das Erlernen von der Aussprache und Verschriftung englischer Wörter [erfolgt] weitestgehend gleichzeitig. [...] Am Ende der Grundschule (nach 2 Jahren Englisch- bzw. 4 Jahren Deutschunterricht) spielt Rechtschreibung (bis auf evtl. einzelne Phänomene der Groß- und Kleinschreibung) im Englischunterricht keine Rolle.
Widerspricht sich das nicht?
An meiner Schule ließ sich übrigens - und ich gebe hier nur wieder, was meine Kollegen erzählen, da ich noch nicht so lange "dabei" bin - nach Einführung des Englischunterrichts an der Grundschule beobachten, dass viele Kinder zwar schon ein paar Fähigkeiten im mündlichen Sprachgebrauch mitbrachten, als sie in der 5. Klasse zu uns kamen, dass ihre Rechtschreibung im Englischen aber katastrophal war, weil diese nicht thematisiert wurde. Entsprechend schrieben und dachten die Kinder die englischen Worte nach deutschen Regeln, was man ihnen (nachdem sie es 2 Jahre lang so gemacht hatten) nur seeeeeehr mühsam (wenn überhaupt) austreiben konnte. Inzwischen bessert es sich, da wohl mehrfach "runde Tische" mit Englischkollegen und Grundschullehrern stattgefunden haben, auf denen dieses Problem besprochen wurde. Zwar unterrichten die Grundschulen weiterhin schwerpunktmäßig den Bereich der mündlichen Kommunikation, aber das Schriftbild wird nicht mehr so vollständig ausgeblendet wie es wohl am Anfang noch der Fall war.