Beiträge von Mara

    Ich finde es auch sehr schwierig aus der Ferne etwas dazu zu sagen oder dir Tipps zu geben (und bin ehrlich gesagt froh, dass wir bei uns an der Schule Noten erst ab 3.2 haben und mich das somit kaum noch betrifft, da ich in der 1/2 bin.

    Aber zu silicium mag ich mich noch kurz äußern:

    Wie meinst Du das mit das Kind hat enorm viel geleistet? Du meinst es hat sich persönlich enorm verbessert, erreicht aber leider (!) immer noch nicht die Mindestanforderungen für eine ausreichende Note.
    Du musst doch einen objektiven Maßstab haben, der für alle Schüler gleichermaßen gilt.

    Wie du sicher weißt (oder vielleicht auch nicht?), gibt es verschiedene Bezugsnormen für die Notengebung. Die Bezugsnorm, die du meinst, ist die sachliche. Es gibt daneben auch die soziale Bezugsnorm (wie ist die Leistung des Kindes verglichen mit den anderen in der Gruppe) oder die individuelle. Und zumindest in NRW ist es eindeutig so geregelt, dass wir in der Grundschule zuerst überwiegend die individuelle Bezugsnorm (also: Wie sehr hat sich das Kind für seine Verhältnisse verbessert? Wie viel hat es dazu gelernt? ) zur Bewertung nutzen. Erst im Laufe der Grundschulzeit wird die sachliche Bezugsnorm bedeutsamer und erst Ende der vierten Klasse bewerten wir überwiegend kriteriumsorientiert, also sachlich oder wie du es nennen würdest "objektiv" (dass das zu 100% sowieso nie möglich ist, ist auch klar oder?!)

    Ich habe so etwas in meinem 2. Schuljahr und habe gute Erfahrungen damit (habe letztes Jahr mit den Zweitklässlern auch schon so gearbeitet). Bei uns gibt es ganz vorne drin eine Übersicht über alle Regeln und "Werkzeuge" (so wird das im Konfetti, mit dem wir arbeiten genannt) gesammelt. Jede Regel bzw. jedes Werkzeug haben auch ein passendes Symbol. Nach einem Punkt wird groß geschrieben hat als Zeichen z.B. einen Punkt und daneben einen Pfeil nach oben, bei der Regel, dass Nomen groß geschrieben wird ist es ein "N", wo oben rechts am Strich noch eine Pfeilspitze mit dran ist.
    Alle Regeln stehen auf schmalen Papierstreifen und dazu steht nochmal eine Aufgabe für die Kinder, bei der sie immer nochmal Beispiele für die Regel suchen sollen. Bei der Regel mit den Nomen sollen sie 10 Nomen finden und aufschreiben. Diese Papierstreifen kleben die Kinder in ihr Rechtschreibheft und finden darunter nochmal Beispiele. Dann wird die Regel vorne auf dem Übersichtsblatt abgehakt.
    So haben alle Kinder am Ende des Schuljahres ein Heft mit allengesammelten Rechtschreibregeln (beim Korrigieren von Kindertexten benutze ich dann auch die gleichen Symbole wie auf dem Übersichtsblatt sind.

    Hallo,
    ich habe mir für dieses Jahr "Lucia das Sternenkind" gekauft. Das ist auch ein Buch mit Fensterbild und hörte sich ganz nett an. Bin schon gespannt wie es den Kindern gefällt.
    "Hinter verzauberten Fenstern" finde ich auch schön. Das habe ich vor einigen Jahren mal vorgelesen. Für etwas größere gibt es auch jede Menge Adventsdetektivbücher. Da hab ich auf dem Flohmarkt letztens eins gekauft, aber ich glaube für meine 1/2 ist das eher noch nichts.

    DIe Ikea Samla Boxen dürften aber zu groß für die Kartei sein, dann kann man die Karten darin nicht mehr gut ordnen. Für andere Sachen finde ich dir Boxen aber super (habe auch gerade einige dafür für die Klasse gekauft).
    Die Karten von der Kartei dürften DIN A6 sein, oder? Da würde ich mir einfach einen passenden Karteikasten aus HOlz oder Plastik dafür kaufen.

    Hallo,
    die zweite Variante habe ich jetzt nicht ganz verstanden bei dir. Denn dann kannst du ja keine gemeinsame Einführung im Sitzkreis machen und hast auch keinen Buchstaben der Woche oder des Tages mehr, wenn jeder in seinem eigenen Tempo arbeitet. Oder meinst du das so, dass es zwar einen gemeinsamen Buchstaben der Woche gibt, zu dem auch Hörübungen gemacht werden, dass aber trotzdem jeder im Arbeitsheft an der Stelle weiterarbeitet, an der er/sie gerade ist?

    Ich habe zum ersten Mal Deutsch in einem 1. Schuljahr und habe in Zusammenarbeit mit einigen Parallelkolleginnen bis zu den Herbstferien in deiner ersten Variante gearbeitet, bin damit aber immer unzufriedener geworden und habe jetzt angefangen das mit den Buchstaben anders zu machen: Im Zaubereinmaleins wurde von strubbelsuse mal ein Buchstabenlernweg vorgestellt. Da durchlaufen die Kinder in ihrem eigenen Tempo verschiedene Stationen zu jeweils einem Buchstaben.
    Für die fitten Kinder habe ich einige Stationen gestrichen bzw. als freiwillig gekennzeichnet (die, die schon lesen und schreiben können, brauchen ja wirklich nur noch die Form der Buchstaben und das Schreiben an sich zu üben und müssen nicht mehr Wörter auf Anlaute oder Stellung des Lautes im Wort abhören. Diese Kinder können den Druckschriftlehrgang eher schneller durchziehen und bekommen von mir danach anderes Futter während für schwächere Kinder auch solche Stationen wie Buchstaben kneten sinnvoll sein können).
    Die Kinder haben die Stationen begeistert aufgenommen und ich bin gespannt wie es weiter läuft.

    Ich gratuliere auch herzlich und bedanke mich bei allen, die als Mods oder Admins das Forum gut in Schuss halten. Ihr leistet wirklich tolle Arbeit!
    Außerdem danke ich den vielen MitschreiberInnen.
    Ich finde es sehr bereichernd, hier zu lesen und mich auszutauschen.

    Hallo,
    ja, ich würde schon auch was vorbereiten für die Zeit, die der Kuchen im Ofen ist und während der aufgeräumt werden muss. Die Idee mit dem Rezept finde ich super. Hast du Eltern als Hilfe? Für so eine Aktion kann das nicht schaden.

    Ich habe da eine ziemlich traumatische Erfahrung als ich damals im Ref mit einer schwierigen zusammengesetzten Gruppe aus Drittklässlern am Ende einer Unterrichtseinheit Plätzchen aus fünf (!) verschiedenen Rezepten gemacht habe. (Meine damalige Mentorin hatte mir zugesagt, Eltern zum Helfen zu organisieren und im Endeffekt kam nur eine Mutter, die dann auch noch vor dem Aufräumen wieder weg musste). Na ja, schlussendlich hat alles geklappt- auch wenn es sehr anstrenged war- und ich habe dann am Ende als die Plätzchen im Ofen waren den Großteil der Kinder etwas an Tischen arbeiten lassen und nur mit drei oder vier Kindern zusammen aufgeräumt und das war gut, dass die anderen was zu tun hatten - sonst wäre es vermutlich eskaliert.

    Ich habe auch einen AUsteildienst, teile aber hin und wieder auch selber aus. Die Kleinen (hab 1. und 2. Klässler) haben sonst oft eben keins bzw. es dauert ewig und zum Schluss fehlt doch was. Also wenn es um Elternbriefe geht, die sofort weggepackt werden sollen, dann teile ich das lieber selbst aus (sonst bleiben nachher nämlich welche übrig und keiner vermisst etwas). Ansonsten lasse ich das die jeweiligen Kinder machen, die gerade Dienst haben.

    Ja, das mache ich auch am ehesten: In eine andere Klasse schicken (meine Kollegin der Nachbarklasse ist eine ganz strenge, das wirkt oft schon gut) oder wenn sich jemand einen richtigen Knaller leistet, schicke ich ihn/sie auch mal zum Schulleiter und das Kind bekommt da eine Standpauke. Das wirkt ganz gut.
    Wenn es dafür noch nicht schlimm genug ist, dann je nach Kind auch erstmal zum Arbeiten alleine in den Nebenraum.

    Pausenverbot gebe ich auch ganz selten mal (das muss man immer gut abwägen, ob das nicht alles nur noch schlimmer macht), aber wer Pause macht (also nichts tut) während die anderen Kinder arbeiten, der muss diese Arbeit dann eben mal erledigen während die anderen Pause haben.

    Ansonsten vielleicht eher positive Verstärkung? Also sowas wie ein Smileyheft oder eine Regelampel und dann nach Sammeln Belohnungen.

    Hallo,
    ich bräuchte mal eine Kaufempfehlung. Ich habe sehr viele (selbstgebastelte) Lernkarteien und suche gute Aufbewahrungsmöglichkeiten.
    Am liebsten hätte ich so Boxen, die von der Größe her passend sind- eben für A5 und A6. Karteikästen wären zwar nicht schlecht, aber ich möchte es sowieso offen stehen haben damit die Kinder die Karten sehen können, ohne dass sie erst etwas öffnen müssen (also wäre der Deckel eigentlich überflüssig). Außerdem sind so Karteikästen gar nicht so günstig und ich bräuchte schon einige davon.
    Vielleicht gibt es ja Geheimtipps?

    Viele Grüße

    Sehe ich genauso. Klar muss jeder mal in den sauren Apfel beißen und ggf. mit einem nicht so tollen Stundenplan klarkommen, aber Sportunterricht ohne dass die Halle frei ist, geht ja nun mal (vor allem jetzt im Winterhalbjahr) nicht.
    3 Freistunden sind zwar sehr ärgerlich, aber ich denke damit muss man dann im NOtfall für ein Halbjahr lang mal klar kommen.

    Zumindest hier in NRW gibt es keine Mindeststundenzahl in der Elternzeit. Eine Kollegin von mir hat eine zeitlang sogar nur 2 Stunden pro Woche unterrichtet.

    In der Elternzeit bist du meines Wissens nach einfach flexibler und falls du doch noch weniger Stunden machen willst, ist es kein großes Problem das zu ändern als wenn du schon aus der Elternzeit raus bist. Außerdem zählt es anders für die Rente, aber das spielt bei dir ja keine Rolle, da du verbeamtet bist.

    Ich spreche jetzt mal für die Grundschulen und da ist das schon gern gesehen bzw. in Ausschreibungstexten oft gewünscht oder sogar gefordert.
    In NRW gibt es Schulen, die Auffangklassen haben (in die die Kinder gehen, die kaum Deutsch sprechen). Dafür ist das DaF-Zertifikat schon sinnvoll und an meiner letzten Schule gab es zum Beispiel auch speziell Förderunterricht Deutsch für Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die einfach (noch) nicht so gut Deutsch sprechen.

    Ich kenne das so auch nicht und finde es befremdlich. Bei uns können wir jederzeit aus dem Lehrerzimmer aus frei telefonieren (auch auf Handynummern) oder aus dem Sekretariat. Da können wir LehrerInnen alle jederzeit mit unserem Schlüssel hinein. So wirklich Ruhe für Gespräche gibt es aber an keinem der beiden Orte. Deshalb telefoniere ich meist von zu Hause aus. Das "Zeitproblem" aufgrund von Kindern habe ich allerdings auch, deshalb ziehe ich auch Emails Telefonaten vor (denn da kann ich antworten, wenn es bei mir gerade passt und ich Ruhe habe)- und habe das auch auf dem letzten Elternabend betont.

    Ach ja, an der Schule, an der ich vorher war, war es so, dass man vom Telefon im Lehrerzimmer aus nicht auf Handys anrufen konnte - dafür musste man ins Sekretariat. Auch schon nervig- zumal die meisten Eltern als Notrufnummer eine Handynummer angegeben haben.

    Schau doch mal bei Labbe. Ich finde da gibt es viele Anregungen (und auch fertige Rohlinge - die finde ich für die Kleinen ganz praktisch).
    Ich habe letztes Jahr Löwenlaternen (war da als ein Beispiel abgebildet) aus den Trommel-Rohlingen gebastelt. Das ging recht einfach und die Ergebnisse waren schön.
    Meine Kollegin hatte auch so Rohlinge (schwarze eckige) und hat die Kinder mit Prickelnadeln Sterne ausstechen lassen (Transparentpapier dahinter geklebt) und "Edelsteine" diese Glitzersteine nch draufgeklebt. Die waren auch sehr schön.

    Kleisterlaternen find ich auch immer nett, aber schon sehr aufwändig.

    Hi,
    ich habe schon zweimal das Weihnachtsstück aus "Welcome to our play" vom Finken Verlag aufgeführt. Geht über Rudolph the red nosed reindeer. Ich finde das recht nett und gut machbar. Sprechrollen für alle Kinder gibt es da nur leider nicht, aber die Lieder können ja alle mitsingen.
    Leider unterrichte ich dieses Schuljahr kein Englisch, sonst hätte ich gern dieses Mal das Weihnachtsstück aus "Act&Sing" aufgeführt. Da habe ich letzte OStern das Stück mit den Ostereiern mit einer 1/2 aufgeführt (für die Erstklässler war es aber schon grenzwertig schwierig, fürs 4. SJ dürfte es aber zu einfach sein - kannst ja mal reinlesen, es gibt so Probeseiten online). Die Stücke finde ich jedenfalls gut gemacht und die CD dazu ist auch nicht so langweilig wie manch andere Musical CDs. Ich hätte gern dieses Jahr was vergleichbares auf Deutsch mit einem Weihnachststück für eine 1/2, aber das scheint es nicht zu geben).

    Viele Grüße

    Bei uns gibt es auch hin und wieder Samstags-Termine, aber so kurzfristig wie bei euch wäre das bei uns undenkbar! Da würden sämtliche KollegINnen Sturm laufen und auch für die Eltern wäre das bei uns nicht machbar bzw. dann müsste die OGS einspringen und das ginge so kurzfristig auch nicht.

    Und natürlich ist es für Teilzeitleute ärgerlich, wenn Fortbildungen oder auch Ausgleichstage auf ihren freien Tag fallen. Kann ich gut verstehen, denn den Fall hatte ich auch schon und habe mich geärgert. (Das ARgument mit dem ach so hohen Gehalt verstehe ich dann auch nicht, denn gerade Teilzeitler arbeiten nicht nur weniger sondern verdienen schließlich auch weniger- ich hatte schon mal eine ganztägige Forbildung an meinem unterrichtsfreien Tag und habe zu der Zeit unter 1000 EUR netto raus gehabt und dafür sind solche Überstunden neben den "normalen" Überstunden, die man als Teilzeitler sowieso schon macht wirklich heftig).

    Abgesehen von der Kurzfristigkeit fände ich es für mich aber in Ordnung und hätte generell nichts dagegen sofern es dann einen Ausgleichstag gibt.

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