Beiträge von FüllerFuxi

    Hallo!

    An meiner Oberschule gibt es einen Trainingsraum u der ist dringend notwendig!
    Schüler die wiederholt den Unterricht so arg stören, dass Unterricht nicht mehr möglich ist, werden dorthin geschickt. Das Verhalten der Schüler ändert sich dadurch nicht, das wird aber auch nicht erwartet. Es geht darum, dass Unterricht für die anderen/ nicht störenden Kids möglich ist!
    Ab einer bestimmten Anzahl von TR- Besuchen gibt es eine Konferenz.

    Beaufsichtigt wird der TR von unterschiedlichen Leuten: SozPäd und zwei Schulangestellten die eine Art Mädchen für alles sind. Sind jene krank, gehen auch schon mal Lehrer rein. Vergütet wird es nicht.
    Eine Fortbildung braucht man sicher nicht. Die Schüler müssen einen Bogen ausfüllen, dürfen in der laufenden Stunde nicht zurück und das wars.

    LG

    Hallo,ihr!

    Einige schrieben von Schulverweis...darüber sprach ich mit der SL. Leider ist das keine Option. Ein Schüler kann nur verwiesen/aus der Schule geworfen werden, wenn es eine andere aufnehmende Svhule gibt...
    Tja und da liegt der Knackpunkt: Wir werden diese Schüler so nicht los.
    Meine Schule ist schon ein Sammelsurium von Schülern,die an anderen Schulen nicht genommen wurden... Wir haben durch zwei Sprachlernklassen viele Schüler aus allen möglichen Kulturen, Schwerpunktschule Inklusion d.h LE/GE/ES landet bei uns, viele " Flodderfamilien" mit Kindern ohne elterliche Unterstützung/Interesse,die da an anderen Schulen nicht genommen werden, wie erwähnt....
    Direkt gesagt wir sind eine Art Brennpunktschule und im " Ranking" eher unten angesiedelt.
    Folglich werden WIR diese Schüler erst mal nicht los.
    Wenn sie älter sind- ich glaube ab 15- kann man sie an die BBS übergeben für irgendwelche eingliedernden Maßnahmen...
    Aber bis dahin, hat man sie an der Backe.

    Sozialpädagogin/ Jugendamt: Meine Erfahrung bisher ist, dass es bei solchen Schülern/ Eltern nur Blablabla ist...Immer nur reden, reden, reden...:-/
    So lange die Kinder nicht blau gehauen sind, reagiert das Jugendamt nicht.
    So lange die Schüler nicht mit einem Messer andere bedrohen, empfehlen die SozP Verhaltenstagebücher oder Smilie-Systeme...

    LG

    @Stille Mitleserin

    Hallo!

    Die SL stützt sich leider sehr darauf, dass es offiziell kein Opfer gibt, weil das Mädchen die Tat abstreitet. Folglich müsste der Vorwurf fallen gelassen werden u die SL gibt das definitiv nicht weiter, so lange das Mädchen dabei bleibt.

    Das Mädchen wie der Junge sind Nachbarn, Eltern befreundet und beide aus dem gleichen Kulturkreis... Die Eltern des Mädchens wissen Bescheid und der Vater war sogar in der Schule um fest zu behaupten, dass nichts gewesen wäre...:-(

    Ich will keine Vorurteile oder Klischees bedienen... Aber es scheint in diesen zwei Familien okay zu sein, wenn ein Junge sowas macht. Offenbar steht ein anderes Rollenverständnis dahinter.
    Die Mutter von ihm Beklagte ja lautstark " Dass in diesem sch..ss Deutschland ja sogar schon 13 jährige geschwängert werden..." Frei nach dem Motto, was wir uns denn nu so anstellen...

    LG

    Genau!
    Meine Bedenken sind ja auch, irgendwann greift er sich vlt mal ein Mädchen hinter der Turnhalle u keiner sieht es...
    Muss man auf sowas warten? Das darf doch nicht wahr sein u will mir nicht in den Kopf!!!

    LG

    Hallo!

    Also, hier in der ländlichen Region wird zur Konfirmation auch finanziell recht viel geschenkt.
    Aber ich finde auch ein Event Geschenk toll!
    In welchem Verhältnis stehst du zum Patenkind?
    Kind einer Freundin?
    Oder zusätzlich aus der Familie?
    Hast du engen Kontakt?

    Meine Idee: Es gibt manchmal mit Ryanair One das Trips nach London ( hab selber mal einen gemacht Bremen-London) und da kann man manchmal pro Nase für nen Fuffi hin u zurück fliegen.
    Man kommt ganz früh morgens an, macht dann munter den ganzen Tag cooles Sightseeing mut Hop on-Hop Off Bussen u fliegt abends zurück.
    Ich hätte das als 14 jährige toll gefunden.:-)
    Weiß ja nicht, wie bereist dein Patenkind ist?

    DAS ist dann eine bleibende Erinnerung! :) Das gemeinsame Foto mit Big Ben oder auf der Tower Bridge.

    LG

    Hallo!

    Also die klassischen Schulbücher bekomme ich als Leihgabe von der Schule.
    Zusatzmaterialien wie Lehrerhandreichungen, Zusätzliche Kopiervorlagen zu den Schulbüchern , Arbeitshefte etc kaufe ich selbst.
    Bei bestimmten Themen wie Lektüre und Zusatzmaterial kaufe ich mir das auch selbst.
    Finde das auch nicht schlimm. Bestelle oft auch Themengebundene Werke,wie gerade in Werte u Normen zum Thema Dialog/Vergleich der Weltreligionen , selbst. Das Schulbuch Werte u Nirmen ist grässlich, also arbeite ich mit dem anderen Material.
    Finde auch 200 Euro im Jahr nicht viel....
    Liege da locker drüber. Gebe das dann bei der Steuererklärung ab u gut ist.
    Ich denke, die Basis muss gestellt werden...will/braucht man mehr/anderes dann muss man das halt selbst tragen.
    LG

    Hallo,ihr!

    Die Woche ist rum und unterm Strich war es nervlich sehr aufreibend und stark frustrierend. Möchte mich Euch gerne mitteilen...
    Kurz zu den Rahmenbedingungen: Bin seit 2,5 Jahren Lehrerin und seit dieser Zeit an einer Oberschule mit " schwierigem Einzugsgebiet" tätig.
    Selbst habe ich eine 5.Klasse, tolles Kollegium, nette SL und arbeite gern dort trotz der manchmal extremen Begebenheiten.
    Letzte Woche hatte ein sehr sehr schwieriger Schüler - Klasse 7- erneut eine Ordnungsmassnahmen- Konferenz.
    Seine Akte ist dick....aggressiv, Mitschülern gegenüber gewalttätig, Lehrern gegenüber provozierend u respektlos, Unterrichtsstörungen noch und nöcher... Kenne ihn gut, da ich ihn 1 Jahr in Englisch hatte. Kollegen u ich sind uns einig: Nicht beschulbar! :(

    Folgendes hatte sich nun zugetragen:
    Am Tag der offenen Tür ( an einem Fr) hat er und seine Kumpels ein Mädchen -6.Klasse- bedrängt und mutwillig in die Brust gekniffen. Dies wurde von einer ehemaligen Kollegin ZUM GLÜCK gesehen. Leider war im Gewusel des Tages der offenen Tür die SL nicht so schnell zu finden. Die nette, ehemalige Kollegin bot dem Mädchen an, ihr Zeuge zu sein.
    Am nächsten Schultag ( Mo) kam die pensionierte Kollegin extra in die Schule um das zu melden u das Mädchen zu finden. Dieses kannte sie nämlich nicht, den " Täter" vom früheren Unterricht hingegen schon.
    An diesem Punkt komme ich ins Spiel: Die Kollegin dachte, das Opfer säße in meiner Klasse. Das war aber nicht das gesuchte Mädchen.
    Weil ich aber den betreffenden Schüler kenne und das Vorkommnis ungeheuerlich fand, bin ich mit ihr von Klasse zu Klasse gegangen um das Mädchen herauszufinden.
    Wir fanden es auch heraus...aber das Mädchen ist so eingeschüchtert , dass sie nun sagte , er hätte sie nur geschubst! :ohh:
    Meine Kollegin hatte es aber selbst gesehen!
    Ich sprach mit dem Kollegen- Klassenlehrer des Mädchens- auch hier blieb sie bei ihrer Geschichte. Der Kollege riet mir es gut sein zu lassen...es käme nichts dabei raus, da das Mädchen und der Junge erstens aus dem gleichen Kulturkreis sind, Nachbarn u auch die Eltern gut miteinander bekannt sind u über sowas lachen würden...

    ICH sah das anders u ließ es nicht auf sich beruhen...
    Am nächsten Tag in einer Freistunde erzählte ich einem anderen Kollegen davon, der es auch schlimm fand.
    Das Dumme, das Opfer blieb verschwiegen.
    In dieser Freistunde kam die Idee auf, unverbindlich bei der Polizei anzurufen und zu fragen, was man tun könne.
    Rückfrage mit der SL konnte ich nicht halten, war nicht im Hause.
    Ich rief also bei der örtlichen Polizei an und schilderte den Vorfall. Der Polizist war sehr nett und wir telefonierten lange.
    Im Gespräch stellte sich heraus, dass dieser Schüler auch schon polizeilich aktenkundig ist! Aber da er erst 13 ist...aber er ist schon wiederholt aufgefallen.
    Der Polizist sagte ganz klar, die ehemalige Kollegin sei Zeugin einer Straftat ( Körperverletzung/ sexuelle Belästigung) geworden u könne das anzeigen.
    Daraufhin rief ich bei der ehemaligen Kollegin an und bat sie das zu tun.
    Sie ging noch am gleichen Tag zur Polizei u zeigte das an.
    Ich war sehr froh.

    Es wurde zur Ordnungsmassnahmen Konferenz eingeladen mit dem Ziel ihn bis zu 3 Monate zu suspendieren. Sehr gut!

    Tja, Konferenz war am Mi...er und seine Mutter waren sogar da ( nicht selbstverständlich) und die Mutter benahm sich völlig daneben... In gebrochenem Deutsch schrie sie die SL an. :daumenrunter:
    Da das Mädchen sich immer noch nicht offenbart hatte, mussten wir den Vorfall fallen lassen und konnten ihn nur für 13 Svhultage für sein " sonstiges schlechtes Verhalten" suspendieren.... :daumenrunter: :daumenrunter:
    Ich war so frustriert!!!
    Diese Machtlosigkeit!!! :autsch: :staun: :stumm: Einfach grauenhaft!
    Dieser kleine Mini-Gangster streift mit seinen Kumpanen durch die Schule, versetzt andere in Angst , macht Unterricht unmöglich...
    Und unterm Strich kann er machen was er will!!! Konsequenzen? Mal ein bisschen suspendieren und danach weiter wie bisher.

    Bevor ihr fragt: Es ist seit Beginn seiner 5.Klasse so...Gespräche mit der Mutter, Sozialpädagogin war/ ist involviert, Meldung ans Jugendamt und was ist??
    NICHTS!!!

    Kennt ihr sowas? Wie geht ihr damit um?
    Muss man sowas an sich abperlen lassen? Aber man kann so ein unfassbar schlechtes und nicht tragbares Verhalten doch nicht so hinnehmen...?
    Bin ich als relativer Berufsneuling noch zu idealistisch?

    LG und danke fürs lange Lesen! :rose:

    @Shadow

    Huhu...:-)

    Ja, Klassenprojekt als Klassenlehrerin ist so ne Sache...da kann man sich nicht wirklich rausziehen. Ich habe ja schon eine Kollegin mit im Boot: Sie hat immer eine Hälfte der Klasse, sie schreiben dann an den Rezepten, ich bin zeitgleich mit der anderen Hälfte in der Küche koche u backe.
    Heute haben wir um 9:30h Pizzamuffins und Pizzasuppe gegesssen...;-)

    Heute Nachmittag war ich so müde, man hätte mich an der Wand anlehnen können...ich hätte geschlafen.

    LG

    @'WillG

    Hallo!

    Das ist bei uns anders geregelt...ich als TZ-Lehrerin soll mich in der Projektwoche so organisieren, dass ich mir die Stunden aufteile. Sprich mal später kommen o früher gehen...nur leider haut das bei diesem Projekt nicht hin. :-/
    Ich mache das Projekt mit einer Kollegin,sie hat immer die Hälfte der Klasse, die an den Rezepten schreibt u ich bin zeitgleich mit der anderen Hälfte in der Küche. Folglichbin ich nicht abkömmlich...
    Ich habe eine andere Kollegin- die nächste Woche neu in meiner Klasse M unterrichtet- gefragt, ob sie nicht eine Stunde haben will, um sich vorzustellen u die Schüler kennenzulernen...
    Dann hätte ich wenigstens eine Stunde abgeben können...
    Tja, sie wollte nicht.
    Also, hab ich keine Chance und mache 20 statt 14 Stunden. Aber ich sehe den abgegeben Fr Nachmittag als kleine Entlastung an. Wenigstens was.
    Es ist ja ohnehin so, dass man in TZ meist "drauf zahlt."
    Besonders als Klassenlehrerin...
    Aber auch alle anderen Verpflichtungen wie DBs, Konferenzen, Schulveranstaltungen müssen zu 100 Prozent geleistet werden. Nur die reine Unterrichtsverpflichtung ist minimiert.

    LG

    Tag 3 der Projektwoche...

    Hallo,ihr!

    Insgesamt haben sich die Abläufe eingespielt und es läuft ganz gut. Die Schüler haben heute ruckgemeldet, dass Ihnen unser Projekt gut gefällt. :)

    Mir Macht das Kochen u Backen mit den Schülern auch Freude. Aber ich bin ehrlich: Es strengt auch an. Jeden Tag einkaufen gehen, während des Kochens überall präsent sein, da sie Schüler recht unsicher sind, aufpassen dass nix schief geht...und jeden Morgen um 5:45h aufstehen...das ermüdet,wortwörtlich.;-)
    Ich muss nämlich jeden Morgen zur 1.Std in der Schule sein, da die ProWo von der 1.-4. Stunde geht...
    Außerdem viele extra Stunden, bis einschließlich Fr habe ich 6 Stunden mehr einfach so...:-/
    Arbeite -familienbedingt- TZ mit 14 Stunden.
    Immerhin muss ich nicht zum Tag der offenen Tür am Fr Nachmittag...das gleicht es ein wenig aus.

    LG

    @Stille Mitleserin

    Hallo!

    Grundsätzlich hast du nicht unrecht.
    Aber es kommt auch sehr auf die Kids an, was sie können/kennen.
    Es ist eine 5.Klasse mit hauptsächlich bildungsferneren und einkommensschwachen Elternhäusern...
    Hinzu kommt das viele Kids lernschwach sind( Förder bzw HS-Niveau) ...einfach so Zutaten verdoppeln/ausrechnen/ richtig abwiegen...das ist für einige schon zu viel.
    Und einige kennen richtig kochen,vorbereiten nicht...da werden zu Hause Fertiggerichte gemacht, Dönerbuden etc...
    Darum entlaste ich gerne vor. WIE es gemacht wird, sehen sie ja bei mir. Ich mache vieles vor.
    Es ist an meiner Schule das erste Mal,dass HW schon in Klasse 5 unterrichtet wird.
    Daher hab ich die "Lernziele" auch bewusst anders gesteckt als in Klasse 7.
    Ich möchte, dass die Kids auch mal positive Ergebnisse haben,besonders die die im Unterricht das nicht erleben. Ein " Mein Gericht ist lecker geworden!" finde ich gut.
    Dann möchte ich dass sie in einem Rahmen agieren können, indem nicht dauernd gemaßregelt werden muss wie vlt im normalen Unterricht.
    Zusätzlich sollen sie neue Gerichte/Lebensmittel kennenlernen und überhaupt Freude am Fach aufbauen.
    Also, alles keine wirklich kognitiven Ziele.
    Aber bei meinen Schülern ist das so passender, als wenn ich am Ende verlangen würde, dass sie wissen woraus ein Rührteig besteht,wie alle Küchenubtensilien heißen, wie ein Backofen funktioniert, bestimmte Gerichte auswendig können...das hat Zeit für später.

    LG

    Huhu....

    Tag 2 der Projektwoche war deutlich besser!

    Heute wussten die Schüler,was und wie es läuft...gestern musste ich ja alles erklären,zeigen...
    Außerdem bin ich heute mit einem anderen Anspruch da ran gegangen...sollten die geschriebenen Rezepte nicht gut aussehen,dann verkaufen wir das Heft halt nicht. So!

    Heute haben wir Pizza und Clafoutis ( franz. Kirschauflauf) gemacht. War sehr gut.

    LG

    @ alias

    Huhu...

    ...du hast sicher nicht unrecht. Aber die Projektwoche ist bei uns an der Schule so üblich. Entweder Klassen"Projekt" oder jahrgangsintern. Aber nix zum auswählen.
    Ich habe mit dem HW Projekt schon ein handlungsorientiertes Projekt ausgesucht...und Kochen/backen finden sie eigentlich gut.

    Wir haben eigentlich jedes Jahr ProWo...
    Dient in erster Linie dem Zweck, dass die SL in dieser Woche die neuen Stundenpläne erstellt...folglich werden die Klassenlehrer in ihre Klassen geschickt täglich 1.-4.Stunde plus Fr Nachmittag.

    LG

    Huhu...shadow!

    Eine Klassenkasse haben wir nicht. Das Klientel der Eltern ist nicht so zahlungsfähig/freudig.

    Aber der Erlös käme der Klasse zu Gute. Aber so viel käme dabei eh nicht rum...wir würden wahrscheinlich 1 oder 2 Euro für ein Heft verlangen... Und bei den wenigen Besuchern kämen max 20 Euro zusammen. Und das ist schon seeeeehr hoch gerechnet.
    Verabschiede mich gedanklich von der Verkaufsidee...vlt präsentieren wir einfach nur die Hefte zur Ansicht, legen ein paar kopierte, gut geschriebene Rezepte zum Mitnehmen aus und verteilen selbstgebackene Kostproben....?

    LG

    @indidi
    Hallo!

    So war es auch geplant...ein Kollege wollte mich unterstützen, indem er die Schüler am PC betreut und sie die Rezepte tippen.
    Dieser Kollege hat kurzfristig die Schule verlassen und ich musste auf die Schnelle Ersatz suchen...
    Das ist jetzt eine nette Kollegin, die aber bald in Ruhestand geht u den PC ablehnt.
    Darum jetzt per Hand...

    LG

    @Friesin

    Hallo!

    Nein,die Schüler konnten keine Projekte auswählen. Es sind Klassenprojekte. Der jeweilige Klassenlehrer überlegt sich was und muss 20 Stunden damit füllen...
    Es gibt auch keinen Projektleiter u keine abschließende Bewertung...
    Die Ergebnisse müssen am Fr Nachmittag beim Tag der offenen Tür vorgestellt werden...aber das Interesse der Eltern war in der Vergangenheit gering...letztes Jahr waren nur etwa 5 Eltern da...dafür steht man stundenlang da.
    Ich habe die Klasse jeweils geteilt in Jungen u Mädchen. Das heißt es sind nur 8 Jungs u 6 Mädchen.
    Das ist nicht viel.

    Was anders ist als im normalen HW-Unterricht? Ich hatte letztes Halbjahr mit den Jungs kochen in der 3. u 4.Stunde am Di. in den beiden Stunden davor,hätte ich frei und kam aber immer schon mindestens 60 Min früher und hab alles in der Küche vorbereitet: Zutaten für alle Gruppen abgewogen, portionsgerecht bereit gestellt, Kochuntensilien zum Zeigen hingelegt...kurz: Perfekte Vorbereitung für 5.Klässler.
    Aber jetzt in der ProWo muss ich jeden Tag zur 1.Stunde starten und bei einer Fahrzeit von 45min, verlasse ich schon um 6:45h das Haus und kann natürlich jetzt in der Küche nichts vorbereiten
    Und den Unterschied merkt man deutlich.:-/

    LG

    @Pieksieben

    Huhn...

    ...leider bin ich nicht mit so großer Gelassenheit gesegnet. Die Rezepthefte sollen ja am Fr am Tag der offenen Tür verkauft werden...aber wer bitteschön kauft unleserliche u unordentliche Rezepte?!
    Ich bin echt schockiert, dass 5.Klässler- viele zumindest- nicht nach genauer Vorlage abschreiben können...
    Meine Kollegin meinte auch,ich müsste den Anspruch runterschrauben...
    Falls die Rezepthefte am Ende echt unmöglich aussehen,dann werden wir sie halt nicht verkaufen....Dann bekommt jeder sein Rezeptheft mit nach Hause u fertig.

    LG

    @Pausenbrot

    Hallo!

    Naja,bei einem Hauswirtschaftsprojekt läuft die Vorbereitung ja täglich...ich muss ja die Zutaten frisch einkaufen. Dann duften die Schüler sich heute aus einer Zahl vorgegebener Rezepte,ihre Wunschrezepte wählen...also erst ab heute Rezepte für die Schülerhand vorschreiben und kopieren...
    Ich habe mir dieses Projekt überlegt,weil ich privat gerne koche/ backe u seit dem Sommer auch HW unterrichte. Aber irgendwie habe ich das Projekt unterschätzt und die Schreibfertigkeiten der Schüler unterschätzt.

    LG

    Hallo, ihr!

    Ich arbeite seit 2,5 Jahren fest an einer Oberschule.
    Dort bin ich Klassenlehrerin einer 5.Klasse.
    Diese Woche ist bei uns Projektwoche....
    Ich mache mit meiner 5. Klasse ein Hauswirtschaftsprojekt. Eine Hälfte der Klasse ist mit mir in der Küche und kocht/backt, die andere Hälfte schreibt bei meiner Kollegin an den Rezepten. Am Ende der Woche sollen nicht nur volle Bäuche, sondern auch ein Rezeptheft dabei herausgekommen sein. ;)
    ABER....heute haben wir in der 1. und 2.Stunde die Organisation besprochen und begonnen das erste Rezept abzuschreiben.... :autsch:
    Viele Schüler sind nicht in der Lage , RICHTIG abzuschreiben!!! Sie halten die Abstände nicht ein, unterstreichen nicht....dabei hatten sie mein Rezept als 1 zu 1 Vorlage... :schreien:
    Dann in der 3.und 4. Stunde mit der ersten Gruppe in die Küche, wir haben "Apple Crumble" gemacht. Es hat zwar ganz gut geklappt, aber ich muss permanent präsent sein, aufpassen, dass nichts falsch zusammengerührt wird....
    Dabei habe ich sonst auch Hauswirtschaftsunterricht, das ist mir also nicht fremd.
    Aber als ich heute mittag nach Hause kam hatte ich Kopfschmerzen und war völlig fertig. Bei den Hausaufgaben mit meinen eigenen Kindern, sind mir die Augen zugefallen....

    Kennt ihr das? Empfindet ihr Projektwochen auch als so anstrengend? (Und das war erst der erste Tag.... :( )

    Ich würde viel lieber normalen Unterricht machen. Dann weiss jeder, was kommt und alles läuft geplant und normal.
    Diese Tage sind so künstlich....man muss sich irgendwas einfallen lassen...Und die Schüler merken das, dass es eben kein "richtiger Unterricht ist, sondern
    "Pillepalle"...und so benehmen sie sich auch teilweise.

    LG,
    erschöpft nach nur einem Tag...und gesprannt auf eure Erfahrungen

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