die Altersrückstellungen (und deren Einbehalt bei Versicherungswechsel) wird ein Wechsel der Versicherungsgesellschaft mit den Jahren immer schwieriger - sprich der Wechsel rechnet sich trotz höherer Beiträge nicht mehr.


    Lol... das hätte was. Alle Kollegen stellen nach dieser "dienstlichen Anordnung" dann selbstverständlich einen Antrag auf Reisekostenerstattung..

    Gruß !

    Nicht nur das - sondern auch die Erstattung des Verpflegungsmehraufwandes. Der große Vorteil bestünde auch in der Gewährung des Unfallschutzes. Gibt es unterwegs einen Blechschaden, könnte man diesen (bei dienstlich angeordneter Benutzung des Privat-KFZ) ebenfalls erstatten lassen.
    Falls das gesamte Kollegium diese Gelder unter Berufung auf die dienstliche Anordnung beantragt (bzw. eine schriftliche Anordnung einfordert und ankündigt, diese Gelder zu beantragen) dürfte der Schulleiter schnell zurückrudern und eine "formlose Einladung" aussprechen ;)

    Nachdem Hannelore und Elternschreck wohl derselben Meinung sind, dürften Argumente in Richtung "Kollegialität" wohl "Banane" sein.

    Hannelore hatte auch dezidiert nach der rechtlichen Situation gefragt. Dazu kann ich zwar keine Paragrafen nennen, aber die Entscheidung dürfte wohl von der Definition der Schulleitung abhängen.
    Definiert die Schulleitung den "Ausflug" als dienstliche Weiterbildungs-/Fortbildungsmaßnahme und ordnet die Teilnahme an, weil entsprechende Ziele angesteuert und Weiterbildungsveranstaltungen angeboten werden, dann bestünde Teilnahmepflicht. Die Schulleitung könnte im Verlauf des "Ausfluges" auch eine Konferenz oder DB einbauen. Dieser Teilnahmepflicht kann man sich nur durch Krankheit (mit ärztlich attestierter Krankmeldung) oder Freistellung durch die Schulleitung rechtssicher entziehen.

    Ist der Lehrerausflug ein Angebot an die Kollegen sich in ungezwungener Runde auszutauschen, steht die Teilnahme frei.
    Fragt man den Schulleiter jedoch unvorsichtigerweise, ob man wirklich teilnehmen muss - und dieser bejaht diese Frage, wurde eine dienstliche Anordnung ausgesprochen, gegen die man/frau nur remonstrieren kann. Da die nächsthöhere Diensstelle vermutlich etwas Zeit benötigt um zu entscheiden, ob die Remonstration zulässig war, wird der Ausflug (inklusive Teilnahme) wohl vorüber sein, bis man erfährt, dass man nicht hätte teilnehmen müssen. Es bestünde nach der Anordnung des Dienstvorgsetzten Teilnahmepflicht, die sich aus der Gehorsamspflicht des Beamten ergibt.

    Es ist keine besonders gute Idee, sich aus dem Lehrerausflug "auszuklinken".
    Die Nachteile, die man bei Nichtteilnahme in Kauf nehmen muss, sind nicht unerheblich:
    - In der Regel wird über den geredet, der nicht dabei ist - denn der kann ja nichts hören.
    - Du verpasst es, in der zwanglosen Runde die Kollegen besser kennen und einschätzen zu lernen sowie Unterstützungssysteme aufzubauen.
    - Du verpasst die Gelegenheit, SEHR viel über den Schulbetrieb, persönliche Vorlieben, Hobbies und Marotten der Kollegen zu erfahren.
    - In der Regel kommst du um einen entspannten, netten Tag und bügelst statt dessen zu Hause die Wäsche.

    Und - du bekommst das Etikett: "Uninteressiert am Kollegium" verpasst.

    Drei Tage habe ich jetzt gelitten. Ich kann nicht mehr. Ich muss die un schöne Getrennt Schreibung einfach re pa r i e r e n.

    So etwas bereitet dir Schmer-Zen ?
    Falls du dich WIRKLICHEN linguistischen Masochismen widmen willst, korrigiere Aufsätze in Klasse 8/9 Hauptschule...

    Da wirst du zum ZEN-Meister und verstehst was der Meister meint:

    Zitat

    In einem Kōan (公案) spricht der Zen-Meister Ikkyū Sōjun (一休宗純) zu einem Verzweifelten:
    „Ich würde gerne irgend etwas anbieten, um Dir zu helfen, aber im Zen haben wir überhaupt nichts.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Zen

    USERE Schüler sind gute Lehrmeister im ZEN, denn sie haben eine der Hauptlehren verinnerlicht:

    Zitat

    „Wenn unser Geist die Ruhe findet, verschwindet er von selbst.“
    – Meister Sengcan (Sōsan 僧)璨: Xinxinming


    8) ... ich weiß, ich bin heute böse... aber nach 8 Heften und 14 vor mir verschwindet mein Geist auch ohne Ruhe zu finden...

    Zitat

    Da werden Kollegen aus Frankfurt zwangsweise nach Offenbach versetzt und Kollegen aus Offenbach zwangsweise nach Frankfurt, so ein Unsinn wird auch nur im Schuldienst betrieben.

    Wenn jedoch in Offenbach ein Chemielehrer benötigt wird und in Frankfurt ein Deutschlehrer, kann eine derartige Rochade durchaus erforderlich sein.
    Falls an einer Schule in der Nähe bereits ein Überhang an Lehrerstunden mit Englisch besteht, wird ein Schulleiter sich zu Recht wehren, einen weiteren Englischlehrer im Kollegium aufzunehmen, wenn er eigentlich einen Chemiefachmann benötigt. Wir sind ja keine Hilfsarbeiter, bei denen es egal ist, ob wir im Erdbeerfeld bei Frankfurt oder bei Offenbach arbeiten. Wir sind spezialisierte Fachleute - für die eben auch ein sehr spezifischer Bedarf besteht.

    Welche Fahrstrecke man auf sich nimmt, ist Privatsache. Das interessiert in der freien Wirtschaft keinen Arbeitgeber. Der interessiert sich dafür, dass der Arbeitnehmer pünktlich am Arbeitsplatz ist und seine Arbeit gut macht. Es steht jedem frei, sich eine Wohnung neben der Schule zu suchen.
    Mein Schwager arbeitet auf dem Bau. Er wird morgens am Betrieb abgeholt und oft genug 1 h zur Baustelle transportiert. Die Arbeitszeit wird ab Arbeitsbeginn auf der Baustelle gerechnet und bezahlt - mit 12 € brutto. Ihr jammert auf hohem Niveau.

    Just my 2cents

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