Mir graut jedes Mal, wenn diese "christlichen Elternhäuser" in Gestalt wohlgekleideter Zeugen Jehovas an meiner Tür klingeln und mich von ihrer Ideologiefreiheit überzeugen wollen.
Wandersmann - du bist angehender Gymnasiallehrer? Ich wünsche dir, dass du im Verlauf deines Studiums noch zu einigen guten Erkenntnissen gelangst.
Wenn derzeit ein Schüler der Grundschule einen anderen Schüler als "Schwule Sau" tituliert und ich den Unterricht daraufhin unterbreche, um den Kindern zu erklären, was 'schwul sein' eigentlich bedeutet, ist es gut möglich, dass am nächsten Vormittag wohlgekleidete christliche Eltern beim Schulleiter stehen und monieren, dass ich das laut Bildungsplan nicht darf- weil das kein Unterrichtsinhalt sei. Und der gibt den Eltern eventuell Recht - und mir eins auf die Mütze.
Nach dem neuen Bildungsplan kann der Schulleiter diesen Eltern erklären, dass ich nur meiner Pflicht als [lexicon='Pädagoge',''][/lexicon] nachgekommen bin. Und das ist dann gut so.
Was habt ihr für eine "German Angst" vor der Aufklärung? Back to the Middle Age or what? Kopfschüttelnd
Zitat
Ich frage mich gerade, bei all ihren Anfeigunden gegen Christen, welche Toleranz Sie z.B. einem katholischen Jungendlichen entgegenbringen würden, der über ein christliches Leitbild und Wertefundament verfügt und aus seinem Glauben heraus im Rahmen einer Unterrichtseinheit zum Thema "Homosexualität" den Standpunkt seiner Glaubensgemeinschaft vertritt. Ich vermute mal, mit viel Toleranz für seinen Standpunkt hätte der Schüler Ihrerseits nicht zu erwarten.
Falls der Schüler seinen Mitschülern erklären will, dass Homosexualität ansteckend, teuflich-satanisch oder anerziehbar sei - würde ich inhaltlich auf Null-Toleranz schalten - für den Unterhaltungswert seiner Ausführungen könnte er ein paar Punkte einheimsen...
Und noch etwas. Ich bin Christ. Auch das ist gut so. Und genau aus diesem Glauben heraus geht mir diese Homophobie sowas auf'n Senkel...