Das mit dem Lied oder Tanz ist mir auch gleich aufgefallen und das würde mich abschrecken - ich kriege schon immer die Krise bei den auflockernden Psychospielchen auf Fortbildungen.
Was du sonst so beschreibst, finde ich nicht so ungewöhnlich - bei uns ist der Umfang ähnlich und ich empfinde es als normal (obwohl ich auch Kinder habe und mit meiner Zeit haushalten muss). Bei uns im Kollegium gibt es auch enorme Unterschiede - von 2 Klassenfesten plus Lesenacht und jährlicher Klassenfahrt bis hin zu Kollegen, die sowas nicht machen (und nur selten auf Klassenfahrt fahren. Zwei Elternabende pro Schuljahr sind bei uns übrigens auch vorgeschrieben.) Es ist doch jedem Klassenlehrer selbst überlassen, was er/sie mit seiner Klasse macht. Bei gemeinsamen Aktionen ist es bei uns schon auch unterschiedlich und es gibt welche, die bringen sich in jeder Arbeitsgruppe für Sportfest, St. Martin, Karneval etc. mit ein und welche, die es seltener tun. Ist so und wird so hingenommen. Klar dass bei der Durchführung der gemeinsamen Feste jeder mit ran muss, aber ansonsten ist es den Lehrern schon selbst überlassen.
Ist natürlich blöd, wenn das bei euch so ist, dass du dich alleine fühlst und alle anderen so viel machen wollen.
Aber ich schätze, dass sich das bald ändert, schließlich werden auch die jüngeren KollegInnen in wenigen Jahren vielleicht mal Babys bekommen und danach ganz anders über vieles denken 
Ansonsten kannst du ja über einen Schulwechsel nachdenken, aber ob man sich da wirklich verbessert, weiß man vorher auch selten. Ich zumindest bin lieber in einem engagierteren Kollegium - bei einem Kollegium mit mehr älteren KollegInnen weißt du auch nicht, wie es sich in den nächsten Jahren dann verändern würden, wenn die älteren alle in Pension gehen.