Beiträge von alias

    Kleiner Nachschlag:

    Zitat

    Der Begriff Standarddeutsch ist insofern problematisch, als es im deutschen Sprachgebiet keine legitimierte Instanz gibt, die Standards im Sinne von Regeln für Grammatik und Aussprache der deutschen Sprache festlegen könnte.


    Sprache lebt. Auch durch dialektische (oder heisst das dialektale???) Unterschiede.

    Im Standarddeutschen ist der Ausdruck "*ich stehe vor die Schule" ein (grober) grammatikalischer Verstoß.

    Worüber man - q.e.d - auch unter (standard-) deutschen Lehrern trefflich streiten kann.

    Bei uns Südlichtern versteht - und ergänzt - man (gedanklich) zu
    "*ich stehe vor die Schule (hin)" - womit die Verlaufsform bzw. Absicht der Tätigkeit angezeigt wird.

    Das ergibt eine völlig andere Bedeutung als
    "Ich stehe vor der Schule" - was das abgeschlossene - bereits eingetroffene Ereignis darstellt. Vielleicht kennt man jenseits des Weßwurstäquators eben nicht derarige sprachliche Nuancierungen, die wir Südlichter praktizieren.

    HeiHö!
    Ha-he und hui! Ha. Hemmers.
    Wenner jetz hä? saget, henners it.

    .... Dabei bin ich kurz vor der didacta auf die Lernplattform diler (digitalelernumgebung.de) gestoßen. Dahinter steckt eine open source Lösung zur Verwaltung von Schülern, welche individuell anhand von Kompetenzrastern lösen. Die Plattform wird meines Wissens nach von einer Schule betrieben. In unserem Kollegium überlegen wir uns, der Plattform beizutreten, da Material für individuelles Lernen quasi kostenfrei bereitgestellt wird, wenn die eigene Schule sich selbst bereit erklärt, auch Material für ein Themengebiet zu erstellen. ....

    Nun ja - OpenSource und 'kostenfrei' geht "a bissle" anders. Schließlich wollen die "für die Weiterentwicklung" PRO SCHÜLER der Einrichtung (also nicht pro Nutzer) und Jahr 6 € - zzgl. MwSt -, jedoch mindestens 500 Umme.
    Bei 400 Schülern kostet das System somit jährlich 2400 Eumel plus 19%. Da ist ja sogar M$Office noch billiger...
    Vorteil: Man darf den "Partnern" - also den Entwicklern das eigene Material zur Verfügung stellen ("tauschen")

    Welchen Nutzen die Community-Version bringen soll, wenn man vom Materialpool ausgeschlossen ist, kann ich nicht erkennen. Da will sich jemand eine goldene Nase verdienen.

    Ich halte beide Sätze für möglich - denn beide legen den Focus auf eine andere Bedeutung:

    Mit roten Haaren hättest Du auch vor meine Tür stehen können.
    Hier liegt der Focus auf "meine" - er/sie hätte auch vor seine/ihre oder eine andere Türe stehen können

    "Mit roten Haaren hättest Du auch vor meiner Tür stehen können".
    Hier liegt der Focus auf "Tür" - er/sie hätte auch vor dem Auto oder Schrank des Besitzers stehen können

    Es dürfte sich jedoch durchaus um regionale "Feinheiten" handeln.

    Wir Schwaben können z.B. nur mit den Buchstabenkombinationen 'h-ä/e/ö/oi/u/ü/a/ei/ui/i"' und den darin liegenden verschiedenen Laut-Färbungen ausführliche Gespräche gestalten... :D

    Ich würde - falls der Hausmeister sich als nicht zuständig erklären würde - kurz beim Schulträger anrufen. Der ist für die Gebäude und deren Unterhalt und Reinhaltung zuständig.
    Der Schulträger würde sich als Vorgesetzter dann wohl mit dem Hausmeister in Verbindung setzen und dafür sorgen, dass das Problem "einvernehmlich" gelöst wird. Falls das nicht geschieht, sollte die Schulleitung Kontakt mit dem Bürgermeister aufnehmen um die Zuständigkeiten für sofort und für die Zukunft abzuklären.

    Das pädagogische Personal ist sicherlich NICHT für Reinigungsarbeiten zuständig.

    Ich wiederhole meinen Tipp mit dem weißen Flüssig-Korrekturstift.
    Probier mal an einer unauffälligen Stelle, ob er sich mit Alkohol (Spiritus) wieder entfernen lässt.

    Andererseits:
    Es ist Aufgabe der Schule, des Schulträgers und der Schulleitung dir eine funktionsfähige Klassenzimmerausstattung bereit zu stellen.
    Eine Tafel gehört dazu. Du kannst natürlich auch ein Smartboard beantragen. Bei der Technikgläubigkeit ist es wahrscheinlicher, dass du ein neues interaktives Board für 3000 Eumel bekommst als dass man dir die Linien aufmalt ;)

    Das mag sich vielleicht seltsam anhören - aber an diese Möglichkeit denkt kaum jemand.

    Den Schulämtern (nicht am Oberschulamt) angegliedert (nicht unterstellt) sind die Schulpsychologischen Beratungsstellen. Hier kann man sich kostenlos, vertraulich und neutral beraten lassen. Diese beratungsstellen sind zwar in erster Linie für Eltern und Schüler vorgesehen, sie bieten jedoch auch Angebote zu Stressmanagement und Moderation.

    Schau mal unter
    http://www.schulaemter-bw.de
    und klick dich zu deinem zuständigen Schulamt durch. Im Menue solltest du die Ansprechpartner und Adressen finden.
    Damit du mich nicht falsch verstehst, du sollst dich dort nicht zu einem Seelenklempner begeben - aber die Psychologen haben gelernt, wie man zuhört. Und der große Vorteil von DIESEN Psychologen ist, dass sie den Schulbetrieb und die dort vorkommenden Problemlagen kennen.

    Stolpere gerade über diesen alten Thread.
    Inhalte auf Papier haben die schlechte Eigenschaft, schnell zu veralten.
    Tipp:
    http://openschulportfolio.de/

    Das ist eine kostenfreie, webbasierte Wiki-Umgebung mit vorstrukturierter Oberfläche zur schulischen Qualitätssicherung und internen Information. In Ba-Wü im Evaluationsverfahren als Möglichkeit zugelassen, das Schulportfolio zu erstellen. Es können verschiedene Rechte (Admin, User, Redakteur etc) vergeben werden, in der Grundeinstellung ist das ganze Wiki passwortgeschützt, einzelne Seiten können jedoch auch freigegeben und z.B. für die Schulhomepage als öffentlich einsehbarer Content verlinkt werden.
    Tipps und Infos dazu:
    http://www.autenrieths.de/links/linkdiagnose.htm#portfolio

    Vorteil: Jeder Kollege kann die Inhalte von überall abrufen - sofern die Schule die Möglichkeit besitzt Openschulportfolio online zu hosten. Voraussetzung ist PHP und MySQl.
    Nachteil: Die Wiki-Syntax zur Seitenauszeichnung ist etwas sperrig und gewöhnungsbedürftig - besonders bei Tabellen. Es gibt jedoch Add-ons für LibreOffice/OpenOffice, die normalen Text in Wiki-Syntax umwandeln.

    Der kleine Drittklässler kommt zum Papa und fragt:
    "Du, Papa, wie schreibt man eigentlich Sex?"
    Papa buchstabiert.
    "Und wie schreibt man Genitalien?"
    Papa wundert sich über seinen frühreifen Sprößling, buchstabiert.
    "Und Sperma?"
    So langsam kommt es ihm seltsam vor, er ist jedoch geduldig und buchstabiert, der Kleine schreibt.
    "Wie schreibt man Vorhaut?"
    Jetzt wird es Papa zu bunt, er fragt: "Sag mal, wozu willst du denn eigentlich wissen, wie man diese Wörter schreibt?"
    Der Sohn erklärt:
    "Ich muss als Hausaufgabe einen Aufsatz über unseren Urlaub schreiben."
    "Was willst du denn mit solchen Worten schreiben?"
    "Immer, wenn mir sechs gen Italien in Urlaub fahrn, sperrma den Hund in Kofferraum, damit's ihn net vorhaut!"

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