Beiträge von alias

    n BW sind die Beschlüsse der Lehrerkonferenz und der Teilkonferenzen binden.

    Da muss ich dir widersprechen. Wenn die Lehrerkonferenz beschließt, dass alle Lehrer in Zukunft in orangeroten T-Shirts unterrichten müssen, darf mir das wurscht sein - die Konferenz darf nur Beschlüsse fassen, die auch in ihren Zuständigkeitsbereich fallen.

    Der Beschluss über einen Stoffverteilungsplan und die Abfolge der durch den Lehrplan geforderten Themen gehört dazu - aber nicht nicht die kleinschrittige Vorgabe, in welcher Stunde welches Thema zu behandeln und welches Material dazu zu verwenden sei. Hier können nur Empfehlungen ausgesprochen werden. Lies mal Abschnitt II der Konferenzordnung richtig. Da ist von "Abstimmung der Stoffverteilungspläne", aber nicht von "Vorschriften zur Umsetzung der Pläne" die Rede.

    Jeder Lehrer ist zunächst seinen Schülern verpflichtet. Dies bedeutet, dass er in seiner Verantwortung und in Abstimmung mit den Bedürfnissen der Schüler und den Fähigkeiten seiner eigenen Person "stimmig" unterrichten muss - und nicht nach sozialistischer Planerfüllung.

    Und nebenbei - falls die Kollegen der Teilkonferenz oder das Schulamt mich verklagen wollen - sollen sie. Da gilt höheres Recht: "Die Lehrkräfte tragen im Rahmen der in Grundgesetz, Verfassung des Landes Baden-Württemberg und §1 dieses Gesetzes niedergelegten Erziehungsziele und der Bildungspläne sowie der übrigen für sie geltenden Vorschriften und Anordnungen die unmittelbare pädagogische Verantwortung für die Erziehung und Bildung der Schüler" Schulgesetz Ba-Wü §38(6).

    Und diese Verantwortung nehme ich wahr. Das bedeutet auch, dass ICH im Rahmen dieser Vorgaben entscheide, was im Unterricht passiert - und nicht mein Kollege nebenan, der in der Stufenkonferenz eine Stimme Mehrheit für seinen Klimbatsch bekommen hat.

    Das hängt wohl vom jeweiligen Bundesland und den in den Verordnungen formulierten Vorgaben ab. Aus dem Schulgesetz und der Konferenzordnung in Baden-Württemberg lässt sich eine derartige Einengung der pädagogisch-fachlichen Verantwortung des Lehrers für seinen Unterricht nicht ableiten.

    Die schulintern vorgegebenen und abgestimmten Stoffverteilungspläne sind wohl als Arbeitserleichterung gedacht und sollen dazu dienen, dass parallel unterrichtende Lehrer/innen der Grundschule nicht in unnötige Diskussionen mit Eltern verwickelt werden - nach dem Motto: "Mein Kind kann das K noch nicht - die in der Parallelklasse sind schon viel weiter!" Gesetzeskraft haben die jedoch nicht - ich würde mich trotzdem mit den Parallelkollegen abstimmen.

    Warum nimmst du keine zehnseitigen oder einen hundertseitigen Würfel für die Nachkommanstellen?

    Leider gibt es keine regelmäßigen Dekaeder auf dem Markt. Dodekaeder sind dagegen als Würfel erhältlich. An ein hundertseitiges Polygon hatte ich auch schon gedacht - das Ding passt jedoch nicht mehr durch die Türe, wenn die Beschriftung noch lesbar sein soll und nimmt zu viel Platz weg.
    Mit dem Joker und der "Aufrundungs-Zehn" auf dem Zwölf-Flächner kommen wir gut zurecht. Das passt schon.
    Es hat sich zudem noch nie ein Kollege oder Schüler beklagt.
    :autsch:

    Zitat von »Elternschreck«
    Und dann kommt noch die Schwierigkeit, dass die Handhabung des Quasie-Dreieckswürfels beim Würfeln sehr hakelig sein dürfte.

    Da nimmt man entweder so einen Wüfel (3-seitig) oder so einen (nur mit den Zahlen 1-3, dafür aber 2x auf dem Würfel. Und damit das Würfeln nicht auffällt, vielleicht ab und zu noch einen mit weitergehenden Zahlen...)

    Wir nutzen seit Jahren mit Erfolg die Kombination aus einem normalen 6-er-Würfel und zwei 12-Würfeln (wie im Bild dargestellt)
    Damit können wir die Noten auf zwei Stellen nach dem Komma (Hundertstel) genau ermitteln. Der Joker wird in der Regel zu Gunsten des Schülers gewertet - eine 10 ergibt - logischerweise - im Zehnerübertrag die nächsthöhere Dezimalstelle.
    [Blockierte Grafik: http://files.rakuten.de/778605d724312e07ff1c8702d27221f4/images/408522831_966757.jpg]

    Melanie
    :rofl:

    ... dass Schwärmer der Gattung Theretra nessus (Borneo) sich tarnen, indem sie ihre Genitalien so schnell reiben, dass der dabei entstehende Ultraschall das Ortungssystem der Fledermäuse stört?
    Quelle: Spiegel 29/2013, S.116

    8)

    Du hast auf Lehramt für Sek I studiert und Mathe versemmelt.

    a) Kannst du ein anderes Fach zeitnah nachqualifizieren? - Frag mal am Prüfungsamt, was die dir empfehlen.Die beiden anderen Fächer hast du ja wohl, ebenso Päd und das andere Zusatzklimbatsch.
    Kann sein, dass ein drittes Fach nicht so lange dauert wie ein ganzens Studium.

    b) Erzieher zu werden ist möglich - aber eigentlich bist du dafür mittlerweile überqualifiziert (und anschließend deinen Qualifikationen entsprechend unterbezahlt). Erzieher wird man mit mittlerem Bildungsabschluss. Da hättest du dir das Abitur sparen können - vom Studium zu schweigen.

    c) Eine Liste von Alternativen zum Lehrerberuf findest du hier:
    http://www.autenrieths.de/links/linkfort.htm

    Darf der das: http://www.youtube.com/watch?v=2-xTspGIc98
    ?
    Oder verfälscht der auch Geschichte?

    Der verfälscht keine Geschichte, ist jedoch für das Problem des Threaderstellers nicht wirklich hilfreich, weil er sich nur über die Sprechweise eines Verführers lustig macht, der gemeinsam mit seinen Gefolgsleuten knapp 60 Millionen Menschen Tod und Verderben organisiert hat.
    Ich kann Hitler nicht witzig finden. Egal, wer den imitiert.

    Es gibt gute, schlechte und dumme Satire. Dürfen darf die das. Aber gut ist das nicht.

    Nachschlag:
    Das Bild eines Volksempfängers ist nur sinnvoll, wenn die Geschichte des Radios (und die Beschränkung auf einen empfangbaren Sender) thematisiert wird.
    Hitler als Jesus ist wohl auch nur im Nachschlag als provozierender Diskussionsanlass - und nicht als Einstieg - geeignet. Ich tendiere dazu, diese Verbindung als ungeeignet zu betrachten.

    Werde dir darüber klar, was "Führerkult" bedeutet.
    Da geht und redet einer - und Viele hecheln hinterher, himmeln ihn an und setzen ihre Hoffnungen auf das eigene Wohlergehen in diese Person.
    Der wiederum versucht mit allen Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen, möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, hinter ihm herzuhecheln. Diese Mittel sind dann "Propaganda".

    Vielleicht findest du hier noch passende Materialien:
    http://autenrieths.de/links/linkges2.htm

    Ich empfehle dir folgendes:
    Mach ein "Soziales Jahr" an einer Einrichtung für Erziehungshilfe und schau, dass du mehrere Praktika an Hauptschulen absolvieren kannst. Und schau bitte nicht mehr so viel RTL.

    Hauptschüler sind besser als ihr Ruf. Der wird durch Grüchte und Medien leider systematisch "unterirdisiert".
    Dadurch ergibt sich bei einigen leider eine negative Motivationsspirale und sie folgen dann dem Motto: "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich gänzlich ungeniert..."

    Als Hauptschullehrer muss man/frau stark am "Ego-Aufbau" der Kinder arbeiten - was als "Gewaltgehabe" daherkommt, ist oft nur der Schutzpanzer eines unsicheren Kindes. Wie auch an anderen Schularten muss es klare "No-Go"-Grenzen geben und etwas verwaschenere Grenzziehungen, die je nach Individuum geregelt werden.

    Pubertierende Reibereien musst du klären und professionell wegstecken. Dies beinhaltet, dass derartige Klärungen nicht in einem "Schauprozess" vor der Klasse stattfinden - sondern im individuellen Gespräch. Hauptschüler müssen sich im Freizeitbereich oft genug herablassende Bemerkungen anhören und bestehen dann untereinander sehr auf Wahrung des Gesichtes und ihrer Rolle im Sozialgefüge der Klasse. Viele Reibereien mit der Lehrkraft sind auch "Schauvorstellungen" für die anderen nach dem Motto: "Seht her - ich trau mich was!" Wenn du derartige Schauvorstellungen persönlich nimmst, hast du ein Problem. Die sind nämlich eigentlich nicht gegen dich, sondern an das Publikum gerichtet.

    Wenn es um Gewalt oder Erpressung geht, muss an der Schule eine gemeinsame Linie mit harten, schulrechtlichen Konsequenzen gefahren werden. Schulausschluss auf Zeit, Zusammenarbeit mit der Prävention der Polizei, Zusammenarbeit mit Jugendamt und Sozialarbeit sind da sehr wirksam. Eine Anzeige bei der Polizei wegen Körperverletzung oder ein endgültiger Schulausschluss bleibt über Jahre im kollektiven Gedächtnis der Schule und wirkt lange nach.

    Zur Distanz: Als Hauptschullehrer arbeitest du pädagogisch und bist in vielen Fächern eingesetzt, damit DU der Häuptling bist und die Spur zeigst. Ob du Mann oder Frau bist, ist unerheblich. Die persönliche Beziehung zum Schüler ist - ganz im Gegensatz zu deiner Einschätzung - sehr wichtig. Gleichzeitig darf diese nie kumpelhaft sein. Wenn du als (Hauptschul-) Lehrer nur in deinem Fach denkst und die Schüler vor dir Köpfe sind, die zu füllen sind, hast du verloren und nicht kapiert, was Pädagogik bedeutet. Eine professionelle Distanz bedeutet NICHT, dass diese emotionslos zu sein hat. Im Gegenteil. Professionelle Distanz bedeutet, dass du DEINE Emotionen ständig hinterfragst und relativierst. Wenn ein Kind (und das sind auch noch die 16-jährigen, testosterongeschwängerten Rüpel) eine rotzige Bemerkung äußert, kannst du dich in die Schmollecke zurückziehen und sagen: "Na warte, du wirst schon sehen..." (UNPROFESSIONELL!!) oder mit ihm nach dem Unterricht - in dringenden Fällen sofort vor der Tür - ein Gespräch führen. Ich empfehle für ein derartiges Gespräch eine gewisse zeitliche Distanz - damit du deine eigenen Emotionen sortieren kannst. Und dann sind sachliche, klare, nicht verletzende Ansagen wirksamer als Wutausbrüche.

    Wenn ich mit Hauptschülern unterwegs bin - im Schullandheim oder auf Ausflügen, höre ich oft den Satz: "Was? Ihr kommt von der Hauptschule? Das hätte ich nicht gedacht. Da haben sich Gymnasiasten viel übler benommen... "
    Hauptschüler sind durchaus "handlebar"

    Oh Manno... es geht auf die Ferien zu. Da kann man einen drauf lassen, dass wie jedes Jahr einer das übliche Lehrer-Bashing lostritt.

    Die Idee mit den Betriebspraktika ist ja an sich ganz brauchbar - aber dann nicht in der unterrichtsfreien Zeit, sondern (wie in den Betrieben auch) als Ersatz für reguläre Arbeitszeit.
    Die unterrichtsfreie Zeit ist bereits für den Abbau geleisteter Überstunden und für die Vor- und Nachbereitung reserviert - sowie für den regulären, zustehenden Erholungsurlaub.

    So wie sich die SPD mittlerweile präsentiert, wird das Debakel im Herbst absehbar. Die Lehrerschaft ist traditionell in der Mehrheit eher grün-rot-affin.
    Wenn die so weitermachen, verlieren sie ein großes Päckchen Stammwähler - so die einhellige Meinung in der heutigen Pause.

    Kleiner Regelkreis:

    Benötigt werden
    1 U-Nagel (Krampen)
    1 Bimetall-Streifen, ca, 8 cm
    1 Reißnagel
    1 4,5-Volt-Batterie
    1 Motor mit Propelleraufsatz
    1 Motorbefestigungsbügel + Befestigungsschrauben
    1 Teelicht
    1 Brettchen
    3 Dachlatten-Sägeabschnitte, ca. 7 cm lang
    2 Büroklammern
    Verbindungsdraht
    Lötzinn
    Leim

    Aufbau:
    1.) Leime die beiden Dachlattenabschnitte senkrecht auf das Brettchen in einem Abstand, dass das Teelicht dazwischenpasst.
    2.) Leime den dritten Dachlattenabschnitt so auf das Brettchen, dass der darauf befestigte Motor mit Propeller das Bimetall kühlen kann, aber nicht die Kerze ausbläst.
    3.) Schraube den Motor mit einem Motorbefestigungsbügel darauf fest.
    3.) Nagle den Krampen oben linken Dachlattenabschnitt so, dass die Öffnung zum gegenüberliegenden Dachlattenabschnitt zeigt und der Bimetallstreifen sich dazwischen auf- und ab bewegen kann.
    4.) Nagle den Bimetallstreifen mit der Biegerichtung nach oben und dem Reißnagel auf dem rechten Dachlattenabschnitt so fest, dass er nur bei Erwärmung den Krampen berührt.
    5.) Löte an je 2 Kabel die Büroklammern als Batteriekontakte fest.
    6.) Löte eines der Kabel am Reißnagel vom Bimetallstreifen fest und verlöte den Reißnagel mit dem Bimetal.
    7.) Verbinde das 2.Kabel mit einem Pol des Motors.
    8.) Nimm ein drittes Kabel und verbinde damit den Krampen mit dem zweiten Motorpol.
    9.) Stelle das Teelicht unter die Konstruktion und zünde es an.

    Es passiert folgendes:
    Das Bimetall biegt sich nach oben und schließt den Stromkreis.
    Dadurch beginnt der Motor zu laufen und kühlt sich das Bimetall ab
    Das Bimetall bewegt sich nach unten, öffnet den Stromkreis und der Motor bleibt stehen.
    Das Bimetall erhitzt sich wieder, der Motor läuft wieder uswusf...

    Ohne Holz und als Bausatz schaut das so aus:
    http://de.opitec.com/opitec-web/art…3I6YmltZXRhbGw2

    Etwas komplizierter so:
    http://de.opitec.com/opitec-web/art…3I6YmltZXRhbGw2

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