Beiträge von nero81

    Die Lernzyklen sind unabhängig von den Ferien. Es wird für jede Woche nach Absprache ein Stundenplan erstellt, so wurde es mir im Vorstellungsgespräch erklärt. Home Office gibt es nicht, sondern die 41 Stunden sind vor Ort abzuleisten.

    Der Vorteil, den ich immer noch sehe, liegt definitiv in den Schülern. Erwachsene Soldaten sind wohl um einiges disziplinierter, als das was mittlerweile in der Höheren Handelsschule am BK rumläuft.

    Ich wäre dort selbst Zivilist und würde ausschließlich Soldaten unterrichten, die ihren zivilen Abschluss als staatl. geprüfter Techniker machen. Ich bin jedoch kein Techniker, sondern würde Deutsch, Politik, Wirtschaft unterrichten.

    Benefits gibt es in dem Sinne keine, außer einem eigenen Büro. Keine frei Heilfürsorge, sondern Beihilfe des Bundes, da kein Soldat, und diese ist tatsächlich bezüglich Zuzahlungen teilweise schwächer als die Beihilfe in NRW.

    Die Besoldung entspricht aktuell fast A15 in NRW, das ändert sich aber mit unseren Tariferhöhungen im November und Februar 2025 dann liegt der Unterschied zwischen A14 BUND und A14 NRW in meinem Fall gerade mal bei ca. 35 Euro. Der Vorteil ist nur, dass die Tariferhöhungen des Bundes immer früher als die in NRW kommen.

    Als ich mich beworben hatte, war ich noch davon ausgegangen, dass die Gestaltung der Arbeitszeit ähnlich wie an einer Regelschule sein wird. Dass die Arbeitszeiten eher denen in einer Behörde entsprechen, habe ich erst im Vorstellungsgespräch erfahren. Der Aspekt der parallelen Ferien mit unserem Kind ist mit Sicherheit ein Pluspunkt für das BK. Mit Entwicklungsmöglichkeiten meine ich, dass bei A14 Schluss ist.

    Ich habe ein Einstellungsangebot von einer Fachschule der Bundeswehr erhalten. Nun heißt es abwägen, disziplinierte Schüler und Bundesbesoldung, dafür aber keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr und 41 h vor Ort Dienst sowie 30 Tage Urlaub, gegen den Arbeitsalltag an einem Berufskolleg mit all seinen Vor- und Nachteilen...

    Also in NRW habe ich mittlerweile die Erfahrung gemacht, dass es sehr individuell von Schule zu Schule ist. Ich habe mittlerweile diesbezüglich viele Gespräche an verschiedenen Berufskollegs geführt und die Bandbreite der Unterrichtsverpflichtung von AL bzw. BL reicht von 15 bis 23 Stunden bei einem Stundensoll von 25,5 bei einer vollen Stelle.

    Liebe Foristen,

    gibt es jemanden, der sowohl Erfahrung an einem BK als auch einem WBK in NRW hat?
    Ansonsten würde mich interessieren, wie die Kollegen und Kolleginnen vom WBK ihre Schulform sehen... Ausgeklammert den Aspekt, dass einige WBKs aktuell gefährdet sind, über kurz oder lang schließen zu müssen.

    VG

    Die Zustände bei der Bezirksregierung Köln sind katastrophal! Und sie sind keineswegs nur mit Personalmangel zu erklären!
    Veraltete Formulare, mangelnde Digitalisierung, zu viele unfähige und faule Mitarbeiter, was natürlich nicht bedeutet, dass es teilweise auch engagierte MA dort gibt.
    Aber die Bearbeitungszeiten bei Beihilfeanträgen, Reisekosten (mittlerweile mehr als 10 Monate) oder wie der hier von FrozenYoghurt geschilderte Fall sind eine absolute Unverschämtheit gegenüber allen, die von dieser Chaosbehörde abhängig sind.

    Ich kann dein Dilemma sehr gut nachvollziehen, da ich in einer ähnlichen Situation stecke. Lieber wäre mir eine bestimmte A15-Stelle an meiner aktuellen Schule, weil mir der Bildungsgang besser gefällt, vereinfacht gesagt. Aber es ist sehr ungewiss, wann die Stelle frei wird, im schlimmsten Fall erst in einigen Jahren.

    Aktuell besteht an einer anderen Schule die Möglichkeit sich auf eine A15-Stelle zu bewerben, aber in einem weniger attraktiven Bildungsgang. Zumindest gibt es dort aber keinen Inhouse-Kandidaten. Wichtig dabei ist zu beachten, dass du einen durchaus schwierigen Start im Kollegium haben könntest, wenn du dich gegen einen Inhouse-Kandidaten durchsetzt.

    Also, ich finde auch, dass es schon für das Kollegium interessant ist. Denn auch, wenn die Anrechnungsstunden die höheren Arbeitsaufwand als AL nicht decken, macht es dennoch einen erheblichen Unterschied, wenn man solch eine Stelle vielleicht übernehmen möchte, ob es 5 oder 2 Anrechnungsstunden dafür gibt.

    Hmm, nur der erweiterten Schulleitung bekannt, ist es offiziell bei uns auch, aber man kann es ja relativ simpel anhand der Stundenpläne erkennen.

    Bolzbold durch ein Vorgespräch weiß ich, welche Zusatzaufgaben auf mich zukommen würden.

    Na ja, die Zusatzaufgaben reizen mich, aber der Bildungsgang nur so halb. Ich arbeite momentan als Koordinator in einer anderen Anlage und befürchte, dass aufgrund der schieren Größe und Klientel viel Arbeit im Disziplinarbereich sein wird, die Energie fehlt dann für die interessanten Aufgaben, wie didaktische Gestaltung des BGs.

    Hallo Sissymaus!

    Ja, ist auch kein Problem, es hier zu schreiben.

    1. Frage: Hast du eine Leitung im Vollzeit- oder Teilzeitbereich?

    2. Frage: Wie viele Anrechnungsstunden erhaltet ihr an eurer Schule als A15er in Leitungsfunktion?

    Ich interessiere mich für eine Stelle an einer anderen Schule, bei der die A15er 2 Anrechnungsstunden erhalten, an meiner jetzigen sind es allerdings 5 Stunden. Daher frage ich mich gerade, welche Seite nun das Extrem darstellt...

    Die Quereinsteiger unterrichten hauptsächlich in ihren beruflichen Fachrichtungen bei uns sowie Mathe in den Berufsschulklassen. In den Vollzeitklassen für Hauptschulabschluss, FOR, FHR und AHR gibt es hohen Bedarf, aber wie bei euch dann auch ebenfalls in Deutsch und Englisch.

    In NRW sind Mathelehrer am BK absolute Mangelware und dringend gesucht. Wir haben selbst sehr viele Gymnasialkollegen mit Deutsch, Englisch, Mathe, Chemie, Physik oder Biologie, die bei uns am BK unterrichten. Zudem sind Lehrkräfte mit Migrationshintergrund unterrepräsentiert, vor allem im Vergleich zu den Schülerquoten im Vollzeitbereich, sodass auch dies bei vielen Einstellungskommissionen durchaus ein Vorteil sein kann.

    Es betrifft die Abteilungsleitung der Sek. II an einer Gesamtschule, die im nächsten Schuljahr erstmalig mit der Klasse 11 startet. Den Aufbau der Sekundarstufe II empfinde ich als eine sehr reizvolle Aufgabe.

    Dies ist auch der Grund, warum ich erwäge, das BK zu verlassen und an eine Gesamtschule zu wechseln. Ansonsten weiß ich die Vorteile eines BKs schon zu schätzen, insbesondere der begrenztere Elternkontakt und ich arbeite auch sehr gerne mit SuS ab 16 aufwärts. Aber große Systeme wie ein BK haben ja auch nicht nur Vorteile, gerade wenn sich um Bündelschulen handelt.

    Vielen Dank für deine Antwort, Bolzbold!

    Gut zu wissen, dass die Bandbreite der Entlastung dermaßen schwankend ist. Für eine Stunde Entlastung würde ich den Job auch bei A15 nicht machen wollen.

    Ich werde einmal das Gespräch mit dem Schulleiter suchen und dann in mich gehen, wie meine weitere Planung aussehen wird, da ich über kurz oder lang wohl auch gute Chancen habe, eine AL-Stelle an meinem jetzigen BK zu ergattern. Da ist jedoch dann immer die Frage, wie schnell für diese dann auch die entsprechende A15-Stelle zugewiesen wird. Meiner bisherigen Erfahrung nach kann dies auch immer eine Weile dauern.

    Ich überlege, mich auf eine Stelle als Abteilungsleiter an einer Gesamtschule zu bewerben.

    Ich weiß, dass die Abteilungsleiter an meiner aktuellen Schule, einem Berufskolleg, so ca. 15 Unterrichtsstunden pro Woche geben.

    Ist die Anzahl der Unterrichtsstunden pro Woche an einer Gesamtschule ähnlich? Eventuell kann ja ein Stelleninhaber berichten.

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