Ich bemühe mich ....
Soweit ich das hier sehe, habe ich meine Erfahrungen im GGK-Unterricht geschildert und so das Erdo-Thema aufs Tapet gesetzt - unabhängig von Trollen.
Die Idee mit dem Vergleich mit 1933 ist gut - wenn ich eine homogene Masse von Schülern vor mir habe, die den NS als Horror sehen und Hitler als negativ besetzten Diktator.
Das ist nur leider nicht immer der Fall. In besonders inhomogenen Klassen fällt mir auf, dass der Holocaust zwar nicht so gut bewertet wird, die Person Hitler aber gut wegkommt.
Interkultureller Unterricht eben - was für Deutschstämmige meist ein kollektiv empfundenes rotes Tuch ist, muss für Menschen mit anderer Prägung keines sein.
So wird der Holocaust sogar als Grund für eine Verbrüderung angeführt - "ihr Deutschen seid ja die natürlichen Feinde der Juden, darum mögen wir euch auch."
Da ist mir doch etwas die Spucke weggeblieben.
Natürlich versuche ich, mit Sachargumenten zu kommen, habe ammer immer wieder den Eindruck, dass ich die Jugendlichen nicht erreiche.
Bei den jungen Erwachsenen mag ich aber auch keinen Tränendrüsunterricht machen.